Mittwoch, 14. November 2018

"Der Weltenexpress"

Willkommen an Bord: "Der Weltenexpress"!

Anca Sturm
Der Weltenexpress
978-3-551-65411-3
Carlsen Verlag
Alter: 10+

Die dreizehnjährige Flinn Nachtigall lebt auf einem Hof mitten im Nirgendwo in Norddeutschland. Der nächste Ort ist Weidenborstel, eine Handvoll Häuser und ein stillgelegter Bahnhof. Flinns Bruder Jonte verschwand vor zwei Jahren spurlos. Er war damals auch Dreizehn. Das einzige Lebenszeichen von ihm: eine Postkarte, auf der ein Zug abgebildet ist, den außer Flinn niemand sieht. Flinn sitzt jede Nacht am Bahnhof und wartet. Eines Nachts kommt ein Zug, und er sieht aus wie der auf der Karte. Flinn nimmt all ihren Mut zusammen und steigt ein. Sie trifft auf den Kohlenjungen Fedor und auf die Schaffnerin/Lehrerin Madame Florett und erfährt, dass sie im Weltenexpress ist, einem fahrenden Internat, das seit über 180 Jahren existiert. Schuldirektor Daniel erklärt, dass die Schüler, die Pfauen genannt werden (Schulwappentier: Pfau), alle dazu bestimmt sind, Helden zu werden, Forscher, Wissenschaftler und Künstler. Statt Mathe werden Fächer wie „Heldentum“ unterrichtet, und es gibt keine Klassenarbeiten. Flinn dürfte überhaupt nicht hier sein. Sie hat kein Ticket, und sie hätte den Zug nicht einmal sehen geschweige denn betreten können. Trotzdem darf sie die nächsten Wochen bleiben, bis der Zug wieder Deutschland erreicht. Flinn macht sich auf der Suche nach Jonte. Sie glaubt, er könne in dem Zug sein. Ein T-Shirt, das ihm gehörte, bestätigt, dass er zumindest hier war. Doch wo ist er jetzt? Flinn hört zum ersten Mal von Magietechnologie. Die sorgt dafür, dass der Zug nicht mit „normalen“ Zügen kollidiert und dass alle an Bord die Sprachen der anderen verstehen, sie lässt Lampen leuchten und Landkarten sich bewegen. Handys und andere Technik sind an Bord nicht gestattet. Flinn darf aber einen Brief an ihre Mutter schreiben, damit die sich keine Sorgen macht. Sie belauscht am frühen Morgen ein Gespräch zwischen Madame Florett und Daniel. Florett traut ihr nicht. Sie meint, Flinn wäre eine Spionin. Wer hier aber herumschleicht und spioniert, ist die arrogante Garabina, die Flinn nicht leiden kann. Zum Glück findet Flinn aber auch Freunde: Pegs, deren Eltern bereits ihren Schulabschluss im Weltenexpress gemacht haben, Kasim, ein ehemaliges Straßenkind aus Indien und natürlich Fedor, in den sich Flinn ein bisschen verknallt hat. Ihnen vertraut sie ihr Geheimnis an, dass sie ihren Bruder sucht und zeigt ihnen die Postkarte mit dem Zug und dem Text, der sich als Anfang der Schulhymne herausstellt. Sie wollen ihr helfen, eine Spur von Jonte zu finden und machen sich auf die Suche nach seinem Ticket. Flinn findet jede Menge Tickets, auch von längst verstorbenen ehemaligen, berühmten Schülern, wie Newton und Asimov. Auch Fedors Ticket findet sie. Warum aber arbeitet der dann als Kohlenjunge? In Madrid beobachtet Flinn, wie Madame Florett Garabina Geld gibt. Ein rätselhafter, weißer Tiger und ein flüsterndes Sternbild bringen Flinn auf eine Spur. Sie stößt auf Aufzeichnungen, in denen Seiten fehlen, die mit verbotenen Zeitexperimenten zu tun haben. Um Flinn abzulenken und zu beschäftigen, damit sie nicht weiter nachforscht, lässt Daniel sie am Unterricht teilnehmen. In Budapest testet Flinn ein neuartiges Übersetzungsgerät, das für außerhalb des Zuges gebaut wurde und hört plötzlich Stimmen aus der Vergangenheit, auch Jontes Stimme. Und in einem Gespräch ist ist die Rede von einer gewissen Jetti. Jetti war die Schwester von Madame Florett. Die will nun die Zeit zurückdrehen, um Jetti zu retten, ein gefährliches Experiment! Und Madame Florett ist bereit, alle im Zug dafür zu opfern … .
Der spannende Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Der Nachtgarten"

Pass auf, was Du Dir wünschst: "Der Nachtgarten"!

Polly Horvath, übersetzt von Bernadette Ott
Der Nachtgarten
978-3-8489-2109-6
Aladin Verlag
Alter: 10+

Durch eine seltsame Verkettung von Zufällen findet die kleine Franny als Baby ein Zuhause bei der Bildhauerin Sina und dem Gärtner Tom, die in einem alten Haus am Meer leben, von dessen Dach aus man wunderbar Wale beobachten kann. Tom kümmert sich um die Gärten, außer um den geheimnisvollen Nachtgarten, der immer verschlossen ist, und der angeblich Wünsche erfüllen kann. Das lässt er einen Einsiedler erledigen. Franny wächst zu einem aufgeweckten Mädchen heran, das gerne Geschichten schreibt. Tom schenkt ihr einen Sekretär mit vielen Schubladen und eine Schreibmaschine. Jetzt ist Franny 12, und wir schreiben das Jahr 1945. Die Schule fällt aus, weil das Dach kaputt ist, und die, die es reparieren könnten, im Krieg sind. Eines Tages lädt die Nachbarin Alice Madden, die alle wegen ihrer melancholischen Hysterie nur „Crying Alice“ nennen, ihre drei Kinder Wilfred, Winifred und Zebediah bei Tom, Sina und Franny ab. Alice muss zu ihrem Mann auf den Luftwaffenstützpunkt, um ihn von irgendeiner Dummheit abzuhalten. Die Madden-Kinder sind neugierig auf den Nachtgarten, doch Tom macht ihnen klar, dass der Zugang für sie verboten ist. In der Nacht sieht Sina ein helles, blaues Licht am Himmel. Ein Ufo? Am nächsten Tag hören sie davon im Radio, als sie im Laden sind. Angeblich war es ein Meteor. Das Raumfahrtinstitut bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sina ruft an, und ein Mann vom Raumfahrtinstitut kommt vorbei und nimmt irgendwelche Messungen vor. Franny meint, er wüsste genau, dass es ein Ufo war, und wolle das auch von Sina hören, doch die schweigt. Weil Sina die Hausarbeit mit 3 zusätzlichen Kindern zu viel ist, engagiert sie Gladys, die schlampige Nichte der Ladenbesitzerin, als Köchin. Gladys ist nicht sonderlich scharf auf den Job, denn sie hält sich für ein übernatürlich begabtes Medium und interessiert sich außerdem mehr für die Soldaten, die auf dem Grundstück des alten Hauses stationiert sind, als für die Arbeit in der Küche. Sie serviert angebrannte Klöße und Thunfischauflauf mit Maraschino-Kirschen. Igitt! Zebediah bekommt mysteriöse Briefe von seinem Vater, die er seinen Geschwistern vorenthält. Winifred bekommt trotzdem einen in die Hand. Da steht nur: „Die Zeit ist gekommen“. Die Zeit wofür? Warum verschwindet Zebediah immer wieder in den Wald? Als Franny glaubt, ein Gespenst gesehen zu haben, glaubt ihr niemand. Sina meint, sie wolle sich nur wichtig machen. Gladys jedoch meint, sie spüre Schwingungen, und es sei sicherer, das Haus auszuräuchern. Sina glaubt zwar nicht an Geister, aber wartet jeden Tag darauf, dass Außerirdische über das Radio Kontakt mit ihr aufnehmen. Trotz des Verhörs durch seine Geschwister, schweigt Zebediah weiter zu den Briefen. Als er mit dem Einsiedler im Nachtgarten erwischt wird, wird Tom wütend. Sina erzählt daraufhin Franny von den schwerwiegenden Konsequenzen mancher Wünsche, und dass man die Wünsche anderer nicht rückgängig machen kann. Das Radio verkündet, dass das experimentelle Langstreckenflugzeug Argot vom Luftwaffenstützpunkt gestohlen wurde, angeblich von japanischen Spionen, doch schnell wird ihnen klar, dass Mr Madden dahinter steckt, der immer schon mal fliegen wollte. Zebediah hat ihm den Startcode verraten, den er von dem Einsiedler, der außerdem ein hochrangiger Deserteur ist, erfahren hat. Die Madden-Geschwister nutzen die Wunschkraft des Nachtgartens, um zu ihrem Vater zu gelangen und geraten in Lebensgefahr. Tom und der Einsiedler folgen ihnen. Können sie sie retten?
Super spannend! Ein fantastisches Abenteuer voller Geheimnisse und Überraschungen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft"

Immer der Nase nach ins Abenteuer: "Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft"!

Anna Ruhe
Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft
978-3-401-60308-7
Arena Verlag
Alter: 10+

Die dreizehnjährige Luzie ist mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in eine alte Villa gezogen. Die Villa ist ziemlich heruntergekommen, ein Paradies für Luzies Mutter, die Restauratorin ist. Luzie und Benno erkunden ihr neues Zuhause, das ein wenig eigenartig riecht, wie nach 100 Düften gleichzeitig, aber nicht unangenehm. Die ehemalige Dienstbotenwohnung, in der die alte Hanne lebt und das Gewächshaus, das Reich von Gärtner Willem, sind für die Kinder tabu. Nachbarsjunge Mats nennt die Villa „Gruselvilla“. Er behauptet, früher hätte ein Geheimbund von Alchimisten dort gelebt. Das ist aber nur eines des vielen Gerüchte und Geistergeschichten rund um die Villa. Der unfreundliche Gärtner Willem bekommt einen Brief, der an einen gewissen Daan de Bruijn adressiert ist. Als die Kinder auf dem Dachboden der Villa herumstöbern, entdecken sie Truhen voller leerer Flakons und einen Lieferschein mit dem Namen Daan de Bruijn, aus dem Jahr 1869! In einem Geheimfach in der Treppe findet Luzie außerdem einen Schlüssel. Luzie will das passende Schloss dazu finden und außerdem den verdächtigen Gärtner im Auge behalten. Heimlich begeben sich die Kinder ins Gewächshaus. Benno fällt auf, dass der Globus in der Bibliothek den Grundriss des Gewächshauses zeigt. Im Schuppen des Gewächshauses finden die Kinder eine Geheimtür, hinter der ein langer Gang zu einer weiteren Tür führt. Luzies Schlüssel öffnet die Tür. Dahinter ist ein Raum voller Flakons. Warum versteckt jemand Parfum? Und welches Parfum bringt es fertig, Blumenranken wachsen zu lassen? Ein Buch warnt die Kinder vor den Gefahren der Duftapotheke. Duftapotheke? Beim Spielen zerbricht Benno einen Flakon mit dem Duft von Kälte. Über der Villa beginnt es zu hageln und auf den Scheiben bilden sich Eisblumen, mitten im Sommer! Benno nimmt heimlich einen Flakon aus den Raum mit, und der ist plötzlich verschwunden. Luzie gelingt es nicht, noch einmal an dem Gärtner vorbei ins Gewächshaus zu kommen, und sie überlegt, ob es nicht vielleicht einen zweiten Zugang zu dem geheimen Raum gibt, in der Villa. Den gibt es tatsächlich, unter der Treppe. In der Duftapotheke entdecken die Kinder, dass eines der Notizbücher fehlt. Jemand war hier. Benno setzt versehentlich den Bunsenbrenner der Destille in Gang, Luzie experimentiert mit Langeweile-Duft, und plötzlich klingelt im Nebenraum das antike Telefon. Die Kinder hören Willems Schritte und wie er telefoniert. Anscheinend nimmt er eine Bestellung auf. Unbemerkt können die Kinder entkommen. Plötzlich beginnen sich die Eltern seltsam zu verhalten, Papa sortiert stundenlang Schallplatten, und Mama geht Einkaufen, ohne etwas zu kaufen. Sie erkennen sich weder gegenseitig, noch ihre Kinder. Dann taucht auch noch eine Baronin auf, die eine seltsame Drohung ausspricht. Das rätselhafte Vergessen hat auch andere Menschen befallen, wie die Kinder beim Besuch in der Bäckerei und im Supermarkt feststellen. Der Postbote wirft seine Briefe in den Mülleimer, Hannes Katze hält sich für ein Kaninchen ..., ist denn die ganze Welt verrückt geworden? Und warum sind die Kinder und Hanne nicht betroffen? Das muss alles mit dem verloren gegangenen Flakon zu tun haben. Anscheinend enthielt der einen Vergessens-Duft. Die Kinder verdächtigen Willem, das Chaos angerichtet zu haben. Doch warum braut der dann in der Duftapotheke ein Gegenmittel zusammen? Und warum verlangt er von Luzie, sie soll den Vergessens-Duft herausrücken, den sie doch gar nicht hat. Wer hat ihn dann?
Ein magisches Abenteuer der besonderen Art. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 7. November 2018

"Die Rabenringe – Odinskind"

Nordische Fantasy vom Feinsten: "Die Rabenringe – Odinskind"!

Siri Pettersen, übersetzt von Dagmar Mißfeldt und Dagmar Lendt
Die Rabenringe – Odinskind
978-3-03880-013-2
Arctis Verlag
Alter: 14+

Die fünfzehnjährige Hirka lebt in Ymsland. Sie macht sich Sorgen wegen des bevorstehenden Rituals, das alle jugendlichen Ymlinge durchlaufen müssen, denn sie kann nicht „umarmen“, besitzt die Gabe nicht, die alle anderen besitzen. Ihr Kindheitsfreund Rime hat das Ritual schon vor drei Jahren durchlaufen. Er wird besonders stark von der Gabe durchströmt. Kein Wunder, entstammt er doch einer der 12 Ratsfamilien. Statt jedoch Gelehrter zu werden und seinen Platz im Rat einzunehmen, hat er sich für ein Leben als Krieger entschieden. Seine Großmutter Ilume ist nicht erfreut. Als er ihr im Streit auch noch vorschlägt, das Volk solle seine Anführer selbst wählen dürfen, gibt sie ihm eine Ohrfeige. Hirkas Vater Thorrald, ein Kräuterhändler, gesteht ihr, dass er sie vor 15 Jahren als schwanzloses Baby im Schnee fand. Sie ist kein Ymling, sondern ein Odinskind, ein Mensch. Er fügte ihr damals eine Verletzung über dem Po zu, damit es aussieht, als hätten die Wölfe ihren Schwanz geholt. Daher kann sie nicht „umarmen“. Wenn beim Ritual die Wahrheit herauskommt, ist Hirka des Todes. Thorrald will mit ihr fliehen, doch das ist schwierig, weil er im Rollstuhl sitzt. Hirka legt sich auf dem Markt mit Kolgrim an, der sie und den geistig behinderten Vetle immer verspottet. Er nennt die beiden Schwanzlos und Hirnlos. Ein Rabe fliegt Hirka zu, den sie Kuro nennt. Sie fragt die Rabnerin Ramoja, wie sie ihn zähmen kann. Ramoja weiß, dass Hirka weg will und warnt sie. Hirka überlegt, ob sie das „Umarmen“ vielleicht auch lernen kann, doch sie kann keinen Kontakt zur Erde aufnehmen, außer wenn Rime „umarmt“ und sie dabei berührt. Sie sagt ihm aber nicht, warum sie selbst es nicht kann. Der machthungrige Urd, jüngstes Mitglied des Rates, weiß von dem Odinskind, das durch das Steintor kam, und dass es ihm gefährlich werden könnte, falls es noch lebt. Er manipuliert den Rat, hetzt zum Krieg gegen das nördliche Fürstentum Ravnhov und schürt die Angst vor den „Blinden“, einem alten Feind, schwanzlos, mit Klauen und leeren Augen, den seit Ewigkeiten niemand gesehen hat. Hirkas Vater begeht Selbstmord, um ihr die Flucht zu erleichtern. Rime glaubt, Hirka beim Ritual am Heumond zu sehen und ihr mit seiner Gabe helfen zu können, sie hat jedoch nicht vor, dort zu erscheinen. Sie steckt ihre Hütte in Brand und macht sich auf nach Norden, nach Ravnhov. Kuro begleitet sie. Sie wird von Fürst Eirik freundlich aufgenommen. Sein Sohn Tein entzog sich als erster dem Ritual. Er nennt den Rat Verräter und ist nicht gut auf Mannfalla zu sprechen. Hirka belauscht Eirik und Ramoja und eine Versammlung verbündeter Fürsten. Sie reden vom Krieg, und dass Hirka die Rettung sei. Sie glauben, sie wolle sich dem Ritual entziehen, weil die Gabe in ihr außergewöhnlich stark sei. Hirka vereitelt ein Attentat auf Eirik, dann täuscht sie Ramoja, damit die sie mit nach Mannfalla nimmt. Sie tut, als sei die Gabe tatsächlich stark in ihr. In einem Teehaus macht sie sich einen Namen als Heilerin. Urd wird auf sie aufmerksam und ahnt, wer sie ist. Beim Ritual wird sie als Erdblind erkannt. Sie wird gefangen genommen, und ausgerechnet Urd befreit sie. Er braucht sie lebend, und er ist mit den „Blinden“ im Bunde. Sie kann ihm jedoch entkommen. Rime findet sie. Getarnt mit dem Schwanz eines Toten und als Mann verkleidet, kehrt sie mit ihm zurück in die Stadt, wo die Angst vor dem Odinskind herrscht. Sie suchen Ramoja und die anderen auf, die den Rat stürzen wollen, brechen in die Halle des Rates ein – und decken eine tausend Jahre alte Lüge auf … .
Der grandiose Auftakt eine Fantasy-Trilogie, die das Zeug zum Klassiker hat!
Viel Spaß beim Lesen!!!                        

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"Khyona – Im Bann des Silberfalken"

Von Island ins magische Isslar: "Khyona – Im Bann des Silberfalken"!

Katja Brandis
Khyona – Im Bann des Silberfalken
978-3-401-60366-7
Arena Verlag
Alter: 12+

Kari macht Urlaub auf Island mit Ihrer Mutter und ihrer Schwester Alice. Leider sind auch ihr neuer Stiefvater Thorsten und sein Klugscheißer-Sohn John mit von der Partie. Karis Mutter hat ihr eine Überraschung zu ihrem Geburtstag versprochen. Als der Rest der Familie wandern geht und Kari allein beim Auto bleibt, wird sie von zwei jungen Fremden, Svala und Daro, angesprochen. Sie nimmt an, dass sie ein Teil ihrer Geburtstagsüberraschung sind und reitet mit ihnen los. Als sie jedoch ein Tor passieren und Khyona erreichen, eine Stadt wie aus einem Fantasyfilm, kommen ihr Zweifel. Spätestens als die Stadt von Trollen attackiert wird, wird ihr klar, dass hier eine Verwechslung vorliegt. Man hält sie für Cecily, eine Assassine, die lange in die „Draußenwelt“ verbannt war. Sie will das Missverständnis aufklären, doch als sie erfährt, dass Menschen, die sich durch das Tor verirren, für gewöhnlich hingerichtet werden, lässt sie es lieber und spielt die Rolle der Cecily so gut sie kann. Die Fürstin beauftragt sie, Maéva, eine junge Magierin, die die Beraterin ihrer Tochter ist, zu töten. Kari spielt auf Zeit, versucht sich in der Fremde zu orientieren und einen Fluchtweg zu finden. Ihr Diener Bjarni zeichnet ihr einen Plan der Stadt. In einer Wirtschaft trifft sie auf den mysteriösen Andrik, den Hüter der Vulkane und auf ihr „Ziel“ Maéva. Sie verfolgt Maéva, um mehr über sie zu erfahren. Kari lernt auch Gabrissa kennen, die Tochter der Fürstin, die ihr gleich unsympathisch ist, da sie ein Faible für grausame Hinrichtungen auf Vulkanen und Geysiren hat. Während Kari in der Parallelwelt Isslar weilt, ist ihre Familie krank vor Sorge. Sie treffen auf die echte Cecily, die zu spät am Tor war. Die bietet an, bei der Suche nach Kari zu helfen. John findet sie toll, Alice ist skeptisch. Cecily glaubt, John wüsste genau, wo Kari ist und droht ihm. Sie scheut auch nicht davor zurück, ihre tödlichen Gifte einzusetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Heimtückisch vergiftet sie erst die Mutter und dann John. Bjarni besucht mit Kari unterdessen die Elfen, die ohne Tore zwischen den Welten wechseln können und Kaffee und Schokolade lieben. Sie sollen ihrer Familie eine Warn-Nachricht überbringen, denn Kari hat so eine Ahnung, dass Cecily bei ihnen ist. Bjarni verrät Kari das Geheimnis der Silberfalken und wird dafür verhaftet, denn er hat mehr preisgegeben als erlaubt. Er soll zur Strafe zwei Stunden auf den Vulkan. Zum Glück geht die Sache glimpflich für Bjarni aus. Kari ist unter Zugzwang, denn man erwartet langsam Ergebnisse von ihr. Dass Kari dabei ist, sich in Andrik zu verlieben, ist auch nicht gerade hilfreich. Sie wird andererseits heftig von Daro angebaggert, der ihr betrunken den 2. Teil des Spruchs zum Öffnen des Weltentores verrät. Doch wie kommt sie an Svalas Hälfte? Soll sie sie erpressen? Ohne den kompletten Spruch kann sie nicht nachhause. Sie flieht mit Daro vor Eisdrachen, die die Stadt angreifen. Als die Drachen wenig später erneut angreifen, retten ihr Maéva außerhalb der Schutzzone das Leben. Kari gesteht ihr, wer sie wirklich ist und sie schließen einen Pakt. Maéva hilft ihr nachhause zu kommen, und Kari hilft dafür Maévas inhaftiertem Bruder Haakon, einem Rebellen. Als Bewährungsprobe für die Fürstin soll Kari einen Gefangenen töten. Sie meint, das sei unter ihrer Würde, also soll sie stattdessen einen gefährlichen Nulf erlegen. Sie besteht die Probe, wird dann aber von Gabrissa betrogen. Wird sie je wieder nachhause kommen? Sie kann nicht gehen, ohne vorher Maéva und deren Familie zu helfen. Und dann ist da ja auch noch Andrik … .
Von Island in die mythische Parallelwelt Isslar! Ein grandioses Fantasy-Abenteuer!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit"

Große Gefühle und jede Menge Geheimnisse in Cornwall: "Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit"!

Rose Snow
Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit
978-3-473-40169-7
Ravensburger Verlag
Alter: 14+

June fährt für ein Austauschjahr nach Cornwall, England, da sie vorhat, später in Oxford Jura zu studieren. Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater ist Engländer, er hatte jedoch seit dem Tod seiner Schwester Catherine kaum Kontakt mit seiner Familie in England. June soll bei ihrem Onkel Edgar, dem Ehemann der verstorbenen Tante Catherine, auf Green Manor wohnen. Sie hat keinen guten Start: Das Wetter ist mies, das Taxi bleibt mit Motorschaden liegen, und es gibt keinen Handyempfang. Doch ein attraktiver junger Mann (Typ „Bad Boy“) nimmt sie auf seinem Motorrad mit ins nächste Dorf. Erst später erfährt June, dass es sich bei ihm um ihren Cousin Blake handelt. June hat ihre Cousins Blake und Preston (zweieiige Zwillinge) schon seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Sie spürt deutlich die Spannungen zwischen den beiden. Ihr Onkel erzählt ihr, dass Blakes Freundin Riley vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam. Außerdem verrät er ihr, dass er die beiden Jungs adoptiert hat. Die ungewöhnlich blauen Augen der beiden ziehen June in ihren Bann. In der Nähe der Jungs geschehen seltsame Dinge. Ein Topf fällt zu Boden, eine Scheibe bekommt einen Sprung. Am ersten Tag in der neuen Schule nimmt Preston June mit seinem Mini-Cooper mit, und Blake ist sichtlich eifersüchtig. June findet rasch Freunde in der Klasse, Grayson und Lilly, und sie bemerkt, dass ihre Cousins in der Schule von sämtlichen Mädchen wie Rockstars angehimmelt werden. Alle finden die beiden mysteriös und sexy, nennen sie „Deep-Blue-Twins“, wegen ihrer Augen. Und es kursieren eine Menge Gerüchte, warum die beiden das letzte Schuljahr wiederholen. Die Köchin Betty erzählt ihr, dass die Jungs im Alter von einem Jahr vor dem Anwesen ausgesetzt worden waren. Manche glauben, sie kommen aus der Anderswelt. June jedoch ist Realistin und hält nichts von solchen Spukgeschichten. Der kleine Empfang, den ihr Onkel für sie geben wollte, entpuppt sich als große Party, inklusive Eisskulptur. Um dem Trubel rund um die Vorbereitungen zu entgehen, reitet June mit Blake aus, wenn auch widerwillig. Warum ist er nur immer so ruppig zu ihr? Er sagt, sie soll sich lieber von ihm und Preston fernhalten. Auf der Party, für die ihr Onkel ihr ein herrliches Kleid besorgt und sogar eine Stylistin engagiert hat, tanzt June mit Preston. Auch später flirtet er mit ihr. Beim Schulausflug ins Moor zu den Steinkreisen kippt June plötzlich ohne Grund um. Nach ihrer rätselhaften Ohnmacht kann June plötzlich erkennen, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Es passiert immer, wenn sie jemandem in die Augen blickt. Die scheinen dann zu zersplittern, und die Zeit scheint stehen zu bleiben. Nur bei ihren Cousins funktioniert es nicht. June hält es zunächst für Halluzinationen. Ist sie vielleicht schizophren, so wie es ihr Opa angeblich war? Onkel Edgar hat einen Herzinfarkt, doch es geht ihm bald besser. Er will, dass die Jungs Zeit mit June verbringen, also nimmt Blake June mit auf eine Bootsfahrt. Als das Boot im Sturm kentert, suchen die beiden Schutz in einer alten Schmugglerhöhle, wärmen sich gegenseitig und küssen sich. Als Preston sie findet, erfährt June, welche Gaben die beiden Jungs haben. Preston kann die Leute dazu bringen zu lügen, Blake kann sie zwingen, die Wahrheit zu sagen. Später belauscht June ein Gespräch der beiden und fragt sich, ob sie nur ein Spielball in ihrem Zwist ist. Doch dann meint Blake zu ihr, alle Frauen, die ihm etwas bedeuten, sterben. Also empfindet er doch etwas für sie? Warum sagt er dann, sie soll gehen, so lange sie noch kann?
Der Auftakt einer genialen Romantasy-Trilogie! Ich erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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