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Mittwoch, 13. November 2019

"Mein London, eine Nacht und die Liebe"

Herz-Schmerz in London: "Mein London, eine Nacht und die Liebe"!

Sarra Manning, übersetzt von Kattrin Stier
Mein London, eine Nacht und die Liebe
978-3-423-74047-0
dtv Verlag
Alter: 13+

Die Eltern der siebzehnjährigen Sunny Williams sind verreist, und Sunny hat sturmfreie Bude. Seit acht Monaten ist Sunny mit Mark zusammen. Die beiden sind sehr verliebt, und am Wochenende soll „es“ endlich passieren. Doch als Sunny am frühen Samstag Abend mit ihrer besten Freundin Emmeline unterwegs ist, bekommt sie eine Nachricht von Martha, dem größten „Gossip Girl“ der Schule. Die enthält ein Foto von Mark, auf dem er mit einer anderen rummacht. Sunny ist völlig fertig und stellt Mark am Telefon zur Rede, doch er redet sich raus. Sie muss ihn persönlich treffen, doch das ist leichter gesagt als getan. Da die U-Bahn nicht fährt, ist Sunny den Launen des Schienenersatzverkehrs ausgeliefert. Obwohl sie von den netten Franzosen Vic und Jean-Luc Godard (Cousins, 21 und 19 Jahre alt) ein Stück auf dem Moped mitgenommen wird, verpasst sie Mark knapp, denn der ist schon mit seinen Freunden in einen Club weitergezogen. Dafür trifft Sunny auf ein paar Freunde, die ihr einen Besen überreichen. Sie hatten nämlich auf Sunnys Grillparty den Besen ihrer Eltern abgefackelt, weil sie total blau waren. Mit dem Besen im Schlepptau, der sie für den Rest der Nacht als ungewöhnliches Accessoire begleiten wird, rennt Sunny Mark hinterher. Sie fährt Rikscha, begegnet erneut den Franzosen, steht endlos in der Schlange vor dem Club, nur um Mark darin nicht zu finden, und geht schließlich mit Vic und Jean-Luc Kaffee trinken. Dann bekommt sie einen Tipp über eine Rave-Party in einem Mini-Markt, bei der Mark sein könnte und macht sich mit den Godards auf den Weg. Sie müssen durch eine üble Gegend und werden von Möchtegern-Gangstern blöd angemacht. Im Mini-Markt ist der Teufel los. Sunny tanzt auf der Gefriertruhe. Gott und die Welt ist hier, aber kein Mark. Der wurde jedoch kürzlich in einem Hähnchen-Grill gespottet. Drei Grillbuden später – kein Mark! Dafür lernen sie ein paar nette Drag-Queens kennen, mit denen sie sich über Haarfrisuren und Girlbands der 60er unterhalten. Schließlich landen sie in Soho, wo die Band Duckie in einem Club spielt. Sunny hat jede Menge Spaß und denkt schon fast nicht mehr an Mark, bis sie auf dem Klo von einem Mädchen mit Bier übergossen wird. Das Mädchen ist Flick, die beste Freundin von Tabitha. Tabitha ist die „Schlampe“, die Mark auf dem Foto geküsst hat. Flick meint jedoch, Mark und Tabitha wären schon lange ein Paar, und Sunny solle ihn endlich in Ruhe lassen. Im folgenden Gespräch stellt sich heraus, dass Mark schon länger zweigleisig fährt, sowohl mit doppelter Facebook-Seite und doppeltem Handy als auch mit doppelter Freundin. Tabitha ist geschockt, als sie davon erfährt. Sunny sieht sie jetzt mit anderen Augen und will sich mit ihr verbünden. Sie sind Schwestern im Geiste, vereint durch Verrat. Sunny will Mark die Meinung geigen und nimmt, nach einer Notfall-Pinkelpause im Ritz, seine Spur wieder auf. Mark schickt ihr Nachrichten, dass alles nur ein Missverständnis sei und ein leicht unanständiges Foto, das sie dazu bringen soll, zu ihm zurück zu kommen. Sunny landet in einer Bar in Chelsea, wo das billigste Bier 21 Pfund kostet, doch Mark ist schon wieder weg. Er ist gerade in ein Taxi gestiegen. Sunny schnappt sich das nächste Taxi: Folgen Sie diesem Taxi! Sie erwischt Mark nicht, aber trifft Tabitha, die gerade mit Mark Schluss gemacht hat. Mittlerweile ist es 5.30Uhr. Mark meldet sich bei Tabitha. Er fleht sie um Vergebung an und bezeichnet Sunny als asoziale Irre. Er will sich mit ihr treffen, doch statt Tabitha wartet Sunny am Treffpunkt auf ihn …
Genial! 12 Stunden London, 257 Whatsapp-Nachrichten und jede Menge schräge Typen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Nichts als Liebe im Universum"

Verliebt in ein Alien?: "Nichts als Liebe im Universum"!

Cat Jordan, übersetzt von Ute Mihr
Nichts als Liebe im Universum
978-3-423-65030-4
dtv (Reihe Hanser) Verlag
Alter: 14+

Sommerferien: Mattys Vater ist mit seiner 20 Jahre jüngeren Schwägerin durchgebrannt. Jetzt stehen Mattys Mutter (und sein Onkel Jack) dumm da. Matty verbringt die meiste Zeit mit seinem besten Freund Brian, einem pummeligen Kiffer, der gerne am See ist, weil er sich in die attraktive Rettungsschwimmerin Miranda verknallt hat. Nur ist die ein paar Nummern zu groß für ihn. In Mattys kleinem Heimatort irgendwo in Pennsylvania soll 1965 (genau an dem Tag, als sein Vater geboren wurde) ein Ufo auf dem Feld hinter dem Haus gelandet sein. Mattys Vater wurde ein richtiger „Ufo-Spinner“, dessen Blog weltweit Follower hat. Als Ginger (ein zu klein geratener Labrador Retriever) in der Nacht auf das berühmte Feld läuft und Matty ihm folgt, treffen sie auf Priya. Sie ist ein seltsames Mädchen, dünn, beinahe zerbrechlich, mit weißen Haaren und pastellfarbenem Tutu, und sie hat noch nie einen Hund gestreichelt. Priya hat kein Handy und behauptet, weder Nahrung noch Schlaf zu brauchen. Sie sagt, sie sei eine Außerirdische! Bald wird ihr Raumschiff sie abholen kommen. Ihr Heimatplanet sei in der Nähe von Gliese 581c. Sie ist hier, um Daten über die Menschheit zu sammeln. Matty findet, dass sie durchgeknallt ist, aber auch ziemlich scharf. Am nächsten Tag vermisst er sein Handy. Er geht in die Werkstatt seines Vaters. Außer einem Teleskop und einem Planetenposter hat sein Vater nicht viel da gelassen. Dann geht er mit Brian und dessen Schwester Emily zum See. Er steht auf Emily und hat mal mit ihr rumgemacht, aber sie will nur befreundet sein. Nachts trifft er Priya auf dem Feld wieder. Sie hatte sein Handy, und sie war offenbar den ganzen Tag in seinem Haus. Da sie starke Kopfschmerzen hat, besorgt er ihr Medikamente (gut, dass seine Mutter Krankenschwester ist) und ein Zelt, damit sie vor Regen geschützt ist. Er beobachtet sie vom Haus aus mit dem Fernglas. Wer ist sie? Ein Teil von ihm, der Teil, der mit seinem Vater die Sterne beobachtete und Star Trek schaute, der Teil, der Priyas Heimweh spürt, will ihre Geschichte glauben, doch ein anderer Teil von ihm will Beweise sehen. Während seine Mutter und sein Onkel ihr gemeinsames Leid mit reichlich Wein begießen, isst Matty mit Priya Pizza im Zelt auf dem Feld. Sie mag Pizza und fügt diese Erfahrung in ihre Datensammlung ein. Am nächsten Tag lädt Matty sie ein, gemeinsam mehr Daten zu sammeln. Priya hat wieder Kopfschmerzen, das Laufen fällt ihr schwer, und sie fällt hin. Sie schiebt es auf die ungewohnte Schwerkraft. Sie machen eine Sightseeingtour. Mattys Kaff hat nicht viel zu bieten, doch für Priya ist alles voller Wunder. Sie bekommt von Matty ihren ersten Kuss. Er schläft bei ihr im Zelt ein und seine Mutter ruft die Polizei, als er nicht nachhause kommt. Trotz Hausarrest geht er mit Priya in den Vergnügungspark, wo nicht nur seine Gefühle Achterbahn fahren. Priya hat wieder Schmerzen. Später wird sie sogar ohnmächtig. Sie erklärt ihm, nur weil man etwas nicht sehen kann, heißt das nicht, dass man nicht daran glauben kann, so wie an Liebe und Schwerkraft. Wir sind Energie. Wir sind Materie. Wir sind Gott. Als Matty mit Priya schläft, fühlt er sich als Zentrum des Universums. Priya ertrinkt beinahe im See, weil sie nicht schwimmen kann. Matty wünscht sich, sie wäre einfach ein ganz normales Mädchen. Nach einem Streit verschwindet sie plötzlich. Die einzige Spur: Ein Krankenhausarmband. Matty hat Schuldgefühle, weil er so fies zu ihr war und sucht sie. Die Suche bringt ihn nicht nur Priya näher, sondern auch seinem Vater, mit dem ihn mehr verbindet als er glaubte …
Taschentücher bereithalten! Eine bitter-süße Liebesgeschichte für John-Green-Fans!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 6. November 2019

"Auf einer Skala von 1 bis 10"

Und wie fühlst Du Dich heute?: "Auf einer Skala von 1 bis 10"!

Ceylan Scott, übersetzt von Beate Schäfer
Auf einer Skala von 1 bis 10
978-3-551-52111-8
Chicken House Verlag
Alter: 14+

Tamar ist schon eine Weile in der Psychiatrie Lime Grove, weil sie sich selbst verletzt. Seit ihre beste Freundin Iris sich umgebracht hat, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Tamar kann nicht über Iris reden, weder mit Dr. Flores, der wissen will, was damals wirklich geschah, noch mit der neuen, ewig gut gelaunten, Krankenschwester Emma. Wegen Suizidgefahr wird Tamar ständig überwacht. Sie gibt sich die Schuld an Iris Tod, weil sie sie nicht daran gehindert hat, in den Fluss zu springen und gelogen hat, als die Polizei nach Iris suchte. Kurz nach Iris Beerdigung spürte sie die ersten Angstgefühle, die sich schnell zu Panikattacken steigerten. Sie verließ das Haus nicht mehr und begann sich zu ritzen. Aus noch harmlosen Kratzern mit der Nagelschere wurde schnell mehr. Dr. Flores will wissen, warum sie sich ritzt. Er stellt überhaupt nur blöde Fragen. Er kennt das Monster in Tamars Kopf nicht, die bösen Gedanken, die sie dazu bringen, ihren Kopf gegen die Wand zu schlagen. Als ihre Mutter sie besucht und mit ihr raus gehen darf, klaut Tamar in einem Drogeriemarkt Rasierklingen und versteckt sie in ihrem Haar. Eines Tages kommt Wirbelwind Elle neu in die Klinik. Sie ist bipolar und nimmt ihre Medikamente nicht. Als Pfeger Will mit ihr, Tamar und Alice und Jasper, die beide magersüchtig sind, ein Eis essen geht, und anschließend in den Park, wird bei den Jugendlichen die Sehnsucht nach Freiheit geweckt. Bei der nächsten Gelegenheit haut die ganze Gruppe über den Zaun ab, wird aber ziemlich bald von der Polizei aufgegriffen und zurück gebracht, und es gibt Ärger. Dr. Flores meint, mit ihrem Verhalten, jede Regel zu brechen, würde Tamar nicht nur sich selbst sondern auch die anderen am Gesund werden hindern. Tamar bekommt Besuch von ihrem früheren Kumpel Toby, der nicht wirklich versteht, warum sie hier ist. Später taucht auch ihre frühere Freundin Mia auf. Mia meint, Tamar würde Iris Tod nur benutzen, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Eigentlich sei sie gar nicht krank. Außerdem habe Tamar Iris ja kaum gekannt. Mia war schon immer eifersüchtig auf Iris und hat ihr übel mitgespielt (und so in den Selbstmord getrieben). Nach Mias Besuch holt Tamar die Klingen aus dem Versteck, legt sich in die Badewanne, ritzt zu tief, drückt den Notfallknopf, wird ins Krankenhaus gebracht und genäht. Beim Gespräch mit Dr. Flores, als sie beinahe über Iris spricht, meint sie, er hätte jedem Patienten eine Diagnose gestellt, außer ihr. Er sagt, so ein "Etikett" wäre nicht gut für sie, aber sie will endlich wissen, was eigentlich mit ihr los ist. Liegt es nur an den Schuldgefühl wegen Iris Tod? Dr. Flores meint, schlimme Dinge passieren einfach. Er weiß gar nichts! Tamar rastet aus, wird ruhiggestellt und in den Time-Out-Raum (Gummizelle) verfrachtet. Ihre Mutter spricht mit Flores über Tamars Fortschritte. Tamar zweifelt an der Therapie. Was soll es ihr bringen, Bäume zu malen? Als Tamar das nächste Mal Ausgang hat, betrinkt sie sich auf Tobys Party mit Wodka und wird im Rettungswagen weggebracht. Ihre Mutter ist sauer, doch Dr. Flores reagiert überraschend cool. Wenigstens hätte sie dem Drang widerstanden, sich zu ritzen. Tamar fängt wieder an, Sport zu treiben. Sie darf mehrere Tage die Woche nachhause. Es geht ihr besser. Der Nebel lichtet sich. Dafür geht es mit Elle bergab. Sie wird depressiv, redet öfter vom Tod als vom Leben, will sich vor einen Zug werfen. Trotz strenger Überwachung gelingt ihr die Flucht. Tamar fühlt sich hilflos, wie damals bei Iris. Endlich öffnet sie sich und erzählt Dr. Flores die ganze Geschichte ...
Eine packende, realistische Geschichte über Jugendliche mit psychischen Krankheiten!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte"

Die Welt ist ein Irrenhaus: "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte"!

Dita Zipfel
Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte
978-3-446-26444-1
Hanser Verlag
Alter: 12+

Die zwölfjährige Lucie Schmurrer traut ihren Augen nicht, als sie einen Aushang sieht, in dem ein Hundeausführer für 20€ die Stunde gesucht wird. Damit könnte sie genug Geld verdienen, um von Zuhause abzuhauen, denn mit Michi, dem neuen Freund ihrer Mutter, kommt sie gar nicht klar. Michi ist ein langhaariger, veganer Pseudophilosoph, der auf Panflöten, Yoga, Sauna und Weltfrieden steht. Weil Michi ein Zimmer für sich braucht, muss sich Lucie ein Zimmer mit ihrem kleinen Bruder Janni teilen. Sie vermisst Bernie, die Ex-Freundin ihrer Mutter, die nach Berlin gezogen ist. Zu ihr will sie. Lucie sieht sich als Anthropologin und die Menschen um sie herum als Forschungsprojekte. Sie lernt den seltsamen Herrn Klinge kennen, dessen Hund schon lange tot ist, und der in Wahrheit keinen Hundeausführer sucht, sondern jemanden, der für ihn ein Kochbuch schreibt. Er diktiert ihr „magische“ Rezepte, die sie mit Feder und Tinte niederschreiben muss. Klinge redet komisch und benimmt sich noch viel komischer. Ist er dement oder einfach verrückt? Als er sie beim 2. Termin rauswirft, erpresst sie ihn und bekommt 450€ - und ein mieses Gefühl. Als sie mit ihren Freundinnen im Supermarkt ist, rettet sie Herrn Klinge, der dort gerade völlig durchdreht und bekommt so ihren Job zurück. Er gibt ihr einen Umschlag zur Verwahrung. Wenn ihm etwas zustößt, soll sie das Buch der Person geben, deren Name in dem Umschlag steht. Es darf nicht in falsche Hände geraten. Klinge wirkt ziemlich paranoid. Folgende Beobachtungen macht Lucie über „Klinges Welt“: 1. Es gibt Fabelwesen mit magischen Kräften. 2. Gemüse besteht aus den Körperteilen dieser Fabelwesen (z.B. sind Erbsen in Wirklichkeit Augen) und hat ebenfalls magische Kräfte. 3. Menschen können diese Kräfte nutzen. 4. Klinge wird wegen seines wertvollen und welterschütternden Wissens von geheimen Geheimdiensten gejagt. Er redet viel über Drachen und Liebe, ist fasziniert von der Liebe, aber seinen Mitmenschen gegenüber lieblos. Vielleicht hatte er eine schwere Kindheit? Klinge beginnt, Lucie zu vertrauen. Er studiert seine Fabelwesen, und sie studiert ihn und seine Eigenheiten. In der Schule wird Lucie gemobbt, weil alle glauben, sie sei mit dem „Psycho“ verwand und ebenfalls verrückt. Dann lädt ausgerechnet Klassenschwarm Marvin Lucie ins Freibad ein. Lucie braut nach Klinges Rezept einen Liebestrank in Form von Ketchup, den sie an Marvin testen will. Leider essen auch seine Freunde von den Pommes, die sie mit dem Ketchup serviert. Verlieben sie sich jetzt alle in sie? Sie fragt Klinge um Rat, doch der regt sich nur über die gestohlene Tomate/Drachenherz auf, schweift dann ab in Richtung Kartoffeln/Phönix-Eier und schleppt Lucie schließlich mit auf den Friedhof, um mit ihr Ghuls zu suchen. Dabei trifft Lucie Marvins Freund Leo. Als sie Marvin besucht, lädt er sie zwar großzügig auf ein Eis ein, aber Lucy fällt auf, dass er ein ziemlicher Angeber ist und zudem keine große Leuchte. Immerhin glaubt er, dass die Toskana in Spanien liegt. Als Marvin auch noch peinliche Bilder von Janni ins Netz stellt, die er in Lucies Wohnung abfotografiert hat und Leo ihr erzählt, dass Marvin ein Hundequäler ist, ist Marvin für Lucie gestorben. Leo hingegen ist echt nett. Er erzählt ihr von seinem Bruder, der gestorben ist und von seinen Eltern, die mit psychisch Kranken arbeiten. Vor Klinges Haus steht schon länger ein verdächtiges Auto, und er wird von einer Frau mit einer auffälligen Perücke beobachtet. Eines Tages ist Klinges Wohnung leer und Klinge verschwunden …
Was ist schon normal? Diese Geschichte ist witzig, frech und überraschend anders!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783446264441

Mittwoch, 30. Oktober 2019

"Lenni & Luis – Attacke Schimmelbacke!"

Chaos im Doppelpack: "Lenni & Luis – Attacke Schimmelbacke!"!

Wiebke Rhodius
Lenni & Luis – Attacke Schimmelbacke!
978-3-522-50618-2
Planet! Verlag
Alter: 8+

Lenni und Luis sind Zwillinge. Luis ist zwei Minuten älter als Lenni, und man kann die beiden nur dadurch unterscheiden, dass Lenni eine Brille trägt und Luis nicht. Manchmal nutzen sie das zu ihrem Vorteil: Mathe-Ass Lenni schreibt mit Kontaktlinsen Luis Mathe-Arbeit, und Sportskanone Luis tritt mit Lennis Brille zum Sportunterricht an. Das geht aber nur, weil sie unterschiedliche Klassen (die 5a und die 5b) besuchen. Die Zwillinge haben noch eine ältere Schwester. Paula ist fünfzehn und total verknallt in den Elftklässler Max, welcher den Zwillingen sehr suspekt ist. Die gruselig pubertierende Paula nervt ihre Brüder zwar gewaltig, aber sie haben sie trotzdem lieb und würden alles tun, um sie zu beschützen, z.B. vor einem Schwerverbrecher wie Max. Denn was hat Max sonst in der Kanzlei von Luis und Lennis Papa zu suchen? Papa hat nämlich nur die ganz üblen Verbrecher als Klienten. Nur gut, dass er Mama hat. Die ist nämlich eine echte Polizistin mit Handschellen und Pistole und kann Papa beschützen, wenn es eng wird. Lenni und Luis spionieren Max hinterher, indem sie ihm ein Walkie-Talkie unter den Fahrradsattel klemmen. Die Aktion geht natürlich nach hinten los und sie können sich gerade noch herausreden, indem sie behaupten, es sei Teil eines Experimentes gewesen, mit dem erforscht werden solle, wie oft Radfahrer pupsen. Als nächstes wollen die Zwillinge in Papas „Mörderschrank“ schnüffeln und nach Max Akte zu suchen. Um einen Grund für ihre Anwesenheit in Papa Büro zu haben, beschließen sie, einen Fußball durch sein offenes Bürofenster zu schießen. Leider treffen sie das falsche Fenster, nämlich das geschlossene. Vielleicht wäre es einfacher, Max in der Schule zu beschatten, um herauszufinden, was er auf dem Kerbholz hat. Außerdem müssen sie noch ihr Walkie-Talkie zurückbekommen, das sich immer noch in Max Besitz befindet. Es gelingt ihnen, es wieder an sich zu nehmen, als Lenni einen Bomben-Alarm inszeniert und alle dazu zwingt, mit geschlossenen Augen Jingle Bells zu singen. Paula heult sich bei ihrer besten Freundin Mia über ihre peinlichen Brüder aus, unter anderem weil sie Max als „Vielpupser“ bezeichnet haben. Beim Mittagessen sagt Papa, sein neuer Klient sei ein ganz harter Brocken. Das kann nur Max sein! Außerdem belauschen Lenni und Luis ein Gespräch von Max und einem anderen Schüler in der Aula. Es ist typischer Gangster Talk. Die beiden reden über ein „Ding“, das sie drehen wollen. Dann finden Lenni und Luis im hinteren Teil der Aula hinter der Bühne auch noch eine Perücke und einen falschen Bart. Der Fall ist hiermit klar. Da Max nur auf Blondinen steht, und Paula unglücklicherweise blond ist, müssen ihre Brüder ihr zu ihrem eigenen Schutz die Haare färben. Sie mischen aus Maggi und Tintenpatronen ein überzeugendes Braun zusammen und kippen es in Paulas Shampoo und Canditioner. Doch bevor sich Paula die Haare wäscht, gehen Mama und Papa ins Bad, und Mama kommt mit lila und Papa mit blauen Haaren wieder raus. Als die Eltern verreisen, sollen Paula und Mia auf Lenni und Luis aufpassen. Luis versteckt sich im Schrank und belauscht die Mädchen. Die haben tatsächlich Max eingeladen! Die Zwillinge sperren die Mädchen zum Schutz in den Keller und sichern das Haus und die halbe Straße mit Polizei-Absperrband. Es gelingt ihnen mit Mühe, Max mit dem Megafon zu vertreiben, doch beim Projekttag in der Schule wird es ernst. Max redet davon, jemanden „kaltzustellen“! Jetzt kann wohl nur noch Mama helfen …
Chaos-Zwillinge mit Herz! Ich freue mich schon auf Band 2, da geht es auf Klassenfahrt!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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