Dienstag, 23. April 2019

Welttag des Buches

Ich wünsche Euch allen einen Fröhlichen Welttag des Buches 📚📚📚 !
Am besten, Ihr geht gleich in die nächsten Buchhandlung (z.B. RavensBuch) und holt Euch kostenlos das Buch „Ich schenk Dir eine Geschichte – Der geheime Kontinent“!
Dieses Buch wird heute zur Feier des Tages an alle jungen Leser verschenkt (so lange der Vorrat reicht). 

Ich habe es für Euch schon vorab gelesen. Und darum geht es in der Geschichte:

Ritterfan Tim und seine Freundin Meike freuen sich schon sehr auf die Grundschulabschluss-Klassenfahrt zur alten Burg Siegfriedszorn. Kaum ist die Klasse mit Lehrerin Frau Kruse in der Jugendherberge eingetroffen, werden die Betten verteilt. Tim setzt sich für Jakob ein, der von dem fiesen Daniel gemobbt und als Bettnässer beschimpft wird und wird dafür von Daniel bedroht. Der alte Bartolomäus führt die Kinder durch die Burg. In der Bibliothek stellen Tim und Meike fest, dass sich die Bücher nicht aus den Regalen nehmen lassen. Sie sind wie festgeklebt. Seltsam. Außerdem entdeckt Jakob eine verschlossene Tür. Nach dem Abendessen dürfen die Kinder die Burg auf eigene Faust erkunden. Meike und Tim folgen Jakob, der die Außenmauer abtastet. Keine Spur von einer Tür auf der anderen Seite. Nachts schleichen Meike und Tim aus ihren Schlafsälen und finden einen Brief, adressiert an „Heike“ und „Jim“. Es ist ein Hilferuf vom 8. Kontinent! Drache Siegfried ist erwacht und frisst alle Geschichten. Bald wird man auch auf den anderen 7 Kontinenten kein Buch mehr aus dem Regal nehmen, geschweige denn öffnen und lesen können. Als Jakob in der Bibliothek verschwindet, folgen ihm Tim und Meike in einen geheimen Gang. Sie erreichen eine Treppe, die nur nach unten, aber nicht wieder nach oben führt. Irgendwann führt eine Tür ins Freie. Keine Spur von Jakob, dafür stehen die überraschten Kinder plötzlich einem sprechenden Baum namens Astrid und einem geflügelten Pferd namens Peggy Sue gegenüber. Außerdem entdecken sie Ritter, Zwerge, Elfen, Einhörner und andere Märchenfiguren und finden auch Jakob wieder, der mit einem Zwerg streitet und von diesem in einen winzigen Troll verwandelt wird. Die Wesen hier sprechen eine seltsame Sprache. Peggy Sue will den Kindern helfen und nimmt die drei auf ihrem Rücken mit. Sie erzählt von Tod des Königs, vom Streit seiner Söhne, die einen Graben durchs Land ziehen lassen und wie dadurch der Drache Siegfried geweckt wurde. Auf der einen Seite des Grabens hat er schon alles zerstört, dort gibt es nur noch öde Orte. Die Kinder treffen den Riesen Flohrian, der ebenfalls unter der Situation leidet. Sie versprechen, zu helfen. „Ohne Buch verhungert Kopf!“, meint der Troll Jakob. Sie kommen zu einer Burg, die genau wie Siegfriedszorn aussieht. Dort entdecken sie Daniel, der ihnen auf den 8. Kontinent gefolgt sein muss. Daniel wird von einem Säbelzahntiger gejagt. Beherzt greift der Troll Jakob ein und rettet Daniel das Leben. Auf diese Weise lernt der Klassengorilla seine Lektion und ist fortan nett zu Jakob. Alle zusammen fliegen zu den träumenden Bäumen. Die Zwerge schreiben auf, was die diese Bäume träumen, und so kommen die Geschichten in die Welt (bzw. in die Welten). Doch jetzt sind keine Zwerge mehr da. Sie haben die Flucht vor dem Drachen ergriffen. Die Träume verwehen im Wind, und Siegfried hat begonnen, die Bäume zu fressen. Tim hat eine Idee, aber dazu brauchen sie die Hilfe der streitenden Königssöhne, die sich der „Fierste Fürst“ und der „Vünfte Vürst“ nennen. Die Kinder müssen die Brüder dazu bringen, miteinander zu reden und ihren Streit beizulegen, sonst gibt es bald nichts mehr, worüber sie herrschen können. Nur gemeinsam sind sie stark. Die Königssöhne lassen sich überzeugen und reichen sich die Hände. Doch was ist nun mit Siegfried? Der Drache ist unverwundbar. Tim meint, es sei auch nicht nötig, ihn zu töten. Sie müssen ihn überlisten. Er hat schon einen Plan. Geht dieser Plan auf? Und werden die Kinder heil nachhause zurückkehren?
Viel Spaß beim Lesen!!!

INFO: Dieser Blog legt eine kleine Pause ein. Ich brauche etwas Zeit, um neue Bücher zu lesen und darüber zu schreiben. Bald geht es an dieser Stelle spannend weiter!

Mittwoch, 17. April 2019

"Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"

Magie und Blumenduft liegen in der Luft: "Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"!

Nelly Möhle
Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau
978-3-7373-4142-4
Fischer KJB Verlag
Alter: 8+

Die neunjährige Tilda freundet sich mit der gleichaltrigen Anni an, die die Tochter der besten Freundin ihrer Mutter und neu in der Stadt ist. Tilda hat drei ältere Geschwister, die Zwillinge Finn und Jonas und die vierzehnjährige Leni, die gerade heftig pubertiert. Tilda nimmt Anni mit in ihr Geheimversteck, den Schuppen in Oma und Opas Garten. Der Fußball der Zwillinge fliegt über die Mauer in den Nachbargarten. Der gehört Herr Bovist, einem unheimlichen, achtzigjährigen Einsiedler. Finn klettert über die Mauer, während Tilda und Anni die Oma ablenken, damit die nichts von der Aktion mitkriegt. Als Finn nicht zurück kommt, klettern Tilda, Anni und Jonas ihm hinterher. Der Garten ist der reinste Dschungel. Sie entdecken ein Gewächshaus und finden auch Finn. Am nächsten Tag kommen Tilda und Anni wieder und erkunden das Gewächshaus. Dort sind komische Erdhügel mit seltsamen Schildern. Als Bovist und sein riesiger Hund plötzlich auftauchen, fliehen die Mädchen Hals über Kopf. Tilda nimmt dabei versehentlich eine kleine Pflanze in einem Blumentopf mit. Die Pflanze wächst über Nacht und bekommt blaue Blüten. Tilda nennt sie Ludmilla. Sie hat ein schlechtes Gewissen wegen des Diebstahls und kümmert sich liebevoll um sie. Als Leni an der Pflanze schnuppert, wird sie unsichtbar. Ludmilla ist eine Zauberblume! Nach einer Stunde wird Leni wieder sichtbar und hat nichts davon gemerkt, weil sie die ganze Zeit mit ihrem Freund telefoniert hat. Tilda und Anni experimentieren mit Ludmilla, stibitzen unsichtbar Torte und machen Klingelstreiche. Herr Bovist sucht inzwischen verzweifelt nach seiner Pflanze. Die Mädchen beschließen schweren Herzens, sie zurück zu bringen. Doch da alle Pflanzen aus dem Gewächshaus weg sind und sie Gift in einem Regal finden, nehmen sie sie wieder mit, damit Bovist ihr nichts antun kann. Bovist hat für sie eine Nachricht hinterlassen, dass er die Pflanze dringend zurück braucht. Finn entdeckt den Zettel und stellt neugierige Fragen, doch die Mädchen verraten ihm Ludmillas Geheimnis nicht. Unsichtbar schleichen sie zunächst in Bovists Haus, wo Anni einen Keks isst, der sie grün werden lässt und dann wieder ins Gewächshaus, wo sie neue Pflanzen finden. Sie schnuppern an der mit dem Flugzeug-Schild und können plötzlich fliegen, doch Anni stürzt ab und bricht sich das Handgelenk. Dazu ist sie immer noch leicht grün. Ludmilla macht schlapp, ihre Blätter sind trocken und die Blüten fallen ab. Die Unsichtbarkeit hält nicht mehr so lange an. Der fiese Emil aus ihrer Klasse, der Tilda und Anni immer ärgert, sagt Tilda, ihr Opa würde vor der Schule warten, doch es ist Bovist. Es gelingt den Freundinnen, an ihm vorbei zu schleichen. Nachts gehen sie wieder in seinen Garten, finden ein geheimnisvolles, altes Buch, außerdem Samen und vertrocknete Pflanzen in einem Schrank. Anni schnuppert an einer der Pflanzen und schrumpft. Tilda quartiert sie in ihrem Puppenhaus ein. Zum Glück hat Anni am nächsten Tag wieder Normalgröße. Die Mädchen wollen im Schuppen übernachten, um nachts besser in Bovists Garten spionieren zu können. Die neugierigen Zwillinge sind zum Glück im Fußballcamp. Ludmilla ist inzwischen welk, die Unsichtbarkeit hält nur noch 10 Minuten an. Bovists Hund Rupert können sie mit Salami ablenken. Sie beobachten eine Menge seltsamer Leute, die bei Bovist zu Gast sind und belauschen ihre Gespräche. Als die Gäste weg sind, ertappt Bovist die Mädchen in seiner Hecke. Doch es zeigt sich, dass er nicht böse ist, im Gegenteil … .
Zauberhaft mit Pflanzenkraft! Ein tolles, magisches Abenteuer, das Lust auf mehr macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Amy und die geheime Bibliothek"

Du hast das Recht, zu lesen was Du willst: "Amy und die geheime Bibliothek"!

Alan Gratz, übersetzt von Meritxell Janina Piel
Amy und die geheime Bibliothek
978-3-446-26211-9
Hanser Verlag
Alter: 9+

Amys Lieblingsbuch „Gilly Hopkins – eine wie keine“ (die Geschichte eines Mädchens, das vor ihrer Pflegefamilie wegläuft) ist aus Schulbibliothek verschwunden. Bibliothekarin Mrs Jones musste es wegen einer Elternbeschwerde und mit Zustimmung des Schulausschusses aus dem Regal entfernen/ verbannen. Es sei ungeeignet für Grundschüler. Amy will vor dem Schulausschuss sprechen, traut sich dann aber nicht. Mrs Spencer, die Mutter von Amys Klassenkamerad Trey spricht dafür umso mehr. Sie meint, dass die Eltern bestimmen soll, was ihre Kinder lesen dürfen. Amy fühlt sich schuldig, weil sie nichts unternommen hat, anders als die mutigen Helden ihrer Bücher, die stets etwas bewegen. Die Schüler werden neugierig auf die verbotenen Bücher. Sie müssen gut sein, wenn sie verboten sind. Amy leiht ihrer Freundin Rebecca ihre Ausgabe von „Gilly“, die ihr Vater ihr geschenkt hat und leiht sich von ihrem Freund Danny die „Gespensterjäger“. Sie beschließt, alle verbotenen Bücher zu lesen, die Hälfte kennt sie ohnehin schon. Ein reger Büchertausch entsteht. Gruselgeschichten und Aufklärungsbücher machen im Verborgenen die Runde. Amy wird „Bücherretterin“ genannt und ihr Schließfach wird zur geheimen Bibliothek. Weitere Bücher werden verboten und alle landen in Amys geheimer Bibliothek. Es gibt schon eine Warteliste. Die Schüler starten einen Kuchenverkauf, um noch mehr Bücher anschaffen zu können. Währenddessen muss Amy ausgerechnet mit Trey eine Projektarbeit über Grundrechte, speziell Meinungsfreiheit machen. Sie traut ihm nicht. Da Amy eine Liste der verbannten Bücher an ihrem Spind hängen hat, bekommt sie Ärger mit der Direktorin. Zum Glück weiß die nicht, was sich im Inneren von Amys Spind verbirgt. Amy und ihre Freunde halten eine geheime Versammlung ab. Sie brauchen ein richtiges Ausleihsystem für die geheime Bibliothek. Da sie nicht über PC und Scanner verfügen, greifen sie auf altmodische Karteikarten und Stempel mit Rückgabe-Datum zurück. In der Schule gibt es eine Lesung mit dem Autor der verbannten „Captain Underpants“- Buchreihe. Mrs Spencer schäumt vor Wut, doch die Kinder sind begeistert. Der Typ ist so witzig. Mit der geheimen Bibliothek gibt es ein Geheimhaltungsproblem. Einem der Schüler fällt in der Cafeteria ein verbotenes Buch runter und fast der Direktorin in die Hände, also entwerfen sie für die Bücher Umschläge mit ausgedachten Titeln und Covern. Nach der Operation Bücherklau, mit der sie ihren Bestand noch mehr erweitert haben, fliegt die geheime Bibliothek auf. Amy muss vor der Direktorin ihren Spind öffnen. Es gibt ein Riesen-Donnerwetter, ihre Eltern werden in die Schule bestellt, Amy für drei Tage suspendiert. Amys Eltern wissen nicht, ob sie schimpfen oder stolz sein sollen auf ihre Tochter. Trotzdem gibt es erst mal Hausarrest und Leseverbot. Amys Freunde halten fest zu ihr, dazu gehört nun auch Trey, der mitnichten ein Verräter ist, wie Amy zunächst dachte. Er meint, man kann den Leuten nur klar machen, wie unsinnig die Bücher-verbannung ist, indem man es übertreibt und ins Lächerliche zieht. Also füllen die Freunde unzählige Anträge aus. Wenn die Bibliothek leer ist, werden sicher die Medien auf den Fall aufmerksam. Leider fallen die gesammelten Anträge Amys kleiner Schwester Angelina in die Hände, die sie schreddert, um Heu zum Pony-Spielen zu haben. Eine Katastrophe! Amy und ihre Freunde müssen dringend einen neuen Plan schmieden, denn das nächste Treffen des Schulausschusses steht an. Diesmal wird Amy dort sprechen, und zwar laut!
Einfach klasse! Eine tolle Geschichte über mutige Kinder und über die Freiheit zu Lesen!!!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 10. April 2019

"Fitz Fups muss weg"

Wer stoppt den bösen Kuscheltier-Diktator?: "Fitz Fups muss weg"!

Lissa Evans, übersetzt von Elisa Martins
Fitz Fups muss weg
978-3-95854-119-1
Mixtvision Verlag
Alter: 10+

Minnie (eigentlich Minerva), die vierjährige Schwester der zehnjährigen Phine (eigentlich Iphigenia), kann oder will noch nicht richtig sprechen. Sie liebt die Bilderbuchgeschichten der bunten Wimblis, und ihr Lieblingskuscheltier ist Fitz Fups, den sie nach dem Tod ihres Vaters bekommen hat. Phine kann das Vieh mit seinem selbstgefälligen Grinsen nicht ausstehen. Als sie sich über Minnie ärgert, kickt sie Fitz über die Straße. Minnie läuft hinterher und wird angefahren. Während ihre Mutter mit Minnie, die das Bein gebrochen hat, im Krankenhaus ist, wird Phine zu Onkel Simon, Tante Ruth und Cousin Graham geschickt. Graham wird von seinen Helikopter-Eltern verzogen und hat eine Hauslehrerin und eine Therapeutin, denn der Ärmste ist ja so hochsensibel und macht sich ständig über alles Sorgen. Die frustrierte Phine schmeißt Fitz Fups die Kellertreppe hinunter und Grahams blöde Plastikkarotte gleich hinterher. Er braucht das hässliche Ding, um mit der großen, bösen Welt klarzukommen. Weil Phines Mutter will, dass Fitz Fups schnellstens ins Krankenhaus zu Minnie kommt, geht Phine notgedrungen in den Keller, um ihn (und die blöde Karotte) zurückzuholen. Graham traut sich nur 3 Stufen weit, weil Treppen sind ja so gefährlich. Plötzlich stürzen die beiden durch die Treppe ins Land der Wimblis, doch es ist nicht bunt und lustig wie im Bilderbuch, sondern irgendwie unheimlich. Grahams Karotte ist plötzlich riesig, kann sprechen und besteht auf die Anrede „Dr. Karotte“. Phine sieht, wie die blauen Polizisten-Wimblis einen Staatsfeind in Pink abführen und erfährt, dass das Land und die bunte Bevölkerung von einem grausamen Herrscher unterdrückt werden, der den früheren König bei einem kürzlichen Putsch entmachtet hat. Sie sucht die lila Wimblis, die (zumindest laut dem gereimten Bilderbuchtext) die Zukunft kennen. Die geben eine rätselhafte Prophezeiung ab. Phine trifft auf Ella, Minnies lila Plüsch-Elefant mit dem rosa Rock, die es ebenfalls in diese Welt verschlagen hat, nur ist die jetzt 1,80m groß. Als Phine ein Bild von neuem Herrscher sieht, erkennt sie sofort, es ist Fitz Fups! Alle Wimblis haben Todesangst vor ihm. Phine, Ella, Graham und Dr. Karotte werden alle von den Blauen verhaftet und vor Fitz Fups gebracht, der in Minnies Puppenwagen thront. Wie Minnie kann er kein R sprechen. Das klingt so lächerlich, dass die Gefangenen gar nicht anders können als zu lachen. Sie landen im Kerker. Phine teilt ihre Zelle mit dem Ex-König. Sie müssen Strafaufgaben erledigen und schmieden dabei Fluchtpläne. Es gelingt ihnen, den Wachen den Schlüssel zu stehlen, und der König zeigt ihnen einen Fluchttunnel. Phine sucht auf einem Jahrmarkt Minnies Spielzeughandy. Tatsächlich gelingt es ihr, damit mit Minnie zu reden, doch die ist keine große Hilfe. Zuhause ist anscheinend keine Zeit vergangen, obwohl Phine schon 2 Tage im Wimbli-Land ist. Ihr fällt auf, dass das Land die Farbe verliert und schrumpft. Die anderen erstellen derweil eine Tabelle mit den Farben und Eigenschaften der Wimblis, um mit der Prophezeiung weiter zu kommen. Bei einer geheime Versammlung entwickeln sie einen Plan. Sie locken die Blauen mit ihrer Gier nach Süßigkeiten zu einem Wettkampf. Da sie die Stärken und Schwächen der anderen Farben genau analysiert haben, verlieren die Blauen immer und landen auf Verliererwiese. Die Burg ist so gut wie unbewacht. Jetzt ist Mut und Teamwork gefragt. Und es ist Eile geboten, denn dass Land wird von Minute zu Minute kleiner, weißer und steriler, während Fitz Fups immer größer wird … .
Eine neue, ungewöhnliche Fantasy-Story von L. Evans, der Autorin von „Stuart Horten“!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby"

Vier Möchtegern-Waisenkinder starten durch: "Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby"!

Lois Lowry, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn
Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby
978-3-423-76238-0
dtv junior Verlag
Alter: 9+

Die Kinder der Familie Willoughby (der zwölfjährige Timothy, die zehnjährigen Zwillinge Barnaby A und Barnaby B und die sechsjährige Jane) sind schrecklich altmodisch. Ihr Vater geht jeden Tag mit Schirm und Aktentasche zur Bank und liest den Kindern abends widerwillig „Hänsel und Gretel“ vor, ihre Mutter arbeitet nicht und kocht grauenvoll. Eines Tages finden die Kinder ein hässliches Baby vor der Haustür. Da die Mutter es nicht will, setzen die Kinder es einfach vor der Villa des reichen Schokoladenriegel-Fabrikanten Melanoff aus. Die Willoughby-Eltern mögen ihre Kinder nicht, und die Kinder mögen ihre Eltern nicht. Viel lieber wären sie Waisen, wie die Kinder in ihren altmodischen Lieblingsbüchern. Als ihre Eltern zu einer verantwortungslosen Reise in die gefährlichsten Länder aufbrechen, engagieren sie ein Kindermädchen. Unter den Bewerberinnen ist sogar eine, die ein Kind hat verhungern lassen. Der Vater nimmt sie nur deshalb nicht, weil sie Reue zeigt und weint. Als sie endlich ein Kindermädchen gefunden haben, beschließen die Kinder, sie abscheulich zu finden, noch ehe sie sie kennengelernt haben. Sie kocht leckeren Haferbrei, doch keines der Kinder gibt zu, dass er ihm schmeckt. Tim kommandiert seine Geschwister herum. Sie dürfen keinen eigenen Willen haben. Er kontrolliert sie mit einem strengen Punktesystem. Handeln sie seinen Regeln zuwider, werden Punkte abgezogen, und es gibt Strafen. Das Kindermädchen kritisiert ihn deswegen. Währenddessen findet Kommandant Melanoff, der Schokoladenriegel-Fabrikant, das ausgesetzte Baby Barbara vor seiner Tür. Er ist reich, aber ohne Lebenswillen, seit er seine Frau und seinen Sohn bei einem Lawinen-Unglück in der Schweiz verloren hat. Die Villa gleicht einer Müllkippe, es stinkt, dreckige Wäsche und verschimmelte Essensreste liegen überall herum. Nun fasst er neuen Lebensmut, putzt das Haus, kauft Windeln, Essen und Kleidung für das Baby. Geld spielt keine Rolle. Nur das Beste ist gut genug für seine Barbara. Was Melanoff nicht ahnt, seine Frau ist noch am Leben. Wenn er mal seine Post lesen würde, wüsste er es. Die Willoughby-Kinder bekommen eine Postkarte von ihren Eltern, die leider immer noch am Leben sind. Sie teilen den Kindern mit, dass sie das Haus verkaufen wollen. Die Kinder sollen sich im Keller verstecken, wenn Kaufinteressenten kommen. Außerdem sollen sie die Katze einschläfern. Zunächst will keiner das seltsame Haus kaufen, was wohl daran liegt, dass die Kinder sich bei den Hausbesichtigungen als Möbel tarnen und das Kindermädchen als halbnackte Statue. Die Kinder sind inzwischen beinahe glücklich mit ihrem Kindermädchen. Sie wollen, dass ihre Eltern endlich sterben, um deren Klamotten im Second-Hand-Laden verkaufen zu können. Tatsächlich verunglücken die Eltern tödlich beim Bergsteigen in der Schweiz, ganz in der Nähe des Dorfes, wo Melanoffs Frau und Sohn leben. Da Frau Melanoff nicht länger auf ihren Mann warten wollte, hat sie wieder geheiratet. Ihren unglücklichen Sohn schickt sie auf die Walz. Er beschließt, sich auf den Weg zu seinem Vater zu machen. Da ihr Haus nun doch verkauft ist, ziehen die Willoughby-Kinder samt Kindermädchen und Katze zu Herr Melanoff, der sie herzlich aufnimmt. Er ist glücklich mit seiner neuen, großen Familie, will die vielen ungeöffneten Briefe aus der Schweiz verbrennen und seine Vergangenheit hinter sich lassen. Da steht sein verlorener Sohn plötzlich vor der Tür … .
Nicht unbedingt mein Humor, jedes 2. Wort ist „abscheulich“, „scheußlich“ oder „grässlich“!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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