Ein Mädchen mit tragischer Vergangenheit trifft auf ein Haus voller Geheimnisse: "Hyde"!
Antje Wagner
Hyde
978-3-407-75435-6
Beltz Verlag
Alter: 15+
Ein kalter Winter: Die achtzehnjährige Katrina befindet sich als Zimmermannsgesellin auf der Walz. Da sie dringend einen Job braucht, landet sie im „Kartoffelparadies“, einer heruntergekommenen Raststätte mit LKW-Waschanlage, wo sie für Essen und Unterkunft arbeiten kann. Doch statt die Bruchbude renovieren zu dürfen, muss sie dort kellnern. Ihr Chef Roland entpuppt sich als Ausbeuter, der jeden Fehler vom Lohn abzieht und sie außerdem zwingt, ein nuttiges Outfit und hohe Schuhe zu tragen, in denen sie kaum laufen kann. Einen Makel aus ihrer geheimnisvollen Vergangenheit verbirgt Katrina unter einem Tuch, das stets ihre untere Gesichtshälfte verdeckt. Als Roland sie bei seiner sogenannten „Gruselwoche“ deswegen bloßstellt, klaut sie seinen Wagen und haut ab. Mitten im Schneesturm geht ihr das Benzin aus. Halb erfroren erreicht sie ein einsames Haus im Wald und bricht dort ein. Eine magere Katze leistet ihr Gesellschaft. Ein nächtlicher Sturm beschädigt das Dach. Katrina entdeckt ein Schild auf dem steht, dass für das „Haus Waldkauz“ ein Verwalter gesucht wird. Sie ruft die Nummer aus dem Schild an, und weil sie Handwerkerin ist, sofort anfangen kann und freiwillig in dem Haus wohnen will statt im nächsten Hotel, wird sie von Bürgermeister Heumeier vom Fleck weg engagiert. Katrina sieht in dem alten Haus ein Schmuckstück, während es für Heumeier ein Schandfleck ist. Es wurde der Gemeinde vererbt und sollte für wohltätige Zwecke genutzt werden, doch bisher ist es niemandem gelungen, etwas daraus zu machen. Die Dachdecker weigern sich, zum Haus zu kommen. Katrina kümmert sich um die Katze, die sie schwer verletzt im Haus vorfindet. Nachts hört sie Schritte. Das Loch im Dach ist plötzlich kleiner, und irgendwer scheint auch die kaputten Fenster ersetzt zu haben, aber wer? Während Katrina das Haus putzt und repariert, wird sie von Erinnerungen an ihre Vergangenheit eingeholt. Mit ihrem Vater und ihrer Zwillingsschwester Zoe lebte sie in Hyde, tief verborgen im Wald, ein sorgenfreies Leben fernab jeder Zivilisation. Doch ihr kleines Paradies wurde zerstört, und damit auch Katrinas Leben. Sie wachte in einem Krankenhaus auf, und eine fremde Frau behauptete, ihre Mutter zu sein. Die Medien belagerten sie eine ganze Zeit lang, ihre Geschichte ging um die Welt. Katrina wusste irgendwann nicht mehr, was sie noch glauben sollte. Zu viele Geheimnisse gab es in ihrer Familie. Eines Tages fand sie jedoch die ganze Wahrheit heraus, und die war ein Schock. Später gelang es ihr dann jedoch, ein neues Leben zu beginnen, sie ging zur Schule, machte ihre Lehre. Doch ihre Wanderschaft als Gesellin hat für sie noch einen anderen Zweck. Er dient ihr als Tarnung für einen besonderen Rachefeldzug. Auch darüber denkt sie nach, als sie in dem alten Haus werkelt. Eines Tages wird ein Zeitungsartikel unter ihrer Tür durchgeschoben. Anscheinend lebte eine Gruppe von Wissenschaftlern, Parapsychologen, eine zeit lang hier im Haus, bevor sie spurlos verschwanden, genau wie sämtliche bisherigen Verwalter spurlos verschwunden sind. Die rätselhaften Reparaturen am und im Haus, die Katrina eindeutig nicht selbst vorgenommen hat, gehen weiter. Welches Geheimnis hütet dieses Haus?
Viele Geheimnisse und Hochspannung bis zum Schluss! Hier ist nichts so wie es scheint!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Mittwoch, 9. Januar 2019
"Was wir nicht wollten"
Und plötzlich war alles anders: "Was
wir nicht wollten"!
Daniel
Höra
Was
wir nicht wollten
978-3-7641-7086-8
Ueberreuter
Verlag
Alter:
14+
Spargel
und seine Freunde Tomi, Scholle, Betty und Koko leben in einer
trostlosen Vorortsiedlung. Ihr Rückzugsort ist der Bahndamm, doch
damit ist bald Schluss, denn dort soll ein Bahnhof gebaut werden. Da
den Freunden langweilig ist und sie etwas Sinnvolles tun möchten,
beschließen sie, einen Garten anzulegen. In der Bibliothek besorgen
sie sich die nötige Fachliteratur und legen dann voller Elan los.
Sie graben Beete um, sähen Salat und Kohlrabi, legen einen
Komposthaufen an und freuen sich, als die ersten Pflanzen wachsen.
Der fiese Heiner gibt ein paar blöde Kommentare ab, aber die meisten
anderen Kinder und Jugendlichen der Siedlung schauen neugierig zu.
Robert, genannt Bobbo, der seit einem Autounfall geistig behindert
ist, will beim Gärtnern helfen. Seine (Helikopter-)Mutter ist davon
gar nicht begeistert. Sie meint, Spargel und seine Freunde würden
ihren armen Sohn nur ausnutzen. Außerdem meint sie, es kann nicht
jeder wie er will in der Erde herum buddeln, das Land gehört ihnen
schließlich nicht. Sie lässt Bagger kommen, die den Garten
zerstören. Die Freunde können nichts tun. Sie sind traurig und
wütend. Die meisten aus der Siedlung sind auf ihrer Seite. Selbst
Schlägertyp Freddy äußert seine Betroffenheit. Die blöde Kuh hat
dafür eine Lektion verdient, da sind sich Spargel und die anderen
einig. Da sie sich immer furchtbar aufregt, wenn ihr Sohn nicht
pünktlich zuhause ist, locken die Freunde Bobbo mit Schokolade und
einer abenteuerlichen Geschichte über Aliens, vor denen er sich
verstecken müsse, in einen Schacht am Bahndamm. Dort wollen sie ihn
so lange festhalten, bis seine Mutter völlig mit den Nerven runter
ist und dann wieder gehen lassen. Leider hat Heiner die Aktion
beobachtet und noch dazu gefilmt und erpresst die Freunde nun damit.
Er verlangt, dass sie Bobbo noch länger festhalten und von seiner
Mutter 15000 € Lösegeld fordern, wovon er 80% erhält. Sollten sie
nicht mitspielen, würde er zur Polizei gehen, was vor allem für die
vorbestrafte Betty üble Konsequenzen hätte. Also fügen sie sich.
Bobbos Mutter ist bereits sehr in Sorge und sucht ihn überall.
Nachts bewachen sie Bobbo abwechselnd. Heiner bringt was zu Kiffen
mit. Betty gesteht Scholle ihre Liebe. Um Bobbo zu beschäftigen,
besorgen sie ihm Farbe und Pinsel, damit er die Wände anmalen kann.
Er malt richtig gut, ein bisschen wie Hieronymus Bosch. Lesen kann er
auch. Den Freunden wird klar, wie sehr seine Mutter hat ihn bisher
unterschätzt hat. Heiner übernimmt das Kommando in der Gruppe und
bringt damit die Freunde immer mehr auseinander. Kurz vor der
geplanten Geldübergabe im Park ist Bobbo spurlos verschwunden. Tomi
und Scholle, die ihn bewachen sollten, haben einen Moment nicht
aufgepasst. Auf Heiners Geheiß hin bestraft Betty die beiden, indem
sie sie mit Brennnesseln schlägt. Es kommt zum Streit in der Gruppe.
Sie finden Bobbo in einer alten Fabrik, wo er die Büros anmalt.
Mittlerweile ist die Polizei in der Siedlung aufgetaucht. Bobbos
Mutter hat sie trotz der Warnung geholt. Spargel will am liebsten
aufgeben. Er erfährt, dass Heiner mal mit Koko zusammen war und von
dem Selbstmord von Kokos Mutter. Die Gruppe zerbricht immer mehr.
Tagelang halten sie Bobbo in der Fabrik fest und füttern ihn mit
Schokolade. Heiner spinnt rum, dass er von dem Lösegeld Bitcoins im
Darknet kaufen will, aber keiner weiß so recht wie man so was
anstellt. Als Spargel es nicht mehr aushält und er und die anderen
gegen Heiner aufbegehren, zieht der eine Pistole und die Situation
eskaliert … .
Eine
fesselnd-realistische Story, die zeigt, wie schnell etwas außer
Kontrolle geraten kann!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
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Mittwoch, 2. Januar 2019
"Sommerdunkle Tage"
Liebe kann gefährlich sein: "Sommerdunkle
Tage"!
Alice
Kuipers, übersetzt von Angelika Eisold Viebig
Sommerdunkle
Tage
978-3-7373-4129-5
Fischer
KJB Verlag
Alter:
14+
Drei
Jahre lang ist die jetzt sechzehnjährige Ivy mit ihrer Mutter, die
Alkoholikerin ist und ständig wechselnde Lover hat, durchs Land
gereist. Zuletzt haben sie in Kansas City gelebt. Nun kehren sie nach
Edenville zurück, wo Ivy vor drei Jahren einen Sommer lang wohnte.
Sie ziehen zu Kevin, mit dem Ivys Mutter früher zusammen war und nun
wieder zusammen ist. Nebenan wohnt noch immer Callie, die damals Ivys
beste Freundin war. Callie hat vor kurzem einen kleinen Bruder namens
Cosmo bekommen, der zahnt und nervt. Callies Mutter kümmert sich
fast nur noch um ihn, und Callie ist eifersüchtig. Es sind
Sommerferien, und Callie sollte sich eigentlich einen Job suchen,
doch dann steht plötzlich Ivy vor der Tür. Sofort sind die alten
Gefühle wieder da. Callie hat Ivy so vermisst. Ivy ist so cool,
hübsch, selbstbewusst und beliebt, Callie bewundert sie. Beim Joggen
treffen die beiden Kurt, den Callie von der Schülerzeitung kennt.
Ivy findet Kurt süß. Er erinnert sie an ihren Ex-Freund Diego. Kurt
lädt die beiden Mädchen zu einer Bootstour mit ihm und seinem
Kumpel Xander ein. Doch Callie darf nicht mit. Ihre Mutter verbietet
ihr, Ivy zu sehen. Sie sei kein guter Umgang. Zu gut erinnert sich
Callies Mutter daran, was vor drei Jahren passiert ist. Heimlich
schleicht sich Callie aus dem Haus, um mit Ivy in eine Bar zu gehen.
Vorher treffen sie sich bei Ivy zum auftanken und aufbrezeln. Bei
einem Trinkspiel erzählt Ivy, mit wie vielen Typen sie schon Sex
hatte. Callie ist noch Jungfrau. Sie ist sich nicht einmal sicher, ob
sie Jungs überhaupt mag. Damit sie in der Bar an Alkohol kommen,
gibt Ivy Callie den Ausweis einer gewissen Isabel. Kurt ist auch da.
Ivy küsst ihn, und Callie ist eifersüchtig. Callies Mutter hat zum
Glück von dem nächtlichem Ausflug nichts bemerkt. In einer Galerie
findet Callie einen Sommerjob. Sie betreut Kinder im Kinderatelier.
Um Ivy sehen zu können, belügt sie ständig ihre Mutter, aber sagt
Ivy nicht, dass ihre Mutter ihr den Umgang verboten hat, um sie nicht
zu verletzen. Um mit Ivy auf eine Party bei Kurt gehen zu können,
schiebt sie ihre alte Freundin Rebecca als Alibi vor. Sie erzählt,
sie übernachtet bei ihr. Ivy ist betrunken und bekifft und erzählt,
dass sie die Schuld an einem Motorradunfall trug, den ein Mädchen
namens Isabel das Leben kostete. Am nächsten Morgen sieht Calies
Mutter sie mit Ivy nachhause kommen. Sie ist außer sich, auch weil
Callies Oma in der Nacht gestorben ist. Sie war vor kurzem gestürzt
und hatte wahrscheinlich da schon einen Schlaganfall. Ivy kommt zur
Beerdigung und ist für Callie da. Callies Mutter erlaubt ihr, sich
ein paar Tage später mit Ivy auf ein Eis zu treffen, weil Callie
sagt, dass Ivy ihr wichtig ist. Ivy erzählt Callie, was sie und ihre
Mutter alles durchgemacht haben, auch dass sie irgendwann kurz davor
war, sich umzubringen. Die beiden erinnern sich an den Tag am Fluss,
als Ivys Mutter Selbstmord begehen wollte, an den Kuss, daran wie
Callies Mutter die beiden beim Knutschen erwischt hat. Sie haben
damals nur herumprobiert, oder? Als Ivys Handy klingelt, als die sich
gerade umzieht, geht Callie dran. Es ist die gar nicht tote Isabel,
die ihr Portmonee zurück will und die verlangt, dass Ivy aufhört,
ihren Freund Diego zu stalken. Ivy hat also gelogen! Wobei hat sie
noch gelogen? Kann Callie ihr überhaupt vertrauen? Sie weiß nur
eins: Sie ist bis über beide Ohren in Ivy verliebt! Zwei Wochen
danach: Ivy und Callie sind mit dem Auto von einer Brücke
gestürzt. Ivy ist im Krankenhaus, wo ihre Mutter, Kurt und Xander
bangend ausharren. Callie wird noch vermisst. Was ist passiert?
Liebe,
Lügen und Geheimnisse! Perfekt für alle Fans von „We were liars“
und Co.!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
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https://ravensbuch.de/shop/item/9783737341295
"Bad Girls"
Ein Leben voller Lügen: "Bad
Girls"!
E.
Lockhart, übersetzt von Franziska Jaekel
Bad
Girls
978-3-473-40167-3
Ravensburger
Verlag
Alter:
14+
Achtung
Spoileralarm! Die Geschichte
wird im Buch von hinten nach vorn
erzählt!
Was ist Lüge? Was ist
Wahrheit? Wer ist Jule Williams? Das weiß nicht einmal mehr Jule
selbst. Zu oft hat sie sich und ihre Vergangenheit neu erfunden. Ist
sie nun bei ihrer Tante aufgewachsen, weil ihre Eltern sie enttäuscht
haben, oder ist sie nach dem grausamen Mord an ihrer Eltern zur
Spionin ausgebildet worden? Auf jeden Fall ist Jule eine begnadete
Lügnerin und Schauspielerin, die sich selbst als Heldin sieht. Als
sie in Marthas Vineyard Paolo kennenlernt, gibt sie sich aus einer
Laune heraus als Imogen Sokoloff aus. Sie bewundert Imogen, ein
Adoptivkind aus reichem Hause, schon länger. Aus dieser Faszination
wird Obsession. Sie stalkt Imogen und schleicht sich dann als
ehemalige Schulkameradin in deren Leben. Sie will sein wie sie, trägt
heimlich ihre Kleider und Ringe. Imogen lässt sie in ihrer Villa
wohnen und stellt ihr ihren Freund Forrest und ihre gute Freundin
Brooke vor. Jule liebt Imogen und will von ihr geliebt werden. Sie
nimmt die Persönlichkeit an, die Imogen am meisten zusagt,
manipuliert sie und schafft ihr als „Liebesdienst“ Probleme vom
Hals, wie einen erpresserischen Putzjungen mit Wettschulden. Die
beiden „Freundinnen“ machen gerade Urlaub auf einer Insel vor
Puerto Rico, als es zum großen Streit kommt. Jule erkennt, was für
eine verwöhnte und undankbare Göre Imogen ist. Nur Jule kehrt aus
diesem Urlaub zurück. Sie nimmt Imogens Identität an, schreibt
Mails und Briefe in ihrem Namen. Sie wird voll und ganz zu Imogen,
macht in ihrem Namen mit Forrest Schluss und setzt ein Testament auf,
in dem sie sich selbst, Jule, alles vererbt. In San Francisco trifft
Jule auf Brooke. Die stellt zu viele neugierige Fragen, will wissen,
wo Imogen ist. Brooke hat einen bedauerlichen Unfall. Sie stürzt in
eine Schlucht. Jule fliegt nach London. Sie hat die Schlüssel zu
Imogens dortigem Appartement. Hier kann sie wieder ungestört Imogen
sein. Niemand zweifelt an ihrer Identität. Doch eines Tages taucht
Forrest auf. Er kann nicht verstehen, dass Imogen mit ihm Schluss
gemacht hat und sucht sie. Leider muss er erfahren, dass die
bedauernswerte Imogen vor einigen Tagen Selbstmord begangen hat. Sie
sprang von einer Brücke. Zuvor hinterließ sie einen Abschiedsbrief
bei ihrer besten Freundin Jule, die in ihrer Londoner Wohnung zu
Besuch ist. Forrest hat Zweifel. Er glaubt nicht, dass Imogen sich
umgebracht hat, und er glaubt, dass Jule etwas verbirgt. Er quartiert
sich in der Wohnung ein und sucht Antworten. Als dann auch noch
unvermittelt Paolo in London auftaucht, wird die Situation brenzlig.
Das würde Jule gerade noch fehlen, dass Forrest hört, wie Paolo sie
mit Imogen anspricht. Paolo kennt sie ja nur als Imogen. Da Jule ja
nun geerbt hat, und das nicht zu knapp, denn Imogen war äußerst
vermögend, fliegt sie nach Las Vegas. Dort stiehlt sie diverse Pässe
und Führerscheine, schafft sich neue Identitäten und geht nach
Mexiko. Dort nennt sie sich mal wieder Imogen, spricht mit britischem
Akzent und lässt es sich gut gehen. Bis Noa auftaucht. Was will die
seltsame Fremde von ihr? Ist sie ein Cop? Noa versucht mit der
Mitleidstour (kranker Vater etc.) an Jule heranzukommen, und Jule
lässt sich beinahe täuschen. Doch dann türmt sie mit Hilfe des
Barkeepers aus dem Hotel. Sie legt eine falsche Spur für Noa, in dem
sie ein Flugticket unter ihrem richtigen Namen bucht. In Wahrheit
will sie sich ein Auto beschaffen und nach Cancun fahren. Wird ihre
Vergangenheit sie einholen?
Eine coole Idee, aber
leider kommt die Story nicht ganz an „We were Liars“ heran!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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"Spinster Girls – Was ist schon normal?"
Das Leben dreht sich nicht nur um Jungs: "Spinster
Girls – Was ist schon normal?"!
Holly
Bourne, übersetzt von Nina Frey
Spinster
Girls – Was ist schon normal?
978-3-423-71797-7
dtv
junior Verlag
Alter:
14+
Evie
war lange wegen einer Zwangs- und Angststörung in der Psychiatrie.
Jetzt will sie endlich ein normales Leben leben. Ihre Medikamente
werden langsam abgesetzt, aber sie geht immer noch regelmäßig zu
ihrer Therapeutin Sarah. Am College lernt sie Ethan kennen, doch das
erste Date wird zum Desaster. Er taucht stockbesoffen auf, grapscht
ihre Brüste an, verhält sich auf einer Party total peinlich und
landet schließlich mit der Gastgeberin Anna im Bett. Evies frühere
beste Freundin Jane enttäuscht ebenfalls. Sie hat sich total
verändert seit sie mit Joel zusammen ist. Egal ob Haare, Kleidung,
Piercings oder Musikgeschmack - sie ist zu seinem Schoßhündchen
ohne eigene Persönlichkeit geworden. Auf der Party trifft Evie aber
auch Lottie wieder, die in der Grundschule ihre Freundin war und
deren Freundin Amber. Sie reden über alles Mögliche, hauptsächlich
über Feminismus. Evie hat Angst, ihre neuen Freundinnen könnten
erfahren dass sie „gaga“ ist und es nicht verstehen. Im Filmkurs
begegnet Evie dem schüchternen Oli, der sich irgendwann traut, sie
ins Kino einzuladen. Evie graut es ein wenig vor den Sitzen und dem
Popcorn, das ist ja alles nicht wirklich hygienisch. Was, wenn sie
nun Panik bekommt? Dann bringt Oli tatsächlich seine Eltern mit! Als
sie es ihren Freunden erzählt, lachen alle, außer Guy, der mit Joel
in einer Heavy Metal Band spielt und Songs mit sinnfreien und
frauenverachtenden Texten wie „Stirb Schlampe Stirb“ zum Besten
geben. Dieser Guy ist eigentlich total nett, und Evie könnte ihn
mögen, wenn er nur nicht so ein Kiffhirn wäre. Als Evie sich
betrinkt, kümmert er sich um sie. Lottie hat indes Liebeskummer. Ihr
Tim hat Schluss gemacht. Sie hatte ihn beim Konzert von Joels Band im
Gemeindesaal kennengelernt. Es ging Tim aber nur um Sex. Er wollte
nie eine Beziehung. Die Freundinnen gründen den Club der „Spinster
Girls“ (Spinster= „unverheiratet und kinderlos“ bzw. „alte
Jungfer“) und basteln sich Club-Ausweise. Sie beschließen, sich
nicht für andere zu ändern, schon gar nicht für Jungs, immer für
ihre Freundinnen da sein, sich nicht um Rollenbilder kümmern oder
darüber was der Rest der Welt denkt. Sarah konfrontiert Evie in der
Therapie mit einem abgelaufenen Sandwich und meint, sie solle offen
gegenüber ihren neuen Freundinnen sein. Doch sie will lieber
„normal“ sein. Der Club trifft sich in Evies blitzsauberem
Zimmer. Zunächst diskutieren sie über das Thema Menstruation, aber
landen immer wieder dabei, über Jungs zu jammern, obwohl das nicht
im Sinne des Clubs ist. Evie denkt an Guy. Mal ist er supernett, und
sie hat Riesenspaß mit ihm, dann wieder antwortet er nicht auf ihre
Nachrichten und wirkt abwesend im „Alles-egal Modus“. Evie hat
einen Rückfall. Ihre Zwänge werden wieder stärker. Sie wäscht
sich ständig die Hände und desinfiziert ihr Zimmer nach dem Besuch
ihrer Freundinnen. Sie verheimlicht es vor ihrer Familie. Ihre Eltern
und Sarah waren so stolz auf ihre Fortschritte, und die Medikation
ist runter auf beinahe null. Evie versucht, ihre Probleme zu
verdrängen, aber sie kann nicht mit den anderen aus einer
Chips-Schüssel essen oder aus der selben Flasche trinken. Statt sich
beim Bandwettbewerb der Schule zu amüsieren, verbringt sie einen
Großteil des Abends auf dem Klo und wäscht sich immer wieder die
Hände. Ihre Mutter sieht die wunden Hände und riecht Lunte. Vor
ihren Freundinnen tut Evie, als sei alles normal, obwohl sie gerade
total abstürzt. Evie und Guy kommen sich näher, doch dann kommt
alles anders als sie dachte … .
Freundinnen
über alles! Bist auch Du ein Spinster-Girl? Mehr dazu:
www.spinster-girls.de
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