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Mittwoch, 25. November 2015

"Die Glückssucher"

Traumfrau trägt Kopftuch: "Die Glückssucher"!

Vera Kissel
Die Glückssucher
978-3-7915-1118-4
Dressler Verlag
Alter: 12+

Es sind Ferien, und der fünfzehnjährige Lukas hat sturmfreie Bude. Seine frisch verheiratete und schwangere Mutter ist mit ihrem neuen Mann Hannes in den Flitterwochen. Lukas findet das voll o.k. und freut sich, dass sie glücklich ist. Sein Vater hatte sie vor Jahren für einen Feuerwehrmann namens Kim verlassen und war dann bei dem Tsunami in Thailand ums Leben gekommen. (Nachzulesen in: „Was die Welle nahm“) Während der Ferien hängt Lukas viel mit seinem älteren Kumpel Birol ab, der stets neue Geschäftsideen hat, die nicht immer legal sind. Diesmal geht es um Pilze, nicht um Psycho-Pilze, sondern um ganz normale Speisepilze, die man auf dem Markt verkaufen kann. Er karrt jeden Morgen eine Gruppe Frauen in einen Wald nahe Berlin und lässt sie für sich pflücken. Darunter ist auch Gülbahar, das Mädchen mit dem gelben Kopftuch, in das sich Lukas unsterblich verliebt. Birol versucht sofort, ihm die Sache auszureden. Das seien super streng erzogene Kurden aus dem Irak. Doch so leicht gibt Lukas nicht auf. Ein Lächeln, ein paar Worte, meist auf Englisch, leider spricht Gül kaum Deutsch. Irgendwann trägt sie ein grünes Kopftuch und zeigt zur Erklärung auf Lukas Augen, die das gleiche Grün haben. Grün ist gut. Lukas fährt nun jeden Tag mit in den Wald und übt mit Birol Autofahren oder hängt am See ab, während die Frauen arbeiten. Einmal folgt er Gül heimlich nachhause, zu der Schneidere ihrer Tante und ihres Onkels, doch sie zu treffen wird schwierig. Immer ist ihr Cousin als Aufpasser in der Nähe. Lukas zerreißt seine gute Jacke, um einen Grund zu haben, die Schneiderei aufzusuchen. Einmal trifft er sie allein auf der Straße, und sie gehen ein Eis essen. Sie mag Vanille und Erdbeere. Er isst immer nur Nuss. Seine frühere Angebetete Annika ist auch in der Eisdiele, doch sie ist ihm jetzt völlig egal. Gül legt ihre Hand auf seine. Doch dann kommt ihr Aufpasser und schreit sie an. Zum Glück ist Lukas gerade dabei, Nachschub zu holen, und der Cousin sieht ihn nicht. Als Gül und ihre Schwester Dilsa ein paar Tage später Reklamezettel verteilen müssen, kommt Lukas mit und hilft. Dilsa merkt sofort, was los ist und deckt die beiden, damit sie ein bisschen Zeit zusammen verbringen können. Sie legen sich einfach nur auf den Rasen und schauen in den Himmel. Als die Mädchen Babysitten sollen, schickt Dilsa Gül und Lukas wieder weg. Diesmal gehen sie zu ihm nachhause. Es kommt zu einem ersten, zarten Kuss. Er erzählt von seinem Vater, und sie weint. Sie fühlt mit ihm und erzählt ihm, warum sie hier ist. Deutschland ist gut. No war. Safe. So „safe“ ist es hier aber doch nicht. Lukas findet heraus, dass der „Pilzwald“ ehemaliges Militärgelände ist. Hier liegen noch Sprengkörper! Lukas stellt Birol zur Rede, weil er die Frauen in Gefahr bringt. Gül sagt ihm, sie passt auf. Als die beiden bald darauf von Güls Aufpasser beim Küssen erwischt werden, scheint alles vorbei. Er beschließt, Gül eine Seidenrose zu schenken, denn ihr Name bedeutet Rose des Frühlings. Doch sie ignoriert ihn am nächsten Tag völlig. Dann geschieht ein furchtbares Unglück. Dilsa stürzt im Wald so unglücklich, dass sie sich das Genick bricht. Wahrend Gül unter Schock steht und sprachlos vor und zurück schaukelt, wirft Birol die Leiche einfach in einen alten Bunker. Lukas ist fassungslos. Er will die Polizei holen, doch Birol lacht nur und sagt, dass seine geliebte Gül dann auch Ärger bekommen wird, denn sie ist illegal hier. Was soll Lukas nun tun?
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Tiefgang aus Sicht eines Jungen, was es ja nicht so oft gibt! Leider schreckt das rosa Cover wohl sämtlich männlichen Leser ab :-(.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783791511184

"Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer drauf"

Finnen küssen besser: "Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer drauf"!

Mara Andeck
Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer drauf
978-3-414-82432-5
One Verlag
Alter: 12+

Die vierzehnjährige Tess Walter fragt sich oft, wie die anderen sie sehen. Allerdings hat sie etwas dagegen, in eine Schublade gesteckt zu werden, als „die Nette“, „das schrullige Einzelkind“ etc., sondern will einfach sie selbst sein. In diesem Sommer will sich richtig verlieben, in einen Jungen, bei dem sie auch einfach sie selbst sein kann, doch die Jungs aus der Schule kommen dafür nicht in Frage. Daher will sie in den Ferien mit ihrer besten Freundin Jojo nach Spanien. Doch ihre Eltern haben andere Pläne. Sie wollen umziehen und auf Großfamilie machen, mit Opa, Tante, Onkel, Cousins und Cousinen zusammen in ein Haus ziehen. Tess ist ganz und gar nicht begeistert, denn ihre Familie ist peinlich, chaotisch, und vor allem laut. Das geht auf Vorfahr Ignatz zurück, der als Trommler im Krieg die Kämpfer anfeuerte. Mit dieser Bande dauerhaft unter einem Dach leben? Never! Leider hat Tess da nichts zu melden, sie ziehen um. Opa kommt in die kleine Wohnung im Erdgeschoss, neben den Antiquitätenladen der netten Frau Wunderlich, der achtzehnjährige, angehende Philosophiestudent Basti, der aussieht wie Goofy, belegt das Dachgeschoss und der Rest der Familie quetscht sich irgendwo dazwischen. Nun muss es Tess auf engstem Raum mit der neunjährigen, sauertöpfischen Lilith, dem fünfjährigen Schimpfwörter-Fan Leo und den rosaroten, aber gar nicht süßen, siebenjährigen Zwillingen Lotte und Lucy aushalten. Als Frau Wunderlich sich das Bein bricht, schmeißen Tess und Opa den Laden, eine willkommenen Abwechslung zum Großfamilienstress. Doch dann hat Opas Freund Matti aus Finnland ein Problem und will ihm Enkelkind Mia für ein paar Wochen schicken. Opa sagt spontan ja, und alle freuen sich, außer Tess. Die soll jetzt nämlich ihr zweites Zimmer abtreten und das Bad teilen. Sie schreibt dieser Mia einen Brief, um sie schon im Vorfeld zu vergraulen, doch es hilft nichts. Mia kommt! Inspiriert von den kindischen Streichen der Zwillinge, manipuliert Tess Mias Zimmer. Sie tauscht die Sommer- gegen die Winterdecke aus, und das im Hochsommer, entfernt Latten aus dem Lattenrost und streut Knoblauchpulver auf die Glühbirne der Lampe. Mia soll es ja nicht zu gemütlich haben. Als dann die Familie zum Flughafen fährt, um Mia abzuholen, warten sie vergeblich. Keine Mia. Dafür steht plötzlich Mika vor ihnen, ein unverschämt gut aussehender, blonder Finne mit strahlend blauen Augen. Tess fasst es nicht. Panisch versucht sie, das Zimmer wieder in Ordnung zu bringen, bevor Mika was merkt, dabei stolpert sie gegen ihn, als er halbnackt unterwegs ins Bad ist. Wie peinlich! Später fragt er, warum sie immer so schlecht von ihrer Familie spricht. Sie sagt, sie meint es ja nicht so. Seit Mika da ist, sind die übrigens die reinsten Engel. Keine Spur mehr vom Chaos! Alle sind höflich und ordentlich, doch ab und zu bricht die waltersche Natur wieder durch, und Eltern, Tante und Onkel fetzen sich wegen der Gestaltung des neuen Gartens. Mika verteidigt Tess im Freibad gegen Blödmann Niklas, und Jojo meint, er würde eindeutig mit ihr flirten. Der Gartenstreit eskaliert. Da man sich in Bezug auf Terrasse oder Sandkasten nicht einig wird, baut Opa eigenmächtig einen Hasenstall, und die Familie bekommt mit den beiden riesigen Kaninchen Wu und Wei putzigen Zuwachs, von dem zumindest die Kleinen begeistert sind. Tess steht indes vor einem Rätsel. Warum schleicht sich Mika nachts heimlich in den Antiquitätenladen und behauptet dann, spazieren gewesen zu sein? Was hat er zu verbergen? Und wie geht es in Sachen Liebe mit den beiden weiter?
Eine witzige Chaos-Familie! Besonders cool fand ich Tess lustige (Beschwerde-)Briefe!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem"

Roadtrip ins Leben: "Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem"!

Nina LaCour, übersetzt von Brigitte Jakobeit
Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem
978-3-551-58334-5
Carlsen Verlag
Alter: 14+

Die Highschool-Zeit ist vorbei. Während all ihre Freunde demnächst aufs College gehen, haben Colby und seine beste Freundin Bev andere Pläne. Anstatt sich sofort ins Studium zu stürzen, wollen sie erst mal was erleben und deshalb ein Jahr lang quer durch Europa reisen. Sie wollen Colbys Mutter in Paris besuchen, aber auch in Amsterdam, Stockholm und Berlin Station machen. Bevor die große Reise losgeht, werden sie jedoch erst einmal eine Woche lang mit Bevs Band auf eine kleine Tournee gehen. „The Disenchantments“ sind weder berühmt noch wirklich gut, dafür sehr laut. Colby spielt den Fahrer und hat dafür „Melinda“, den alten VW-Bus seines Onkels Pete, organisiert. Mit Bev und ihren Freundinnen/Bandkolleginnen, den Schwestern Meg und Alexa, an Bord fährt Colby los, doch irgendwie verhält sich Bev seltsam. Wann immer er die Europareise anspricht, blockt sie ab. Schließlich gesteht sie ihm die Wahrheit. Sie wird nicht mitkommen! Ohne sein Wissen hat sie sich bei einem College beworben, wurde angenommen und wird nun nach dem Sommer dort erwartet. Colby ist todunglücklich. Seit Ewigkeiten ist er schon in Bev verliebt und hatte gehofft, dass sich auf ihrer gemeinsamen Reise etwas entwickeln wird. Sie scheint in ihm aber nur den guten Kumpel zu sehen. Die Band hat ihren ersten Auftritt in einem Keller in irgendeinem Kaff. Bev flirtet, nur leider nicht mit Colby. Meg lässt sich ein Tattoo stechen. In dem Tattoo-Laden entdecken sie durch Zufall ein Foto von einem Tattoo, das das Cover des Albums der früheren Band von Colbys Vater und Onkel zeigt. Colbys Mutter hatte es damals gezeichnet, und jetzt trägt es irgendwer als Tattoo. Der Tätowierer Jasper will sich erkundigen, zu wem es gehört. Nach dem nächsten Konzert unterhält sich Colby mit Meg im Wirlpool. Sie wollen sie am Ende der Tour auf dem College in Portland abliefern. Meg spricht offen mit ihm über ihre Geheimnisse und Ängste. Warum kann Bev nicht so offen zu ihm sein? Warum verschweigt sie so viel und lügt ihn an? Auf der Fahrt herrscht Schweigen zwischen Bev und Colby. Als die beiden später in einem Motel miteinander schlafen, also genau das, was Colby immer gewollt hat, weiß er gar nicht, was er davon halten soll und fürchtet, dass nun ihre Freundschaft endgültig kaputt ist. Doch dann öffnet Bev ihr Herz und erzählt ihm den Grund, warum sie immer weglaufen wollte. Er weiß gar nicht, ob er selbst noch weg will, was er überhaupt will. Eigentlich würde er auch gern aufs College gehen. Der nächste Auftritt naht, doch sie merken unterwegs, dass sie den Verstärker im Motel vergessen haben. Colby und Bev fahren zurück und nutzen die Zeit, um sich weiter auszusprechen. Da ruft Jasper an. Er hat den Typen mit dem Tattoo gefunden, und er wohnt ganz in der Nähe. So kommt es, dass sie Drew und dessen Frau Melanie kennenlernen. Drew erzählt ihnen die Geschichte des Tattoos, meint aber, dass sich noch jemand dieses Motiv hat stechen lassen, doch dieser Jemand lebt in Seattle. Schließlich erreichen sie Portland, wo sie Meg helfen, ihr Wohnheimzimmer einzurichten. Die Freundinnen wollen noch möglichst viel Zeit miteinander verbringen, bevor sich die Band auflöst und alles vorbei ist. Colby setzt sich ab und fährt nach Seattle. Er trifft dort den Graffiti-Künstler René, den er schon immer bewundert hat. René ist der Typ mit dem Tattoo. Er bittet Colby, seine Freundin Abbie, die ebenfalls Künstlerin ist, mit zurück nach Portland zu nehmen. Doch wie geht es dort weiter? Mal sehen, was die Zukunft bringt … .
Ein tolles Buch, speziell für die, die noch nicht wissen, was sie vom Leben wollen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 18. November 2015

"Shiverton Hall - Düstere Schatten"

Internat des Grauens: "Shiverton Hall - Düstere Schatten"!

Emerald Fennel, übersetzt von Jann Kerntke
Shiverton Hall – Düstere Schatten (Band 1)
978-3-8458-0785-0
Bloomoon Verlag/ ars edition
Alter: 10+

In seiner früheren Schule wurde Arthur gemobbt und musste sie verlassen. Nun schneit eine unerwartete Einladung von einem Internat ins Haus, obwohl er sich dort nie um ein Stipendium beworben hat. Arthurs Eltern sind erfreut über diese Chance und bringen ihren Sohn höchstpersönlich nach Shiverton Hall. Die Schule ist ein ziemlich gruseliges Gemäuer. George, der Arthur herumführen und ihm alles zeigen soll, erzählt ihm eine Gruselgeschichte nach der anderen. Einst erbaute der grausame Lord Shiverton, ein Sklavenhändler, das Haus. Der Lord entführte und ermordete mehrere junge Frauen, auch Rose, deren Mutter eine Hexe war. Die Mutter übte grausame Rache (eine ganz eklige Geschichte mit jeder Menge Eingeweide) und verfluchte Shiverton Hall. Das wirkte sich auch noch auf die späteren Bewohner aus. Kinder ertranken im Brunnen, Personen aus Gemälden wurden lebendig und mordeten, eine Zeit war das Haus eine Irrenanstalt, als es dann eine Schule wurde, wurde einer der Lehrer zerfleischt aufgefunden … . Anfangs ist Arthur von diesen Gerüchten nicht sehr beeindruckt. Jedenfalls gibt er sich ganz cool. Aber irgendwas geht an dieser Schule nicht mit rechten Dingen zu. Es beginnt schon bei der Begrüßungsrede der Direktorin. Ein Junge im Schlafanzug stürmt in den Saal und schreit, dass etwas Schreckliches geschehen und die „Freunde“ zurückkommen werden. Die Direktorin beruhigt die Anwesenden. Tristan sei psychisch krank. Arthur freundet sich mit George, Penny und Jake an und verknallt sich außerdem in die hübsche Amber. Leider ist die schon mit dem Anführer der Terror-Drillinge zusammen, die in dem Zimmer neben Arthur wohnen und ihm fiese Streiche spielen. Dann geschehen seltsame Dinge. Arthurs neuen Freunden erscheinen die unsichtbaren Freunde aus ihrer Kindheit, doch sie sind verändert, böse und gefährlich. Zum Beispiel flüstern sie ihnen zu „Spring!“, damit sie aus dem Fenster springen. Sind diese Wesen echt oder nur ein Traum oder eine Halluzination? Bei einem Ausflug ins Dorf erkennt die Frau im Süßwarenladen Arthur von einem Zeitungsartikel wieder. Arthur hat seinen Freunden nie die ganze Wahrheit über das erzählt, was an seiner alten Schule vorgefallen ist. Penny ist neugierig und geht noch einmal zurück, um mit der Ladenbesitzerin zu reden. Als sie allein auf der Straße ist, taucht ihre unsichtbare Freundin Lola auf und drängt sie, sich selbst mit einem spitzen Stein auf den Kopf zu schlagen. Zum Glück kommt jemand vorbei und Lola ist weg. Jake hat nicht so viel Glück. Er verschwindet spurlos. Als man ihn findet, liegt er im Koma. Er war auf einen Baum geklettert und hatte sich heruntergestürzt. Sicher nicht freiwillig, doch die Lehrer glauben an einen Selbstmordversuch, immerhin ist seine Mutter auch psychisch krank. Arthur und die anderen trauen sich nicht, ihnen Wahrheit zu sagen. Sie haben Angst, auch für verrückt gehalten zu werden. Doch als George in einem Duschvorhang beinahe erstickt, gehen sie doch zur Direktorin. Die bezeichnet sie als dreiste Lügner. Vielleicht weil sie genau weiß, dass es doch wahr ist? Es gibt bald ein weiteres Opfer. Xanthe, die in Arthur verknallt ist und ihm immer nachläuft, stürzt aus dem Fenster. Georges Opa ist Experte für Übersinnliches und sagt, das mit den „Freunden“ sei schon mal vorgekommen, im 16. Jahrhundert, also vor dem Fluch! Bei einem Besuch in der Psychiatrie bei Tristan warnt der sie, dass Arthur großer in Gefahr sei. Sein „Freund“ sei der gefährlichste von allen, doch Arthur erinnert sich nicht, je einen gehabt zu haben … .
Spannend! Gruselig! Nichts für schwache Nerven! Ich freue mich schon auf Band 2.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Last Secrets - Das Rätsel von Loch Ness"

Spannende Zeitreise: "Last Secrets - Das Rätsel von Loch Ness"!

Richard Dübell
Last Secrets – Das Rätsel von Loch Ness
978-3-8339-3925-9
Baumhaus Verlag
Alter: 10+

Die Zwillinge Fynn und Franzi sind es gewohnt, mit ihren Eltern, die Dokumentarfilmer sind, um die ganze Welt zu reisen. In diesen Sommerferien jedoch sind sie gezwungen, im heimischen, und verregneten, München zu verweilen, da die Eltern dort einen Film über Antiquitäten und Antiquitätenhandel drehen. Zusammen mit ihren besten Freunden, der freakigen Lena und Smartphone-Junkie Cornelius, stoßen sie bei den Recherchen auf einen rätselhaften Apparat, der die Zwillinge regelrecht zu rufen scheint. Wenig später begegnet ihnen im Traum ihr Vorfahr, der legendäre Detektiv Vidocq. Er gibt den Kindern die Aufgabe, die letzten großen Rätsel der Menschheit zu lösen. Der seltsame Apparat entpuppt sich als Zeitmaschine. Antiquar Hanselmann erklärt den Freunden, dass Ort und Zeit aller Rätsel von Vidocq einprogrammiert wurden. Seine Familie hütet die Maschine seit Generationen. Ihr erster Auftrag führt die vier Kinder nach Schottland, in das Jahr 1934. Ihre Mission ist es, herauszufinden, ob es das legendäre Ungeheuer von Loch Ness wirklich gibt. Im Jahre 1934 ist Cornelius geliebtes Smartphone leider nur als Taschenlampe zu gebrauchen. Eine der positiven Nebenwirkungen der Zeitreise ist es jedoch, dass sie problemlos die fremde Sprache sprechen und verstehen. Leider sind die meisten Schotten nicht sehr gesprächig, wenn es um ihr Ungeheuer geht. Doch irgendwas scheint an der Sache dran zu sein. Eine ganze Menge „Spinner“ hat sich am Loch Ness versammelt, darunter auch ein total durchgeknallter Franzose. Dabei handelt es sich um die jüngere Version von Vidocq, die er ihnen zur Unterstützung aus dem Jahr 1802 geschickt hat. Leider ist dieser Vidocq keine große Hilfe, im Gegenteil. Er ist noch weit davon entfernt, der berühmte Detektiv zu sein und steht auf der anderen Seite des Gesetztes. Da sie die Hilfe eines Erwachsenen brauchen, geben sie ihn als ihren exzentrischen Onkel aus. Zunächst müssen sie ihn jedoch aus dem Krankenhaus befreien, in dem er festgehalten wird. Der dubiose Arzt Dr. Wilson scheint nicht zu wollen, dass er und die Kinder sich auf die Suche nach dem Ungeheuer machen. Umso seltsamer ist es, dass ausgerechnet Wilson das Foto schoss, das den aktuellen Nessie-Wahn auslöste. Sie verfolgen den Arzt auf gestohlenen Fahrrädern, die den Kindern klobig und altmodisch erscheinen, für Vidocq jedoch eine faszinierende neue Erfindung sind. Während die „Spinner“ in Scharen mit Booten auf den See hinaus fahren, geraten die Freunde in neue Schwierigkeiten. Sie und Vidocq werden verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Ihr stockbesoffener, einheimischer Zellengenosse erzählt ihnen unfreiwillig, dass es das Ungeheuer wirklich gibt und es so eine Art Glücksbringer für die Menschen ist. Doch wie es aussieht und was es genau ist, weiß er nicht. Cornelius glaubt, es könnte ein Dinosaurier sein. Plötzlich werden sie aus der Haft entlassen, unter der Bedingung, in den nächsten Zug zu steigen und nie mehr zurückzukehren, doch sie können am Bahnhof entwischen. Dummerweise lässt Vidocq sie plötzlich im Stich, dabei müssen sie dringend zurück zur Zeitmaschine. Die funktioniert nämlich nur bei Neumond, also nur noch heute Abend. Da entdecken sie Wilson und den zwielichtigen Großwildjäger Wetherell und verfolgen sie zum See. Dort entdecken sie das große Geheimnis der beiden. Nun, da sie zu viel wissen, sollen sie mit einem Boot auf dem See ausgesetzt werden, wo sie einen bedauerlichen „Unfall“ haben sollen. Was nun? Und wo steckt eigentlich Vidocq?
Der spannende Auftakt einer neuen Reihe voller faszinierender Zeitreise-Abenteuer!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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