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Mittwoch, 29. Juli 2015

"Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff"

Gefährliche Bakterien: "Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff"!

Louis Sachar, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn
Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff
978-3-407-81199-8
Beltz Verlag
Alter: 10+

Das beschauliche, kleine Städtchen Heath Cliff: Marshall wird in der Schule übel, und völlig grundlos, von dem fiesen Chad gemobbt. Eines Tages bedroht Chad ihn, er würde ihn nach der Schule fertig machen. Um ihm auf dem Heimweg nicht über den Weg zu laufen und zusammen geschlagen zu werden, nimmt Marshall erstmals die verbotene Abkürzung durch den Wald. Seiner etwas jüngeren Freundin Tamaya, die ihn begleitet, weil sie nicht allein nachhause gehen darf, erzählt er jedoch nichts über die Gründe dafür. Die beiden verlaufen sich total und schließlich gelingt es dem gemeinen Chad doch noch, ihnen aufzulauern. Er will Marshall verprügeln, wird jedoch von Tamaya mit einer Hand voll schlierigem Schlamm mitten ins Gesicht gestoppt. Wie hätten die Kinder auch ahnen können, dass das kein gewöhnlicher Schlamm war. Ganz in der Nähe entwickelt eine Firma, die sich „SunRay Farm“ nennt, eine saubere Alternative zu Benzin, genannt Biolen, basierend auf außergewöhnlichen Bakterien. Tamaya bekommt einen heftigen Ausschlag an der Hand, gegen den auch Mutters regenerierende Handcreme nichts ausrichten kann. In der Schule wird es immer schlimmer, ihre Hand ist entzündet, nässt und blutet. Alle halten es für eine schwere allergische Reaktion, da die sonst so brave Tamaya nicht zugeben will, dass sie und Marshall verbotenerweise im Wald waren und niemandem von dem Schlamm erzählt. Chad ist heute nicht in der Schule. Er wird vermisst. Während Marshall über diesen Umstand nicht gerade traurig ist, macht sich Tamaya Sorgen und geht in den Wald, um Chad zu suchen. Die Schlammpfützen sind deutlich gewachsen. Tamaya findet Chad, mit verätztem Gesicht und so gut wie blind. Sie gibt ihm ihr Mittagessen und hilft ihm, den Weg aus dem Wald zu finden. Chad ist plötzlich gar nicht mehr so blöd. Er hat nur ein ziemlich beschissenes Leben und lässt seine Launen gerne mal an Schwächeren aus. In der Schule suchen schon alle nach Tamaya. Als Marshall erfährt, dass nun auch sie vermisst wird, macht auch er sich im Wald auf die Suche. Gerade rechtzeitig, denn Tamaya ist in ein Schlammloch gefallen, und er muss Chad helfen, sie herauszuziehen. Nun sind alle drei kontaminiert. Wie Chad, erblindet auch Tamaya. Doch sie sollen nicht die Einzigen bleiben. Als die Kinder schließlich im Wald aufgegriffen werden, infizieren sie ihre Retter. Schon bald breitet sich die rätselhafte Seuche rasend schnell aus. Aus 3 Erkrankten werden 500. Aus 500 werden 15000! Ganz Heath Cliff wird vom Präsidenten unter Quarantäne gestellt … .
Zwischen den Kapiteln, die die Geschichte von Marshall, Tamaya und Chad erzählen, gibt es Passagen mit aufgezeichneten Gesprächen eines Untersuchungsausschusses mit den Verantwortlichen von der „SunRay Farm“. Die erläutern, wie Biolen herstellt wird und wie sich die künstlich erzeugten Bakterien vermehren. Sie beharren jedoch darauf, dass Biolen harmlos ist und die Bakterien beim Kontakt mit Sauerstoff sterben würden. Von möglichen Mutationen wollen sie nichts wissen … .
Ich erhielt vom Verlag Hörcompany eine Maxi-Hörprobe des gleichnamigen Hörbuches. Die hörte ich mir an, und natürlich hörte sie an der spannendsten Stelle auf. Zum Glück erreichte mich wenig später das Leseexemplar als Buch, und ich erfuhr endlich, wie es weitergeht. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass das Buch so dünn war, doch die außergewöhnliche Geschichte hat mich total begeistert! Aus der Feder des gleichen Autors stammt übrigens auch das geniale Buch „Löcher“.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Das Zebra unterm Bett"

Normal ist langweilig: "Das Zebra unterm Bett"!

Markus Orths & Kerstin Meyer
Das Zebra unterm Bett
978-3-89565-310-0
Moritz Verlag
Alter: 6+ (Erstleser)

Die kleine Hanna staunt nicht schlecht, als sie eines Morgens ein sprechendes Zebra unter ihrem Bett findet. Bräuninger, so heißt das Zebra, kann nicht nur sprechen, sondern auch klettern und frisst viel lieber Nutella-Brote als Gras. Als Bräuninger Hanna zur Schule begleiten will, ist sie begeistert. Sie ist nämlich gerade erst neu in die Stadt gezogen und hat noch keine Freunde. Dazu kommt, dass Hannas Familie ein klein wenig anders ist. Statt einer Mama und einem Papa, hat Hanna zwei schwule Papas, Papa Paul und Papa Konrad. Manche Leute finden das ein bisschen komisch, aber Hanna findet ihre Papas „homosensationell“. Das Zebra sorgt in der Schule natürlich für Aufregung, zumal es am Unterricht teilnehmen will. Lehrerin Frau Jeremias schlägt erst einmal in ihrem Schulrechtbuch nach, ob Zebras in die Schule dürfen. Als sie dort nicht fündig wird, holt sie Schuldirektor Dr. Flausch, der sie für verrückt hält, bis er Bräuninger mit eigenen Augen sieht. Dr. Flausch duldet kein Zebra in der Schule, weil das nicht „normal“ ist. Außerdem muss man, um in die Schule zu gehen, sprechen, lesen und schreiben können, sich mit Erdkunde auskennen und Turnen können. Bräuninger beweist, dass er das alles kann, sogar sehr gut kann. Doch der Direktor will ihn noch immer nicht in der Schule haben. Er meint, Bräuninger sei überqualifiziert für die 2. Klasse. Die Kinder, vor allem Hanna, setzen sich für Bräuninger ein, und sogar Frau Jeremias meint, man könne doch mal eine Ausnahme machen, und Bräuninger als Austauschschüler aus Afrika betrachten. Zähneknirschend zieht der Direktor ab. Die Kinder haben den tollsten Schultag ihres Lebens. Es macht viel mehr Spaß, auf Bräuningers weiße Streifen zu schreiben, als an die Tafel. Beim Turnen fungiert Bräuninger als Bock, und die Kinder springen über seinen Rücken. Außerdem verlangt er, dass ein neues Schulfach namens „Träumen“ eingeführt wird, denn Zeit zum Träumen ist wichtig. Also erzählt er eine Geschichte, und die Kinder machen eine tolle Fantasiereise. Doch dann platzt Direktor Flausch ins Klassenzimmer, mit zwei Zoowärtern, die Stöcke mit Schlingen dabei haben und Bräuninger mitnehmen. Der Direktor triumphiert. „So.“, meint er. „Jetzt ist es weg, das komische Biest!“ Hanna meint, dass Bräuninger kein komisches Biest, sondern einfach Bräuninger ist. Warum kann der Direktor das nicht einfach akzeptieren? Plötzlich setzt sich der nette Helge neben Hanna. Hanna mag Helge und wäre gern mit ihm befreundet, aber bisher ergab sich noch keine Gelegenheit für die beiden, sich näher kennenzulernen. Jetzt hat Helge eine tolle Idee, und Hanna lädt ihn zu sich nachhause ein. Gemeinsam schmieden sie Pläne, wie man Bräuninger aus dem Zoo befreien könnte … .
Gewöhnlich bespreche ich ja Jugendbücher und keine Erstlesebücher, doch dieses hier hat es mir einfach angetan. Ich fand die Geschichte so witzig und überraschend tiefgründig für so ein dünnes Buch. Schließlich geht es vor allem um Freundschaft und Toleranz. Außerdem hebt sich die Erstlese-Reihe vom Moritz Verlag klar von den anderen, typischen Erstlese-Büchern ab, und ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Die Geschichte vom „Zebra unterm Bett“ habe ich kürzlich bei einer Bücherkoffer-Übergabe in der Buchhandlung einer Gruppe von über 60 Erstklässlern vorgelesen, und sie kam sehr gut an.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Ghostfighter & Co. - Das Geheimnis von Gorrum"

Geister gibt es doch!: "Ghostfighter & Co. - Das Geheimnis von Gorrum"!

Christian Gailus
Ghostfighter & Co. - Das Geheimnis von Gorrum
978-3-401-60069-7
Arena Verlag
Alter: 10+

„Geister gibt es nicht“!, sagt Franziska, die Chefredakteurin der Schülerzeitung. Doch das hindert die Freunde Anton, Benno und Charlie nicht daran, die „Ghostfighter“ zu gründen und in einer alten Autowerkstatt in Hamburg ihr Hauptquartier einzurichten. Tatsächlich bekommen sie schon bald ihren ersten Auftrag. Bei Frau Kraft spukt es! Es sieht ganz so aus, als wäre hier ein echter Geist am Werk, ein Geist, der etwas sucht. Die Jungs entdecken ein Häufchen rätselhaften Sand, der im Dunklen leuchtet. Anton soll in Ottmars Antiquariat das Buch „Millers Mineralien-Enzyklopädie“ besorgen, damit sie die Herkunft bestimmen können. Jemand kommt ihm zuvor, doch es gelingt ihm, dem Fremden das Buch wieder abzujagen. Der Sand kommt von der Insel Sulawesi. Genau dort hat Frau Kraft vor langer Zeit nach Gorrum gesucht, einem geheimnisvollen Ort mit magischen Kräften, zusammen mit Professor Diogenes Quakenbrück. Das kann kein Zufall sein! Ist der Geist etwa der Geist von Quakenbrück, der Frau Kraft bis nach Hamburg gefolgt ist? Die drei Freunde beschließen, sich bei Frau Kraft auf die Lauer zu legen und ihre Geisterfalle auszuprobieren. Leider entwischt der Geist, dafür sitzt Frau Krafts Kater Herr Schmidt in der Falle. Sie brauchen einen neuen Plan, und vor allem mehr Fallen. Beim zweiten Anlauf scheinen die „Ghostfighter“ mehr Glück zu haben. Der Geist landet in der Falle, allerdings stellt sich heraus, dass es der falsche Geist ist. Versehentlich haben sie den Flaschengeist Omar eingefangen, der eigentlich nur seine Ruhe haben will. Der andere Geist ist noch frei und tritt bei Frau Kraft erneut in Aktion. Er entwendet einen Schlüssel, den Schlüssel von Gorrum. Doch irgendwas ist merkwürdig an der ganzen Sache. Die Freunde vermuten, dass der Geist einen Komplizen hat. Weitere Recherchen sind nötig. Die Spur führt zum Museum, zu einer Karte des Hamburger Hafens. Während Charlie den seltsamen Typen aus dem Antiquariat verfolgt und Benno mit dem Flaschengeist plaudert, macht Anton im Museum eine Entdeckung. Die Umrisse der Insel Sulawesi stimmen exakt mit denen des Hamburger Hafens überein. Könnte es sein, dass Gorrum hier zu finden ist? Bevor Anton seinen Freunden diese Entdeckung mitteilen kann, wird er von Professor Quakenbrück gefangen genommen. Da dieser quicklebendig ist, ist es ausgeschlossen, dass er der Geist ist. Allerdings arbeitet er mit dem Geist zusammen. Der Geist hat ihm eine fantastische Geschichte erzählt, von einem Schatz auf einem versunkenen Schiff - namens Gorrum! Die Gorrum ist ein Schiff? Jetzt ist Anton ganz verwirrt. Der Geist gab Quakenbrück den gestohlenen Schlüssel, damit er damit die Schatztruhe öffnen kann. Da ist doch was faul! Von Omar erfahren die beiden anderen Freunde auch was. Die Gorrum war ein Schiff, das im Jahr 1880 Gefangene transportierte und durch Verrat sank. Seitdem wartet die verfluchte Besatzung darauf, befreit zu werden. Dafür dient der Schlüssel. Auch der Geist, der ihn gestohlen hat, hofft, so seinen eigenen Fluch zu brechen. Als die Freunde erfahren, dass Anton in Schwierigkeiten ist, rufen sie die Polizei, die ihnen natürlich kein Wort glaubt. Also brechen sie allein zu einer Rettungsaktion auf. Quakenbrück hat inzwischen beinahe das Schiffswrack erreicht und seine Gier nach dem Schatz ist grenzenlos. Doch was, wenn er die Untoten befreit? Werden sie über Hamburg herfallen und Chaos und Zerstörung bringen? Oder haben unsere Freunde vielleicht doch noch ein Ass im Ärmel?
Eine spannende, aber auch witzige Geistergeschichte mit coolen Illustrationen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 22. Juli 2015

"Captured"

Noch immer gestrandet: "Captured"!

Siobhan Curham, übersetzt von Sonja Fiedler-Tresp
Captured (Shipwrecked - Band 2)
978-3-522-50399-0
Planet Girl/ Thienemann Verlag
Alter: 14+

Grace, Cruz, Dan, Belle und Floh sind noch immer auf der Insel. Jenna und ihre Gruppe sind mit dem Boot geflohen, doch das Boot wird wird wenig später leer und kaputt angespült, außerdem Jennas Kosmetikkoffer mitsamt Tagebuch. So erfährt Grace, dass Jenna mit Todd geschlafen hat, als der noch mit Grace zusammen war. Nun ist Grace glücklich mit Cruz zusammen. Grace hört noch immer die Stimme der unheimlichen Voodoo-Königin Hortense, die sie in eine Falle gelockt und Belle entführt hatte. Belle konnten sie retten, aber sie erblindet plötzlich. Nur Cruz kennt die ganze Geschichte von der Sache mit Hortense. Sie versuchen, die Insel zu verlassen, werden aber immer zurück getrieben und landen schließlich auf der anderen Seite. Dort treffen sie Lola, deren Exfreund Michael und Ruby, der eine Lodge und Hütten am Strand gehören. Die Freude über den Luxus ist groß. Richtige Betten, richtiges Essen … . Ruby hält auch Hühner und Kühe und hat einen Gemüsegarten. Was es jedoch in diesem kleinen Paradies nicht gibt, ist Kontakt zur Außenwelt. Ruby hat immer nur besondere Gäste, die ihr Freund Carlos auf dem Festland (Costa Rica) aufgabelt und mit dem Boot zur Insel bringt. Cruz meint, es sei unmöglich, dass die Insel vor Costa Rica liegt. So weit können sie bei dem Sturm damals nicht abgetrieben worden sein. Hortenses Magie? Es gibt ein großes Wiedersehen mit Jenna, Cariss und Todd, die es ebenfalls in die Bucht geschafft haben, nachdem ihr Schiff zerstört wurde, aber Ron ist tot. Ruby scheint über die unerwarteten Besucher nicht froh. Sie ist unheimlich, aber charismatisch und wirkt vor allem auf die Jungs anziehend. Grace widersteht ihrem Charme und ihren Blicken, zeigt ihre Angst nicht. Rubys Gäste müssen auch bei der Arbeit helfen, und Jungs und Mädchen sind in getrennten Hütten untergebracht. Grace vermisst Cruz nachts an ihrer Seite. Sie erlebt ein paar romantische Momente mit ihm am Wasserfall, doch sie ist noch nicht bereit für das erste Mal. Bald kommen Gäste zu einer Party. Danach könnten sie mit deren Schiff zurück fahren. Das Motto der Party ist „Dark of the Moon“. Das stand doch auch in Hortenses Schale! Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ruby und Hortense? Grace folgt Ruby eines Tages und entdeckt einen Altar wie auf der anderen Inselseite. Sie haben Ruby nie die Geschichte erzählt, was sie dort erlebt haben und wie Belle entführt wurde. Grace entdeckt eine Voodoo-Puppe ohne Augen. Ist Belle deswegen blind? Es kommt zur Versöhnung mit Jenna. Sie gesteht Grace die Sache mit Todd, und dass sie eifersüchtig auf sie war. Grace sagt ihr, dass sie das mit Todd schon wusste, danach kühlt die Beziehung der beiden ehemals besten Freundinnen jedoch schnell wieder ab. Grace glaubt, dass sie an Neumond Hortenses „Opferlamm“ werden soll. Sie müssen vorher von der Insel runter! Doch die anderen fühlen sich hier wohl. Dan flirtet heftig mit Ruby und ist kurz davor, ihr alles zu erzählen, was auf der anderen Seite der Insel vorgefallen ist. Grace und Cruz weihen Belle und Floh in die ganze Wahrheit über Hortense ein. Grace hatte bisher Angst, dass alle sie für verrückt halten, weil sie Stimmen hört. Sie durchsucht Rubys Haus, um eine Verbindung zu Hortense zu finden und hat sie das Gefühl, dass da noch jemand ist. Ruby durchsucht indes Graces Sachen. Grace, Cruz, Belle und Floh beschließen, schon während der Party mit dem Boot der neuen Gäste zu fliehen, Doch dann verschwindet Michael. Cruz macht sich auf die Suche nach ihm und verschwindet ebenfalls … .
Noch besser als Band 1! Der Schluss hat mich echt umgehauen! Lechze nach Band 3 ;-)!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Shadowlands"

Willkommen im Zeugenschutzprogramm: "Shadowlands"!

Kate Brian, übersetzt von Claudia Max
Shadowlands (Band 1)
978-3-649-61664-1
Coppenrath Verlag
Alter: 14+

Mr. Nell, Rorys Mathelehrer, ist ein Serienkiller! Er hat in verschiedenen Staaten schon 14 Mädchen getötet. Rory entkommt ihm nur knapp, als er sie im Wald jagt. Seit Rorys Mutter vor einiger Zeit an Krebs gestorben ist, leben Rory und ihre Schwester Darcy beim Vater. Rory ist ein unscheinbarer Naturwissenschaftsfreak und Darcy eine etwas oberflächliche Partyqueen. Nach dem Vorfall im Wald rücken Polizei und FBI an. Agentin Messenger verspricht, den Killer bald zu finden, aber es tut sich nichts. Da Rory in Gefahr ist, darf nicht aus dem Haus. Darcy ist sauer, weil sie auch eingesperrt ist und eine „wichtige“ Party verpasst. Als Rory eine bedrohliche Nachricht und eine Rose auf ihrem Bett findet, beschließt das FBI, die Familie an einem sichereren Ort unterzubringen. Auf der Autofahrt zu ihrem neuen Zuhause hat Rory einen schrecklichen Alptraum, in dem Nell sie von der Straße drängt und alle umbringt. Dann kommen sie an ihrem Ziel an, einer winzigen Ferieninsel im totalen Funkloch, ohne Telefon und Internet. Rory hat Flashbacks, wie schon nach Mutters Tod, und weitere Alpträume. Sie ist das reinste Nervenbündel. Partygirl Darcy verknallt sich auf einer Strandparty in den arroganten Rettungsschwimmer Joaquin, doch der fahrt auf Rory ab, die aber gar kein Interesse an ihm hat. Rory mag den geheimnisvollen Tristan, und freundet sich zudem mit dem schwulen Engländer Aaron an, der ihr Windsurfen beibringt. Ihr Vater joggt wieder. Das hat er seit Mutters Tod nicht getan. Er wirkt in positivem Sinne verändert, irgendwie gesünder. Natürlich ist er in Sorge um seine Töchter und will nicht, dass sie auf Partys oder überhaupt ausgehen. Sie gehen zum ersten Mal seit Jahren gemeinsam Essen. Die Familie wird wieder zusammengeschweißt. Rory leidet unter Paranoia. Sie hört und sieht Nell überall. Schatten, Stimmen im Nebel, das Lied, das er immer pfiff … . Ist es Einbildung, oder ist er ihr tatsächlich auf die Insel gefolgt? Was verbergen Tristan und seine Schwester Krista? Sie sind irgendwie etwas strange. Beobachtet Tristan Rory? Sie glaubt, ihn schon ewig zu kennen und er scheint alles über sie zu wissen. Alle Jugendlichen auf der Ferieninsel haben das gleiche Lederarmband. Ein Modetrend, oder steckt mehr dahinter? Wohin verschwand der Musiker mit den Rastalocken, den Darcy angeblich nie gesehen hat, und dessen Gitarrengurt plötzlich bei Tristan auftaucht. Rory belauscht ein Gespräch zwischen Tristan und Krista, versteht aber nicht, worum es geht. Was sind Endgültige? Rory verabredet sich mit der netten Olive, mit der sie sich angefreundet hat, zum Frühstück. Olive hatte früher Drogenprobleme und kam nach einem Streit mit ihrer Mutter auf die Insel. Olive taucht nicht auf, ihre Sachen sind aber noch in der Pension, also kann sie nicht abgereist sein. Die Polizei nimmt Rorys Anzeige gar nicht ernst. Olive wird es schon gut gehen. Rory glaubt jedoch, dass Nell sie hat. Nach einem Streit mit Rory verschwindet Darcy plötzlich. Rory und ihr Vater gehen wieder zur Polizei. Diesmal reagieren sie sofort und stellen eine Suchmannschaft auf, doch Rory spürt, dass der Polizist lügt, als er sagt, er hätte das FBI informiert, wie Rorys Vater verlangt hat. Woher hat die Polizei eigentlich so schnell ein Foto von Darcy? Tristan, Krista und Joaquin verhalten sich noch seltsamer als sonst. Sie meinen, Darcy hätte nicht gehen dürfen, sie sei noch nicht so weit. Was hat das alles zu bedeuten? Joaquin beschließt, Rory die Wahrheit zu sagen … .
Das nenne ich mal eine überraschende Wendung! Da denkt man, man liest einen Thriller, und dann kommt auf den letzten Seiten die Fantasy und beißt einen in den Hintern ;-)!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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