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Mittwoch, 21. November 2018

"Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind"

Pferdegeflüster: "Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind"!

Theresa Czerny
Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind
978-3-7348-5038-7
Magellan Verlag
Alter: 12+

Frida lebt auf dem Reiterhof Eldenau. Sie liebt ihr Pony Liv (ein Lewitzer Schecke), ihr Pferd Juniper und Geländeritte zum Strand. Jannis ist gerade von Berlin in die Provinz gezogen. Seine Mutter hat den Carlshof, den Nachbarhof von Eldenau, gekauft. Jannis Vater hat eine neue Familie, mischt sich aber trotzdem ständig in Jannis Leben ein. Jannis reitet Springturniere, Reiten ist für ihn Sport und kein Vergnügen, und sein Vater macht ihm da ganz schön Druck. Frida findet solche Turniere grausam, auch dass Jannis Stute Dari und die anderen wertvollen Springpferde 22 Stunden am Tag in der Box stehen, weil sie sich ja auf der Koppel verletzen könnten. Das Wohlergehen der Pferde liegt ihr sehr am Herzen. Jannis besucht Eldenau, und er und Frida galoppieren mit den Ponys durch die Wellen. Reiten kann er, dass muss Frida ihm lassen. Jannis trainiert mit Dari für das erste, große Turnier. Beim Training gibt es Probleme. Dari ist nicht bei der Sache, Jannis ist nervös und angespannt. Sein Vater taucht auf und macht noch mehr Druck. Frida erkennt gleich, dass Dari noch nicht turnierreif ist. Zusammen ihrer besten Freundin Linh sieht sich Frida das Tunier an. Während sich Linh in Jannis besten Freund Max verknallt, leidet Frida mit Dari, die beim Springen total versagt, obwohl sie ein erstklassiges Springpferd ist. Frida sieht sofort: sie braucht nicht mehr Springtraining sondern mehr Vertrauen. Jannis Vater droht, den unsympathischen Bereiter Marcel Dari reiten zu lassen oder sie Jannis ganz wegzunehmen, wenn er mit ihr nicht klar kommt. Er stempelt sie zum Problempferd, und Jannis wird wütend. Dari ist unsicher. Sie denkt, sie hat etwas falsch gemacht und wartet auf Signale von Jannis, die nicht kommen. Er spricht ja nicht einmal mit Dari. Frida sieht das und will helfen, aber er hört nicht auf sie. Von „Freizeitreiterinnen“ und „Wendy-Leserinnen“ will er nicht nicht reinreden lassen, schon gar nicht von so „launischen“ wie Frida. Erst als ihm Annika, die von Eldenau zum Carlshof gewechselt ist, weil sie Turniere reiten will, erzählt, dass Frida eine wahre Pferdeflüsterin ist, denkt er darüber nach, sich von ihr mit Dari helfen zu lassen, die seit dem Turnier völlig durch den Wind ist. Frida ist noch sauer, aber sie macht es, nicht für Jannis, sondern für Dari. Sie fängt mit Gelassenheitstraining an. Bald scheut Dari nicht mehr vor dem roten Bobby-Car, sondern stupst es neugierig an. Als Pony Dotty ihr zeigt, dass eine Plane harmlos ist, stellt sie sich auch drauf, und sie folgt Jannis am Strand sogar ins Wasser, das ihr vorher gar nicht geheuer war. Jannis ist jetzt mit Annika zusammen, und die ist eifersüchtig, weil er so viel Zeit mit Frida verbringt. Da Jannis krank wird, reitet Marcel Dari beim nächsten Turnier. Die Stute springt diesmal perfekt, aber nur weil sie Todesangst hat. Danach geht es mit Dari bergab. Statt weiter Fortschritte beim Gelassenheitstraining zu machen, hat sie plötzlich Angst vor Dingen, die ihr vorher keine machten. Frida befürchtet, dass sie etwas mit ihr falsch gemacht hat. Marcel meint, der „Gelassenheits-Scheiß“ hätte das Pferd verdorben. Als Dari dann plötzlich Angst vor einer bestimmten Farbe, dem Grün von Jannis Reit-Shirt, entwickelt und sogar vor Jannis wegläuft, kommt Frida ein schrecklicher Verdacht. Vielleicht macht jemand das mit Absicht und quält Dari gezielt, macht sie systematisch fertig, um ihre Beziehung zu Jannis zu zerstören. Jannis, Frida, Max und Linh haben Marcel in Verdacht, doch sie brauchen Beweise. Sie beschließen, Marcel eine Falle zu stellen und legen sich im Stall auf die Lauer … .
Auch wenn ich eigentlich kein Pferdefan bin, hat mich die Geschichte dennoch begeistert!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Wild Horse Valley"

Gefahr auf dem Schloss: "Wild Horse Valley"!

Kyra Dittmann
Wild Horse Valley
978-3-649-62774-6
Coppenrath Verlag
Alter: 12+

Die fünfzehnjährige Abby lebt in Liverpool und ist ein typisches Großstadt-Kind. Nichts tut sie lieber als mit ihrem Kumpel Danny bei den Docks Skateboard zu fahren. Sie fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass Ambrose, der neue Freund ihrer Mutter, ein echter Lord ist, mit Schloss und allem. Auf diesem Schloss sollen Abby und ihre Mutter die Sommerferien verbringen. Als Danny davon erfährt, verpasst er Abby den Spitznamen „Downton Abby“. Das Schloss gleicht einer Festung, düster, abweisend und ein bisschen unheimlich. Miss Rigid, die Haushälterin, ist auch nicht gerade ein Sonnenschein. Abby hält es in ihrem Zimmer nicht lange aus und schleicht in den Pferdestall. Sie belauscht ein seltsames Gespräch und wird von Greyson, dem Sohn des Lords, dabei ertappt. Beim Tee erzählt der Lord von seiner Geschäftspartnerin Camilla und deren Tochter Gwen, die mit Greyson Reitstunden nimmt. Abby würde auch gern reiten lernen. Beim Abendessen lernt Abby Greyson, Gwen und Camilla offiziell kennen. In ihren durchlöcherten Jeans und den mint-grünen Chucks kommt sie sich ziemlich fehl am Platz vor. Während ihre Mutter speist wie eine vornehme Lady, kämpft sich Abby durchs Besteck und erwischt jedes Mal die falsche Gabel. Als Abby nachts durchs Schloss streift, wird sie schon wieder von Greyson ertappt, diesmal am offenen Kühlschrank. Sie kann diesen Greyson nicht einschätzen. Mal ist er nett, mal ein arroganter Schnösel. Am nächsten Tag findet Abby im nahen Wald ein Pony, dessen Mähne sich im Dornengestrüpp verfangen hat. Sie nimmt das verletzte Tier mit zum Schloss. Camilla protestiert. So ein räudiges Vieh kommt ihr nicht mit ihren edlen Rössern in einen Stall. Greyson ist zum Glück anderer Meinung. „Shaggy“ darf bleiben, und der Tierarzt Dr. White kümmert sich um ihn. Bald wird er wieder gebraucht, denn eines der anderen Pferde hat eine Kolik. Während Greyon so tut, als würde er in der Bibliothek Hausaufgaben machen, ist er in Wirklichkeit einem Geheimnis auf der Spur. Er sucht nach Aufzeichnungen seiner verstorbenen Mutter, denn er glaubt nicht, dass deren Reitunfall damals wirklich ein Unfall war. Als er und Abby in der Bibliothek einen Tunnel entdecken und sich dort vor dem Hausdrachen Miss Rigid verstecken, küsst er sie plötzlich, und sie bekommt weiche Knie. Außerdem hilft er ihr, Shaggy einzufangen, der aus dem Stall abgehauen ist. Abby freut sich auf die Sightseeingtour mit ihm, doch leider ist die doofe Gwen auch mit von der Partie. Vor ihren versnobten Freundinnen macht sie sich über Abby lustig, während Abby direkt daneben steht. Da reicht es Abby. Sie haut ab und fährt allein mit dem Bus zurück. Auf dem Weg begegnet sie dem alten Gramps, der in der Nähe des Schlosses wohnt. Als sie beim Schloss ankommt, erfährt sie, dass sämtliche Pferde außer Shaggy krank sind und gerät schnell in den Verdacht, sie vergiftet zu haben, weil sie morgens im Stall gesehen wurde, als sie Shaggy Heu gab. Dass nicht einmal ihre Mutter an ihre Unschuld glaubt, trifft sie am meisten. Abby beobachtet, wie Camilla im Schrank ihrer Mutter und auch in Greysons Zimmer herum schnüffelt. Im Schloss werden Gerüchte laut, Abbys Mutter und der Lord wollten heiraten. Viele denken, ihre Mutter, die ja „nur“ Zimmermädchen in einem einfachen Hotel ist, sei nur aufs Geld aus. So erfährt Abby auch, dass Greyson adoptiert ist. Seine Mutter war mit dem Lord verlobt, starb jedoch kurz vor der Hochzeit. Greyson, der übrigens nicht glaubt, dass Abby die Pferde vergiftet hat, denkt, die Person, die den Tod seiner Mutter verursacht hat, will Abby das anhängen … .
Verrat und Intrigen im Schloss! Eine spannende Story, nicht nur für Pferde-Fans!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 14. November 2018

"Der Weltenexpress"

Willkommen an Bord: "Der Weltenexpress"!

Anca Sturm
Der Weltenexpress
978-3-551-65411-3
Carlsen Verlag
Alter: 10+

Die dreizehnjährige Flinn Nachtigall lebt auf einem Hof mitten im Nirgendwo in Norddeutschland. Der nächste Ort ist Weidenborstel, eine Handvoll Häuser und ein stillgelegter Bahnhof. Flinns Bruder Jonte verschwand vor zwei Jahren spurlos. Er war damals auch Dreizehn. Das einzige Lebenszeichen von ihm: eine Postkarte, auf der ein Zug abgebildet ist, den außer Flinn niemand sieht. Flinn sitzt jede Nacht am Bahnhof und wartet. Eines Nachts kommt ein Zug, und er sieht aus wie der auf der Karte. Flinn nimmt all ihren Mut zusammen und steigt ein. Sie trifft auf den Kohlenjungen Fedor und auf die Schaffnerin/Lehrerin Madame Florett und erfährt, dass sie im Weltenexpress ist, einem fahrenden Internat, das seit über 180 Jahren existiert. Schuldirektor Daniel erklärt, dass die Schüler, die Pfauen genannt werden (Schulwappentier: Pfau), alle dazu bestimmt sind, Helden zu werden, Forscher, Wissenschaftler und Künstler. Statt Mathe werden Fächer wie „Heldentum“ unterrichtet, und es gibt keine Klassenarbeiten. Flinn dürfte überhaupt nicht hier sein. Sie hat kein Ticket, und sie hätte den Zug nicht einmal sehen geschweige denn betreten können. Trotzdem darf sie die nächsten Wochen bleiben, bis der Zug wieder Deutschland erreicht. Flinn macht sich auf der Suche nach Jonte. Sie glaubt, er könne in dem Zug sein. Ein T-Shirt, das ihm gehörte, bestätigt, dass er zumindest hier war. Doch wo ist er jetzt? Flinn hört zum ersten Mal von Magietechnologie. Die sorgt dafür, dass der Zug nicht mit „normalen“ Zügen kollidiert und dass alle an Bord die Sprachen der anderen verstehen, sie lässt Lampen leuchten und Landkarten sich bewegen. Handys und andere Technik sind an Bord nicht gestattet. Flinn darf aber einen Brief an ihre Mutter schreiben, damit die sich keine Sorgen macht. Sie belauscht am frühen Morgen ein Gespräch zwischen Madame Florett und Daniel. Florett traut ihr nicht. Sie meint, Flinn wäre eine Spionin. Wer hier aber herumschleicht und spioniert, ist die arrogante Garabina, die Flinn nicht leiden kann. Zum Glück findet Flinn aber auch Freunde: Pegs, deren Eltern bereits ihren Schulabschluss im Weltenexpress gemacht haben, Kasim, ein ehemaliges Straßenkind aus Indien und natürlich Fedor, in den sich Flinn ein bisschen verknallt hat. Ihnen vertraut sie ihr Geheimnis an, dass sie ihren Bruder sucht und zeigt ihnen die Postkarte mit dem Zug und dem Text, der sich als Anfang der Schulhymne herausstellt. Sie wollen ihr helfen, eine Spur von Jonte zu finden und machen sich auf die Suche nach seinem Ticket. Flinn findet jede Menge Tickets, auch von längst verstorbenen ehemaligen, berühmten Schülern, wie Newton und Asimov. Auch Fedors Ticket findet sie. Warum aber arbeitet der dann als Kohlenjunge? In Madrid beobachtet Flinn, wie Madame Florett Garabina Geld gibt. Ein rätselhafter, weißer Tiger und ein flüsterndes Sternbild bringen Flinn auf eine Spur. Sie stößt auf Aufzeichnungen, in denen Seiten fehlen, die mit verbotenen Zeitexperimenten zu tun haben. Um Flinn abzulenken und zu beschäftigen, damit sie nicht weiter nachforscht, lässt Daniel sie am Unterricht teilnehmen. In Budapest testet Flinn ein neuartiges Übersetzungsgerät, das für außerhalb des Zuges gebaut wurde und hört plötzlich Stimmen aus der Vergangenheit, auch Jontes Stimme. Und in einem Gespräch ist ist die Rede von einer gewissen Jetti. Jetti war die Schwester von Madame Florett. Die will nun die Zeit zurückdrehen, um Jetti zu retten, ein gefährliches Experiment! Und Madame Florett ist bereit, alle im Zug dafür zu opfern … .
Der spannende Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783551654113

"Der Nachtgarten"

Pass auf, was Du Dir wünschst: "Der Nachtgarten"!

Polly Horvath, übersetzt von Bernadette Ott
Der Nachtgarten
978-3-8489-2109-6
Aladin Verlag
Alter: 10+

Durch eine seltsame Verkettung von Zufällen findet die kleine Franny als Baby ein Zuhause bei der Bildhauerin Sina und dem Gärtner Tom, die in einem alten Haus am Meer leben, von dessen Dach aus man wunderbar Wale beobachten kann. Tom kümmert sich um die Gärten, außer um den geheimnisvollen Nachtgarten, der immer verschlossen ist, und der angeblich Wünsche erfüllen kann. Das lässt er einen Einsiedler erledigen. Franny wächst zu einem aufgeweckten Mädchen heran, das gerne Geschichten schreibt. Tom schenkt ihr einen Sekretär mit vielen Schubladen und eine Schreibmaschine. Jetzt ist Franny 12, und wir schreiben das Jahr 1945. Die Schule fällt aus, weil das Dach kaputt ist, und die, die es reparieren könnten, im Krieg sind. Eines Tages lädt die Nachbarin Alice Madden, die alle wegen ihrer melancholischen Hysterie nur „Crying Alice“ nennen, ihre drei Kinder Wilfred, Winifred und Zebediah bei Tom, Sina und Franny ab. Alice muss zu ihrem Mann auf den Luftwaffenstützpunkt, um ihn von irgendeiner Dummheit abzuhalten. Die Madden-Kinder sind neugierig auf den Nachtgarten, doch Tom macht ihnen klar, dass der Zugang für sie verboten ist. In der Nacht sieht Sina ein helles, blaues Licht am Himmel. Ein Ufo? Am nächsten Tag hören sie davon im Radio, als sie im Laden sind. Angeblich war es ein Meteor. Das Raumfahrtinstitut bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sina ruft an, und ein Mann vom Raumfahrtinstitut kommt vorbei und nimmt irgendwelche Messungen vor. Franny meint, er wüsste genau, dass es ein Ufo war, und wolle das auch von Sina hören, doch die schweigt. Weil Sina die Hausarbeit mit 3 zusätzlichen Kindern zu viel ist, engagiert sie Gladys, die schlampige Nichte der Ladenbesitzerin, als Köchin. Gladys ist nicht sonderlich scharf auf den Job, denn sie hält sich für ein übernatürlich begabtes Medium und interessiert sich außerdem mehr für die Soldaten, die auf dem Grundstück des alten Hauses stationiert sind, als für die Arbeit in der Küche. Sie serviert angebrannte Klöße und Thunfischauflauf mit Maraschino-Kirschen. Igitt! Zebediah bekommt mysteriöse Briefe von seinem Vater, die er seinen Geschwistern vorenthält. Winifred bekommt trotzdem einen in die Hand. Da steht nur: „Die Zeit ist gekommen“. Die Zeit wofür? Warum verschwindet Zebediah immer wieder in den Wald? Als Franny glaubt, ein Gespenst gesehen zu haben, glaubt ihr niemand. Sina meint, sie wolle sich nur wichtig machen. Gladys jedoch meint, sie spüre Schwingungen, und es sei sicherer, das Haus auszuräuchern. Sina glaubt zwar nicht an Geister, aber wartet jeden Tag darauf, dass Außerirdische über das Radio Kontakt mit ihr aufnehmen. Trotz des Verhörs durch seine Geschwister, schweigt Zebediah weiter zu den Briefen. Als er mit dem Einsiedler im Nachtgarten erwischt wird, wird Tom wütend. Sina erzählt daraufhin Franny von den schwerwiegenden Konsequenzen mancher Wünsche, und dass man die Wünsche anderer nicht rückgängig machen kann. Das Radio verkündet, dass das experimentelle Langstreckenflugzeug Argot vom Luftwaffenstützpunkt gestohlen wurde, angeblich von japanischen Spionen, doch schnell wird ihnen klar, dass Mr Madden dahinter steckt, der immer schon mal fliegen wollte. Zebediah hat ihm den Startcode verraten, den er von dem Einsiedler, der außerdem ein hochrangiger Deserteur ist, erfahren hat. Die Madden-Geschwister nutzen die Wunschkraft des Nachtgartens, um zu ihrem Vater zu gelangen und geraten in Lebensgefahr. Tom und der Einsiedler folgen ihnen. Können sie sie retten?
Super spannend! Ein fantastisches Abenteuer voller Geheimnisse und Überraschungen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft"

Immer der Nase nach ins Abenteuer: "Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft"!

Anna Ruhe
Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft
978-3-401-60308-7
Arena Verlag
Alter: 10+

Die dreizehnjährige Luzie ist mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in eine alte Villa gezogen. Die Villa ist ziemlich heruntergekommen, ein Paradies für Luzies Mutter, die Restauratorin ist. Luzie und Benno erkunden ihr neues Zuhause, das ein wenig eigenartig riecht, wie nach 100 Düften gleichzeitig, aber nicht unangenehm. Die ehemalige Dienstbotenwohnung, in der die alte Hanne lebt und das Gewächshaus, das Reich von Gärtner Willem, sind für die Kinder tabu. Nachbarsjunge Mats nennt die Villa „Gruselvilla“. Er behauptet, früher hätte ein Geheimbund von Alchimisten dort gelebt. Das ist aber nur eines des vielen Gerüchte und Geistergeschichten rund um die Villa. Der unfreundliche Gärtner Willem bekommt einen Brief, der an einen gewissen Daan de Bruijn adressiert ist. Als die Kinder auf dem Dachboden der Villa herumstöbern, entdecken sie Truhen voller leerer Flakons und einen Lieferschein mit dem Namen Daan de Bruijn, aus dem Jahr 1869! In einem Geheimfach in der Treppe findet Luzie außerdem einen Schlüssel. Luzie will das passende Schloss dazu finden und außerdem den verdächtigen Gärtner im Auge behalten. Heimlich begeben sich die Kinder ins Gewächshaus. Benno fällt auf, dass der Globus in der Bibliothek den Grundriss des Gewächshauses zeigt. Im Schuppen des Gewächshauses finden die Kinder eine Geheimtür, hinter der ein langer Gang zu einer weiteren Tür führt. Luzies Schlüssel öffnet die Tür. Dahinter ist ein Raum voller Flakons. Warum versteckt jemand Parfum? Und welches Parfum bringt es fertig, Blumenranken wachsen zu lassen? Ein Buch warnt die Kinder vor den Gefahren der Duftapotheke. Duftapotheke? Beim Spielen zerbricht Benno einen Flakon mit dem Duft von Kälte. Über der Villa beginnt es zu hageln und auf den Scheiben bilden sich Eisblumen, mitten im Sommer! Benno nimmt heimlich einen Flakon aus den Raum mit, und der ist plötzlich verschwunden. Luzie gelingt es nicht, noch einmal an dem Gärtner vorbei ins Gewächshaus zu kommen, und sie überlegt, ob es nicht vielleicht einen zweiten Zugang zu dem geheimen Raum gibt, in der Villa. Den gibt es tatsächlich, unter der Treppe. In der Duftapotheke entdecken die Kinder, dass eines der Notizbücher fehlt. Jemand war hier. Benno setzt versehentlich den Bunsenbrenner der Destille in Gang, Luzie experimentiert mit Langeweile-Duft, und plötzlich klingelt im Nebenraum das antike Telefon. Die Kinder hören Willems Schritte und wie er telefoniert. Anscheinend nimmt er eine Bestellung auf. Unbemerkt können die Kinder entkommen. Plötzlich beginnen sich die Eltern seltsam zu verhalten, Papa sortiert stundenlang Schallplatten, und Mama geht Einkaufen, ohne etwas zu kaufen. Sie erkennen sich weder gegenseitig, noch ihre Kinder. Dann taucht auch noch eine Baronin auf, die eine seltsame Drohung ausspricht. Das rätselhafte Vergessen hat auch andere Menschen befallen, wie die Kinder beim Besuch in der Bäckerei und im Supermarkt feststellen. Der Postbote wirft seine Briefe in den Mülleimer, Hannes Katze hält sich für ein Kaninchen ..., ist denn die ganze Welt verrückt geworden? Und warum sind die Kinder und Hanne nicht betroffen? Das muss alles mit dem verloren gegangenen Flakon zu tun haben. Anscheinend enthielt der einen Vergessens-Duft. Die Kinder verdächtigen Willem, das Chaos angerichtet zu haben. Doch warum braut der dann in der Duftapotheke ein Gegenmittel zusammen? Und warum verlangt er von Luzie, sie soll den Vergessens-Duft herausrücken, den sie doch gar nicht hat. Wer hat ihn dann?
Ein magisches Abenteuer der besonderen Art. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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