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Mittwoch, 6. März 2013

"Allein unter Superhelden"

Jeder kann ein Superheld sein: "Allein unter Superhelden"!


Heiko Wolz
Allein unter Superhelden
978-3-423-76071-3
dtv Junior Verlag
Alter: 9+

Leon ist ein ganz normaler Junge. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht alle anderen in der Familie Superhelden wären. Mutter „Ice Madam“ friert fiese Schurken ein, Vater „The Ray“ verschießt feurige Blicke und die große Schwester Laura teleportiert fröhlich durch die Gegend, manchmal auch mit Leon, dem davon kotzübel wird. Dass Leon anders ist, ist für sie auch nicht einfach. Zusammen mit seinem besten Freund Paul, der sehr stark kurzsichtig, aber sonst ein normaler Junge ist, entwickelt Leon Ideen, wie er seine Familie mit angeblichen Superkräften beeindrucken kann. Leider geht es meistens schief. Leon sehnt sich danach, akzeptiert zu werden. Doch das ist nicht leicht. Er kann ja nicht mal mit seinem Vater spielen oder toben, ohne Verletzungen zu riskieren. Außerdem kann sein Vater nicht verlieren und es nervt tierisch, dass bei allem, was er tut, eine Fanfare erklingt, selbst beim Gang zum Klo. Schließlich melden Leons Eltern ihren Sohn in der berühmten Schule für Superhelden von Dr. Schröder an. Leon findet das nicht so toll. Wer will schon in einem kneifenden Gummianzug und einem peinlichen Cape zur Schule gehen. Schon am ersten Tag geht alles schief. Leon wird von Laura auf dem Mädchenklo abgesetzt und kommt bei einem Hindernisparcours beinahe ums Leben. Leider wird es an den nächsten Tagen nicht besser, schon gar nicht, als er in der Mittagspause von Marvin Möller, einem fiesen Typen mit Froschzunge, in den Tomatensalat getunkt wird. Allerdings gibt es da auch noch „Solar“, die eigentlich Marie heißt und lieber ganz normal wäre, statt Superkräfte zu haben. Das kann Leon nicht verstehen. So richtig kritisch wird es aber erst, als Leon die wahren Absichten von Dr. Schröder aufdeckt und er und alle Superhelden in Lebensgefahr geraten. So kommt es, dass Leon auf einmal die Welt retten muss … .
Nicht alle Superhelden brauchen Superkräfte! Manchmal kann man schon einfach dadurch etwas bewirken, dass man einfach mal sein Gehirn anstrengt. Riesenmuskeln zu haben ist zwar nett, aber auch keine Voraussetzung für Superhelden. Leon ist einfach Leon, und so ist er genau richtig. Oft ist es jedoch einfach so, dass man genau das sein will, was man nicht ist, so geht es ja auch Marie. Die Familie kann man sich auch nicht aussuchen. Das ist nicht nur in Superheldenkreisen so. Amüsieren kann man sich über die Superhelden in diesem Buch auf jeden Fall, und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Witzig sind auch die Illustrationen von Anke Kuhl. Ich musste zwischendurch so richtig lachen, außerdem ist es ein toller Vorlesespaß. Habe es schon Schulkindern beim „Bücherkoffer“ vorgelesen und es kam super an.
Zum Bild: Ich liebe dieses Foto. Ich sollte öfter ein Cape tragen ;-). Es fing alles damit an, dass ich die Zungentattoos ausprobieren wollte, die mit dem Buch geliefert wurden, und das kam dann dabei raus. War super lustig!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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