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Mittwoch, 15. Oktober 2014

"Der Beweis, das es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt"

Heute dreht sich alles um liebenswerte Freaks, Nerds, Geeks, Aliens und Co.!

Sam ist zum ersten Mal verliebt: "Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt"!

Melissa Keil, übersetzt von Michael Koseler
Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt
978-3-570-30932-2
cbt Taschenbuch Verlag
Alter: 13+

Sam Kinnison ist ein echter Nerd, aber mit sich und der Welt zufrieden. Er mag Horrorfilme und Filme überhaupt und schreibt schon seit Ewigkeiten an einem eigenem Drehbuch. Seine Kumpels und er sind die Freaks an der Schule und werden von dem beliebten Justin gemobbt. Sams bester Kumpel Mike ist schwul, aber das weiß an der Schule keiner. Sie lernten sich im Alter von 8 Jahren bei einem Theaterworkshop kennen. Seinen anderen besten Kumpel Adrian kennt Sam schon seit dem Kindergarten. Adrian sieht aus wie ein Hobbit oder ein Troll, mit fusseligem Bart, langen Haaren und „Herr-der-Ringe-Shirt“. Dann gehört noch die kleine, zierliche Allison zur Clique. Die Freunde diskutieren den halben Tag über Filme, Star Wars etc., sind eben echte Geeks. Sie verbringen ihre Mittagspause im Computerraum statt in der Cafeteria. Dann kommt Camilla mit den abgefahrenen Klamotten neu in die Schule. An ihr sieht selbst ein gelbes Omakleid und eine Schmetterlingsbrille toll aus. Sie hat irre lange Haare und ständig wechselnde Frisuren. Sam findet sie einfach wunderschön und nett und toll, und sie will aus unerfindlichen Gründen ausgerechnet mit ihm und seinen Freunden abhängen, statt mit den coolen Leuten, dabei ist sie doch selbst so cool. Camilla spricht mit britischem Akzent, ihr Vater ist ein berühmter Musikjournalist und sie sind oft umgezogen. Vorher lebten sie eine Zeit lang in New York, doch jetzt hat es sie nach Australien verschlagen. Sam kann es zunächst gar nicht glauben, dass Camilla wie er gerne WOW (Word of Warcraft) spielt. Nachdem er nach anfänglichem Zögern den Mut dazu gefunden hat, trifft er ihre Zwergin online zu gemeinsamen Quests. Sam ist zum ersten Mal verliebt, wenn man mal von seiner Schwärmerei für Prinzessin Leia absieht. Bei seinen Eltern kann man übrigens von Liebe kaum noch reden. Die beiden sprechen kaum noch miteinander. Und was ist eigentlich mit Mike los? Ist der vielleicht verliebt? Warum er hat er so plötzlich mit Karate aufgehört? Die Freunde wagen sich wegen Camilla erstmals in die Mensa, trotz des gruseligen Auberginen-Eintopfs. Sie gründen auch eine Arbeitsgruppe und treffen sich regelmäßig bei Sam. Sam merkt überhaupt nicht, dass seine Freunde immer früher gehen, damit er und Camilla allein sein können. Er peilt erst recht nicht, wie sehr sie ihn mag, aber er ist verrückt nach ihr. Dass sie ihre Haare eines Tages als Prinzessin-Leia-Schnecken trägt, bringt ihn völlig um den Verstand. Obwohl er nicht wirklich Lust hat, soll Sam zum Frühlingsball gehen und wird mit Allison verabredet, denn Camilla hat leider irgendwo einen Freund namens Dave. Sam und die anderen ahnen nicht, dass sie ihnen verschweigt, dass die beiden längst Schluss gemacht haben. Sie dachte, sie würde auf der neuen Schule mit Freund einfach besser ankommen. Camilla mag Filme und sogar Star Wars und Sam ist beeindruckt. Camilla gehört nun bald fest zur Clique, obwohl sie eine Art statistische Anomalie ist, die sich nicht in eine Gruppe einordnen lässt. Sie macht auch im Ballkomitee mit. Sam hat eine Theorie: Camilla ist eine Dämonin mit umgekehrten Vorzeichen. Sie macht die Leute nett, selbst Justin und Co., also hat sie Superkräfte. Dank ihr werden sie alle zu der Strandparty der „Coolen“ eingeladen. Justin, der gerade mit seiner Freundin Schluss gemacht hat, flirtet mit Camilla. Das passt Sam, der im Kapuzenpulli (am Strand! Im Hochsommer!) daneben sitzt, überhaupt nicht. Zuhause geht auch alles schief. Sams Eltern trennen sich und sein Vater zieht zu Onkel Richard. Sam heult sich bei Camilla aus, deren Eltern auch getrennt sind. Sie empfiehlt ihm einen Film zur Aufheiterung und schickt ihn außerdem mit ihrem Gitarrenkoffer zu einem Typen namens Jasper. Gitarrenunterricht als Therapie! Sams nächste Aufgabe ist es, Aktbilder in der Galerie zu fotografieren. Camillas therapeutische Aufgaben helfen Sam tatsächlich. Sie bittet ihn dafür dann ebenfalls um Hilfe. Er und seine Freunde sollen zur Unterstützung zu einer Open-Mic-Nacht mitkommen, wo sie auftreten will. Nicht mal ihr Vater weiß, dass sie Songs schreibt. Natürlich hilft Sam gerne und an diesem Abend erkennt er endlich, dass er Camilla von ganzem Herzen liebt. Das macht ihn so fertig, dass er erst mal krank feiert, um nicht zur Schule zu müssen und ihr so aus dem Weg zu gehen. Leider kommt es irgendwie dazu, dass er die besorgte Allison, die auf einen Krankenbesuch vorbeikommt, küsst. Dann haut er auch noch Adrian eine rein, der es Camilla erzählt hat, die jetzt denken muss, er sei mit Allison zusammen. Schöne Scheiße! Sam benimmt sich merkwürdig, fast schon so wie Mike, der in letzter Zeit nicht mehr derselbe ist. Die Freunde sind besorgt, als Sam total ausrastet. Sam sucht sich Rat bei den Musikern Ethan und Jasper. Die verstehen was von „Mädchen-Problemen“. Er gesteht Allison, dass ihr Kuss „seltsam“ war und sie sprechen sich aus. Dann besucht er die erkältete Camilla. Die denkt, er sei sauer, weil sie ganze Woche nicht geredet haben. Beim gemeinsamen DVD-Gucken von „Karate Kid“ hat Sam plötzlich eine Erleuchtung. Er weiß jetzt, wie er herausfinden kann, was mit Mike los ist. Im Karateclub kassiert er heftige Prügel beim Probetraining, aber erfährt endlich, was seinen besten Freund bedrückt. Dann kommt der Abend des Schulballs. Das Thema: Hollywood. Sam und Camilla stehen sich gegenüber, er als Sturmtruppler und sie als Ewok … .
Für alle, die Geeks und Nerds lieben und gern so was wie „Big Bang Theorie“ schauen, ist dieses Buch perfekt! Ich habe mich beim Lesen herrlich amüsiert! Sam und seine Freunde sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Der ungewöhnliche Held von Zimmer 13 B"

Superhelden in Therapie: "Der ungewöhnliche Held von Zimmer 13 B"!

Teresa Toten, übersetzt von Ann Lecker
Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13 B
978-3-570-16304-7
cbt Verlag
Alter: 14+

Jeden Montag trifft sich die Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Zwangsneurosen in Zimmer 13B. Dazu gehört auch der vierzehnjährige Adam. Adam ordnet, zählt und klopft, er mag keine geraden Zahlen und seine eine Angst vor Schwellen erfordert komplizierte Rituale. Er ist hochbegabt, der jüngste in der Gruppe und (seiner Meinung nach) der am wenigsten Gestörte. Eines Tages kommt Robyn, eine sechzehnjährige Göttin mit strahlend blauen Augen und langen Wimpern neu in die Gruppe, und Adam verliebt sich sofort unsterblich in sie. Therapeut Chuck sagt ihnen, sie sollen für sich Heldennamen wählen als Teil der Therapie, und so wird aus Adam Batman, wegen Robyn/Robin. Die beiden sind umgeben von einem hypochondrischen Wolverine, sowie Captain America, Thor, Wonder Woman, Green Lantern und Iron Man. Alles in allem eine wilde Mischung aus „Justice Leaque“ und „Avengers“. Nur eine von ihnen nennt sich lieber Snooki (wie diese Tussi aus „Jersey Shore“). Na ja, jeder hat so seine Helden. Adam schreibt eine Liste als Therapiehausaufgabe und hat zum ersten Mal Ziele. Seine familiäre Situation mit seinen getrennten Eltern ist schwierig. Nur von seinem vierjährigen Stiefbruder Sweetie wird er bedingungslos geliebt. Sweetie (eigentlich Wendell) hat Panikattacken und lässt sich nur von Adam mit „guten“ Zahlen beruhigen, sonst schafft das keiner. Adam ist oft bei ihm und Stiefmutter Brenda, denn sein Vater ist ständig beruflich unterwegs. Adams Mutter ist ein Messie und sammelt einfach alles. Die Wohnung sieht aus wie Sau, darum darf auch keiner rein. Nur Adams Zimmer ist super ordentlich, mit 300 akribisch sortierten Warhammer-Orks, mit denen er regelmäßig mit seinem bestem Freund Ben spielt. Adams Mutter bekommt seltsame Briefe, die fiese Drohungen enthalten und zerreißt sie. Sie regt sich sehr darüber auf. Die ganze Familie hat irgendwie einen an der Klatsche, könnte man sagen. Robyn geht Montags immer über den Friedhof nachhause. Adam folgt ihr, obwohl er in der entgegengesetzten Richtung wohnt, doch dass verschweigt er Robyn. Die Lüge tut ihm leid, denn er will eigentlich gar nicht lügen, nur bei ihr sein. Er geht auf eine katholische Schule mit echten Nonnen und Robyn ist fasziniert vom katholischen Glauben und will alles darüber wissen. Ihre Mutter brachte sich um und Robyn fand sie. Sie entwickelte daraufhin eine Neurose und einen Waschzwang. Adam zeigt ihr, wie man sich richtig bekreuzigt und schenkt ihr einen Rosenkranz aus der Sammlung seiner Mutter. Sie umarmt ihn zum Dank, und er wartet sehnsüchtig auf den ersten Kuss. Bei ihr fühlt er sich nicht mehr so klein. Er kommt richtig in Fahrt und bringt die anderen aus der Gruppe dazu, die Treppe statt den Fahrstuhl zu benutzen. Er gibt außerdem Tipps zur Medikamentendosierung, wo er doch sonst in der Gruppe meist schweigt. Seiner Mutter erzählt er nichts von Robyn. Es ist irgendwie immer der falsche Zeitpunkt. Nur Sweetie weiß Bescheid. Adam sagt, es sei ihr „Männergeheimnis“. Sweetie ist ein bisschen eifersüchtig auf Robyn, denn er will seinen großen Bruder nur für sich. In der Gruppe reden sie über Religion, und Adam nimmt sie alle mit in „seine“ Kirche. Sie üben Bekreuzigen, Adam erklärt ihnen Weihwasser und Co. und sie zünden Kerzen an. Bei der Aktion kommt es zu einem peinlichen Auftritt der „Helden“ vor Pater Rick. Adams Schwellenangst eskaliert neuerdings immer mehr. Nicht nur die Kirchentür (selbst beim Rausgehen) und das Biolabor in der Schule bereiten ihm Problem, sondern auch die eigene Haustür. Er muss seine Medikamente erhöhen, aber belügt Chuck wegen der Dosis und verschweigt auch sonst einiges, zum Beispiel die Briefe, die seine Mutter bekommt. Adam und Robyn telefonieren jetzt oft. Sie machen einen Gruppenausflug ins Café. Adam trinkt zum ersten Mal starken Kaffee und ist high vom Koffein, Wolverine scheint Robyn anzubaggern, was Adam gar nicht gefällt und der schweigsame Thor wird immer gesprächiger. An Weihnachten verspricht Adams Mutter aufzuräumen und stellt tatsächlich wenig später die ersten vollen Müllsäcke vor die Tür. Allerdings sind die „gefälscht“, denn sie kauft extra Zeitungen, um sie zu füllen. Alle in der Gruppe tragen jetzt passende Helden-Accessoires. Adam bekommt ein Batman-Strandtuch von Sweetie und eine Batman-Tasse von Robyn, als er sie besucht. Er selbst schenkt ihr einen Flakon mit Weihwasser. Robyn gesteht ihm, dass ihre Mutter an Brustkrebs starb und es gar kein Selbstmord war. Die Geschichte diente ihr nur als Ausrede für das Ritzen, das Waschen und die Essstörung. Adam benötigt für seine Haustür mittlerweile 9 Minuten. Bald sind es dann 27 Minuten, und es wird noch schlimmer. Seine Nachbarin Mrs. Polanski wundert sich, dass er nicht durch die Tür geht, sondern immer wieder vor und zurück, hin und her, und wieder vor und zurück. Es tauchen immer wieder neue Schwellen auf, die er überwinden muss. Endlich redet er mit der Gruppe über die Drohbriefe an seine Mutter. Er und Robyn kommen sich langsam näher und knutschen auf dem Friedhof. Robyn geht es immer besser, im Gegensatz zu ihm selbst. Aber er muss sie doch retten und beschützen und nicht umgekehrt, oder? Ist sie jetzt „normal“ und hat mit ihm nur noch Mitleid? Sweetie bricht sich den Arm und braucht dringend seinen Batman. Dann kommt eines Tages, was kommen musste. Adam kommt gar nicht mehr durch die Haustür. Bei Mrs. Polanski ruft er seinen Vater an, damit der ihn holt, denn seine Mutter ist nicht zuhause. Adam lädt Thor zum Warhammer-Spielen ein. Der ist von seinen neuen Medikamenten total zugedröhnt. Adam will ihm unbedingt helfen und weiß, dass sein Freund Ben ihn auch mögen wird. Dann stehen Adam und Thor vor Adams Haustür. Aus der Wohnung kommt Rauch. Adams Mutter ist in Gefahr. Jetzt bleibt keine Zeit für lange Rituale! Kann Adam seine Mutter retten? Wer steckt hinter den Drohbriefen? Und was wird aus dem Traumpaar Batman und Robyn?
Ich habe Adam und seine freakigen Freunde sofort ins Herz geschlossen und das Buch in einem Rutsch verschlungen! Trotz des locker leichten Tons, geht es auch um ernste Themen, und es gibt gerade am Ende jede Menge Überraschungen.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Hilfe, ich bin ein Alien"

Geboren auf Kepler 22b?: "Hilfe, ich bin ein Alien"!

Jo Franklin, übersetzt von Christine Spindler
Hilfe, ich bin ein Alien
978-3-649-61763-1
Coppenrath Verlag
Alter: 9+

Ganz klar, Daniel Kendal, genannt Bod (übersetzt: „komischer Vogel“), ist ein Alien! Er ist groß und dünn und sieht niemandem in der Familie ähnlich. Niemand außer ihm hat z.B. solche Haare. Er macht sogar eine Tabelle und stellt fest, dass sie echt nicht ein Molekül gemeinsam haben. Außerdem hat seine Schwester Jessie ihm selbst erzählt, er sei adoptiert. Meint sie das ernst? Er hat auch noch kleinen Bruder namens Timmy. Seine Eltern findet er einfach nur seltsam. Vielleicht wurde er ja auf der Erde ausgesetzt und kommt von einem anderen Planeten. Vielleicht von Kepler 22b, der ist 600 Lichtjahre entfernt, 2,4 mal größer als Erde und hat eine Oberflächentemperatur von 22 Grad. Warum gibt es von ihm keine Babyfotos, aber von seinen Geschwistern schon? Stattdessen klebt in seinem Babyalbum ein Zeitungsartikel über einen Meteoriteneinschlag. Wenn das nicht verdächtig ist! Spätestens nach einem peinlichen Erlebnis beim Schulfototag, wo man wegen seiner zu kurzen Hose seine Snoopy-Socken sehen konnte und er außerdem versehentlich das Shirt „Weltbester Dad“ aus dem Wäschekorb erwischt hat, beschließt er, dass es Zeit wird, auf seinen Heimatplaneten zurückzukehren. Auf dem Schulfoto ist er außerdem zu groß und passt nicht ins harmonische Bild. Eindeutig Alien! Hier ist er der ultimative Außenseiter, aber vielleicht wäre er ja auf Kepler 22b ein echt cooler Typ. Er trifft sich mit seinen besten Freunden im Spielhaus seines kleinen Bruders zur Krisensitzung, dabei essen sie Brausebonbons in Ufo-Form. Gut, das er so tolle Freunde hat. Na ja, die beiden sind alles andere als perfekt. Da wäre zum einen Freddo, der Furzweltmeister und der Zweite ist Computergenie Gordon, der immer seinen Laptop wie einen Bauchladen umhängen hat und der panische Angst vor Berührungen hat. Die beiden wollen ihm helfen, nachhause zu kommen. Da es eine sehr lange Reise wird, muss er eingefroren werden, meint Nerd Gordon. Also experimentieren sie mit Kryonik und Bod muss ein Trainingsprogramm absolvieren. In einer Badewanne voller Eiswürfel und Crushed Ice und nur in der Unterhose, da Kleidung zu stark isoliert, muss er ausharren. Es ist höllisch kalt, aber seine Körpertemperatur sinkt nur langsam. Als sie 35 Grad erreicht, wird ihm schwarz vor Augen und er wird ohnmächtig. Er versucht, seine besorgten Eltern zu überzeugen, dass es sich hier nur um ein fehlgeschlagenes Experiment handelt, doch seine Mutter besteht, darauf, ihn ins Bett zu stecken und zu pflegen. Er langweilt sich fast zu Tode und beruft ein weiteres Krisentreffen mit seinen Freunden ein. Wie kommt er nach Kepler 22b? In die NASA eintreten? Da die USA zur Zeit kein aktives Raumfahrtprogramm hat, könnte man sein Glück ja mal in Russland versuchen, doch woher das Geld für den teuren Flug nehmen? Die Jungs planen, an Halloween besonders viel Süßkram zu sammeln und dann zu verkaufen. Leider geht der Plan nicht auf, da die Ausbeute äußerst mager ist. Außerdem entpuppt sich die weiße Creme von Jessie als Selbstbräuner und ruiniert Bods Vampir-Outfit, so dass er mehr wie ein gestreifter Werwolf aussieht. Sie schmieden einen neuen Plan, inspiriert von ET: „Nachhause telefonieren“! Warum nicht den Aliens einfach ein Signal geben, damit sie ihn abholen? Dafür brauchen sie ein Kommunikationsgerät. Gordon rückt seinen Laptop nicht raus, da niemand außer ihm die Tastatur berühren darf. Gut, dass Freddos Bruder einen Restposten hauchdünner Laptops, so dünn wie eine Scheibe Mortadella, ergattern konnte. Gordon ist entzückt und will sofort tauschen, also nehmen sie doch seinen alten Laptop für ihr Projekt. Jetzt fehlt nur noch eine Satellitenschüssel, die sie aus luftiger Höhe klauen müssen. Höhenangst ist angesagt, denn die Doppelhaushälfte ist viel höher, als es von unten aussieht. Dazu kommt, dass Bods Schwester nervt, weil Internet und TV plötzlich nicht mehr gehen. Die Jungs haben die Verbindung zerstört. Die Schüssel muss wieder hoch. Die Aktion mit der Leiter war umsonst. Doch statt des normalen Fernsehprogramms ist auf dem Bildschirm auf einmal Gordon zu sehen, der vor seiner Webcam hockt und eine mehrsprachige Nachricht an die Aliens verliest. Plötzlich steht auch noch eine Gruppe UFO-Spinner vor der Tür, die das gesehen haben und Gordon entführen wollen. Aber er ist doch das falsche Alien! So war das mit der Nachricht nicht gedacht. Dann sind auch noch Bods Eltern verschwunden. Er ist verzweifelt, gibt sich die Schuld und merkt, wie sehr er seine Familie liebt und dass er zu ihnen gehört. Von da an will er gar nicht mehr nach Kepler 22b. Doch wie bekommt er nun seine Eltern und seinen besten Freund zurück?
Ein tolles Buch für Fans von Greg und Co. und für alle, die liebenswerte Außenseiter und schräge Vögel lieben! Die Zeichnungen sind zum totlachen. Am besten ist die auf S. 136, die die UFO-Spinner zeigt. Der Typ mit der Pyramide auf dem Kopf ist echt köstlich. Ich habe mich beim Lesen blendend amüsiert und mich ab und zu gefragt, ob ich nicht auch ein Alien bin ;-).
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 8. Oktober 2014

"Die Seiten der Welt"

"Fischers Fritze fischt frische Fantasy!" ;-)
Heute stelle ich Euch drei tolle, neue Fantasy-Romane aus dem Fischer Verlag vor:

Los geht es mit absolut genialen, neuen Buch von Kai Meyer: "Die Seiten der Welt"!

Kai Meyer
Die Seiten der Welt
978-3-8414-2165-4
Fischer FJB Verlag
Alter: 14+

Furia Faerfax, fünfzehn Jahre alt und zukünftige Bibliomantin, lebt in der Faerfax Residenz in England. Um eine vollwertige Bibliomantin zu werden, muss sie ihr Seelenbuch finden, bzw. das Buch muss sie finden. Sie hält sich oft in der riesigen, unterirdischen Bibliothek auf, die einem Labyrinth gleicht. Hier unten gibt es Origamivögel, die den Staub von den Büchern picken, Buchstabenschwärme, wie „Ypsylonzett“, mit denen man sich nett unterhalten kann, aber auch fiese Schimmelrochen, denen man besser aus dem Weg gehen sollte. Furia hat auch eine sprechende Leselampe und einen sprechenden Lesesessel. Sie besitzt außerdem die besondere Gabe, auch im Schlaf lesen zu können. Ihr kleiner Bruder Pip ist zehn und hat Angst vor Clowns, nach einem traumatischem Erlebnis im Zirkus. Die Mutter der beiden starb bei Pips Geburt. Ihr Vater vernichtete alle Erinnerungsstücke an sie, aber Furia konnte wenigstens ihr Lieblingsbuch, den „Fantastico“ von Siebenstern, retten. Es ist auch ihr Lieblingsbuch und wird sie immer an ihre Mutter erinnern. Die Familie Faexfax wurde von der Akademie geächtet und der Vater will ihren Namen reinwaschen. Furia hingegen glaubt, die Akademie wolle sie alle töten. Tatsächlich gibt es jemanden, der den Faerfaxes wirklich an den Kragen will. Mater Antiqua in Buenos Aires schickt die Attentäterin „Die Umgarnte“ los, um Tiberius Faexfax zu töten. Vor ihrer Flucht nach Endland hieß die Familie Faerfax übrigens Rosenkreutz. Furia kommuniziert durch ein altes Buch mit Severin Rosenkreutz, einem ihrer Vorfahren im Jahr 1804. Sie ist sogar ein kleines bisschen verknallt in ihn. Furia bekommt Privatunterricht, doch die Familie ist in finanziellen Nöten. Sie wollen jedoch ihre Angestellten nicht entlassen, denn die gehören fast schon zur Familie, mit Ausnahme des Chauffeurs Sunderland, der irgendwie merkwürdig ist. Lieber verkaufen sie ihre antiken Möbel. Eines Tages begleitet Furia ihren Vater auf einer wichtigen Mission. Es gilt, ein leeres Buch zu finden, bei einem Sammler in Turin (Italien). Um dorthin zu gelangen, nutzen sie den Sprung. Das funktioniert ähnlich wie ein Teleport. Alles was man dazu braucht, sind zwei gleiche Bücher, die an beiden Orten vorhanden sind und ein wenig Bibliomantik. Die Mission geht allerdings total schief. Zunächst werden sie von Exlibris (das sind Figuren, die aus Büchern gefallen sind) angegriffen, und dann taucht auch noch die Agentin der Akademie, Isis Nimmernis, auf. Tiberius Faerfax wird von den Wächtern erschossen, die durch den Trubel alarmiert wurden. Nach der Rückkehr nach England, stirbt er in Furias Armen. Sie vernichtet das leere Buch und bemerkt dann, dass jemand im Haus ist. Es handelt sich um die Attentäterin „Die Umgarnte“ und ihre Kavaliere. Sie töten den Hausmeister und die Köchin. Furia und Pip verstecken sich und fliehen dann über das Dach. Sie wollen auf einen Güterzug aufspringen, doch Pip wird von der Umgarnten gefangengenommen. Furia soll das Buch von Siebenstern herausrücken. Meint die Umgarnte damit den „Fantastico“? Furia kann nach London fliehen und gelangt über die Brücke nach Libropolis. Libropolis ist eine Welt der Bücher und Buchhandlungen. Hier gibt es kein Versandgeschäft, und nicht der Umsatz, sondern die Vielfalt sind wichtig. Doch das Buchhändlerparadies hat auch seine Schattenseiten. Zum Beispiel finden zur Unterhaltung gestresster Lagerarbeiter, Bücherkämpfe statt, bei denen zwei Schnabelbücher sich gegenseitig zerfetzen, also ähnlich wie beim Hahnenkampf. Gleich nach ihrer Ankunft wird Furia von der Miliz gejagt. Die halten sie für eine, aus dem Ghetto entlaufene, Exlibra. Sie sucht einen Freund ihres Vaters, Direktor Kyriss, auf. Kyriss gibt sich zu Furias Schutz als ihr Onkel aus. Während die Umgarnte Mater Antiqua Bericht erstattet, erfährt Furia auch, dass die Attentäterin gar nicht für die Akademie arbeitet, sondern in wessen Auftrag sie wirklich unterwegs war. Furia weiß nicht, ob sie ihrem „Onkel“ trauen kann, denn der redet mit der Miliz. Sie lernt den rebellischen „Gärtner“ Finnian kennen, der die Überreste zerstörter Bücher auf den Friedhof bringt, wo daraus neue wachsen. Sie trifft auch Cat, die für den skrupellosen Jeremiah entflohene Schnabelbücher jagt, was Finnian gar nicht gutheißt. Außerdem ist Cat in Finnian verliebt. Cat nutzt Furia zunächst nur aus, um ein bestimmtes Schnabelbuch zu bekommen, doch dann entpuppt sich eben dieses Schnabelbuch als Furias Seelenbuch. Sie lernt, das Seitenherz zu spalten und ist nun endlich eine richtige Bibliomantin. Isis Nimmernis, die schon in Turin das Buch „Horizontenatlas“ suchte, ist in Libropolis. Sie sucht auch nach den Bardenbrüder, zwei rebellischen Shakespeare-Exlibris und bricht einem Exlibro die Nase für Informationen über sie. Finnian und Cat können Isis nicht leiden, da sie ihre Freunde, die Exlibri, jagt. Als dann die Umgarnte mit ihren Kavalieren auftaucht, kommt es zum Kampf. Die unerfahrene Bibliomantin Furia unterliegt, doch Isis geht dazwischen und es kommt zum Duell zwischen Isis und der Umgarnten, wodurch Furia gerettet wird. Furia fühlt sich daher verpflichtet, sich danach um die schwer verletzte Isis zu kümmern, was Finnian und Cat nicht erfreut. Sie fliehen durch die Katakomben in den Wald der toten Bücher. Furia erfährt, dass der Rebell (und Terrorist) Finnian dort auch Bücher vergräbt, die noch leben. Bald tauchen einige Exlibris auf, die berüchtigten Bardenbrüder und ein Räuber aus einem Lindgren-Buch. Trotz des Hasses der Exlibri auf Isis, heilt Furia diese mit Severins Buch, nicht mit ihrem Seelenbuch. Das hat zur Folge, dass aus Isis dadurch eine Exlibra wird, ein schweres Schicksal für jemanden, der die Exlibri hasst und jagt. Nun ist auch klar, dass aus Severin einmal Siebenstern werden wird, der ein Märchen über Isis schreiben, und ihr damit das Leben retten wird. Severin hat die Vergangenheit umgeschrieben. Später jedoch wird er Bücher vernichten wollen und zu diesem Zweck die Leere Bücher schaffen, die alles zerstören könnten. Finnian, der Anführer der Rebellen, plant einen Anschlag auf die Brücke nach London, um der Akademie zu schaden, der Bücher wichtiger sind als Menschen. Furia hingegen will endlich Pip retten. Kann und will Isis ihr helfen? In der Residenz wollen Sunderland, die Lampe und der Sessel ebenfalls Pip befreien. Furia und die anderen fliehen vor der Umgarnten, die Severins Buch im Tausch gegen Pips Leben will, weil sie um die Macht dieses Buches weiß, zu dem Biblioklasten (verkauft Bücher in Einzelteilen) Celestian, Isis Vater. Von dort aus springen sie zur Residenz. Können sie Pip befreien? Ist die Geschichte der Bibliomantik ein großer Schwindel? Und was sucht Mater Antiqua in der unterirdischen Bibliothek?
Ein Buch für alle, die Bücher lieben! Ich war total begeistert. Ich habe bisher alle Bücher von Kai Meyer verschlungen, und dieses hier gehört definitiv zu den Besten. Ich hoffe, dass er noch eine Fortsetzung schreibt.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Der Wald der träumenden Geschichten"

Die fantastische Geschichte von Max, dem Wald und der Welt: "Der Wald der träumenden Geschichten"!

Malcolm McNeill, übersetzt von Sibylle Schmidt
Der Wald der träumenden Geschichten
978-3-596-85670-1
Fischer KJB Verlag
Alter: 10+ (meiner Meinung nach eher etwas älter, 12+)

Das rätselhafte „Verschwinden“ beginnt, als ein seltsames Baby im Regal einer Buchhandlung auftaucht. Das Findelkind sieht eher wie ein Kobold, als wie ein Mensch aus und kommt erst einmal ins Heim. Dort träumt der Junge von seinen immerwährenden Eltern und denkt sich Geschichten über sie aus, die erklären, warum er von ihnen im Stich gelassen wurde. Vielleicht ist er ja aus einem Heißluftballon gefallen und sie suchen seitdem nach ihm. Schließlich wird er von Forbes und Alice Mulgan adoptiert, die ihm den Namen Max geben. Weder Max, noch die Mulgans oder gar die berühmten Wissenschaftler aus aller Welt ahnen, dass Max die Ursache des „Verschwindens“ ist. Erst recht weiß niemand, warum das so ist, oder wie das alles zusammenhängt. Nur Erwachsene sind von dem Verschwinden betroffen, Kinder verschwinden niemals. Es gibt ein Professorentreffen in Frankreich, doch die Wissenschaftler kommen zu keinem Ergebnis. Max trifft immer wieder auf Boris, den dunklen Mann, der ihn fragt, wer er sei und woher er kommt. Max hat keine Antworten auf diese Fragen. Er geht mit seinen Adoptiveltern zur Eröffnung des Buchladens von Mr. Porterholse und sucht von da an nach Antworten in den Büchern. Eigentlich gibt es nur eine Frage, die ihn bewegt. Wer sind seine Eltern? Max kennt sie nur aus seinen Träumen. Ganz besondere Bücher befinden sich in der Kammer unter der Treppe. Max verliert sich in den Geschichten vom Wald des Anfangs, von der Wespenhexe und den Jungen Kaspar und Hauser. Diese Geschichten sind für Max realer als die Wirklichkeit. Genau deshalb verschwinden übrigens ständig Leute, denn er verbannt die Realität. Seine Adoptiveltern machen sich Sorgen, dass er keine Freunde und keine Hobbys, außer Lesen, hat. Max wird deswegen wütend und schreit Forbes an, er sei nicht sein Vater. Durch ein neues Gesetz werden das Lesen und die Bücher verboten. Die Bücher werden verbrannt, um das Verschwinden zu stoppen. Märchen und Fantasie seien zu gefährlich. Die Zensur betrifft bald nicht mehr nur fantasievolle Romane, sondern macht auch vor Gedichten, Filmen, Musik, Comics und Gemälden nicht halt. Es soll überhaupt keine Träumerei mehr geben, um jegliches Verschwinden zu vermeiden. Die Kinder-Tapete in Max Zimmer wird mit nüchternen Sechsecken übermalt. Sein „Ballonbild“, das ihn immer von seinen Eltern träumen lies, ist weg. Max läuft von zu Hause weg in die verbotene Zone, wo er Boris wieder trifft und Mrs Jeffers kennen lernt, die eine Hexe ist. Im Laden „Argand Books“, wo er gefunden wurde, erfährt er die ganze Geschichte, auch, wie die Geschichten, die er in seinen Büchern so liebte, entstehen. Er hört von Drachenjägern die das Zahnfleisch der Drachen reizen, damit diese (übrigens ungefährliche Pflanzenfresser) mit ihrem Feuer Geschichten ausspeien. Die erste Geschichte, die man dabei hört, ist immer die Eigene. Max muss also Drachenjäger werden, um mehr über sich und seine Herkunft zu erfahren. Boris zeigt ihm den Übergang zum Wald, die Grenze zwischen Wald und Welt. Max landet auf einem Friedhof, wo die Toten Botschaften für die Lebenden in ihre Grabsteine meißeln. Er trifft Martha, ein Geistermädchen, das ertrank und von ihrer Familie vergessen wurde. Er nimmt ihren Geist unter seinem Fingernagel auf und schwört, dass er sie ganz sicher nicht vergessen wird. Max besorgt sich neue Kleidung, denn in der Herberge darf niemand wissen dass er ein Weltler ist. Auch hier im Wald gibt es ein London, nur anders als das in seiner Welt. Sein Führer Boris, in Gestalt des Duzendwolfes, wird ihm helfen, die Drachen zu finden. Vorher trifft Max Porterholse im hiesigen London. Der schickt ihn in den Wald, aber warnt ihn. Verlässt man die Wege, wird man zu einem Wildwesen. Der Wolf wird viele und die beschützen ihn vor den Zerfetzern. Max macht sich auf Weg zu Marthas Dorf, Mount Gilead, und entdeckt künstliches Licht und Technik im Dorf. So etwas darf es im Wald nicht geben. Boris und Mrs Jeffers sind fassungslos. Sie unternehmen eine Ballonfahrt nach Paris und Boris erzählt Max von seiner Kindheit und den Unheilsfragen. Die Welt und der Wald vermischen sich. Der Wald wird genau wie die Welt. Schuld ist die Technik. Alles gerät aus dem Gleichgewicht. Die Drachenjäger werden vernichtet von den Drachen. Bei einem der Drachen entdecken sie Technik im Maul. Er wurde von dem Tüftler ferngesteuert, da Drachen selbst nicht intelligent sind. Der letzte Drachenjäger ist erblindet und liegt im Sterben. Er gibt Max einen Zahn. Max soll den Tüftler finden und den Zahn in sein Essen tun, damit er daran erstickt. Er gibt ihm auch Ratschläge für den Fall, dass er einen Drachen findet, wegen des Feuers und der Geschichte. Doch dann gerät Max in die Fänge der Wespenhexe und trifft Kaspar und Hauser. Da er ihre Geschichte aus den Büchern kennt, sagt er ihnen, dass sie nicht ihre echte Mutter ist und sie nur ausnutzt, und sie vereinen sich wieder zu einem Jungen. Die Hexe will dafür Max spalten und zu neuen Dienern machen. Sie ist es auch, die die Leute gegen die harmlosen Drachen aufhetzt, sie mit künstlichem Licht zu töten. Max entkommt und wird abseits der Wege zu einem Wildwesen mit 2 Schwänzen. Er sucht das Drachenfeuer und erkennt endlich die Wahrheit über sich, seine Eltern und das Verschwinden. Ihm wird klar, wie sehr er die Mulgans gekränkt hat, die ihn doch lieben, und dass er reale Menschen verschwinden hat lassen, damit sie seinen Träumen nicht im Weg stehen. Dann trifft er auf den Tüftler, der die Bäume im Wald fällen und durch Zement und Autobahnen den Wald zur Welt machen will. Doch das wäre das Ende des Waldes … !
Eine tolle Fantasy-Geschichte! Allerdings ist die Handlung manchmal etwas wirr und ich glaube nicht, dass die jüngeren Leser da schon durchsteigen. Das Ende fand ich echt super und da es ein richtiges Ende ist, glaube ich leider nicht, dass es eine Fortsetzung geben wird.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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