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Mittwoch, 28. November 2018

"Girl in a Strange Land"

Oh schöne, neue Welt ?!?: "Girl in a Strange Land"!

Karl Olsberg
Girl in a Strange Land
978-3-7855-8928-1
Loewe Verlag
Alter: 14+

Das Jahr 2057: Die fünfzehnjährige Sophia lebt im Tal der Erweckten, wo die letzten wahren Christen auf die Rückkehr des Heilands warten, der sie ins Paradies führt, während außerhalb des Tals eine große Schlacht tobt und der Satan die Menschen verführt und zu Verlorenen macht. Um das Lämmchen Paul, das sie mit der Flasche aufgezogen hat, vor dem Opfertod beim Erweckungsfest zu retten, bricht Sophia erstmals die strengen Regeln der Gemeinschaft und handelt sich Ärger mit dem Vikar ein. Ist das der Satan, der sie zum Widerstand verführt? Als sie sich auch noch weigert, als Jungfrau des Zeichens Pauls Blut in einem Kelch aufzufangen und die Haustüren damit zu kennzeichnen, hat sie endgültig beim Vikar verspielt. Bei dem großen Gottesdienst betet er vor allen Gemeindemitgliedern, den Vikaren der anderen Dörfern und vor dem letzten Bischof, der der die Prophezeiung sprach und das Tal fand, für Sophias Seele, eine öffentliche Demütigung. Während ein paar Mädchen aus der Schule die beschämte Sophia noch zusätzlich fertig machen, ist der nette Mirko aus dem Nachbardorf auf ihrer Seite. Sophia hat sündige Gedanken, als sie ihn beim Sportwettkampf oben ohne sieht. Nach dem Tanz beim Fest küsst Mirko Sophia, und sie verbringen in den nächsten Wochen viel Zeit miteinander. Bei einem Spaziergang zeigt ihr Mirko ein Fossil und behauptet, die Welt sei weit älter als 6000 Jahre. Mirko hat das aus verbotenen Büchern, die er in einer Kiste im Keller gefunden hat. Er zweifelt am letzten Bischof und seinem Wort. Ketzerei! Sophia ist entsetzt. Als Mirko das Tal verlässt, belügt Sophia den Vikar und den Inquisitor. Sie behauptet, sie wisse nichts über seine Gründe. Liebeskummer und Zweifel plagen sie. Was, wenn Mirko recht hatte, wenn alles gelogen ist, wenn draußen gar keine Schlacht tobt und sie in Wahrheit die Verlorenen sind? Mirko kontaktiert sie mit eine Drohne. Sie soll zu ihm in eine Stadt namens München kommen. Die anderen sagen, diese Technik sei ein Werk des Satans. Sophia liest in den verbotenen Büchern in Mirkos Versteck. Die Evolution wird in der Schule als Irrlehre bezeichnet, doch vieles in den Büchern ist so viel logischer als das, was in der Bibel steht. Ihre Mutter erwischt sie, verrät sie zwar nicht, aber behandelt sie fortan kalt und abweisend. Der Vikar und der Inquisitor haben Sophia auf dem Schirm. Als sie schließlich das Tal verlässt, um Mirko und die Wahrheit zu suchen, ist ihre Mutter froh. Sie landet in einer hochtechnisierten Welt, die anders ist, als alles was sie bisher kannte. Ein junger Mann namens August nimmt sie auf seinem Motorrad mit nach München. Er und seine Follower sind sehr interessiert an ihrem Leben als „Offie“ im Tal. Von dem, was er sagt, versteht Sophia nicht einmal die Hälfte. Netz? Drohnenabsturz? Biokontamination? Was bedeutet das alles? Mirko wohnt nicht mehr bei der ihr genannten Adresse, aber seine Freunde Ricky und Paula. Von ihnen erfährt sie, dass Maschinen die Welt regieren, künstliche Intelligenzen, die sich Titanen nennen. Viele Menschen dämmern in künstlichen Traumwelten vor sich hin, auch Mirko unterlag der Versuchung. Ricky will die Menschen wachrütteln. Sophia, die vor 5 Minuten noch nicht einmal wusste, was ein Computer ist, begleitet die beiden in die virtuelle Welt Crossroads, um Mirko zu finden. Der Hacker Captain unterstützt sie. In Gestalt einer Assassine, einer Elfe und eines Zentauren kämpfen sie sich durch die Simulation. Dort trifft Sophia immer wieder auf den rätselhaften Descartes … .
Absolut genial! Wer Olsbergs „Boy in a White Room“ mochte, wird dieses Buch lieben!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"White Maze – Du bist längst mittendrin"

Ein tödliches Spiel: "White Maze – Du bist längst mittendrin"!

June Perry
White Maze – Du bist längst mittendrin
978-3-401-60372-8
Arena Verlag
Alter: 14+

Die sechzehnjährige Vivian führt ein Luxusleben. Sie ist ziemlich oberflächlich und interessiert sich hauptsächlich für Klamotten und Partys. Ihre Mutter Sofia ist eine berühmte Spiele-Programmiererin bei Mainhead, die Vivian und ihren Freundinnen immer die neuesten Datenlinsen beschafft. Bald kommen die neuen Lucent-Linsen, die ihre Mutter entwickelt hat, auf den Markt, mit denen man mit allen Sinnen in virtuelle Welten eintauchen kann, und das Spiel „White Maze“. Vivians Mutter rastet plötzlich aus, nimmt ihr panisch die neuen, noch ungetragenen, Lucents weg und zerstört sie in der Mikrowelle. Wenig später informiert die Polizei Vivian über den Tod ihrer Mutter. Einer der Polizisten lässt jedoch durchklingen, dass er die Todesursache „Herzinfarkt“ anzweifelt. Da Sofias Laptop einer Festung gleicht, sucht Vivian den Hacker Tom auf und bittet ihn um Hilfe, um an die Daten zu kommen. Sie wird verfolgt von bewaffneten Männern von Mainhead, die zuvor das Haus durchsucht haben. Tom zerstört Vivians Linsen, damit sie sie nicht länger orten können und nimmt sie mit in sein Versteck zu seinen Freunden. Vivian ist erstmals offline. Sie ist überzeugt, dass ihre Mutter ermordet wurde, genau wie deren Kollege Milo, der kurz nach ihr an einer angeblichen Überdosis starb. Außer einer rätselhaften Textdatei befindet sich nichts auf Sofias Laptop. Sofia weist Vivian darin an, sie in ihrer Erinnerung zu suchen. Außerdem enthält der Text eine Warnung vor jemandem namens Prepender, der die Lucent-Linsen gehackt hat. Tom organisiert ein paar Lucents von einem Hehler, um herauszufinden, was daran manipuliert wurde. Die Wahrnehmungsparameter wurden so verändert, dass man tatsächlich sterben kann, wenn man im Spiel verletzt wird. Außerdem verbinden sich die Linsen so mit der Netzhaut, dass man dem Spiel nie mehr entkommen kann, selbst wenn man die Linsen entfernt. Niemand ahnt zu dem Zeitpunkt, dass Toms Freund Boot die Linsen heimlich ausprobiert hat. „White Maze“ kommt in 3 Tagen auf den Markt, also schicken sie eine Warnung raus ins Netz. Prepender entdeckt sie und zieht sie ins Lächerliche, so dass alle an einen Werbegag glauben. Wie sollen sie den Verkauf des Spiels stoppen? Vivian schickt eine Warnung an ihre Freundinnen, damit wenigstens die sich keine Linsen holen, doch leider bringt sie so Prepender auf ihre Spur. Vivian und Tom kommen sich näher. Nach außen hin pflegt er sein Bad-Boy-Image, doch eigentlich ist er ein ganz Lieber, der sich für Philosophie begeistert und noch Bücher aus Papier liest. Vivian vermutet, dass ihre Mutter den entscheidenden Hinweis im Spiel selbst versteckt hat. Da „White Maze“ nur mit Lucents funktioniert, bauen sie AR-Brillen aus Teilen der Lucent-Linsen, um so sicher ins Spiel eintauchen zu können. Doch Boot wird bereits vom Prepender manipuliert und wird zum Verräter wider Willen. Prepender macht Vivian zu einer Zielscheibe im Spiel. Andere Spieler sehen sie als Fee, die einzufangen viele Punkte bringt. Ähnlich manipuliert hat er eine Gruppe Spieler in Tokio, was 48 Tote zur Folge hatte. Er hält sich für Gott, schafft ein Paradies für die Menschen seines Wohlgefallens und eliminiert alle anderen. Nachdem Prepender sie in eine Falle gelockt hat, die einer von ihnen das Leben kostet, sieht Vivian nur noch eine Lösung. Sie setzt sie Lucent-Linsen ein und begibt sich wieder in das Spiel. Tom folgt ihr, ohne Linsen zu tragen, um ihr zu helfen das Spiel abzuschalten. Vivian weiß bald nicht, mehr was real und was nicht. Sie darf sich nicht verlieren. Dann trifft sie auf ein Abbild ihrer Mutter im Zentrum des Labyrinthes … .
Schöne neue Welt oder tödliche Falle? Willkommen im angesagtesten Spiel der Zukunft!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Jaguarkrieger"

Willkommen in der Zukunft: "Jaguarkrieger"!

Christine Ziegler
Jaguarkrieger
978-3-943086-80-5
Südpol Verlag
Alter: 12+

Der sechzehnjährige Will (eigentlich Wilhelm von Krumm) ist Mutant 1587, ein Produkt von Optigenio. Weil er nicht der perfekte Sohn war, den sein Vater bestellt hat, hat er Will wie einen defekten Fernseher an den Hersteller zurück gegeben, und Will wuchs im Heim auf. Jetzt lebt Will im aufgegebenen Teil der, von einer Wirtschaftskrise getroffenen, größtenteils zerstörten und radioaktiv verseuchten, Stadt Berlin, 20 Jahre nach dem großen Krieg. Als illegaler Computerspieler „Mictlan“, Führer des Clans der Jaguarkrieger, verdient er seinen Lebensunterhalt. Sein Freund Tom ist besorgt, weil Optigenio ein Kopfgeld auf Will ausgesetzt hat. Will zieht von einem Ort zum nächsten und findet einen ungeplünderten Wohnblock, wo ihm eine Katze Gesellschaft leistet. Will mag keine Tiere, denn sie übertragen gefährliche Infektionen. Besonders den wilden Hundemeuten sollte man aus dem Weg gehen. Will verliert auf der Flucht vor einem Jäger seine Tasche mit seiner gesamten Habe, und sucht verletzt in einem alten Haus Zuflucht, wo er auf die schlafende Mia trifft. Die ist ein musikalisches Wunderkind und aus dem wohlhabenden Sektor 1 getürmt, weil sie Stress mit ihren Eltern hat. Aus den Nachrichten erfährt Will, dass drei seiner Freunde tot sind, angeblich durch Drogen, doch das glaubt er nicht. Mia will bei ihm bleiben, aber weder will er sich mit einer verwöhnten Göre belasten, noch diese Göre in Gefahr bringen. Mit der Zeit entwickelt sich aus dieser Zufallsbekanntschaft jedoch eine (Liebes-)Beziehung. Optigenio setzt den skrupellosen Daniel auf Will an. Der ist spezialisiert darauf, für sie die Drecksarbeit zu machen und Rückläufer aufzuspüren. Er hat auch Wills Freunde auf dem Gewissen. Will erzählt Mia von seiner Vergangenheit. Er muss zurück ins Stadtzentrum, um zu spielen. Er spielt selten und nur wenn er Geld braucht, weil es illegal und riskant ist, aber er trainiert 8 Stunden täglich. Gaming-Wettkämpfe zählen als Versammlungen, und die sind verboten, werden jedoch meist vom System toleriert, weil die Spiele die Bevölkerung ablenken bzw. von anderen „Dummheiten“ abhalten. Will verrät Mia seinen Spielernamen: „Mictlan“. Sie kennt ihn, obwohl sie kein großer Gaming Fan ist, denn er ist eine Legende. Die beiden suchen Wills Freund Hannibal auf, dessen Haus besser gesichert ist als der ganze Sektor 1. Während sich Will auf den nächsten Wettkampf vorbereitet, spürt Daniel Tom auf und verhört/foltert ihn. Als Daniel ihm die Finger bricht, verrät Tom seinen Freund Will. Daniel bringt in Erfahrung, wann und wo die Jaguarkrieger ihr nächstes Spiel bestreiten. Mit Tom im Schlepptau stürzt er auf die Bühne und wirft Will vor, er trage die Schuld am Tod seines Vaters. Er schießt auf Will, doch Tom wirft sich dazwischen und stirbt. Will verletzt Daniel mit dem Messer. In der Halle bricht Panik aus. Will und Mia werden getrennt, und sie kehrt zu ihren Eltern zurück. Will versucht, mehr über seinen Angreifer und seine Motive zu erfahren. Daniel wird in den Innendienst versetzt, ermordet aber weiter auf eigene Faust Mutanten, die er für Abscheulichkeiten hält. Er ahnt nicht, dass er ebenfalls ein Mutant ist, der erste, den sein „Vater“ Dr. Canisius erschuf. Doch was hat Will mit dem Tod von Daniels „Vater“ zu tun? Durch unvorsichtig unverschlüsselte Mails von Mia entdeckt Daniel deren Verbindung zu Will. Er droht, sie zu töten, um Will aus seinem Versteck zu locken. Will muss das Mädchen, das er liebt, retten. Aus gestohlenen Akten erfährt er schließlich die ganze Wahrheit über sich und Daniel … .
Eine super-geniale SF-Story made in Germany! Hochspannung bis zur allerletzten Seite!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 21. November 2018

"Endless Trust – Nichts kann uns trennen"

Ein Friesenhengst wird You-Tube-Star: "Endless Trust – Nichts kann uns trennen"!

Alexia Meyer-Kahlen
Endless Trust – Nichts kann uns trennen
978-3-649-63062-3
Coppenrath Verlag
Alter: 12+

Die zwölfjährige Charly Sommer und ihre Schwestern Jule und Isa sind totale Pferdefans. Andrea, eine Freundin ihrer Mutter, bietet eine Reitbeteiligung für ihren Friesenhengst Janko an, und Jule und Isa sind begeistert. Charly interessiert sich anfangs mehr für Dressurstute Daisy, doch Janko sucht immer wieder Kontakt zu ihr, und irgendwann kann sie ihm nicht mehr widerstehen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein enges Vertrauensverhältnis. Charly kann Janko sogar dazu bringen, mit ihr in den See zu gehen, obwohl er sonst nicht einmal in die Nähe von Wasser kam. Isa beginnt, Charly und Janko zu filmen. Auf dem Birkenhof freunden sich die Schwestern mit Mona und Chris an, feiern Übernachtungspartys im Stall, und auch Jule findet endlich ihr perfektes Pferd, das Springpferd Magic. Isa postet ihre Filme auf YouTube, und der Erfolg ist gigantisch. Das Video vom See hat bald schon 1 Mio. Klicks! Janko hat unzählige Fans und bekommt seine eigenen Facebookseite. Doch dann landet Jankos Besitzerin Andrea mit Burnout in der Klinik. Sie nimmt einen weniger stressigen, aber auch weniger gut bezahlten, Job an und muss Janko verkaufen. Der Hengst vergrault jedoch alle potentiellen Käufer, spielt ihnen das widerspenstige Pferd vor und ist danach wieder lammfromm, als würde er Theater spielen. Eine Weile kann er für umsonst auf einem leeren Grundstück am Wald unterkommen, doch es wird immer kälter. Janko kriegt die Mauke (bakterielle Haut-entzündung in der Fesselbeuge des Pferdes, tritt am häufigsten in den Wintermonaten auf) und auch Charly wird krank. Zu Weihnachten legen alle in der Familie zusammen. Sie können Janko zwar nicht kaufen, aber seine Einstellgebühren im Birkenhof zahlen. Charly und Janko erreichen die höchste Punktzahl bei der E-Dressur und fangen dann mit Springtraining an. Der Trainer findet es nicht gut, dass Charly sich weigert, nachzugurten. Der lockere Sattelgurt ist für sie ein Zeichen des Vertrauens zu ihrem Herzenspferd. Janko springt gut für einen Friesen, hat nur anfangs Probleme mit der Distanz zwischen den Hindernissen, doch das bekommen sie in den Griff, und er punktet bei der Springprüfung. Isa filmt Charly gerade auf Janko beim Reiten, als sie einem schrecklichen Unfall hat. Wegen des lockeren Sattelgurtes rutscht sie ab, hängt dann fest und wird mit Kopf über den Boden geschleift. Sie hat einen gebrochenen Kiefer und andere schwere Verletzungen, wird ins künstliches Koma versetzt, danach muss sie lange in die Reha. Hätte sie keinen Helm getragen, wäre sie jetzt tot. Es wird Monate dauern, bis sie wieder reiten kann, wenn überhaupt. Charly gibt jedoch nicht auf, und ihre Fans auf der ganzen Welt halten zu ihr. Dann der nächste Schicksalsschlag: Andrea hat Janko ohne ihr Wissen verkauft, an das Gestüt von Gesine, wo Jankos Vater Thor lebte. Janko sollen dessen Nachfolge in der Zucht antreten. Charly darf ihn am Wochenende und in den Ferien besuchen und helfen, ihn auf die Prüfung vorzubereiten, damit er als Deckhengst zugelassen wird. Gesine sieht die Verbindung zwischen den beiden. Sie ist schon fast beunruhigt, wie sehr Janko auf Charly fixiert ist. Charly kann ihn mit einem Pfiff von einem Rangordnungskampf mit einem jüngeren Hengst abhalten, eigentlich unmöglich. Gesine hat einen Sohn, den fünfzehnjährigen Moritz. Der flirtet mit Charly und das ziemlich hartnäckig, bis sie ihm eine klebt. Janko besteht die Prüfung nicht, und Charly erlebt die schönste Überraschung zum 15. Geburtstag. Janko gehört nun für immer ihr! Für immer?
Ein spannendes und rührendes Pferdebuch, das auf einer wahren Geschichte basiert!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind"

Pferdegeflüster: "Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind"!

Theresa Czerny
Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind
978-3-7348-5038-7
Magellan Verlag
Alter: 12+

Frida lebt auf dem Reiterhof Eldenau. Sie liebt ihr Pony Liv (ein Lewitzer Schecke), ihr Pferd Juniper und Geländeritte zum Strand. Jannis ist gerade von Berlin in die Provinz gezogen. Seine Mutter hat den Carlshof, den Nachbarhof von Eldenau, gekauft. Jannis Vater hat eine neue Familie, mischt sich aber trotzdem ständig in Jannis Leben ein. Jannis reitet Springturniere, Reiten ist für ihn Sport und kein Vergnügen, und sein Vater macht ihm da ganz schön Druck. Frida findet solche Turniere grausam, auch dass Jannis Stute Dari und die anderen wertvollen Springpferde 22 Stunden am Tag in der Box stehen, weil sie sich ja auf der Koppel verletzen könnten. Das Wohlergehen der Pferde liegt ihr sehr am Herzen. Jannis besucht Eldenau, und er und Frida galoppieren mit den Ponys durch die Wellen. Reiten kann er, dass muss Frida ihm lassen. Jannis trainiert mit Dari für das erste, große Turnier. Beim Training gibt es Probleme. Dari ist nicht bei der Sache, Jannis ist nervös und angespannt. Sein Vater taucht auf und macht noch mehr Druck. Frida erkennt gleich, dass Dari noch nicht turnierreif ist. Zusammen ihrer besten Freundin Linh sieht sich Frida das Tunier an. Während sich Linh in Jannis besten Freund Max verknallt, leidet Frida mit Dari, die beim Springen total versagt, obwohl sie ein erstklassiges Springpferd ist. Frida sieht sofort: sie braucht nicht mehr Springtraining sondern mehr Vertrauen. Jannis Vater droht, den unsympathischen Bereiter Marcel Dari reiten zu lassen oder sie Jannis ganz wegzunehmen, wenn er mit ihr nicht klar kommt. Er stempelt sie zum Problempferd, und Jannis wird wütend. Dari ist unsicher. Sie denkt, sie hat etwas falsch gemacht und wartet auf Signale von Jannis, die nicht kommen. Er spricht ja nicht einmal mit Dari. Frida sieht das und will helfen, aber er hört nicht auf sie. Von „Freizeitreiterinnen“ und „Wendy-Leserinnen“ will er nicht nicht reinreden lassen, schon gar nicht von so „launischen“ wie Frida. Erst als ihm Annika, die von Eldenau zum Carlshof gewechselt ist, weil sie Turniere reiten will, erzählt, dass Frida eine wahre Pferdeflüsterin ist, denkt er darüber nach, sich von ihr mit Dari helfen zu lassen, die seit dem Turnier völlig durch den Wind ist. Frida ist noch sauer, aber sie macht es, nicht für Jannis, sondern für Dari. Sie fängt mit Gelassenheitstraining an. Bald scheut Dari nicht mehr vor dem roten Bobby-Car, sondern stupst es neugierig an. Als Pony Dotty ihr zeigt, dass eine Plane harmlos ist, stellt sie sich auch drauf, und sie folgt Jannis am Strand sogar ins Wasser, das ihr vorher gar nicht geheuer war. Jannis ist jetzt mit Annika zusammen, und die ist eifersüchtig, weil er so viel Zeit mit Frida verbringt. Da Jannis krank wird, reitet Marcel Dari beim nächsten Turnier. Die Stute springt diesmal perfekt, aber nur weil sie Todesangst hat. Danach geht es mit Dari bergab. Statt weiter Fortschritte beim Gelassenheitstraining zu machen, hat sie plötzlich Angst vor Dingen, die ihr vorher keine machten. Frida befürchtet, dass sie etwas mit ihr falsch gemacht hat. Marcel meint, der „Gelassenheits-Scheiß“ hätte das Pferd verdorben. Als Dari dann plötzlich Angst vor einer bestimmten Farbe, dem Grün von Jannis Reit-Shirt, entwickelt und sogar vor Jannis wegläuft, kommt Frida ein schrecklicher Verdacht. Vielleicht macht jemand das mit Absicht und quält Dari gezielt, macht sie systematisch fertig, um ihre Beziehung zu Jannis zu zerstören. Jannis, Frida, Max und Linh haben Marcel in Verdacht, doch sie brauchen Beweise. Sie beschließen, Marcel eine Falle zu stellen und legen sich im Stall auf die Lauer … .
Auch wenn ich eigentlich kein Pferdefan bin, hat mich die Geschichte dennoch begeistert!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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