Mamas neuer Freund, das Landleben und ich: "Ich wollt ich wär ein Kaktus"!
Mina Teichert
Ich wollt ich wär ein Kaktus
978-3-522-50592-5
Planet!/Thienemann Verlag
Alter: 10+
Lucinda (genannt Lu) spielt Trompete und sammelt Kakteen. Manchmal wünscht sie sich, sie wäre auch ein stacheliger Kaktus, dann könnte ihr keiner was. Lus Eltern haben sich getrennt, und ihre Mama hat jetzt einen neuen Freund. Jo ist Bauer und um einiges jünger als Lus Mama. Um in Jos Nähe zu sein, will Mama mit Lu aufs Land ziehen, in die Einliegerwohnung von Oma Käthe. Die Oma ist ein bisschen seltsam. Sie steht auf Esoterik und spricht ständig von Auren. Lu will nicht umziehen und ihre Freunde und Papas großen Flachbildfernseher zurücklassen, doch sie hat keine Wahl. Am ersten Morgen in der neuen Wohnung wird Lu um 5:30 Uhr von Herbert, Omas Hahn, geweckt. Ihr neues Zimmer ist winzig, Jos und Mamas ständiges Geknutsche nervt, und der erste Schultag verläuft auch nicht so prickelnd. Lu wird fast von einem Buch erschlagen, das Julian durch die Gegend schmeißt, und sie hat eine unangenehme Begegnung mit der fiesen Isa auf der Schultoilette. Allerdings findet Lu auch zwei Freundinnen, Bücherwurm Lil und Tara, die auf dem Platz neben Lu sitzt. Am Nachmittag geht Lu zum Musikunterricht und trifft Julian, der ebenfalls Trompete spielt. Da der Unterricht ausfällt, weil der Lehrer im Stau steht, holen sich die beiden beim Bäcker Brötchen und quatschen. Julians Eltern sind auch getrennt, und seine Mutter hatte auch mal einen jüngeren Freund, doch es hat nicht funktioniert, weil er nicht „reif“ genug für sie war. Reif? So wie Obst? Lu versteht das nicht. Sie überlegt, wie sie den Blödmann Jo schnellstens loswerden kann, weil sie nicht ewig mit seinem Kuhgestank und seinen blöden Sprüchen leben will. Zum Abschied küsst Julian sie auf die Wange, und in ihrem Bauch kribbelt es ganz komisch. Am nächsten Tag auf dem Pausenhof gerät Lu wieder mit Isa aneinander, die die jüngeren Kinder quält. In einem Anfall von Mut stellt sie Isa zur Rede, die wird wütend, doch zum Glück kommt ein Lehrer des Weges. In der nächsten großen Pause gehen Lu, Lil, Tara und Julian und noch ein paar Freunde in den „weißen Drachen“. Das ist das vietnamesische Restaurant von Lils Eltern. Lils Oma ist ein bisschen seltsam. Sie sieht überall Einbrecher und Terroristen und ist daher mit einem Spielzeuggewehr bewaffnet. Sie erschreckt Lu fast zu Tode, als sie damit auf sie zielt, denn das Gewhr sieht sehr echt aus. In der Küche essen die Kinder gebackene Bananen mit Honig. Das schmeckt auch Lu, die eigentlich keine Bananen mag. Lu verabredet sich mit Tara, und die beiden gehen zum See. Tara ist echt nett und Lu mag sie. Als sie zurückkommen, begegnen sie Lus Oma. Hahn Herbert ist tot, und Oma redet über Voodoo, und dass sie ihn wieder zum Leben erwecken wird. Das ist Lu peinlich, weil Tara den Quatsch tatsächlich glaubt und die Oma für total psycho hält, doch dann erklärt Oma, dass alle ihre Hähne immer Herbert heißen. Dieser war schon der 12. Sie wird einfach einen neuen Herbert besorgen und den alten beerdigen. Papa kommt zu Besuch. Er hat jetzt auch eine neue Freundin, Emine. Er will sie demnächst heiraten, in der Türkei. Tara erweist sich als doch nicht so nett, wie Lu dachte. Lu hat ihr erzählt, dass sie Julian mag, und Tara erzählte überall in der Schule herum, Lu wäre voll in Julian verknallt. Alle machen sich über Lu lustig. Na toll! Der neue Herbert hackt Lu in die Hand, und Jo benimmt sich verdächtig, telefoniert leise, wühlt in den Schubladen und versteckt einen Sack in der Garage, Lu verfolgt ihn heimlich. Bei ihren Recherchen begegnet sie Julian und der begleitet sie zu Jos Bauernhof, und fällt dort in die Jauchegrube … !
Eine witzige Geschichte über eine „stachelige“ Heldin und ihre großen und kleinen Sorgen!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Mittwoch, 28. März 2018
"Dolphin Dreams – Ein einzigartiger Sommer"
Eine ganz besondere Freundschaft: "Dolphin
Dreams – Ein einzigartiger Sommer"!
Catherine
Hapka, übersetzt von Ulrich Thiele
Dolphin
Dreams – Ein einzigartiger Sommer
978-3-7855-8815-4
Loewe
Verlag
Alter:
10+
Die
elfjährige Annie liebt das Meer. Sie lebt mit ihrer Familie, ihren
Eltern und ihren beiden Brüdern Will und Jacob, an der Küste von
Connecticut. Ihr Vater betreibt ein Meeresfrüchte-Restaurant und hat
immer viel zu tun, obwohl das Restaurant besser laufen könnte. Die
Touristen gehen meist woanders essen. Gerade sind Sommerferien, und
Annie freut sich darauf, ganz viel Zeit mit ihrer besten Freundin
Emma zu verbringen, so wie eigentlich jeden Sommer. Doch zwischen den
beiden Freundinnen beginnt es zu kriseln. Emma ist seit einiger Zeit
ständig mit Oberzicke Morgan und ihrer Clique zusammen. Annie fühlt
sich vernachlässigt, und sie macht sich Sorgen um Emma, die sich
immer mehr verändert. Plötzlich interessiert sich Emma für Jungs
und Glitzer-Flip-Flops, gestaltet ihr Zimmer neu und trennt sich
sogar von ihren langen Haaren, obwohl Annie und sie sie doch
gemeinsam wachsen lassen wollten. In der Nachbarschaft zieht ein
neues Mädchen ein, Zoe. Morgan verbreitet Gerüchte über Zoe, macht
sie bei allen schlecht, und auch Annie will anfangs nicht mit ihr zu
tun haben. Erst später merkt sie, dass die Gerüchte alle erlogen
und Zoe total nett ist. Als Annies kleiner (und nerviger) Bruder Will
seinen achten Geburtstag am Strand feiert, geht Annie Schwimmen,
während Emma es vorzieht, in Modezeitschriften zu blättern, bevor
sie dann mit Morgan und ihren Freundinnen verschwindet. Will, der
mehr schlecht als recht schwimmen kann, planscht am Strand, während
sich Annie und ihr älterer Bruder Jacob weiter hinaus wagen.
Plötzlich entdeckt Annie einen Delfin, der sich in einer Angelschnur
verheddert hat. Um ihn zu beruhigen, ahmt sie seine Laute nach, und
es gelingt ihr so tatsächlich, ihn zu befreien. Sie gibt ihm den
Namen Ocean. Will macht daraus Admiral Ocean, denn der Delfin hat
genauso eine Narbe im Gesicht, wie Morgans Vater, der Admiral. Schon
bald darauf sieht Annie ihren neuen Freund Ocean wieder. Sie treffen
sich den ganzen Sommer lang regelmäßig in der Bucht. Annie schafft
es sogar, ihm ein paar Tricks beizubringen. Sie spielen mit einem
Wasserball, und Annie hält sich an seiner Rückenflosse fest und
lässt sich durchs Wasser ziehen. Annie vertraut Ocean, und Ocean
vertraut Annie. Die Freundschaft mit Emma hingegen ist kurz vor dem
Ende. Emma veranstaltet die jährliche Strand-Übernachtung jetzt mit
Morgan statt mit Annie und fährt mit Morgan und den Snobs Jetski,
was sie früher gehasst hat. Einmal hat Emma mit dem Handy Fotos von
Ocean gemacht. Die veröffentlicht Morgan unter ihrem eigenen Namen
in der Regionalzeitung. Als Morgan dann erfährt, wie der Spitzname
des Delfins lautet, ist sie sauer. Niemand darf ihren Vater derart
beleidigen. Sie will Rache an Ocean und erzählt herum, sie wolle ihn
aus der Bucht verjagen. In Wahrheit will sie jedoch Annie eine Falle
stellen und ihr aus Rache für die „Schmach“ die langen Haare
abschneiden. Annie reagiert allerdings nicht wie geplant. Statt bei
Morgan zuhause aufzutauchen, fährt sie bei schwerem Sturm mit dem
kleinen Boot hinaus aufs Meer, um Ocean zu retten. Morgan und ihre
Freunde tauchen auf Jetkis auf und bedrohen sie. Doch dann ziehen sie
ab, denn der Sturm wird immer schlimmer. Der Motor des Bootes säuft
ab und lässt sich nicht mehr starten. Niemand (außer Morgan) weiß,
wo Annie ist. Niemand wird die Küstenwache alarmieren. Das Boot
kentert und Annie ist allein in den tobenden Wellen, viel zu weit weg
von der Küste. Doch da taucht plötzlich Ocean auf … .
Eine
wunderbare Sommer- und Freundschaftsgeschichte, nicht nur für
Delfin-Fans!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
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https://ravensbuch.de/shop/item/9783785588154
"Die Trabbel-Drillinge – Heimweh-Blues & Heiße Schokolade"
Girl-Power im Dreierpack: "Die
Trabbel-Drillinge – Heimweh-Blues & Heiße Schokolade"!
Anja
Janotta
Die
Trabbel-Drillinge – Heimweh-Blues & Heiße Schokolade
978-3-570-17536-1
cbj
Verlag
Alter:
10+
Die
Wahrscheinlichkeit, als eineiiger Drilling zur Welt zu kommen, liegt
bei 1:200 Millionen! Franka und ihre Schwestern Vicky und Bella sind
also etwas ganz besonderes. Richtig berühmt sind sie, haben einen
Haufen Follower auf Instagram etc., doch dann schreibt eine
Reporterin einen vernichtenden Artikel über sie, in dem sie als
verwöhnte, egoistische Gören im Dreierpack rüber kommen. Ihre
Mutter meint, ein Tapetenwechsel wäre jetzt das beste, so könnten
sie sich „neu erfinden“. Sie will schon lange mit ihnen aufs Land
ziehen, seit sie von ihrer Tante eine Villa geerbt hat. Die
Schwestern wollen nicht aus der Großstadt und von ihren Freunden
weg, aber sie haben keine Wahl. Das ehemalige Herrenhaus erweist sich
als Bruchbude in der Einöde. Und hier will Mama ein Bio-Hotel
eröffnen? Die Drillinge müssen sich vorerst ein Doppelbett teilen.
Im Dorf gibt es keine coolen Läden, keinen Bio-Markt, keine
Fair-Trade-Schokolade, keine Sojamilchshakes und keine vegetarischen
Falafel, auch kein Kino, kein Schwimmbad, kurz: Nichts! Langeweile
und Heimweh sind angesagt. Ob Frankas berühmter Trost-Kakao auch
dagegen hilft? Für den ersten Schultag machen sich die Schwestern
extra schick. Jede wählt trendy Klamotten, die zu ihrem jeweiligen
individuellen Style passen. Das kommt leider gar nicht gut an. Ihre
neuen Klassenkameraden sind allesamt wie prollige Hinterwäldler
gekleidet. Die Drillinge werden sofort als „Stadttussis“ und
„Prinzessinnen“ verhöhnt. Vor allem Mattis, der Sohn des
Bäckers, und Severin, Mathe-Ass und „cooler Typ“, machen aus
ihrer Abneigung kein Geheimnis. Nur Johanna, Frankas neue
Banknachbarin, und deren Bruder Rudi sind ganz nett. Um ihren guten
Willen zu zeigen, bringt Franka selbst gemachte Pralinen in die
Schule mit. Die sind aus ganz dunkler Schokolade (natürlich Fair
Trade) und mit Wildblumen verziert, echt edel. Doch die anderen
finden sie eklig. Die schmecken ja gar nicht süß! Billige
Supermarktschokolade mit hohem Milchanteil und Unmengen Zucker ist
ihnen lieber. Banausen! Die Jungs schießen die Pralinen mit
Gummibändern an die Tafel. Franka ist den Tränen nahe. Am Moorsee
läuft es auch nicht besser. Aber die Schwestern beschließen, sich
nicht unterkriegen zu lassen. Doch dann gibt es Streit, wer von ihnen
in die gerade bezugsfertige Dachkammer einziehen soll. Bella braucht
den Platz für ihre Nähmaschine und ihre Schneiderpuppe, Vicky will
einen Serverraum für ihren Computerkram, und Franka will einfach nur
ihre Ruhe. Aber dann taucht Oma Eleonore auf, die von ihrem Lover
sitzen gelassen wurde und bezieht die Dachkammer. In der Schule und
im Schulbus gibt es Zoff, weil Severin den vernichtenden
Zeitungsartikel entdeckt und an alle verteilt hat. Die Drillinge
werden übel gemobbt. Um sich von ihren Schwestern zu distanzieren
und nicht immer nur die Nette zu sein, färbt Franka sich die Haare
knallpink. Als sich die drei wieder versöhnen, ziehen Vicky und
Bella nach. Selbst Mama und Oma machen mit. Zusammen wollen sie dem
Dorf die Stirn bieten und das beste Bio-Hotel der Welt eröffnen. In
zwei Wochen soll alles fertig sein. Allerdings fehlen immer noch die
bestellten Möbel. Sie finden heraus, dass die bei Severins Vater,
dem Schreiner, gelandet sind. Onkel Flo kommt aus Berlin und mimt den
Anwalt, damit der Schreiner die Möbel raus rückt. Severin und
Mattis haben noch mehr Gemeinheiten auf Lager. Sie wollen Kakerlaken
im Hotel freilassen. Um die Eröffnung ohne Katastrophen über die
Bühne zu bringen, müssen alle Trabbels zusammenhalten!
Lesespaß
hoch Drei! Diese Drillinge sind einfach cool und lassen sich nicht
unterkriegen!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
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Mittwoch, 21. März 2018
"Endland"
Deutschland am Abgrund: "Endland"!
Martin
Schäuble
Endland
978-3-446-25702-3
Hanser
Verlag
Alter:
14+
Deutschland
in nicht allzu ferner Zukunft: Die rechtsnationale Partei „Nationale
Alternative“ ist an der Macht. Sie fördern traditionelle Werte und
Rollenbilder und mauern Deutschland ein, um Flüchtlinge bzw.
„Invasoren“ fernzuhalten. Aus der EU ist man längst ausgetreten,
und man zahlt wieder mit D-Mark. Man ist für Aufrüstung und
Atomenergie, die Arbeitslosenhilfe wird abgeschafft, der Klimawandel
verleugnet. Die Freunde Anton und Noah leisten ihren Wehrdienst an
der Grenze. Anton steht zu 99% hinter dem neuen System, doch Noah
rebelliert. Eines Tages bekommt Anton von seinem Vorgesetzten Stahlke
einen Sonderauftrag … .
Zur gleichen Zeit in Äthiopien: Der Klimawandel führt zu einer großen Hungersnot. Fana, die eigentlich Medizin studieren will, jobbt in einem Krankenhaus, verdient aber kaum genug Geld, um ihre Mutter und ihren arbeitslosen (und trinkenden) Vater zu unterstützen. Die Deutsche Karla bietet ihr einen Übersetzerjob im Krankenhaus in Afar an. Fana spricht fließend Deutsch. Karla meint, Fana solle nach Deutschland gehen. Trotz der dortigen Situation hätte sie dort mehr Chancen als hier. Sie solle sich aber als Eritreerin ausgeben, denn nur als politischer Flüchtling würde sie (noch) reingelassen. Fana darf ihren Eltern nichts sagen, aber sie erzählt es ihrer besten Freundin Samira, die demnächst zwangsverheiratet wird. Gemeinsam mit dem jungen Omar, der Karla noch was schuldig ist, macht sich Fana auf die Reise. Die Schleuser bringen sie mit dem Schiff übers Meer und schließlich kommen sie nach Polen. Weiter geht es in einem Kühllaster, ohne Essen, Wasser und Toilette. Dann versagt die Lüftung! Viele Flüchtlinge brechen zusammen.
Zur gleichen Zeit in Äthiopien: Der Klimawandel führt zu einer großen Hungersnot. Fana, die eigentlich Medizin studieren will, jobbt in einem Krankenhaus, verdient aber kaum genug Geld, um ihre Mutter und ihren arbeitslosen (und trinkenden) Vater zu unterstützen. Die Deutsche Karla bietet ihr einen Übersetzerjob im Krankenhaus in Afar an. Fana spricht fließend Deutsch. Karla meint, Fana solle nach Deutschland gehen. Trotz der dortigen Situation hätte sie dort mehr Chancen als hier. Sie solle sich aber als Eritreerin ausgeben, denn nur als politischer Flüchtling würde sie (noch) reingelassen. Fana darf ihren Eltern nichts sagen, aber sie erzählt es ihrer besten Freundin Samira, die demnächst zwangsverheiratet wird. Gemeinsam mit dem jungen Omar, der Karla noch was schuldig ist, macht sich Fana auf die Reise. Die Schleuser bringen sie mit dem Schiff übers Meer und schließlich kommen sie nach Polen. Weiter geht es in einem Kühllaster, ohne Essen, Wasser und Toilette. Dann versagt die Lüftung! Viele Flüchtlinge brechen zusammen.
Im
Laster ist auch Anton, undercover als ukrainischer Flüchtling mit
falschem Pass. Als die Flüchtlinge von der Polizei aufgelesen und in
Deutschlands letztes Lager gebracht werden, kümmert sich Fana um
Anton, dem es ziemlich schlecht geht. Sie schöpft Verdacht, dass er
nicht der ist, als der er sich ausgibt, als sie ihn im Schlaf Deutsch
reden hört. Sie vermutet, er soll das Lager infiltrierten und die
Flüchtlinge ausspionieren, doch sein Auftrag ist viel krasser. Er,
der „ukrainische Flüchtling“, soll einen Bombenanschlag verüben,
damit das Grundgesetz geändert, das Recht auf Asyl abgeschafft und
das Lager geschlossen werden kann. Doch Anton kommen Zweifel. Er
sieht, wie die Menschen hier leben und wie sie behandelt werden. Wenn
er seinen Auftrag ausführt, werden viele von ihnen sterben. Stahlke
kommt, ebenfalls als Flüchtling getarnt, ins Lager und setzt Anton
unter Druck. Er hat Fotos dabei, die Anton und Noah in eindeutigen
Situationen zeigen. Die beiden sind nämlich mehr als nur Freunde.
Sie sind ein Liebespaar! So etwas darf es in Deutschland aber nicht
geben. Die traditionelle deutsche Familie besteht nun mal aus Vater,
Mutter, Kind/Kinder. Anton hat sich mittlerweile mit Fana
angefreundet und gesteht ihr die ganze Wahrheit. Gemeinsam wollen sie
den Anschlag verhindern und so viele Menschenleben retten, doch sie
werden in einem Keller eingesperrt. Zwar können sie entkommen, doch
die Bombe wurde bereits im Schlafsaal platziert, und sie explodiert
viel zu früh … !
Noah hat
unterdessen Fahnenflucht begangen und ist bei seinen Hacker-Freunden
untergetaucht. Sie planen mit Hilfe der Medien die Deutschen (bzw.
die deutschen Wähler) wachzurütteln, damit es einen Wechsel in der
Regierung gibt … .
Realistisch,
knallhart und absolut genial erzählt! Dieses Buch lässt einen nicht
mehr los!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
Buch
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https://ravensbuch.de/shop/item/9783446257023
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"Die Braut – Radikal verliebt"!
In den Fängen des IS: "Die
Braut – Radikal verliebt"!
Claudia
Rinke
Die
Braut – Radikal verliebt
978-3-522-50590-1
Planet!/Thienemann
Verlag
Alter:
12+
Die
fünfzehnjährige Anna aus Berlin fühlt sich sehr einsam, seit ihr
Vater an Krebs gestorben ist. Außer ihrer besten Freundin Kayla hat
sie keine Freunde, und ihre Mutter meckert immer nur an ihr herum.
Ein Flugblatt, das sie in der U-Bahn erhält, macht sie neugierig und
sie stößt im Internet auf ein Video von Abu Salman, einem jungen
IS-Kämpfer, der ursprünglich aus Schweden kommt und sich ganz lieb
um notleidende Kinder in Syrien kümmert. Sie freundet sich über
Facebook mit ihm an. Er macht ihr Komplimente, und sie hat das
Gefühl, dass er sie wirklich versteht. Kayla hingegen ist skeptisch.
Ihre Eltern sind gläubige Muslime, doch hält sie nichts von den
radikalen Gotteskriegern. Als Anna ziemlich überstürzt zum Islam
konvertiert, Kopftuch trägt und sich Aisha nennt, ist Kayla gar
nicht begeistert. Anna jedoch ist glücklich. Sie hat das gefunden,
was ihr bisher in ihrem Leben gefehlt hat, etwas, das ihr Halt und
Sicherheit gibt, und die große Liebe. Abu Salman hat sie völlig in
seinen Bann gezogen. Annas Mutter ist auch nicht glücklich über die
Art, wie sich ihre Tochter verändert hat. Sie verzichtet zwar Anna
zuliebe nun auf das Schweinefleisch in der Spaghetti-Soße, doch für
ihre plötzliche Religiosität zeigt sie kein Verständnis. Sie
selbst hat auch nie einen Gott gebraucht, und dann muss es auch noch
ausgerechnet der Islam sein. Ein Kopftuch ist für sie noch schlimmer
als ein Tattoo. Anna lässt sich jedoch von ihr nichts sagen. Sie
besucht regelmäßig die Gottesdienste in der Moschee und nimmt
Koran-Unterricht bei einem Imam, der ihr von ihrem „Freund“
empfohlen wurde. Sie ist mit Feuereifer bei der Sache und bereit, ihr
altes Leben völlig aufzugeben und die Frau von Abu Salman zu werden.
Sie träumt von einer romantischen Hochzeit in Weiß und schickt Abu
Salman ein Foto von sich, wie sie, völlig verschleiert, neben ihrem
Traumkleid steht. Er verschafft ihr die Kontakte, die sie braucht, um
zu ihm nach Syrien zu kommen. Ihrer Mutter erzählt sie etwas von
einem Schulausflug, damit sie genug Zeit hat, unbemerkt außer Landes
zu kommen. Zunächst geht es in die Türkei. Sie ist nicht die
einzige Braut, die hier auf ihre Weiterreise wartet. Bevor sie ihr
Handy abgeben muss, schreibt sie noch eine Nachricht an Kayla, dass
es ihr gut geht und sie sich keine Sorgen machen muss. Mit den
anderen Mädchen lernt sie, wie man eine gute Ehefrau wird. Anfangs
bereitet es ihr Freude, in der Küche zu arbeiten und köstliche
Gerichte aus Lammfleisch und Gemüse zu zaubern, aber sie kann sich
nicht vorstellen, dass ihr Leben nur aus Kochen, Putzen und Kinder
kriegen bestehen soll. Abu Salman hat ihr gesagt, sie könne sich wie
er um Kinder in Not kümmern. Als Anna dann endlich in Syrien ist,
ist alles ganz anders als erwartet. Die Hochzeit geht im Eiltempo
über die Bühne, ohne Traumkleid, und die Hochzeitsnacht ist vor
allem schmerzhaft. Der liebe Abu Salman zeigt sein wahres Gesicht.
Anna darf das Haus nicht mehr verlassen, außer um Besorgungen zu
machen und das nur in Begleitung. Er behandelt sie wie eine Dienerin,
alle Zärtlichkeit ist dahin. Als er eines Tages 3 junge Mädchen als
Sklavinnen ins Haus holt und sich an ihnen vergeht, reicht es Anna.
Sie macht ihrem Mann eine Szene, beschimpft ihn als Schwein und muss
die Konsequenzen tragen. Er schlägt sie brutal zusammen. Anna
erträgt es nicht mehr. Sie muss hier weg. Doch wie soll sie dieser
Hölle entfliehen? In ihrer Not sucht sie ein Internet-Café auf und
schreibt heimlich eine verschlüsselte Nachricht an ihre Freundin
Kayla … .
Anna
ist nur ein Beispiel für die vielen jungen Menschen, die sich vom IS
ködern lassen!
Viel
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