Dienstag, 23. April 2019

Welttag des Buches

Ich wünsche Euch allen einen Fröhlichen Welttag des Buches 📚📚📚 !
Am besten, Ihr geht gleich in die nächsten Buchhandlung (z.B. RavensBuch) und holt Euch kostenlos das Buch „Ich schenk Dir eine Geschichte – Der geheime Kontinent“!
Dieses Buch wird heute zur Feier des Tages an alle jungen Leser verschenkt (so lange der Vorrat reicht). 

Ich habe es für Euch schon vorab gelesen. Und darum geht es in der Geschichte:

Ritterfan Tim und seine Freundin Meike freuen sich schon sehr auf die Grundschulabschluss-Klassenfahrt zur alten Burg Siegfriedszorn. Kaum ist die Klasse mit Lehrerin Frau Kruse in der Jugendherberge eingetroffen, werden die Betten verteilt. Tim setzt sich für Jakob ein, der von dem fiesen Daniel gemobbt und als Bettnässer beschimpft wird und wird dafür von Daniel bedroht. Der alte Bartolomäus führt die Kinder durch die Burg. In der Bibliothek stellen Tim und Meike fest, dass sich die Bücher nicht aus den Regalen nehmen lassen. Sie sind wie festgeklebt. Seltsam. Außerdem entdeckt Jakob eine verschlossene Tür. Nach dem Abendessen dürfen die Kinder die Burg auf eigene Faust erkunden. Meike und Tim folgen Jakob, der die Außenmauer abtastet. Keine Spur von einer Tür auf der anderen Seite. Nachts schleichen Meike und Tim aus ihren Schlafsälen und finden einen Brief, adressiert an „Heike“ und „Jim“. Es ist ein Hilferuf vom 8. Kontinent! Drache Siegfried ist erwacht und frisst alle Geschichten. Bald wird man auch auf den anderen 7 Kontinenten kein Buch mehr aus dem Regal nehmen, geschweige denn öffnen und lesen können. Als Jakob in der Bibliothek verschwindet, folgen ihm Tim und Meike in einen geheimen Gang. Sie erreichen eine Treppe, die nur nach unten, aber nicht wieder nach oben führt. Irgendwann führt eine Tür ins Freie. Keine Spur von Jakob, dafür stehen die überraschten Kinder plötzlich einem sprechenden Baum namens Astrid und einem geflügelten Pferd namens Peggy Sue gegenüber. Außerdem entdecken sie Ritter, Zwerge, Elfen, Einhörner und andere Märchenfiguren und finden auch Jakob wieder, der mit einem Zwerg streitet und von diesem in einen winzigen Troll verwandelt wird. Die Wesen hier sprechen eine seltsame Sprache. Peggy Sue will den Kindern helfen und nimmt die drei auf ihrem Rücken mit. Sie erzählt von Tod des Königs, vom Streit seiner Söhne, die einen Graben durchs Land ziehen lassen und wie dadurch der Drache Siegfried geweckt wurde. Auf der einen Seite des Grabens hat er schon alles zerstört, dort gibt es nur noch öde Orte. Die Kinder treffen den Riesen Flohrian, der ebenfalls unter der Situation leidet. Sie versprechen, zu helfen. „Ohne Buch verhungert Kopf!“, meint der Troll Jakob. Sie kommen zu einer Burg, die genau wie Siegfriedszorn aussieht. Dort entdecken sie Daniel, der ihnen auf den 8. Kontinent gefolgt sein muss. Daniel wird von einem Säbelzahntiger gejagt. Beherzt greift der Troll Jakob ein und rettet Daniel das Leben. Auf diese Weise lernt der Klassengorilla seine Lektion und ist fortan nett zu Jakob. Alle zusammen fliegen zu den träumenden Bäumen. Die Zwerge schreiben auf, was die diese Bäume träumen, und so kommen die Geschichten in die Welt (bzw. in die Welten). Doch jetzt sind keine Zwerge mehr da. Sie haben die Flucht vor dem Drachen ergriffen. Die Träume verwehen im Wind, und Siegfried hat begonnen, die Bäume zu fressen. Tim hat eine Idee, aber dazu brauchen sie die Hilfe der streitenden Königssöhne, die sich der „Fierste Fürst“ und der „Vünfte Vürst“ nennen. Die Kinder müssen die Brüder dazu bringen, miteinander zu reden und ihren Streit beizulegen, sonst gibt es bald nichts mehr, worüber sie herrschen können. Nur gemeinsam sind sie stark. Die Königssöhne lassen sich überzeugen und reichen sich die Hände. Doch was ist nun mit Siegfried? Der Drache ist unverwundbar. Tim meint, es sei auch nicht nötig, ihn zu töten. Sie müssen ihn überlisten. Er hat schon einen Plan. Geht dieser Plan auf? Und werden die Kinder heil nachhause zurückkehren?
Viel Spaß beim Lesen!!!

INFO: Dieser Blog legt eine kleine Pause ein. Ich brauche etwas Zeit, um neue Bücher zu lesen und darüber zu schreiben. Bald geht es an dieser Stelle spannend weiter!

Mittwoch, 17. April 2019

"Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"

Magie und Blumenduft liegen in der Luft: "Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"!

Nelly Möhle
Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau
978-3-7373-4142-4
Fischer KJB Verlag
Alter: 8+

Die neunjährige Tilda freundet sich mit der gleichaltrigen Anni an, die die Tochter der besten Freundin ihrer Mutter und neu in der Stadt ist. Tilda hat drei ältere Geschwister, die Zwillinge Finn und Jonas und die vierzehnjährige Leni, die gerade heftig pubertiert. Tilda nimmt Anni mit in ihr Geheimversteck, den Schuppen in Oma und Opas Garten. Der Fußball der Zwillinge fliegt über die Mauer in den Nachbargarten. Der gehört Herr Bovist, einem unheimlichen, achtzigjährigen Einsiedler. Finn klettert über die Mauer, während Tilda und Anni die Oma ablenken, damit die nichts von der Aktion mitkriegt. Als Finn nicht zurück kommt, klettern Tilda, Anni und Jonas ihm hinterher. Der Garten ist der reinste Dschungel. Sie entdecken ein Gewächshaus und finden auch Finn. Am nächsten Tag kommen Tilda und Anni wieder und erkunden das Gewächshaus. Dort sind komische Erdhügel mit seltsamen Schildern. Als Bovist und sein riesiger Hund plötzlich auftauchen, fliehen die Mädchen Hals über Kopf. Tilda nimmt dabei versehentlich eine kleine Pflanze in einem Blumentopf mit. Die Pflanze wächst über Nacht und bekommt blaue Blüten. Tilda nennt sie Ludmilla. Sie hat ein schlechtes Gewissen wegen des Diebstahls und kümmert sich liebevoll um sie. Als Leni an der Pflanze schnuppert, wird sie unsichtbar. Ludmilla ist eine Zauberblume! Nach einer Stunde wird Leni wieder sichtbar und hat nichts davon gemerkt, weil sie die ganze Zeit mit ihrem Freund telefoniert hat. Tilda und Anni experimentieren mit Ludmilla, stibitzen unsichtbar Torte und machen Klingelstreiche. Herr Bovist sucht inzwischen verzweifelt nach seiner Pflanze. Die Mädchen beschließen schweren Herzens, sie zurück zu bringen. Doch da alle Pflanzen aus dem Gewächshaus weg sind und sie Gift in einem Regal finden, nehmen sie sie wieder mit, damit Bovist ihr nichts antun kann. Bovist hat für sie eine Nachricht hinterlassen, dass er die Pflanze dringend zurück braucht. Finn entdeckt den Zettel und stellt neugierige Fragen, doch die Mädchen verraten ihm Ludmillas Geheimnis nicht. Unsichtbar schleichen sie zunächst in Bovists Haus, wo Anni einen Keks isst, der sie grün werden lässt und dann wieder ins Gewächshaus, wo sie neue Pflanzen finden. Sie schnuppern an der mit dem Flugzeug-Schild und können plötzlich fliegen, doch Anni stürzt ab und bricht sich das Handgelenk. Dazu ist sie immer noch leicht grün. Ludmilla macht schlapp, ihre Blätter sind trocken und die Blüten fallen ab. Die Unsichtbarkeit hält nicht mehr so lange an. Der fiese Emil aus ihrer Klasse, der Tilda und Anni immer ärgert, sagt Tilda, ihr Opa würde vor der Schule warten, doch es ist Bovist. Es gelingt den Freundinnen, an ihm vorbei zu schleichen. Nachts gehen sie wieder in seinen Garten, finden ein geheimnisvolles, altes Buch, außerdem Samen und vertrocknete Pflanzen in einem Schrank. Anni schnuppert an einer der Pflanzen und schrumpft. Tilda quartiert sie in ihrem Puppenhaus ein. Zum Glück hat Anni am nächsten Tag wieder Normalgröße. Die Mädchen wollen im Schuppen übernachten, um nachts besser in Bovists Garten spionieren zu können. Die neugierigen Zwillinge sind zum Glück im Fußballcamp. Ludmilla ist inzwischen welk, die Unsichtbarkeit hält nur noch 10 Minuten an. Bovists Hund Rupert können sie mit Salami ablenken. Sie beobachten eine Menge seltsamer Leute, die bei Bovist zu Gast sind und belauschen ihre Gespräche. Als die Gäste weg sind, ertappt Bovist die Mädchen in seiner Hecke. Doch es zeigt sich, dass er nicht böse ist, im Gegenteil … .
Zauberhaft mit Pflanzenkraft! Ein tolles, magisches Abenteuer, das Lust auf mehr macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Amy und die geheime Bibliothek"

Du hast das Recht, zu lesen was Du willst: "Amy und die geheime Bibliothek"!

Alan Gratz, übersetzt von Meritxell Janina Piel
Amy und die geheime Bibliothek
978-3-446-26211-9
Hanser Verlag
Alter: 9+

Amys Lieblingsbuch „Gilly Hopkins – eine wie keine“ (die Geschichte eines Mädchens, das vor ihrer Pflegefamilie wegläuft) ist aus Schulbibliothek verschwunden. Bibliothekarin Mrs Jones musste es wegen einer Elternbeschwerde und mit Zustimmung des Schulausschusses aus dem Regal entfernen/ verbannen. Es sei ungeeignet für Grundschüler. Amy will vor dem Schulausschuss sprechen, traut sich dann aber nicht. Mrs Spencer, die Mutter von Amys Klassenkamerad Trey spricht dafür umso mehr. Sie meint, dass die Eltern bestimmen soll, was ihre Kinder lesen dürfen. Amy fühlt sich schuldig, weil sie nichts unternommen hat, anders als die mutigen Helden ihrer Bücher, die stets etwas bewegen. Die Schüler werden neugierig auf die verbotenen Bücher. Sie müssen gut sein, wenn sie verboten sind. Amy leiht ihrer Freundin Rebecca ihre Ausgabe von „Gilly“, die ihr Vater ihr geschenkt hat und leiht sich von ihrem Freund Danny die „Gespensterjäger“. Sie beschließt, alle verbotenen Bücher zu lesen, die Hälfte kennt sie ohnehin schon. Ein reger Büchertausch entsteht. Gruselgeschichten und Aufklärungsbücher machen im Verborgenen die Runde. Amy wird „Bücherretterin“ genannt und ihr Schließfach wird zur geheimen Bibliothek. Weitere Bücher werden verboten und alle landen in Amys geheimer Bibliothek. Es gibt schon eine Warteliste. Die Schüler starten einen Kuchenverkauf, um noch mehr Bücher anschaffen zu können. Währenddessen muss Amy ausgerechnet mit Trey eine Projektarbeit über Grundrechte, speziell Meinungsfreiheit machen. Sie traut ihm nicht. Da Amy eine Liste der verbannten Bücher an ihrem Spind hängen hat, bekommt sie Ärger mit der Direktorin. Zum Glück weiß die nicht, was sich im Inneren von Amys Spind verbirgt. Amy und ihre Freunde halten eine geheime Versammlung ab. Sie brauchen ein richtiges Ausleihsystem für die geheime Bibliothek. Da sie nicht über PC und Scanner verfügen, greifen sie auf altmodische Karteikarten und Stempel mit Rückgabe-Datum zurück. In der Schule gibt es eine Lesung mit dem Autor der verbannten „Captain Underpants“- Buchreihe. Mrs Spencer schäumt vor Wut, doch die Kinder sind begeistert. Der Typ ist so witzig. Mit der geheimen Bibliothek gibt es ein Geheimhaltungsproblem. Einem der Schüler fällt in der Cafeteria ein verbotenes Buch runter und fast der Direktorin in die Hände, also entwerfen sie für die Bücher Umschläge mit ausgedachten Titeln und Covern. Nach der Operation Bücherklau, mit der sie ihren Bestand noch mehr erweitert haben, fliegt die geheime Bibliothek auf. Amy muss vor der Direktorin ihren Spind öffnen. Es gibt ein Riesen-Donnerwetter, ihre Eltern werden in die Schule bestellt, Amy für drei Tage suspendiert. Amys Eltern wissen nicht, ob sie schimpfen oder stolz sein sollen auf ihre Tochter. Trotzdem gibt es erst mal Hausarrest und Leseverbot. Amys Freunde halten fest zu ihr, dazu gehört nun auch Trey, der mitnichten ein Verräter ist, wie Amy zunächst dachte. Er meint, man kann den Leuten nur klar machen, wie unsinnig die Bücher-verbannung ist, indem man es übertreibt und ins Lächerliche zieht. Also füllen die Freunde unzählige Anträge aus. Wenn die Bibliothek leer ist, werden sicher die Medien auf den Fall aufmerksam. Leider fallen die gesammelten Anträge Amys kleiner Schwester Angelina in die Hände, die sie schreddert, um Heu zum Pony-Spielen zu haben. Eine Katastrophe! Amy und ihre Freunde müssen dringend einen neuen Plan schmieden, denn das nächste Treffen des Schulausschusses steht an. Diesmal wird Amy dort sprechen, und zwar laut!
Einfach klasse! Eine tolle Geschichte über mutige Kinder und über die Freiheit zu Lesen!!!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 10. April 2019

"Fitz Fups muss weg"

Wer stoppt den bösen Kuscheltier-Diktator?: "Fitz Fups muss weg"!

Lissa Evans, übersetzt von Elisa Martins
Fitz Fups muss weg
978-3-95854-119-1
Mixtvision Verlag
Alter: 10+

Minnie (eigentlich Minerva), die vierjährige Schwester der zehnjährigen Phine (eigentlich Iphigenia), kann oder will noch nicht richtig sprechen. Sie liebt die Bilderbuchgeschichten der bunten Wimblis, und ihr Lieblingskuscheltier ist Fitz Fups, den sie nach dem Tod ihres Vaters bekommen hat. Phine kann das Vieh mit seinem selbstgefälligen Grinsen nicht ausstehen. Als sie sich über Minnie ärgert, kickt sie Fitz über die Straße. Minnie läuft hinterher und wird angefahren. Während ihre Mutter mit Minnie, die das Bein gebrochen hat, im Krankenhaus ist, wird Phine zu Onkel Simon, Tante Ruth und Cousin Graham geschickt. Graham wird von seinen Helikopter-Eltern verzogen und hat eine Hauslehrerin und eine Therapeutin, denn der Ärmste ist ja so hochsensibel und macht sich ständig über alles Sorgen. Die frustrierte Phine schmeißt Fitz Fups die Kellertreppe hinunter und Grahams blöde Plastikkarotte gleich hinterher. Er braucht das hässliche Ding, um mit der großen, bösen Welt klarzukommen. Weil Phines Mutter will, dass Fitz Fups schnellstens ins Krankenhaus zu Minnie kommt, geht Phine notgedrungen in den Keller, um ihn (und die blöde Karotte) zurückzuholen. Graham traut sich nur 3 Stufen weit, weil Treppen sind ja so gefährlich. Plötzlich stürzen die beiden durch die Treppe ins Land der Wimblis, doch es ist nicht bunt und lustig wie im Bilderbuch, sondern irgendwie unheimlich. Grahams Karotte ist plötzlich riesig, kann sprechen und besteht auf die Anrede „Dr. Karotte“. Phine sieht, wie die blauen Polizisten-Wimblis einen Staatsfeind in Pink abführen und erfährt, dass das Land und die bunte Bevölkerung von einem grausamen Herrscher unterdrückt werden, der den früheren König bei einem kürzlichen Putsch entmachtet hat. Sie sucht die lila Wimblis, die (zumindest laut dem gereimten Bilderbuchtext) die Zukunft kennen. Die geben eine rätselhafte Prophezeiung ab. Phine trifft auf Ella, Minnies lila Plüsch-Elefant mit dem rosa Rock, die es ebenfalls in diese Welt verschlagen hat, nur ist die jetzt 1,80m groß. Als Phine ein Bild von neuem Herrscher sieht, erkennt sie sofort, es ist Fitz Fups! Alle Wimblis haben Todesangst vor ihm. Phine, Ella, Graham und Dr. Karotte werden alle von den Blauen verhaftet und vor Fitz Fups gebracht, der in Minnies Puppenwagen thront. Wie Minnie kann er kein R sprechen. Das klingt so lächerlich, dass die Gefangenen gar nicht anders können als zu lachen. Sie landen im Kerker. Phine teilt ihre Zelle mit dem Ex-König. Sie müssen Strafaufgaben erledigen und schmieden dabei Fluchtpläne. Es gelingt ihnen, den Wachen den Schlüssel zu stehlen, und der König zeigt ihnen einen Fluchttunnel. Phine sucht auf einem Jahrmarkt Minnies Spielzeughandy. Tatsächlich gelingt es ihr, damit mit Minnie zu reden, doch die ist keine große Hilfe. Zuhause ist anscheinend keine Zeit vergangen, obwohl Phine schon 2 Tage im Wimbli-Land ist. Ihr fällt auf, dass das Land die Farbe verliert und schrumpft. Die anderen erstellen derweil eine Tabelle mit den Farben und Eigenschaften der Wimblis, um mit der Prophezeiung weiter zu kommen. Bei einer geheime Versammlung entwickeln sie einen Plan. Sie locken die Blauen mit ihrer Gier nach Süßigkeiten zu einem Wettkampf. Da sie die Stärken und Schwächen der anderen Farben genau analysiert haben, verlieren die Blauen immer und landen auf Verliererwiese. Die Burg ist so gut wie unbewacht. Jetzt ist Mut und Teamwork gefragt. Und es ist Eile geboten, denn dass Land wird von Minute zu Minute kleiner, weißer und steriler, während Fitz Fups immer größer wird … .
Eine neue, ungewöhnliche Fantasy-Story von L. Evans, der Autorin von „Stuart Horten“!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby"

Vier Möchtegern-Waisenkinder starten durch: "Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby"!

Lois Lowry, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn
Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby
978-3-423-76238-0
dtv junior Verlag
Alter: 9+

Die Kinder der Familie Willoughby (der zwölfjährige Timothy, die zehnjährigen Zwillinge Barnaby A und Barnaby B und die sechsjährige Jane) sind schrecklich altmodisch. Ihr Vater geht jeden Tag mit Schirm und Aktentasche zur Bank und liest den Kindern abends widerwillig „Hänsel und Gretel“ vor, ihre Mutter arbeitet nicht und kocht grauenvoll. Eines Tages finden die Kinder ein hässliches Baby vor der Haustür. Da die Mutter es nicht will, setzen die Kinder es einfach vor der Villa des reichen Schokoladenriegel-Fabrikanten Melanoff aus. Die Willoughby-Eltern mögen ihre Kinder nicht, und die Kinder mögen ihre Eltern nicht. Viel lieber wären sie Waisen, wie die Kinder in ihren altmodischen Lieblingsbüchern. Als ihre Eltern zu einer verantwortungslosen Reise in die gefährlichsten Länder aufbrechen, engagieren sie ein Kindermädchen. Unter den Bewerberinnen ist sogar eine, die ein Kind hat verhungern lassen. Der Vater nimmt sie nur deshalb nicht, weil sie Reue zeigt und weint. Als sie endlich ein Kindermädchen gefunden haben, beschließen die Kinder, sie abscheulich zu finden, noch ehe sie sie kennengelernt haben. Sie kocht leckeren Haferbrei, doch keines der Kinder gibt zu, dass er ihm schmeckt. Tim kommandiert seine Geschwister herum. Sie dürfen keinen eigenen Willen haben. Er kontrolliert sie mit einem strengen Punktesystem. Handeln sie seinen Regeln zuwider, werden Punkte abgezogen, und es gibt Strafen. Das Kindermädchen kritisiert ihn deswegen. Währenddessen findet Kommandant Melanoff, der Schokoladenriegel-Fabrikant, das ausgesetzte Baby Barbara vor seiner Tür. Er ist reich, aber ohne Lebenswillen, seit er seine Frau und seinen Sohn bei einem Lawinen-Unglück in der Schweiz verloren hat. Die Villa gleicht einer Müllkippe, es stinkt, dreckige Wäsche und verschimmelte Essensreste liegen überall herum. Nun fasst er neuen Lebensmut, putzt das Haus, kauft Windeln, Essen und Kleidung für das Baby. Geld spielt keine Rolle. Nur das Beste ist gut genug für seine Barbara. Was Melanoff nicht ahnt, seine Frau ist noch am Leben. Wenn er mal seine Post lesen würde, wüsste er es. Die Willoughby-Kinder bekommen eine Postkarte von ihren Eltern, die leider immer noch am Leben sind. Sie teilen den Kindern mit, dass sie das Haus verkaufen wollen. Die Kinder sollen sich im Keller verstecken, wenn Kaufinteressenten kommen. Außerdem sollen sie die Katze einschläfern. Zunächst will keiner das seltsame Haus kaufen, was wohl daran liegt, dass die Kinder sich bei den Hausbesichtigungen als Möbel tarnen und das Kindermädchen als halbnackte Statue. Die Kinder sind inzwischen beinahe glücklich mit ihrem Kindermädchen. Sie wollen, dass ihre Eltern endlich sterben, um deren Klamotten im Second-Hand-Laden verkaufen zu können. Tatsächlich verunglücken die Eltern tödlich beim Bergsteigen in der Schweiz, ganz in der Nähe des Dorfes, wo Melanoffs Frau und Sohn leben. Da Frau Melanoff nicht länger auf ihren Mann warten wollte, hat sie wieder geheiratet. Ihren unglücklichen Sohn schickt sie auf die Walz. Er beschließt, sich auf den Weg zu seinem Vater zu machen. Da ihr Haus nun doch verkauft ist, ziehen die Willoughby-Kinder samt Kindermädchen und Katze zu Herr Melanoff, der sie herzlich aufnimmt. Er ist glücklich mit seiner neuen, großen Familie, will die vielen ungeöffneten Briefe aus der Schweiz verbrennen und seine Vergangenheit hinter sich lassen. Da steht sein verlorener Sohn plötzlich vor der Tür … .
Nicht unbedingt mein Humor, jedes 2. Wort ist „abscheulich“, „scheußlich“ oder „grässlich“!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 3. April 2019

"Die Nachtflüsterer – Das Erwachen"

Was geschieht um 1.34 Uhr?: "Die Nachtflüsterer – Das Erwachen"!

Ali Sparks, übersetzt Manuela Knetsch
Die Nachtflüsterer – Das Erwachen
978-3-446-26232-4
Hanser Verlag
Alter: 10+

Die dreizehnjährige Elena erwacht jede Nacht um 1.34 Uhr und kann dann bis zum Morgen nicht mehr einschlafen. Dem etwas älteren Matt ergeht es ebenso. Er muss jeden Tag vor der Schule für seinen gewalttätigen Alkoholiker-Vater Autos waschen. Nun wäscht er sie eben schon nachts. Die dritte Betroffene ist die zehnjährige Tima, die aufgrund des Schlafmangels ihren Auftritt im Schulmusical vermasselt, dabei hat sie so hart für die Rolle gekämpft. Als Tima nachts raus geht, fliegt eine Motte auf ihre Hand. Sie bemerkt, dass sie einen besonderen Draht zu allen Insekten hat. Ihre besorgten Eltern gehen mit ihr zu einer Ärztin, die sie in ein Schlaflabor überweisen will. Als Elena von anderen Schülern geärgert wird, kommt ihr Matt zu Hilfe. Aus einer Eingebung heraus flüstert sie ihm „1.34“ zu. Sie weiß es einfach und beschließt, Matt in der nächsten Nacht in der Autowäscherei seines Vaters aufzusuchen. Auf der Straße trifft sie eine Füchsin mit ihren Welpen. Die Tiere sind ungewöhnlich zutraulich, und wirken, als würden sie Elena verstehen, als sie mit ihnen spricht. Danach sucht Elena Matt auf. Der ist froh, nicht mehr der einzige Schlaflose zu sein. Dann kommt Tima dazu, die von einem Schatten verfolgt wird. Das Trio ist komplett. Gemeinsam wollen sie nachforschen, was sie jede Nacht aufweckt. Könnten Geräusche aus den nahen Industriepark die Ursache sein? Die Mädchen recherchieren dort, und geben vor, es sei für ein Schulprojekt. In der Lagerhalle eines Verpackungsherstellers finden sie tote Vögel, und Tima fällt auf, dass es dort keinerlei Insekten gibt. Matts Vater zerstört derweil Matts Xbox und nimmt ihm sein Handy weg. Er denkt, sein Sohn würde deshalb nicht schlafen. Als Rache kommt ein Vogelschwarm und kackt auf Vaters frisch geputzte Autos, denn Matt hat erkannt, dass er mit den Vögeln kommunizieren kann. Der seltsame Schatten beobachtet die Kinder, als sie sich nachts treffen und in den Industriepark einbrechen. Tima bittet die Motten, die Überwachungskameras abzudecken. Sie finden jedoch nichts heraus. In der nächsten Nacht treffen sie sich früher. Elena hat anhand einer Karte herausgefunden, dass all ihre Zuhause und der Industriepark auf einer Linie liegen. Sie werden Zeuge, wie ein Strahl aus Licht und Musik Tiere in die Halle bzw. Falle lockt, doch er tötet sie nicht. Das tut ein dämonisches Krakenmonster. Danach: Stille, Kälte, Dunkelheit. Die Kinder fliehen. Matt redet mit einem Star, der ebenfalls entkommen ist, und den er „Glück“ nennt. Dank Elenas „Gespräch“ mit einem Wachhund, können sie der Hundepatrouille entkommen und das Gelände unbemerkt verlassen. „Glück“ bleibt bei Matt. In den Nachrichten wird am Tag darauf von der Leiche eines Lageristen berichtet, die im Industriepark gefunden wurde. Elena entdeckt im Internet die Legende der Nachtflüsterer. Es ist die Rede von Kindern, die mit Tieren reden können. Dabei ist ein Bild von einer Höhlenmalerei. Sie zeigt den Strahl von gestern Nacht. Auf dem Weg zu Matt wird Elena überfallen, von dem Schatten, der sich als Vampir Spin entpuppt. Er will wissen, was die drei immer nachts in seinem Gebiet machen. Die Füchsin rettet Elena. Matt glaubt nicht an Vampire. Er hält Spin für einen Spinner. Während die drei Freunde mit der Hilfe von „Glück“ eine Höhle entdecken und einen Plan schmieden, wie man den Krakendämon darin einsperren kann, schleicht der neugierige Spin in die Lagerhalle und wird mit eben diesem Wesen konfrontiert. Doch der Plan der drei Freunde schlägt fehl, denn sie haben es hier nicht mit einem Dämon zu tun, sondern mit einem Gott!
Hochspannung bis zum Schluss! Genau richtig für Fans von Action und tierischer Fantasy!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?


"Sturmwächter – Das Geheimnis von Arranmore"

Eine Insel voller Geheimnisse: "Sturmwächter – Das Geheimnis von Arranmore"!

Catherine Doyle, übersetzt von Sylke Hachmeister
Sturmwächter – Das Geheimnis von Arranmore
978-3-7891-0952-2
Oetinger Verlag
Alter: 10+

Der elfjährige Fionn Boyle hasst das Meer, das ihm seinen Vater genommen hat. Daher ist Fionn auch nicht begeistert, dass er den Sommer, gemeinsam mit seiner älteren Schwester Tara, bei seinem Großvater, einem Kerzenmacher, auf der irischen Insel Arranmore verbringen soll, weil seine depressive Mutter sich nicht um die beiden kümmern kann. Auf der Fähre wird Fionn seekrank. Tara freut sich auf Bartley, den sie im letzten Sommer auf der Insel kennengelernt hat und von dem sie ihren ersten Kuss bekam. Fionn findet, dass Bartley ein doofer Angeber ist, aber seine kleine Schwester Shelby ist echt nett. Die Insel ist seltsam. Sie scheint zu leben und sich immer wieder von selbst zu erneuern. Shelby erzählt Fionn von einer magischen Höhle, die Wünsche erfüllen kann. Fionn wundert sich, warum die Leute seinen Opa Sturmwächter nennen. Als Fionn nachts eine Kerze anzündet, auf der der Name seiner Mutter steht, wird er Zeuge, wie sie jung, traurig und schwanger am Strand steht. Sie läuft ins Meer, und wird gerade noch rechtzeitig von einer jüngeren Version von Opa gerettet. Später erklärt Opa Fionn, dass er eine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht hat. Wenn man eine Kerze anzündet, zieht der Wind einen in die Zeit, die in ihr festgehalten ist. Opa fängt Erinnerungen an das Wetter in den Kerzen ein, doch manchmal werden auch Erinnerungen an Menschen festgehalten. Fionn will alles wissen, also nimmt Opa ihn mit zum Anfang, als auf Arranmore die böse und machtgierige Zauberin Morrigan von dem gütigen Zauberer Dagda besiegt wurde. Fünf Clans halfen Dagda, Morrigans Terror zu beenden, darunter die Boyles. Doch die Morrigan ist nicht tot. Sie kann jederzeit wieder erwachen. Deshalb gibt es die Sturmwächter. Opa weiß eine Menge und warnt Fionn vor der Wunsch-Höhle. Opa zeigt jedoch auch Anzeichen von Demenz. Heimlich reist Finn noch einmal allein zum Anfang, diesmal brennt die Kerze bis zum Ende. Das gab es noch nie. Ein unheimlicher Tourist mit roten Haaren und Bart taucht auf und sucht nach Opa. Er ist ein Verwandter von Bartley. Da Bartleys Familie will, dass er der nächste Sturmwächter wird, beginnt ein Wettlauf, um die Höhle zu finden, denn es gibt dort nur einen Wunsch. Die Kinder erleben bei einer Zeitreise, wie damals Fionns Opa Bartleys Oma die Gabe weggeschnappt hat. Zumindest sieht Bartley das so. Sie hätte seiner Meinung nach Sturmwächterin werden sollen. Bartley will Macht. Fionn weiß, die Folgen wären verheerend. Die Magie der Sturmwächter (Macht über das Wetter etc.) dient nicht zum Angeben, sondern zum Schutz der Insel. Fionn glaubt, er selbst sei nicht mutig genug um Sturmwächter zu werden. Opa gibt ihm die Medaille seines Vaters. Obwohl der auf einem Rettungsboot arbeitete, war er auch nicht immer mutig. Opa erzählt von seinem eigenen Vater, und sie reisen in die Vergangenheit und erleben mit, wie der Uropa holländische Schiffbrüchige rettet. Fionn hat Angst auf dem Boot, doch Opa meint, so ein Abenteuer formt den Charakter. Opa vergisst immer mehr und ist verwirrt. Er hält seinen Enkel oft für seinen Sohn. Mithilfe der Kerze „Ebbe 1959“ findet Fionn heraus wo die Wunsch-Höhle ist. Opa weiht ihn in die Kunst des Kerzenmachens ein, bevor ihm alle Erinnerungen entgleiten. Tara verspricht, mit Fionn zur Höhle zu gehen, doch dann geht sie mit Bartley. Sie wird in der Höhle eingeschlossen. Fionn, Shelby und Bartley müssen sie retten. Sie benutzen zwei Kerzen, und Fionn trifft seinen Vater in der Vergangenheit. Die Insel erwacht - und damit auch die Morrigan!
Diese Insel hat es in sich! Ein packendes Abenteuer, voller Spannung und Magie!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 27. März 2019

"Die Drachenland-Saga – Die Eistrolle"

Wenn Wandbild-Drachen zum Leben erwachen: "Die Drachenland-Saga – Die Eistrolle"!

Stefanie Baumann
Die Drachenland-Saga – Die Eistrolle (Band 1)
978-3-7481-6754-9
BOD-Verlag
Alter: 12+

Felix und seine beste Freundin Alexa werden in der Schule von dem fiesen Ricky gemobbt. Felix großer Bruder Laurin meint, Felix sollte sich endlich mal wehren. Weil Felix total auf den Drachen Coco steht, den Helden seines Lieblingsbuchs, malt seine Mutter für ihn ein Bild von Coco an seine Zimmerwand. Laurin findet Coco kindisch. Er bekommt ein Bild von dem gefährlichen, düsteren Drachen aus seinem liebsten Fantasyroman an seine Wand gemalt, der einen dicken Jungen in seinen Klauen hält, der starke Ähnlichkeit mit Ricky hat. Weil Alexa die Bilder so toll findet, malt Felix Mutter für sie eine Vorlage mit einem blauen Drachen, die Felix und Alexa dann mit dem Beamer an Alexas Zimmerwand projizieren und abmalen. Nachts erwachen die gemalten Drachen plötzlich zum Leben, und die Kinder landen in einer anderen Welt. Auch Ricky ist dort und wird von dem schwarzen Drachen verschleppt. Felix Drache Coco erweist sich als Drachenmädchen, das eigentlich Bell heißt. Felix ist mit ihr telepathisch verbunden. In einem Insel-Dorf lernen sie das Mädchen Farani kennen. Die Menschen dort fürchten die schwarzen Dolstar-Drachen, die seit einiger Zeit Leute von den Inseln entführen. Die Elisaar-Drachen wie Bell und ihre Schwester Blue (Alexas Drache), beschützen die Inselbewohner so gut sie können. Obwohl Ricky ein Fiesling ist, beschließen die Freunde, zur Trutzenburg des Schwarzen Lords in den hohen Norden zu reisen, um ihn zu befreien. Farani, Bell und Blue sind dabei. Zunächst fliegen sie zur Nachbarinsel, wo die Dolstar ein Dorf zerstört und den Elisaar Rondo getötet haben. Als die Dolstar auch sie angreifen, wirkt Farani einen Zauber gegen ihr Feuer, doch bei dem Kampf wird Laurin von „seinem“ Dolstar gepackt und entführt. Da Blue verletzt ist, können die anderen nicht gleich die Verfolgung aufnehmen. Als sie dann völlig erschöpft den nördlichen Kontinent erreichen, treffen sie auf Homra und seine Oma, die sie mit warmer Kleidung und Informationen versorgen. Der Lord rüstet gegen die Südländer, die Menschen haben Angst. Bei einem erneuten Angriff der Dolstar werden die Freunde getrennt, Alexa und Blue sind verschwunden. Die anderen erreichen die Trutzenburg und schmieden einen riskanten Plan, wie sie Ricky und Laurin befreien können. Felix muss seine Angst überwinden. In der Burg sehen sie den König der Eisländer und seine Trolle, außerdem den Schwarzen Lord und Laurin, die dem neuen Herrscher willenlos zu Diensten sind. Felix und Farani werden zu Ricky ins Verlies geworfen. Dem geht es gar nicht gut. Sie finden heraus, dass die Trolle die Menschen mit ein Zauberpulver in einem Trank versklaven. Man müsste das Pulver gegen etwas harmloses austauschen. Während die anderen den Wächter überwältigen, erreicht Felix die Küche. Der Plan gelingt. Laurin und die anderen leiden zunächst noch unter Entzugserscheinungen, aber haben ihren freien Willen zurück. Ein Kampf zwischen den Menschen und den Trollen entbrennt. Chaos bricht auf der Burg aus, als die Dolstar plötzlich angreifen. Zu Hunderten fliegen sie auf die Burg zu. Auch sie stehen unter dem Befehl der bösen Trolle. Laurin versucht, „seinen“ Drachen aufzuhalten, doch der kann ihn nicht hören. Der Einzige, der die Dolstar stoppen kann, ist der Schwarze Lord. Felix muss ihn finden und auch Ricky und Farani befreien. Die Lage scheint hoffnungslos. Doch dann tauchen Blue und Alexa auf, und auch Bell greift in den Kampf ein. Können sie das Ruder in letzter Minute noch herum reißen? Und kommen sie je wieder nachhause?
Ein absolutes Muss für alle Drachenfans! Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Drachenreif"

Willkommen in der magischen Welt Bathan: "Drachenreif"!

Conan Reed
Drachenreif (Die Ahkis Trilogie, Bd. 1)
978-3-7467-6515-0
epubli Verlag
Alter: 10+

Der achtjährige Alex lebt in den 60er Jahren in Illinois. Als in seinem Garten eine Eiche gefällt wird, entdeckt er in dem entstandenen Loch einen goldenen Armreif. Die eingravierten Figuren bewegen und verändern sich. Er legt den Reif an und ist plötzlich in Bathan, einer fernen Welt mit zwei Sonnen. Ein alter Mann spricht ihn an und nennt ihn Rupert. Der Alte ist der Magier Dush Tah Bashir, Beschützer des weißen Königs und seiner Familie. Mit mäßigem Erfolg, denn der weiße König Durman wurde von dem schwarzen König Semu vom Thron gestoßen und ist seither verschollen. Dush wird von Padhin begleitet, der in Wahrheit Prinz Patar ist. Alex erfährt, dass der Reif ein Ahkis ist, der die Kräfte eines Magiers bündelt und verstärkt. Alex und Rupert haben durch ihn die Körper getauscht. Jetzt ist Alex Dushs Lehrling, und niemand darf wissen, dass er nicht Rupert ist. Auf dem Marktplatz bietet der Ritter Barian Drachengold zum Verkauf an und erzählt abenteuerliche Geschichten. Durch die „Klarsicht“ des Ahkis kann Alex erkennen, was von der Story wirklich war ist. Dush will mehr über den Drachen und den angeblichen Drachenschatz erfahren. Barian setzt seine Erzählung in einer Kneipe fort, und Alex prüft den Wahrheitsgehalt. Den weißen Drachen Albor und die Höhle gibt es wirklich, der Rest ist stark ausgeschmückt. Alex spricht kurzzeitig mit der Stimme des Drachen, was die anderen Gäste irritiert. Barian berichtet von einem Bild, das einen Frau und einen Jungen zeigt und dem Drachen offenbar viel bedeutet und dass er den Drachen über die aktuelle politische Situation aufgeklärt hat, denn der lebt ja seht isoliert. Daraufhin will der Drache Patar sehen. Er gibt Barian eine Botschaft mit, die nur Patar versteht. Nun soll Barian Patar, Dush und Alex zu der Drachenhöhle führen. Alex kann nicht reiten, der Körper von Rupert zum Glück schon. Sie begegnen auf dem Weg den schwarzen Soldaten des Königs, aber können sie mit einer Illusion austricksen. Alex hat eine Vision von einem Riesen. Dush will diesen Riesen suchen. Sie finden Fußspuren eines Riesen, die zu einer Höhle führen. Darin ist aber kein Riese, sondern eine Räuberbande. Deren Anführer Roderick will Alex den Ahkis wegnehmen. Als Alex den Reif abnimmt, kehrt er kurzfristig nach Illinois zurück, doch bei seiner darauf folgenden Rückkehr nach Bathan, passiert ein Missgeschick. Er landet im Körper des Räubers Roderick. Zum Glück können er und seine Freunde die Sache wieder in Ordnung bringen, bevor ein Unglück geschieht und Roderick außer Gefecht setzen. Mit einer besonderen Leckerei gelingt es ihnen, einen Riesen anzulocken. Es ist ein Riesenkind. Sie folgen ihm und hoffen, dass er sie zu seinen Eltern führt. Der Plan geht auf. Sie finden die Riesenfamilie, deren sehnsüchtigster Wunsch eine Tür für ihre Höhle ist. Dush beschwört den Spiegeldrachen Vierzehn, der eine geeignete Tür erschafft. Im Tausch erhält Dush eine Schriftrolle mit einem Rätsel, das den Weg ins Zaubertal weisen soll. Patar erkennt, dass das Rätsel von der Zeitentreppe handelt. Die ist irgendwo im weißen Schloss. Nur sein Vater weiß wo. Mit der Treppe könnten sie in die Vergangenheit reisen und Semu besiegen. Zur Drachenhöhle müssen sie durch das Gebiet des braunen Königs Gean. Er ist gierig. Sie versprechen ihm Drachengold, wenn er seine Söldnerarmee aus Bäumen für den Kampf gegen Semu zur Verfügung stellt. Doch Gean erweist sich als Verräter, der mit Semu im Bunde ist. Er hat auch den weißen Drachen einst verraten … .
100% Spannung, 0% Gewalt! Das ist „Clean Fantasy“, die Lust auf mehr macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 20. März 2019

"BePolar"

Traum oder Wirklichkeit?: "BePolar"!

Martha Kindermann
BePolar (Teil 1 der Trilogie)
978-3-7469-7402-6
Martha Kindermann Verlag
Alter: 12+

Die siebzehnjährige Roya Roth, ihre Eltern und ihre ältere Schwester Rhea leben in dem friedlichen Land Polar, wo alle Menschen zufrieden sind. Wie ihre besten Freunde Tarik und Fenja lebt Roya ein normales Teenagerleben, bis sie zum Geburtstag von Rhea einen Traumfänger bekommt. In dieser Nacht landet sie im Traum in einer Akademie, in der sie und 14 weitere Jugendliche mit einer besonderen Ausbildung auf eine zukünftige politische Laufbahn in der Regierung von Polar vorbereitet werden. Der Traum setzt sich auch in den nächsten Nächten fort. Roya freundet sich in der Akademie mit Caris an und verliebt sich außerdem in den attraktiven Tam. Gemeinsam studieren sie Politikwissenschaften, üben das richtige Auftreten oder müssen in einem Planspiel als Führer diverser Ministerien mit einer fiktiven Umweltkatastrophe umgehen. Roya weiß, alle 7 Jahre werden durch ein Casting in einer Realityshow die zukünftigen Anführer des Landes gewählt, doch was hat das mit ihr zu tun? Warum träumt sie von dieser Akademie? Nach einem Unfall liegt Tarik im Koma, und Fenja ist deswegen total am Ende. Sie dürfen ihn nicht besuchen, erfahren nur über Rhea, die Assistenzärztin ist, etwas über seinen Zustand. Eigentlich wollten Roya und Fenja im Sommer in der Ferienbetreuung für Kinder arbeiten, doch jetzt kommt alles anders. Roya macht Urlaub mit ihrer Familie. In dieser Zeit träumt sie nicht von der Akademie. Tarik stirbt. Roya zieht sich vor der traurigen, grausamen Realität in ihre heile Traumwelt inkl. Traumprinz Tam zurück, während Fenja wegläuft und versucht, sich umzubringen. Der Selbstmordversuch schlägt fehl, Fenja landet Krankenhaus, redet nicht, isst nicht, kommt in die Psychiatrie. Tam ist der einziger Lichtblick in Royas Leben. Eines Nachts sagt er ihr, der Traum sei überhaupt kein Traum, die Akademie sei real, und er selbst ebenfalls! Er spricht von einer Verschwörung gegen die Regierung. Roya soll vorsichtig sein und alles hinterfragen. Roya belauscht ihre Schwester und erfährt, dass diese mit einer Organisation namens BePolar zu tun hat. BePolar will spezielle, jugendliche Kandidaten einschleusen, um das System zu unterwandern und die Regierung zu stürzen. Auch Tams Vater ist involviert, vielleicht sogar der Kopf der Verschwörung. Warum wurden Roya und Tam ausgewählt, und wie kommen sie immer wieder in diese „Traumwelt“? Die beiden haben sich mittlerweile verliebt, doch das Risiko, sich im richtigen Leben zu treffen, ist ihnen zu hoch. Um weitere Nachforschungen anzustellen und die Zusammenhänge zu klären, holt Roya Fenja an Bord. Die hat dadurch wieder ein Ziel und ist mit Feuereifer dabei. Sie finden heraus, dass jeder Schüler der Akademie jemanden in der Familie hat, der aus einem früheren Casting ausgeschieden und unzufrieden mit Regierung ist. Auch Roya beginnt langsam, ihre perfekte, glückliche Welt in Frage zu stellen. Tam ist seit kurzem seltsam verändert. Roya kann nicht wissen, dass es gar nicht Tam ist, sondern sein Zwilling Tristan, der Mörder seiner Mutter! Tristan verabredet sich mit ihr im echten Leben fürs Kino, und nach dem ersten richtigen Date mit ihrem Traumprinz schwebt Roya im 7. Himmel. Als der echte Tam bei Fenja auftaucht, ist Roya verwirrt. Ihr wird klar, dass sie mit einem Psycho aus war. Sie ist froh, den echten Tam wieder zu sehen, aber ihr geht Tristan nicht mehr aus dem Kopf. Rhea stirbt bei einem Unfall. Hat Tristan etwas damit zu tun? Roya trifft ihn nach der Beerdigung, und er erzählt seine Geschichte, die nicht nur den Tod seiner Mutter in anderem Licht erscheinen lässt.
Eine geniale Dystopie-Story, gemischt mit Liebe! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Davor und Danach – Überleben ist nicht genug"

Sieht so die Zukunft aus?: "Davor und Danach – Überleben ist nicht genug"!

Nicky Singer, übersetzt von Birgit Salzmann
Davor und Danach – Überleben ist nicht genug
978-3-7915-0100-0
Dressler Verlag
Alter: 14+

Die Welt der Zukunft leidet unter dem Klimawandel. Wer kann, geht nach Norden. Auch die vierzehnjährige Mhairi Anne Bain, genannt Mab, macht sich auf den Weg in ihr Geburtsland Schottland, zu ihrer Großmutter auf die Insel Arran, nachdem sie sieben Jahre mit ihren Eltern im Sudan gelebt hat, wo ihre Mutter Forschungen zu Solarenergie betrieben hat. Sie reist allein, nur mit ihrem Weltbürgerpass und einer (ungeladenen) Waffe im Gepäck. Ihr Vater hat ihr viel über die Natur beigebracht. Das hilft ihr zu überleben. Fast am Ziel liest sie einen kleinen Jungen auf. Er hat keine Papiere und spricht nicht, lutscht nur an seinem Nuckelstein. Eigentlich will sie ihn gar nicht mitnehmen. Nachts erwischt sie ihn, wie er von ihrem Wasser trinkt. Zwar gibt es in der Gegend Wasser im Überfluss, doch die Erinnerung an die Flucht durch die Wüste und den Durst sitzen noch tief in Mab, daher rastet sie aus. Wegen eines heftigen Gewitters suchen die beiden Schutz in einem verlassenen Schafstall. Mab verdrängt ihre traumatischen Erinnerungen an die Flucht und den Verlust ihrer Eltern, sperrt sie in einer Festung in ihrem Kopf ein, auch die Erinnerung an den Mann in der Grabkammer in der Wüste, an das, was er ihr antat und wie sie ihn aus Notwehr mit einem Ziegelstein erschlug. Da sie seither keinen Körperkontakt erträgt, kann sie den Jungen nicht umarmen und trösten als er weint. Sie selbst kann nicht mehr weinen. Sie hat das Gefühl, ihre Gefühle verloren zu haben. Die beiden werden von Soldaten aufgegriffen und zusammen mit anderen Flüchtlingen mit einem Laster in eine Auffangeinrichtung gebracht. Mab gibt den Jungen als ihren Bruder aus, obwohl sie sich nicht ähnlich sehen, denn sie ist weiß, und er ist schwarz. Sie werden getrennt. Bei der Registrierung wird aus Mab R1787W. Ihre Sachen muss sie abgeben. Ihre Papiere werden geprüft. Als Global Citizen steht es ihr frei, Jahre ihres Lebens zu spenden (sich töten lassen, bevor sie mit 74 ohnehin getötet wird - das ist gängige Praxis, um die Überbevölkerung in den Griff zu kriegen), aber erst wenn sie 15 ist. Doch sie will leben. Das hat sie ihrer Mutter versprochen. Mab hat kein Rückkehrrecht, da sie Schottland vor mehr als 5 Jahren verließ. Ihr droht die Abschiebung in das Land, wo sie zuletzt gemeldet war: dem Sudan! Sie schmiedet Fluchtpläne, stiehlt ein Messer. Ein Psychologe bringt sie zu dem kleinen Jungen, da dieser in Hungerstreik getreten ist. Sie bleibt bei der „Bruder-Geschichte“. Die beiden können fliehen, springen aus dem Fenster, entkommen versteckt in einem Transporter und springen in Glasgow ab. In einer Zeltstadt auf dem Friedhof treffen sie eine Frau, die sich Zigeunerkönigin Corlinda Lee nennt, in der aber Mab glaubt, ihre ehemalige Grundschullehrerin Miss Sperry wieder zu erkennen. Sie nimmt die Kinder im Auto mit und gibt ihnen Geld für die Fähre nach Arran, doch ohne Papiere keine Tickets. Mab ruft ihre Oma an, und die lässt sie mit dem Boot abholen, von dem Jungen Peter, den Mab von früher kennt. Der kleine Junge bekommt Panik auf dem Boot, schreit die ganze Zeit. Die Oma stellt viele Fragen. Mab kann und will ihr nicht alles sagen, behauptet aber, ihre Eltern hätten den Jungen adoptiert. Oma sitzt im Inter-Generationen-Rat der Insel bzw. des Staates Arran. Es herrschen strenge Gesetze für das Einschmuggeln von Illegalen. Der Junge soll ausgewiesen werden, und Mab und Peter, der sie ja hergebracht hat, werden vor Gericht gestellt. Dort trifft Mab eine mutige, aber sehr extreme Entscheidung … .
Mehr als Sience-Fiction! Eine packende Flucht-Geschichte, die unter die Haut geht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 13. März 2019

"Der Wunderstürmer – Hilfe, ich habe einen Fußballstar gekauft!"

Die witzigste Fußballgeschichte aller Zeiten: "Der Wunderstürmer – Hilfe, ich habe einen Fußballstar gekauft!"!

Ocke Bandixen
Der Wunderstürmer – Hilfe, ich habe einen Fußballstar gekauft!
978-3-7432-0276-4
Loewe Verlag
Alter: 9+

Tim liebt Fußball. Sein älterer Bruder Clemens spielt im Verein, doch der ungeschickte Tim schaut lieber zu oder spielt auf Papas Handy die neue Fußball-App. Da kann man wie bei der Bundesliga eine Mannschaft zusammenstellen, Spieler kaufen etc. Tim kauft den Stürmer Sergio Mavalli, aber irgendwas geht schief, vielleicht weil Papa neulich Bier über sein Handy gekippt hat. Mavalli steht leibhaftig vor der Tür! Tim bringt ihn im Gartenhaus unter, kann ihn aber nicht lange vor seiner Familie verstecken. Bei der Hotline der App glaubt man Tim nicht, nicht einmal sein bester Freund Konrad glaubt, was Tim ihm am nächsten Tag in der Schule erzählt. Mavalli mäht fleißig den Rasen und macht für Tims Familie Kartoffelsalat nach dem Rezept seiner Oma aus Wuppertal. Wegen der kann er auch so gut Deutsch, wo er doch eigentlich Italiener ist. Tim bringt Mavalli mit zum Training von Clemens A-Jugend Team, und Trainer Herr Harr vom FC Hegenwald fällt aus allen Wolken. Mavalli macht begeistert beim Training mit und verteilt im Anschluss Autogramme. Danach gibt es ein Ermüdungsbad (eigentlich ist es das Glitzerschaumbad von Tims kleiner Schwester Martha) und einen Eisweißdrink (eigentlich einfacher Kakao) für ihn. Mavalli sagt seinem „Chef“ und „Trainer“ Tim, dass es ihm hier super gefällt und er bleiben will. Tim sieht eine Pressekonferenz der Bundesliga im TV. Dort wird gesagt, Mavalli befände sich zur Zeit an einem „besonderen Ort“ und könne nicht für seinen Verein FC Fortuna beim anstehenden Spiel gegen Borussia antreten. Tim versucht, die Programmierer der App ausfindig zu machen, doch wird bei der Hotline nur noch abgewimmelt. Am nächsten Tag ist Mavalli weg, dafür taucht plötzlich sein großer Bruder Luigi auf, der auch sein Manager ist. Es stellt sich heraus, dass Mavalli sich beim Waldlauf verlaufen hat. Er wird von der Polizei zurück gebracht. Tims Freund Konrad findet raus, dass die Programmierer der Fußball-App, die Körner-Zwillinge, Scherzbolde sind, die öfter Gags in ihre Apps einbauen. In der Stadt hat sich herumgesprochen, dass Mavalli da ist, und Tims Haus wird von der Presse belagert. Trainer Blason von FC Fotuna kommt und hält eine Pressekonferenz vor der Garage. Er spinnt eine halbwegs glaubhafte Geschichte zurecht, warum Mavalli hier ist. Mavalli darf noch etwas bleiben. Das ist gut, denn Clemens A-Jugend Team verliert haushoch gegen Momsenheim. Mavalli meint, Tim hätte das Zeug zum Trainer. Er könnte den FC Hegenwald dazu bringen, endlich als Team zu spielen und so vielleicht auch einmal zu gewinnen. Von Mareike, in die Tim ein bisschen verknallt ist und deren Eltern die Eisdiele gehört, erfährt Tim, dass sich Luigi dort mit einem verdächtigen Typen im Anzug getroffen hat. Luigi und Mavalli reisen Hals über Kopf ab, obwohl Mavalli doch versprochen hatte, noch zu bleiben. Wenig später taucht Mavallis Oma Elfriede auf und entschuldigt sich für das Verhalten ihrer Enkel, die wegen einer gut bezahlten Zahnpasta-Werbung einfach abgehauen waren. Sie hat sie wieder mitgebracht, und sie steigen reumütig aus dem Auto. Trainer Harr ist derweil ratlos. Seine A-Jugend will nicht gegen Erzfeind Teutonia Ludwigsbrück antreten, weil sie meinen, dass sie sowieso verlieren. Mavalli verspricht, sich der Sache anzunehmen, mit Tim als Co-Trainer. Leider muss er dann doch zurück zu seinem eigenen Team, denn das nächste Bundesliga-Spiel steht an. Kriegt Tim die Mannschaft allein auf Vordermann? Dann bekommt Herr Harr einen Hexenschuss, und Tim muss seinen Job beim großen Spiel übernehmen … .
Super! Endlich mal eine Fußballgeschichte, die nicht nach dem üblichen Schema abläuft!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"TKKG junior – Der Rote Retter"

Wie alles begann: "TKKG junior – Der Rote Retter"!

Benjamin Tannenberg
TKKG junior – Der Rote Retter
978-3-440-16024-4
Kosmos Verlag
Alter: 8+

Einige Jahre bevor TKKG als Detektive berühmt wurden: Tim, Karl, Klößchen und Gaby besuchen die 5. Klasse im Internat. Sie haben sich erst am Anfang des Schuljahres kennengelernt und angefreundet. Nachdem Tim eine Woche lang bei seiner Mutter war, die sich den Fuß verletzt hatte, wird er von seinen Freunden am Bahnhof abgeholt. Karl hat Tims kaputtes Rad repariert, und die Freunde haben aufregende Neuigkeiten für ihn: Ein Superheld ist in der Stadt! Vor allem Klößchen findet das total cool, während Gaby der Meinung ist, dass Verbrechen aufklären Sache der Polizei ist und kein Job für kostümierte Helden. Gaby Vater, Herr Glockner, ist nämlich Polizist. Es gibt einen Überfall auf einen Supermarkt, der von dem maskierten Superheld, den alle den „Roten Retter“ nennen, vereitelt wird. Der „Rote Retter“ vertreibt die Räuber und bringt die Beute zurück. Der Vorfall ist groß in den Medien. Schon bald tritt der „Rote Retter“ erneut in Aktion, diesmal bei einem Banküberfall. Auch TKKG sind da und wundern sich, warum der Held und dutzende von Reportern vor der Polizei vor Ort sind. Der Held liefert sich einen spektakulären Kampf mit den Dieben, gefilmt von Reportern und diversen Schaulustigen mit Handys. Er verfolgt die Räuber, die in die Altstadt flüchten. Tim rennt hinterher. Er beobachtet, wie der „Rote Retter“ die Diebe laufen lässt und ihm wird klar, dass das alles Show war. Den Leuten wurde ein gut choreografierter Kampf vorgeführt und eine inszenierte Flucht, doch warum? Tim stellt den falschen Helden, doch der entkommt über eine Mauer. Nur ein Fetzen seines Umhanges bleibt zurück. Dank Karls Recherche führt der Fetzen die Freunde zum Kostümverleih Schmidbauer, der vor kurzem Bankrott angemeldet hat. Schmidbauer hatte Ärger mit einer Sicherheitsfirma, die mit Mafia-Methoden arbeitet. Karl findet die Adresse von Scherflinger, eines Mitarbeiters dieser Firma, heraus. TKKG suchen ihn auf, wegen eines angeblichen Interviews für ihre Schülerzeitung. Ihre Fragen nach dem „Roten Retter“ und dessen Auswirkungen auf die Sicherheitsbranche, scheinen ihn aus dem Konzept zu bringen. Gaby erzählt Scherflinger eine rührende Geschichte über ihren Hund und leiht sich sein Handy. Jetzt wissen TKKG, mit wem er zuletzt telefoniert hat, mit seinem Chef OC. Es gibt auch eine Nachricht über ein Treffen in einem Steinbruch. Tim beschattet ihn, doch gerade als Scherflinger wegfährt, ist Tims Handyakku leer, und er kann seine Freunde nicht benachrichtigen. Allein folgt er ihm auf dem Rad ins Naturschutzgebiet. Scherflinger trifft sich dort mit Stoffie, der der „Rote Retter“ ist und dort in einem Bauwagen lebt. Stoffie wird erpresst und gezwungen, bei der Sache mitzumachen. OC will die Angst der Menschen schüren und dann mit seiner Firma die ganze Stadt kontrollieren und erpressen. Als die beiden weg sind, schnüffelt Tim im Bauwagen und findet die Visitenkarte einer Seniorenresidenz mit der Zimmernummer 216. Tim kann gerade noch entkommen, bevor Scherflinger den Wagen anzündet. Er trifft den Rest des Teams, die schon in Sorge waren, weil sie ihn nicht erreichen konnten. Sie ermitteln in der Seniorenresidenz, wo auch Gabys Großtante Irmie lebt. Sie kennt die Dame aus 216, die ihren Sohn Christoph (Stoffie) anbetet, der sie gut versorgt aber nie besucht. Irmie weiß auch von der Wohltätigkeitsauktion in der Stadthalle heute Abend. Das ist bestimmt das nächste Ziel der Bande. TKKG informieren Kommissar Glockner und legen sich auf die Lauer. Können sie die Gangster schnappen?
TKKG für Einsteiger und jüngere Fans, spannend, aber nicht so heftig wie das Original!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?