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Mittwoch, 18. November 2015

"Last Secrets - Das Rätsel von Loch Ness"

Spannende Zeitreise: "Last Secrets - Das Rätsel von Loch Ness"!

Richard Dübell
Last Secrets – Das Rätsel von Loch Ness
978-3-8339-3925-9
Baumhaus Verlag
Alter: 10+

Die Zwillinge Fynn und Franzi sind es gewohnt, mit ihren Eltern, die Dokumentarfilmer sind, um die ganze Welt zu reisen. In diesen Sommerferien jedoch sind sie gezwungen, im heimischen, und verregneten, München zu verweilen, da die Eltern dort einen Film über Antiquitäten und Antiquitätenhandel drehen. Zusammen mit ihren besten Freunden, der freakigen Lena und Smartphone-Junkie Cornelius, stoßen sie bei den Recherchen auf einen rätselhaften Apparat, der die Zwillinge regelrecht zu rufen scheint. Wenig später begegnet ihnen im Traum ihr Vorfahr, der legendäre Detektiv Vidocq. Er gibt den Kindern die Aufgabe, die letzten großen Rätsel der Menschheit zu lösen. Der seltsame Apparat entpuppt sich als Zeitmaschine. Antiquar Hanselmann erklärt den Freunden, dass Ort und Zeit aller Rätsel von Vidocq einprogrammiert wurden. Seine Familie hütet die Maschine seit Generationen. Ihr erster Auftrag führt die vier Kinder nach Schottland, in das Jahr 1934. Ihre Mission ist es, herauszufinden, ob es das legendäre Ungeheuer von Loch Ness wirklich gibt. Im Jahre 1934 ist Cornelius geliebtes Smartphone leider nur als Taschenlampe zu gebrauchen. Eine der positiven Nebenwirkungen der Zeitreise ist es jedoch, dass sie problemlos die fremde Sprache sprechen und verstehen. Leider sind die meisten Schotten nicht sehr gesprächig, wenn es um ihr Ungeheuer geht. Doch irgendwas scheint an der Sache dran zu sein. Eine ganze Menge „Spinner“ hat sich am Loch Ness versammelt, darunter auch ein total durchgeknallter Franzose. Dabei handelt es sich um die jüngere Version von Vidocq, die er ihnen zur Unterstützung aus dem Jahr 1802 geschickt hat. Leider ist dieser Vidocq keine große Hilfe, im Gegenteil. Er ist noch weit davon entfernt, der berühmte Detektiv zu sein und steht auf der anderen Seite des Gesetztes. Da sie die Hilfe eines Erwachsenen brauchen, geben sie ihn als ihren exzentrischen Onkel aus. Zunächst müssen sie ihn jedoch aus dem Krankenhaus befreien, in dem er festgehalten wird. Der dubiose Arzt Dr. Wilson scheint nicht zu wollen, dass er und die Kinder sich auf die Suche nach dem Ungeheuer machen. Umso seltsamer ist es, dass ausgerechnet Wilson das Foto schoss, das den aktuellen Nessie-Wahn auslöste. Sie verfolgen den Arzt auf gestohlenen Fahrrädern, die den Kindern klobig und altmodisch erscheinen, für Vidocq jedoch eine faszinierende neue Erfindung sind. Während die „Spinner“ in Scharen mit Booten auf den See hinaus fahren, geraten die Freunde in neue Schwierigkeiten. Sie und Vidocq werden verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Ihr stockbesoffener, einheimischer Zellengenosse erzählt ihnen unfreiwillig, dass es das Ungeheuer wirklich gibt und es so eine Art Glücksbringer für die Menschen ist. Doch wie es aussieht und was es genau ist, weiß er nicht. Cornelius glaubt, es könnte ein Dinosaurier sein. Plötzlich werden sie aus der Haft entlassen, unter der Bedingung, in den nächsten Zug zu steigen und nie mehr zurückzukehren, doch sie können am Bahnhof entwischen. Dummerweise lässt Vidocq sie plötzlich im Stich, dabei müssen sie dringend zurück zur Zeitmaschine. Die funktioniert nämlich nur bei Neumond, also nur noch heute Abend. Da entdecken sie Wilson und den zwielichtigen Großwildjäger Wetherell und verfolgen sie zum See. Dort entdecken sie das große Geheimnis der beiden. Nun, da sie zu viel wissen, sollen sie mit einem Boot auf dem See ausgesetzt werden, wo sie einen bedauerlichen „Unfall“ haben sollen. Was nun? Und wo steckt eigentlich Vidocq?
Der spannende Auftakt einer neuen Reihe voller faszinierender Zeitreise-Abenteuer!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Im Zeichen der Zauberkugel - Das Abenteuer beginnt"

Ein großes Geheimnis: "Im Zeichen der Zauberkugel - Das Abenteuer beginnt"!

Stefan Gemmel
Im Zeichen der Zauberkugel – Das Abenteuer beginnt
978-3-551-65113-6
Carlsen Verlag
Alter: 9+

Eigentlich hat Oma Ilse Alex verboten, auf dem Dachboden die „verbotene Tür“ zu öffnen, doch Alex Neugier ist einfach stärker. Er hofft, in der Dachkammer Antworten zu finden. Als Alex vier Jahre alt war, verschwand sein Opa, Professor Aurelius Baumann, spurlos. Die meisten meinen, er sei ein Spinner gewesen, weil er sich mit Okkultismus beschäftigt hat, doch Alex gehört nicht dazu. Als Oma Ilse mit seinen nervigen Halbschwestern Sally und Liv in der Stadt ist, betritt Alex die Kammer und findet ein Buch mit den Aufzeichnungen seines Opas. Er erzählt, wie er in einer Stadt am Rande der Wüste einen Händler traf, der ihm eine unglaubliche Geschichte erzählte, die Geschichte des Jungen Sahli. Leider wird Alex von Sally und Liv auf frischer Tat auf dem Dachboden erwischt, und sie müssen schwören, der Oma nichts zu verraten. Abend liest Alex im Bett weiter in dem Buch und ist ganz gefesselt von Sahlis Abenteuer. Der Junge kümmert sich um die Kamele seines Vaters, als ein Fremder auftaucht und ihm einen wertvollen Edelstein im Tausch für ein Kamel bietet. Selbstverständlich müsse er erst mal Probe reiten. Zu spät begreift Sahli, dass der Fremde ihn betrogen hat. Ihm ging es nur darum, in die Stadt zu gelangen, aus der er verbannt wurde und die er wegen eines Fluchs allein nicht mehr betreten kann. Sahli zahlt es ihm heim und zerstört den magischen Stein. Nun kann der Fremde, der sich als böser Dschinn herausstellt, zwar nicht mehr die Stadt in seinen Besitz bringen, aber seine Rache ist furchtbar. Er sperrt Sahli in eine Zauberkugel, aus der er nie wieder entkommen kann … . Plötzlich hört Alex Geräusche auf dem Dachboden. Doch die nervigen Zwillinge sind in der Küche, und die Katze schläft auf seinem Bett. Wer ist da oben? Es ist die Zauberkugel, die in der Truhe rumort! Sein Opa hat sie damals von dem Händler bekommen. Daneben liegt der rote Stein, der der Schlüssel ist. Zum Glück gelingt es Alex, der Verlockung zu widerstehen, den Stein an sich zu nehmen, sonst wäre er auf der Stelle in ein Kamel verwandelt worden. Mit einem Trick aus Opas Buch schafft es Alex tatsächlich, Sahli aus der Kugel zu befreien. Der ist ganz aus dem Häuschen. Die Aktion bleibt jedoch nicht unbemerkt. Der böse Dschinn Argus bekommt Wind davon und ist natürlich gar nicht froh darüber. Um Sahli in die Kugel zu sperren, musste er ihn nämlich ebenfalls zum Dschinn machen. Sahli hat keine Ahnung, über welche Macht er verfügt. Er ist in der Lage, Alex 3 Wünsche zu erfüllen, erst dann wird er wirklich frei sein. Er selbst wünscht sich nichts sehnlicher, als zu seiner Familie in die Wüste zurückzukehren. Zur Probe versuchen sie es jedoch erst mal mit einem kleinen Wunsch, als Experiment sozusagen. Das Resultat ist, dass Oma Ilses Kuchen total verkohlt aus dem Ofen kommt, nur weil Alex sich wünschte, er müsse heute keinen Kuchen essen. Alex und Sahli werden Freunde. Sahli hatte vorher noch nie einen Freund. Doch wie sollen sie sich nun vor Argus schützen, der ihnen auf den Fersen ist? Gerade in dem Moment, als sich Alex und Sahli in die Wüste wünschen, an den Ort und die Zeit, wo Sahli einst gelebt hat, taucht Argus auf dem Dachboden auf. Er folgt den Kindern und nimmt sie in der Wüste gefangen. Alex kommt der Verdacht, dass er vielleicht auch seinen Opa in seiner Gewalt hat. Wie sollen die Freunde nun aus dem eisigen Gefängnis unter der Erde fliehen, in das Argus sie gesperrt hat? Gut, dass Alex noch einen Wunsch frei hat … .
Der Untertitel ist Programm. Es kommt einem vor, als hätte man lediglich das erste Kapitel eines Buches gelesen, dann hört es plötzlich auf. Hoffentlich kommt bald die Fortsetzung!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 11. November 2015

"Die Schlucht der freien Hunde"

Wer Hunde mag, wird dieses Buch lieben: "Die Schlucht der freien Hunde"!

Konstantin Sergienko, übersetzt von Lars Nehrhoff, illustriert von Michael Blechmann
Die Schlucht der freien Hunde
978-3-943974-02-7
Artem Verlag
Alter: 8+

In einer Schlucht am Rande einer Großstadt lebt ein Rudel Hunde. Sie leben ihr Leben in Freiheit, im Gegensatz zu ihren angeleinten Artgenossen. Der Müll, den die Menschen in der Schlucht hinterlassen, steckt voller interessanter Gerüche, es gibt viel zu entdecken und viel zu tun. Auf ihrem Schulweg, und auch in den Ferien, kommen die Kinder aus der Stadt bei ihnen vorbei, spielen mit ihnen und bringen ihnen oft auch eine Kleinigkeit zu Fressen mit. Im Winter ist das Leben in der Schlucht hart, doch jetzt ist Sommer, und alle sind guter Dinge. Stolzi, der Erzähler der Geschichte, hat nur einen Wunsch. Er träumt davon, einen eigenen Menschen zu haben. Jemand, der für ihn da ist und für den er da sein kann, eine Partnerschaft, für die er seine Freiheit nicht aufgeben müsste, denn sich einem Menschen einfach nur unterwerfen, wie die Leinenträger, will er nicht. Er hat auch schon den perfekten Menschen im Auge, einen Künstler, der ihm einst half, als er sich die Pfote verletzte. Später revanchierte er sich und verteidigte den Mann, als dieser von zwei Gaunern überfallen wird. Blacky, der harte und starke Anführer des Rudels, hasst die Menschen. Er hat schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht. Früher lag er an der Kette und wurde geschlagen. Für die unfreien Hunde, die Leinen und Halsbänder tragen, mit ihren Hundemarken protzen oder von Balkonen bellen, hat er nur Abscheu übrig. Auch Katzen kann er nicht leiden. Seiner Meinung nach sollten Hunde nur mit anderen Hunden befreundet sein, und nicht mit Katzen. Stolzi sieht das anders. Sein bester Freund ist der Kater Yamomoto. Yamomoto ist ein sehr kluger Kater, der sogar lesen kann, alles über Japan weiß und seine Menschen gut dressiert hat, so dass sie machen, was er will. Außer Blacky und Stolzi hat das Rudel noch vier weitere Mitglieder. Da wäre Dacki, eine ehemalige Dackeldiva, die immer noch ihr Schleifchen im Fell trägt, das sie an ihr früheres Luxusleben erinnert. Oft schwärmt sie ihren Freunden von der Datscha vor, wo sie lebte, von ihrem eigenen Zimmer und dem feinen Fressen. Smarty ist der Schlaukopf der Truppe. Er liest täglich Zeitung, eröffnet eine Schule für seine Freunde und trägt manchmal einen komischen Hut. Der wortkarge Hinki humpelt, wie schon sein Name verrät. Damit erregt er das Mitleid der Menschen und sie geben ihm von ihrem Essen ab. Er geht täglich in die Stadt und bettelt, auf der Straße und in der Bahn. Dann ist da noch Krümel, verspielt und immer gut gelaunt. Krümel ist der Liebling der Kinder. Für kurze Zeit hat das Rudel noch zwei weitere Mitglieder. Alle nennen sie nur „die Neuen“, weil sie so doofe Namen haben. Sie wurden an der Bushaltestelle ausgesetzt und haben dort lange auf die Rückkehr ihres Besitzers gewartet, doch der kam nicht wieder. Dafür kommt bald eine Familie zur Schlucht, und die Kinder überredeten ihre Eltern, die beiden mitzunehmen. Eines Tages passiert etwas Schlimmes. Der arme Hinki wird von einem Menschen so brutal getreten, dass er an den Verletzungen stirbt. Alle sind sehr traurig, und Blacky sieht rot. Er will Rache! Rache an allen Menschen! Er knurrt und beißt, wann immer sie in der Schlucht auftauchen, und die meisten der anderen machen mit. Das spricht sich natürlich herum, und bald kommen die Menschen mit Fallen, Stöcken und Schlingen, um die „tollwütigen“ Hunde einzufangen … .
Eine großartige Geschichte für Hundefreunde jeden Alters! Beim Lesen teilt man Freude und Leid mit den sympathischen, tierischen Helden und hofft auf ein Happy End, für allem für Stolzi, der sich so sehr ein Zuhause wünscht.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783943974027

"Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen"


Das große Finale: "Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen"!

Angela Sommer-Bodenburg
Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen (21. und letzter Band)
978-3-499-21725-8
Rowohlt (Rotfuchs) Verlag
Alter: 8+

Anton hat Ferien und liegt die meiste Zeit faul auf seinem Bett herum. Seine Eltern haben sich getrennt. Sein Vater hat keine Zeit für ihn, da er arbeiten muss, und Antons Mutter macht mit ihrem neuen Freund eine Bergtour, auf die Anton absolut keine Lust hat. Seinen Freund, den kleinen Vampir Rüdiger und dessen Schwester Anna hat Anton seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Er staunt nicht schlecht, als eines Abends, wie in den guten alten Zeiten, plötzlich Anna auf seinem Fensterbrett sitzt. Als neue Obervampirin hat Anna schrecklich viel zu tun, dennoch möchte sie, dass Anton die Ferien mit ihr verbringt, hauptsächlich um ihm die „Frage aller Fragen“ zu stellen, nämlich ob Anton auch ein Vampir werden möchte. Nur dreimal darf diese Frage gestellt werden. Nachdem Anton von der fiesen Olga gebissen wurde, wäre er ja beinahe schon zum Vampir geworden. Zumindest ist er kann normaler Mensch mehr. Er kann z.B. die Strahlung technischer Geräte, wie Handys und Co., nur noch mit Mühe ertragen, wie es auch die Vampire tun. Zusammen mit Anna versucht Anton seinen Vater zu überreden, mit Anna und ihrer Familie in den Urlaub zu fahren. Herr Bohnsack ist nicht sehr angetan von der Idee, selbst als Anna ihre Großtante Brunhilde mitbringt, um ihn zu überzeugen, dass Anton es ganz sicher gut haben wird. Es gibt ein großes Hin und Her. Schließlich haut Anton ganz einfach ab. Durch die magische Feder, die Anna ihm einst zusammen mit ihrem geheimen Nächtebuch geschenkt hat, ist es für ihn kein Problem, Anna aufzuspüren. Mit einer verbotenen Salbe malt Anna ihm ein magisches Zeichen auf die Stirn, dass ihn für Vampire unberührbar macht. Anna nimmt ihn mit in ihr neues Zuhause. Sie lebt nun nicht mehr in der Gruft der Schlottersteins auf dem Friedhof, sondern im Keller einer Villa. In den oberen Stockwerken lebt ein Professor mit seiner Tochter. Die Tochter, Klara, leidet an einer seltenen Krankheit. Sie verträgt absolut kein Sonnenlicht. Es hat sich herausgestellt, dass Anna ihre Beschwerden lindern kann. Was als Zweckgemeinschaft begann, wurde zu einer richtigen Freundschaft. Anna und Klara sind beinahe wie Schwestern. Der Professor zeigt großes Interesse an dem Zeichen auf Antons Stirn, das immer dann leuchtet, wenn Anton intensive Gefühle erfährt. Es heißt, dieses Zeichen schützt nicht nur vor Vampiren, sondern kann sogar zum Untergang aller Vampire führen, und wenn die zwei Kreise zu einem werden, wird Anton selbst zum Vampir. Ob er wirklich Vampir werden will, weiß Anton noch nicht. Schon zwei Mal hat Anna ihn gefragt, und er hat nie eindeutig mit Nein geantwortet, zögert aber auch, endgültig Ja zu sagen. Hin und wieder schleicht Rüdiger um die Villa. Anton vermutet, und das ganz richtig, dass Rüdiger als Spion für Tante Dorothee unterwegs ist. Den heftigen Streit, den er mit Anton hatte, hat Rüdiger längst vergessen und verziehen, trotzdem ist er eifersüchtig, dass Anton so viel Zeit mit Anna verbringt. Mit einem Trick bringt er Anton dazu, mit ihm einen kleinen Ausflug zu machen. Angeblich hat Anna ihn darum gebeten, Anton als Beisitzer für Tante Dorothees Scheidung zu engagieren. Als Anton sich eines Nachts allein im Wald aufhält, bekommt er unangenehmen Besuch. Die blutgierige Tante Dorothee taucht mitsamt der heimtückischen Olga auf. Das Zeichen schützt Anton zwar, dennoch gelingt es Dorothee, ihn zu hypnotisieren und zu verschleppen … .
Schon als Kind habe ich den Kleinen Vampir geliebt (Ich hatte die Bücher und die Hörkassetten), und nun habe ich auch den finalen Band mit Begeisterung verschlungen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Fräulein Schmalzbrot & Billie Ballonfahrer"

Wie schön ist es doch, eine Schwester zu haben: "Fräulein Schmalzbrot & Billie Ballonfahrer"!

Rieke Patwardhan
Fräulein Schmalzbrot & Billie Ballonfahrer
978-3-86873-812-4
Knesebeck Verlag
Alter: 5+ (Vorlesen)

Fräulein Schmalzbrot heißt Fräulein Schmalzbrot, weil ihre Mama so viele Schmalzbrote gegessen hat, als sie mit ihr schwanger war. Jetzt ist Fräulein Schmalzbrot schon groß und geht in die zweite Klasse. Inzwischen hat sie auch noch eine kleine Schwester bekommen, Billie Ballonfahrer. Meistens ist es toll, eine Schwester zu haben, doch manchmal wäre sie Billie auch gern wieder los. Warum kommt nicht einfach mal ein Ballon vorbei und nimmt sie mit? Billie würde sicher gerne eine Ballonfahrt machen. Billie benimmt sich gar nicht wie ein echtes Mädchen. Sie mag keine Schleifen im Haar, keine Puppen, und will auch nicht Flöte spielen. Mama und Papa sagen, Billie ist eine Mechanikerin und ein richtiger Naturbursche. Fräulein Schmalzbrot findet, eine Mechanikerin sollte aber nicht immer alle Sachen kaputt machen. Billie findet es manchmal auch ziemlich anstrengend mit ihrer großen Schwester. Einmal versucht sie, Fräulein Schmalzbrot im Keller einzusperren, damit sie auch mal fünf Jahre, oder mindestens fünf Minuten, ihre Eltern ganz für sich allein hat. Leider geht der Plan nicht auf, dafür haben die beiden Schwestern viel Spaß bei einem geheimen Picknick im Keller. Billie schläft immer noch mit ihrem Schnuller. Da verkleidet sich Fräulein Schmalzbrot als Schnullerfee und schafft Abhilfe, wenn auch nicht ganz so, wie sie es eigentlich vorhatte. Wenn Fräulein Schmalzbrot in Ruhe lesen will, will Billie unbedingt mit ihr spielen. Also malt sie Fräulein Schmalzbrots Lieblingseinhorn Windpocken auf, damit sie zusammen Einhornkrankenstation spielen können. Am nervigsten findet Fräulein Schmalzbrot, dass Billie immer bestimmen will. Wenn die Familie einen Ausflug machen will, will Billie immer nur ins Schwimmbad, und meistens bekommt sie ihren Willen, weil sie sonst brüllt wie am Spieß. Wenn sie doch nur schon ein wenig größer und vernünftiger wäre. Gegen das Großwerden hat Billie nichts, ganz im Gegenteil, doch vernünftig? Fräulein Schmalzbrot braut ihr einen Zaubertrank, der beides kann, doch man wird davon erst mal vernünftig und dann irgendwann groß. Wenn man allerdings unvernünftig ist, kann es sein, dass man leider schrumpft ;-). Manchmal ist jedoch Billie die Erwachsenere von den beiden. Immerhin hat sie keine Angst, bei Tante Thea zu übernachten, im Gegensatz zu Fräulein Schmalzbrot. Dafür zieht sie ernsthaft eine tote Maus als Haustier in Betracht. Vielleicht liegt sie ja nur im Koma. Doch alle Wiederbelebungsversuche scheitern. Richtig gruselig wird es, als die beiden im Garten zelten. Wer weiß, ob nicht doch irgendwo Zombies in der Nähe lauern. In manchen Dingen sind sich die Schwestern absolut einig, z.B. darin, dass Erwachsene gefälligst ihre Versprechen einhalten sollen. Doch im nächsten Moment bekommen sie sich dann schon wieder in die Wolle. Billie hätte auch gern ein wichtiges Hobby, wo doch Fräulein Schmalzbrot schon Föten, Tanzen und Hausaufgaben hat. Fräulein Schmalzbrot hingegen nervt es tierisch, dass Billie ihr alles nachmacht. Vor allem gleiche Klamotten sind uncool, also werden Billies Sachen mit etwas Dreck unbrauchbar gemacht, so dass sie „leider“ nicht zur Verfügung stehen. Irgendwann geht dann schließlich Billies größter Wunsch in Erfüllung. Sie ist ganz allein mit ihren Eltern, weil Fräulein Schmalzbrot auf Klassenfahrt ist, doch ohne sie ist es einfach nur langweilig. Hoffentlich ist Fräulein Schmalzbrot bald wieder da.
Lustige Geschwistergeschichte und herrlicher Vorlesespaß! Ich habe einer zweiten Klasse beim „Bücherkoffer“ daraus vorgelesen, und die Kinder haben sich köstlich amüsiert!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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