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Mittwoch, 19. Juni 2019

"Die Geheimnisse von Oaksend – Die Monsterprüfung"

Ein Schutzmonster für Robin: "Die Geheimnisse von Oaksend – Die Monsterprüfung"!

Andrea Martin
Die Geheimnisse von Oaksend – Die Monsterprüfung
978-3-570-17613-9
cbj Verlag
Alter: 10+

Der zehnjährige Waisenjunge Robin Miller lebt bei seinem gefühlsarmen und kauzigen Großvater Rufus, der die meiste Zeit auf Forschungsreise ist. In der Schule wird Robin gemobbt, daher wünscht er sich einen großen, starken Freund. Eines Nachts steht Schutzmonster Melvin in Robins Zimmer, das er mithilfe eines Hatchpatch (ein tragbares Loch) betreten hat. Melvin kann sich unsichtbar machen bzw. tarnen. Er nennt das „bluffen“. Er meint, es gibt noch mehr Monster im Städtchen Oaksend, nur zeigen die sich den Menschen eher selten. Melvin kocht für Robin „Biest im Schlafrock“, denn Opas Linsensuppe ist ihm zu fad. Er begleitet Robin in unsichtbarem Zustand in die Stadt und staunt über die Menschen, während Robin zum Kiosk des blinden Mr Hooper geht und in Pollys Antiquariat ein Buch für Opa abholt. Sie treffen auch auf Robins Klassenkameradin Imogen, ein nerdiges Mädchen mit Brille und Ganzkörper-Pollunder, das auf Tiefsee-Oktopoden steht. Im Antiquariat wurde eingebrochen und die Regale durchwühlt, aber die Kasse nicht angerührt. In Robins Haus repariert Melvin den alten Speiseaufzug, und die beiden entdecken eine versteckte Dachkammer und darin einen Koffer, der Robins Mutter gehörte und der voller Erinnerungsstücke, Fotos und Briefe ist. Sie richten die Kammer schön her, und Melvin zieht dort ein. Als Opa Rufus von seiner Reise zurückkehrt, merkt er nichts von alldem. An Halloween hat Robin Geburtstag. Er bekommt vom Opa das gleiche langweilige Geschenk wie jedes Jahr. Da er kein richtiges Kostüm hat, behilft er sich mit Lumpen aus der Altkleidersammlung. Melvin schenkt ihm eine Torte und ein Noogle, ein Nachtauge, mit dem man im Dunkeln sehen kann. Bei der nächtlichen Süßigkeiten-Tour, bei der sich Melvin mal nicht tarnen muss, sehen die beiden jemanden im Antiquariat, dabei ist Polly doch nach einem Unfall im Krankenhaus. Rufus verdächtig Big Ben, einen unheimlichen Riesenkerl, der in einem Obdachlosenlager lebt, doch er wird k.o. geschlagen, bevor er den Verdacht bestätigen kann. Während Robin für die Schule eine Arbeit über St. Octavian, den Retter von Oaksend schreiben muss, schlägt sich Melvin mit der Schutzmonster-Abschlussprüfung herum. Die acht Säulen des Denkmals für St. Octavian und die Jahreszahl, die Robin entdeckt, könnten auch die Lösung für Melvins Prüfungsfrage sein, sind sie aber nicht. Melvin muss die Prüfung bestehen. Er will seine Familie, alles berühmte Schutzmonster berühmter Leute, nicht enttäuschen und unbedingt seine Schwester Abby übertrumpfen. Von der nervigen Nachbarin und Kinderhasserin Mrs Stickforth erfährt Robin beim Weihnachtsessen nicht nur, dass sein Opa einst einen Bruder namens Sylvester hatte, sondern auch, dass es in der Schlossruine Beauregard ebenfalls Säulen geben soll. Robin und Melvin begeben sich dort zur Zisterne und bekommen es mit den Ratzen, den Todfeinden der Monster zu tun, die scharf auf Melvins Hatchpatch sind. Doch alle Mühe war umsonst, es waren wieder die falschen Säulen. Nach einer Geburtstagsparty mit Scrabble bei Imogen, auf der Robin der einzige Gast ist, folgen Robin und Melvin Rufus Kollege Lundström zum alten Druidenstein. Sind die Bäume, die um diesen herumstehen, vielleicht die gesuchten Säulen? Leider ist Lösung wieder falsch, und Melvin hat nur noch einen Tag Zeit, die richtige zu finden. Durch Zufall stolpert Robin über die Lösung. Sie hatten sie die ganze Zeit vor Augen. Doch er gerät in tödliche Gefahr, denn jemand, dem er vertraut hat, entpuppt sich als Verräter!
Ein monsterstarkes Abenteuer! Im Oktober 2019 erscheint der 2. Band von Oaksend!!!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 12. Juni 2019

"Mitten im Dschungel"

Absturz im Amazonas: "Mitten im Dschungel"!

Katherine Rundell, übersetzt von Henning Ahrens
Mitten im Dschungel
978-3-551-55480-2
Carlsen Verlag
Alter: 11+

Vier Kinder überleben einen Flugzeugabsturz im Amazonas-Dschungel. Der Pilot ist tot, das Flugzeug geht in Flammen auf. Sollen Fred, Con (eigentlich Constantia), Lila und ihr kleiner Bruder Max auf Rettung warten oder versuchen, sich zu Fuß nach Manaus durchzuschlagen? Ihr einziger Proviant sind ein paar Pfefferminzbonbons. In der Nähe der Absturzstelle finden die Kinder eine provisorische Hütte, die offenbar schon lange unbewohnt ist. Ein Fluss bietet ihnen halbwegs sauberes Trinkwasser. Sie essen Acai-Beeren und machen mit Freds Uhr und einem Feuerstein Feuer und bereiten darauf Pfannkuchen aus Kakaobohnen und Maden zu – gewöhnungsbedürftig, aber nahrhaft. Fred baut ein Floß, wie es die Helden in seinen Abenteuerbüchern auch immer tun, und die Kinder machen eine erfolgreiche Probefahrt damit. Im Wasser finden sie eine leere Sardinendose, ein Zeichen, dass Menschen vor ihnen hier waren. Zurück beim Lager entdeckt Fred leckere Ananas und der kleine Max findet ein Faultierbaby, dessen Mutter tot ist und gerade von den Geiern verspeist wird. Die Kinder adoptieren das Baby und nennen es Abacaxi (portugiesisch für Ananas). Später beobachten sie, wie Affen sich Ameisen, die nach Ammoniak riechen, ins Fell reiben und so beim Honigklau nicht von den Bienen gestochen werden und machen es ihnen nach. Dann finden sie einen Tabaksbeutel mit einer Karte darin. Eine Schatzkarte? Als auf der Lichtung ein Feuer ausbricht, können sie sie mit dem Floß entkommen, aber die Karte wird nass. Gut, dass Con ein fotografisches Gedächtnis hat. Der Fluss führt sie in einen See, und sie klettern eine steile Fernwand hoch. Sie landen in einer verborgenen Ruinenstadt, wo sie ein vernarbter Mann mehr oder weniger freundlich empfängt. Er gibt ihnen zu trinken, und sie bitten ihm um Hilfe, um nachhause zu kommen. Der Mann gestattet den Kindern, in seinem Lager zu übernachten. Versorgen müssen sie sich selber, doch er zeigt ihnen, wie man einen toten Vogel ausnimmt. Seinen Namen will er nicht verraten. Er sagt nur, er sei früher Pilot gewesen. Die Kinder nennen ihn den Abenteurer. Er verspricht, den Kindern den Weg nach Manaus zu zeigen, wenn sie versprechen, niemandem von ihm und der geheimen Stadt zu erzählen. Fred meint jedoch, dass die Leute von der Stadt wissen sollten und weigert sich. Ein bisschen ist er auch auf den Ruhm aus, den ihm diese Entdeckung bringen würde und wie stolz das seinen Vater machen würde. Es gibt eine Menge Streit, doch dann kommen Fred und der Abenteurer ins Gespräch. Er erklärt Fred, warum man die Stadt vor den Menschen schützen muss, die das Land und seine Geschichte ausplündern. Zum Mittagsessen gibt es gebratene Vogelspinnen, die gar nicht mal schlecht schmecken, im Gegensatz zu dem, was die Kinder später für den Abenteurer zusammenkochen, um ihn milde zu stimmen. Am späten Abend, als der Abenteurer betrunken ist, wird er redselig. Er erzählt, dass er seine Frau durch Masern und seinen Sohn durch Cholera verloren hat. Am nächsten Tag zeigt er den Kindern, wie man mit einem Speer Fische fängt und gibt ihnen wertvolle Überlebenstipps für den Heimweg. Alle schwören, das Geheimnis der Stadt mit ins Grab zu nehmen. Doch dann wird Max von Riesenameisen gebissen. Er ist Allergiker, bekommt hohes Fieber, muss schnell in ein Krankenhaus. Der Abenteurer überlässt den Kindern sein Flugzeug, das er repariert hat. Da er nicht mitfliegen kann oder will, ernennt er Fred zum Piloten. Die Zeit drängt …
Ein packendes Abenteuer, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Reise des weißen Bären"

Schiffbruch mit Eisbär: "Die Reise des weißen Bären"!

Susan Fletcher, übersetzt von Bettina Münch
Die Reise des weißen Bären
978-3-96177-031-1
Woow Books Verlag
Alter: 10+

Bergen (Norwegen), 1252: Der zwölfjährige Arthur ist vor seinem Stiefvater weggelaufen. Als er hungrig eine Hammelkeule stiehlt, wird er von den bestohlenen Matrosen verfolgt und in ein Lagerhaus getrieben. Dort steht ein Käfig mit einer Eisbärin. Sie stoßen ihn hinein, doch die Bärin tut Arthur nichts. Der Mann, der für die Bärin zuständig ist und sich Doktor nennt, bietet Arthur einen Job an. Er soll sich auf der Überfahrt nach London um die Bärin kümmern, sie füttern und den Käfig sauber machen. Die Bärin ist ein Geschenk des norwegischen an den englischen König. Da Arthur ohnehin nach Wales will, um das Erbe seines verstorbenen Vaters, eines walisischen Edelmannes, anzutreten, sagt er zu. Die „Königin Margarete“ sticht in See. Es ist schwierig, bei heftigem Seegang die Bärenkacke zu beseitigen. Hauk, einer der bestohlene Matrosen, ist auch an Bord und schikaniert Arthur wo er kann. Er nennt ihn Drecksjunge und klaut sein Essen. Arthur und die Bärin kommen sich näher. Bald krault er sie hinter den Ohren wie einen Hund. Der Doktor traut sich nicht an sie heran, weil er bereits von ihr am Arm verletzt wurde. Arthur erfährt, dass er beim König in Ungnade fiel wegen einer misslungener OP an dessen Nichte und zum Tierarzt degradiert wurde. Nachdem Arthur sich heftig mit Hauk geprügelt hat, kümmert der Doktor sich um seine Wunden. Plötzlich wird das Schiff von Piraten überfallen, die vom „Schatz“ des Königs gehört haben, der sich an Bord befinden soll. Die Bärin befreit sich, verteidigt Arthur gegen die Angreifer und wird von mehreren Pfeilen getroffen. Arthur bringt sie nach dem Kampf in den Käfig zurück, und der Doktor betäubt sie mit Kräutern und zeigt ihm, wie er ihre Wunden nähen muss. Arthur hat den Verdacht, dass der Doktor nicht mehr allzu gut sieht. Hauk klaut Arthurs wertvollsten Besitz, einen Brief seiner Verwandten, den zwar niemand lesen kann, in dem es aber sicher um Arthurs Erbe geht. Das Schiff ist leck und hat Schlagseite. Ein Sturm kommt auf. Als das Schiff zu sinken beginnt, befreit Arthur die Bärin und die beiden verlassen das Schiff. Zum Glück kann die Bärin ausgezeichnet schwimmen. Arthur hält sich an ihr fest. Sie erreichen Land, und Arthur fragt sich, ob der Rest der Mannschaft überlebt hat. Die Bewohner des nahen Dorfes fürchten die Bärin, schießen auf sie, und sie wird erneut verletzt. Arthur kümmert sich um sie und hilft ihr auch, als sie in eine Falle gerät. Dafür fängt sie für ihn Fische und vertreibt eine Horde Wildschweine. Arthur fühlt sich wohl und sicher bei ihr. Als Arthur sieht, dass das Schiff nicht gesunken ist, will er die Bärin nicht dorthin zurück bringen. Er weiß, das das Diebstahl am König ist, aber sie sollte frei sein. Doch die beiden werden eingefangen und das Schiff nimmt Kurs auf London. Dort muss Arthur bei einer Prozession in schicken Klamotten neben dem Käfig her laufen und sich vor dem König verneigen. Die Bärin wird in den Tower gebracht. Arthur bekommt seinen gestohlenen Brief zurück und findet jemand, der ihn lesen kann, doch es sind schlechte Nachrichten. Seine Tante schreibt, dass nachdem der englische König alles genommen hat, nicht genug Land für alle da ist. Arthur wird in Wales keinen Platz, keine Heimat und keine Verbündeten haben. Meister de Botton von der königlichen Menagerie sucht Arthur auf. Die Bärin frisst nicht und wird immer schwächer. Arthur weiß, was sie braucht: Freiheit. Er bekommt eine Audienz beim König. Vielleicht gewährt der ihm ja die Bitte, die Bärin hin und wieder in der Themse schwimmen zu lassen, damit sie zumindest ein wenig frei sein kann … .
Ein spannendes Abenteuer nach einer wahren Geschichte!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 5. Juni 2019

"Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald"

Mutige Kinderdetektive auf der Spur eines Umweltverbrechens: "Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald"!

Pertti Kivinen, übersetzt von Anu Stohner
Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald
978-3-423-64048-0
dtv (Reihe Hanser) Verlag
Alter: 8+

In einem idyllischen Dorf in Finnland leben die Blaubeerdetektive. Das sind die Zwillinge Alma und Selma, die in die 4. Klasse gehen, ihr jüngerer Bruder Samu, der die 2. Klasse besucht, Samus ungarischer Hirtenhund Riku und Olli, der mit den Zwillingen in eine Klasse geht, obwohl er jünger ist, dafür aber hochbegabt. Das Hauptquartier der Blaubeerdetektive ist eine alte Fischerhütte auf der Blaubeerinsel, wo vor 100 Jahren ein grantiger Einsiedler gelebt hat. Einen echten Fall hatten die jungen Detektive bislang noch nicht, es sei denn, man zählt Omas verschwundenes Huhn mit. Sägewerkbesitzer Mäkelä, Spitzname Holzwurm und ein totaler Fiesling, ist plötzlich zu allen nett. Die Kinder vermuten, dass er etwas im Schilde führt. Samu beobachtet ihn, wie er auf der Insel herumschleicht. Mäkelä isst immer nur Fisch und Nachtisch, schnauft und hat eine heisere Stimme (Raucher), mag keine Hunde und besitzt eine Ferienvilla in Portugal. Die Kinder schnüffeln ihm hinterher. Samu findet es verdächtig, dass seine Mutter einen Haufen Bretter im Sägewerk gekauft hat. Warum drucksen die Eltern so herum, als er sie fragt, wofür die Bretter sind? Sind sie etwa in krumme Geschäfte verwickelt? Die Freunde erstellen eine Liste mit Personen, zu denen Mäkelä freundlich war und fragen die Leute, was genau er zu ihnen gesagt hat. Der Polizist meint, Mäkelä hätte nur freundlich gegrüßt, doch der Pfarrer verrät, dass Mäkelä der Kirche neue Bänke spenden wolle. Vom Bürgermeister, den die Kinder an Frau Huovis Kiosk treffen, erfahren sie, dass die Blaubeerinsel als einzige Insel nicht der Gemeinde gehört, sondern Mäkelä! Er erzählt auch, dass die Insel unter Naturschutz steht. Als der Postbote ein Eilpäckchen zum Sägewerk bringt, folgen die Kinder ihm. Sie wundern sich, dass plötzlich eine riesige Dogge aus dem Werk stürmt, wo es doch Mäkelä nicht mit Hunden hat. Die Dogge, die Raku heißt, verjagt den Postboten und stürmt dann auf die Kinder los, die sich in der Nähe versteckt haben, doch die Hunde Riku und Raku freunden sich rasch an. Was plant Mäkelä? Es muss irgendwas mit Eichenholz im Naturschutzgebiet zu tun haben. Vielleicht will er Ferienhäuser dort bauen? Doch wie passt das Päckchen, dessen Absender die Entomologische Forschungsanstalt ist, da rein? Die Bretter, die die Eltern in der Garage gelagert haben, sind plötzlich weg. Der Tankwart/Koch Virtanen meint, Mäkelä habe ihm etwas über Borkenkäfer erzählt, doch die kommen hier im Norden eigentlich (noch) nicht vor, doch durch den Klimawandel könne es eines Tages schon dazu kommen. Die Kinder beobachten, wie Mäkelä auf den Bürgermeister einredet. Es geht um irgendein Gutachten. Das Päckchen, das der Postbote auf einem Bretterstapel vor dem Sägewerk hat liegen lassen, erweist sich als wichtiges Puzzleteil zur Lösung des Falls. Es sind Käfer drin. Alle reden nur noch über die Borkenkäfer, die Oma, der Pfarrer und Frau Huovi. Die Blaubeerdetektive stellen eine Hypothese auf: Mäkelä erzählt allen von den gefährlichen Schädlingen und verursacht Panik, dann wird er die Käfer auf der Insel aussetzen, um dann die angeblich gefährdeten Bäume fällen zu können. Die alten Eichen dort sind bis zu 250 Jahre alt. Die Freunde planen, die Käfer im Paket durch Mücken und Hühnerflöhe auszutauschen. Der Tausch gelingt, obwohl die Kinder danach ziemlich zerstochen sind. Doch geht der Plan auf? Und was haben die Eltern eigentlich mit den verschwundenen Brettern gemacht? Samu wird es an seinem Geburtstag erfahren … .
Bullerbü trifft auf 5 Freunde! Ein toller Kinderkrimi! Band 2 und 3 sind schon in Arbeit :-)!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus"

Ein turbulentes Bauernhof-Abenteuer: "Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus"!

Anja Fröhlich
Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus
978-3-473-40315-8
Ravensburger Verlag
Alter: 8+

Auf dem Bauernhof der Familie Schluckewitz ist die Welt noch in Ordnung. Mama ist Tierärztin und Papa macht Stinkekäse, den er im Hofladen verkauft. In der Hütte neben dem Hof leben Oma Helga und Opa Johannes. Die Kinder Henry, Mai (die Erzählerin der Geschichte) und Lolli genießen ihre glückliche Kindheit inmitten der Natur und den vielen Tieren, den Kühen Miss Elsa und Madame Butterfly, den Wollschweinen Cleopatra, Madonna und Fräulein Stinkewitz und dem Zwergesel Pavarotti. In der Villa Vanilla, nicht weit vom Kornblumenhof entfernt, lebt Mamas Zwillingsschwester Tante Karoline. Die ist geschieden, Lehrerin und hat zwei Kinder, Jannik und Sofia, die ständig auf dem Kornblumenhof anzutreffen sind. Dann gibt es da noch Tante Bianca und Onkel Bernhard mit den Zwillingen Katharina und Karl-Phillip. Kein Wunder, dass auf dem Hof immer was los ist. Gerade hat Fräulein Stinkewitz sieben süße Ferkel bekommen, und das, wo es doch gar keinen Schweinemann auf dem Hof gibt. War da vielleicht ein Wildschwein im Spiel? Weil die Muttersau unter Milchstau leidet, wird den Ferkeln die Flasche gegeben. Die Kinder dürfen sogar ausnahmsweise die Schule schwänzen, um zu helfen. In der Schule hat Henry immer Ärger mit einem gewissen Abraxas und seiner Bande. Jedes der sieben Kinder kümmert sich um eins der sieben Ferkel. Um sie zu unterscheiden werden die Ringelschwänzchen mit (ungiftiger) Farbe bunt angemalt. Mai nennt ihr Ferkel Frau Merkel und Lolli wählt für ihres den Namen Frau Müller, nach ihrer Kindergärtnerin. Lolli bekommt jedoch Ärger mit ihren Eltern, weil sie Frau Müller Puppenkleider anzieht, sie in den Puppenwagen legt und nachts heimlich mit ins Haus nimmt. Ein Tier darf man nicht wie ein Spielzeug behandeln. Lolli ist sauer über die saftige Standpauke und darüber, dass sie sich um Frau Müller nicht mehr kümmern darf. Daher läuft sie weg, und alle suchen sie verzweifelt. Mai lässt Frau Müller an einem von Lollis Socken schnuppern, und tatsächlich nimmt das Ferkel die Fährte auf. Henry denkt indes, Abraxas hatte Lolli entführt, denn er hatte so etwas in der Art angedeutet, doch Lolli hat sich nur versteckt, und zwar in der alten Eiche, die innen hohl ist. Die Mädchen beschließen, dort ein geheimes Baumhaus zu bauen, die Villa Himmelreich. Opa darf mithelfen, obwohl er doch gar kein Mädchen ist. Das Baumhaus wird schnell fertig. Die Kinder versuchen, die Ferkel mit Klicker-Training zum Fußballspielen zu bringen. So ganz klappt das nicht. Eines Tages taucht der Junge Benno auf, der behauptet, sein Eber Pinky sei der Vater der Ferkel. Ist das die Wahrheit? Auf dem Kornblumenhof wird ein großes Frühlingsfest gefeiert. Es gibt eine große Überraschung für Pavarotti, ein zweiter Esel zieht auf dem Hof ein. Jetzt ist Pavarotti nicht mehr so einsam. Es gibt ein Fußballspiel der Ferkel, Mädchen gegen Jungs, Trikots gegen Tutus. Die Ferkel werden immer größer. Eines Tages taucht Benno wieder auf. Es stellt sich heraus, dass er der ominöse Abraxas ist. Benno fordert ein Ferkel von Henry und droht ihm. Die Mädchen können vom Baumhaus aus alles hören. Mai gelingt es, Benno mit einer gruseligen Stimme aus dem Nichts zu vertreiben, aber wird er so schnell aufgeben? Können sich die Jungen irgendwie einigen? Und was hat es mit der Geburtstagsüberraschung für Mai auf sich?
Ein tierisches Abenteuer mit modernem Bullerbü-Flair! Weiter geht es mit Band 2 „Zwei Esel im Schwimmbad“ und im Herbst folgt dann „Kühe im Galopp“.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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