Kann Karla wirklich zaubern?: "Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan"!
Alexandra Maxeiner
Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan
978-3-407-74900-0
Gulliver/ Beltz Verlag
Alter: 8+
Die neunjährige Karla ist fest davon überzeugt, dass ihr verstorbener Vater über sie wacht. Er hatte einen Herzfehler, von dem niemand wusste, und Karla kann sich nicht an ihn erinnern, weil sie bei seinem Tod noch ganz klein war. Als sie geboren wurde sagte er, mit ihr sei ein Zauber in die Welt gekommen, daher glaubt Karla, dass sie im Notfall wirklich zaubern kann, nur probiert hat sie es bis jetzt noch nie, dabei könnte sie im Moment ein bisschen Magie gut gebrauchen. Hausmeister Heck droht, bei dem Vermieter dafür zu sorgen, dass ihre Familie raus fliegt, nur weil Karla mit ihrem Skateboard seine hässliche Katzenstatue um-genietet hat. Außerdem hat sie angeblich mutwillig sein Beet ruiniert und seinen Hühnerstall beschädigt. Karlas Mutter leidet unterdessen unter ihrem Chef, der sie ausbeutet. Er droht, sie zu feuern, weil sie 17 Minuten früher gegangen ist, als Karla nach einem Unfall im Krankenhaus gelandet war. Auch Karlas Bruder Jonas hat Probleme. Seine Klasse wurde aufgeteilt, und nun ist er in der 8e gelandet, wo ihm der fiese Finn das Leben zur Hölle macht. Auch bei den Proben für das Schulmusical macht Finn ihn ständig fertig. Früher spielte Jonas Gitarre, aber seit Papas Tod nicht mehr. Karla will Jonas helfen und erzählt ihrer besten Freundin Nino von ihren Zauberkräften. Nino heißt eigentlich Ninotschka und wurde nach einer Frau aus einem Film benannt, der so alt ist, dass er sogar noch in schwarzweiß ist. Nino will, dass Karla ihr ein Vanilleeis zaubert, aber so funktioniert der Zauber nicht. Karla probiert den Zauber in der Schule aus. Da sie und Nino ihr Referat nicht fertig haben, zaubert sie, dass die Lehrerin nicht kommen soll. Tatsächlich muss die plötzlich weg, weil ihr Auto abgeschleppt wird, eine Referendarin übernimmt, und die geht mit allen mit dem Geld aus der Klassenkasse Eis essen. In diesem magischen Moment steht ein Regenbogen am Himmel. Doch als Karla für Jonas zaubern will ist kein Regenbogen in Sicht, also wollen Karla und Nino mit Mamas Blumensprühflasche einen erzeugen. Sie stellen die Flasche unter den Wasserhahn. Aber dann meckert Heck, weil Ninos Rad an seinem Zaun steht. Das zu entfernen dauert, weil Hecks Dobermann Sven am Zaun lauert. Als die Mädchen zurück in Wohnung kommen, ist die überschwemmt und die darunter auch. Es folgt die Kündigung, und Karla, Mama und Jonas ziehen zu Opa. Mama meint zu Karla, es ist besser bei Problemen die Dinge in die Hand zu nehmen, als auf Zauberei zu vertrauen. Da Finn und seine Kumpels Jonas immer runter machen, weil er keine Freundin hat, müssen sie ihm also eine Freundin verschaffen. Ninos große Schwester Sally ist genauso alt wie Jonas und sie haben die selbe Lieblingsband. Sie müssen sich nur noch treffen und verlieben. Also besorgen Karla und Nino Konzertkarten, doch der Plan geht nicht auf. Jonas versteht sich nämlich viel besser mit Ninos Bruder Marlon als mit Sally. Marlon würde gern Gitarre spielen lernen, und Jonas fasst zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Gitarre an. Karla und Nino gehen inzwischen zu Mamas Chef, um ihm die Meinung zu geigen und zwar wörtlich. Karla sagt, er soll ihre Mama nicht so lange arbeiten lassen und schon gar nicht am Wochenende, wo sie doch nur Halbtagskraft ist und ihr auch nicht ständig drohen sie zu feuern, während Nino auf ihrer Geige „Leise rieselt der Schnee“ geigt. Der Plan läuft nicht so gut. Der Chef ist jetzt richtig sauer. Finn und die anderen wollen derweil Jonas bei der Schulaufführung richtig fertig machen, aber Opa hat einen genialen Plan, wie man den Spieß umdrehen könnte … .
Eine geniale, witzige Geschichte mit einer liebenswert-chaotischen Heldin und Happy End!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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https://ravensbuch.de/shop/item/9783407749000
Mittwoch, 24. Oktober 2018
Mittwoch, 17. Oktober 2018
"Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)"
Diese Stadt ist anders - Diese Stadt ist die Zukunft: "Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)"!
Dominik Ruder
Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)
978-3-94585862-2
Der Fuchs Verlag
Alter: All Age
Als der frustrierte Kleinstadtpolitiker Gero Barn sich mal wieder über die Schnarchnasen im Landtag ärgert, bringt ihn eine aufmunternd gemeinte Bemerkung seiner jungen Assistentin Marta auf eine ungewöhnliche Idee. Warum nicht eine eigene Stadt gründen? Barn ist überzeugt, er könne vieles besser machen, etwas schaffen, das wirklich funktioniert. Als er erstmals darüber spricht, wird er ausgelacht, doch das spornt ihn erst recht an, das Projekt tatsächlich anzugehen. Unterstützt von Marta baut er den Plan, eine unabhängige Mikronation zu gründen, weiter aus. Als er eine große Menge Land an der Küste kauft, wird das Bauministerium aufmerksam. Während die vom Bauministerium dem Projekt gleich einen Riegel vorschieben wollen, kann Barn das Forschungsministerium für sich gewinnen, die das Projekt sogar finanziell unterstützen wollen. Doch wo soll er nun eigentlich anfangen? Man braucht ein Straßennetz, Behörden, ein Finanzamt, ein Gesundheitsamt, einen Verwaltungsapparat … . Zunächst muss die Grundversorgung gewährleistet werden und Bewohner angelockt werden, mithilfe niedriger Grundstückspreise. Die Stadt erhält den Namen „Garta“ (aus den Vornamen Gero und Marta). Die vom Forschungsministerium engagierte Firma „Baustock“ zieht in Rekordzeit die ersten, öffentlichen Gebäude mithilfe von Baudrohnen hoch. Barn und seine Assistentin sind die ersten offiziellen Einwohner. Vorstellungsgespräche für die ersten Ämter finden statt. Barn engagiert Start-Up-Firmen aus Berlin für eine innovativere Strom- und Wasserversorgung. Auch ein Supermarkt wird gebaut, die ersten Leute ziehen nach Garta, und jetzt werden auch die Medien auf das Projekt aufmerksam. Viele sind skeptisch. Ist diese Stadt nicht einfach ein riesiges Testlabor? Müllabfuhr, Kindergärten, Schulen und Spielplätze entstehen. Die Zufriedenheit der Bürger hat für Barn höchste Priorität. Doch das alles kostet eine Menge. Wenn das so weiter geht, ist die Stadt bald pleite, und sie brauchen immer noch Polizei, Feuerwehr und ein Krankenhaus. Barn ist besorgt, aber gibt so leicht nicht auf. Mitten im ersten, kalten Winter springt der Erdgaslieferant ab, eine Katastrophe! Auf der Suche nach einer Lösung stößt Barn auf eine noch experimentelle, neue Energiequelle: Energie aus Kälte! Tatsächlich kann dadurch die Gaskrise abgewendet werden. Während Barn sich in der Bürgersprechstunde mit Themen wie dem öffentlichen Nahverkehr, einer zweiten Schule und der Idee eines multireligiösen Tempels herumschlägt, kommen erste Gerüchte über eine baldige Schließung von Garta auf. Barn ist wütend über diese „Verschwörungstheorien“, doch leider erweisen sie sich als wahr. Die Bundesregierung hat bei der Haushaltsüberprüfung festgestellt, dass das Projekt einfach zu viele Ressourcen verschlingt. Die Bewohner sollen umgesiedelt und Land wieder Acker werden, ein Schock für Barn und Marta. Dennoch wollen sie nicht kampflos aufgeben. Es geht immerhin um die Existenzen von inzwischen 30000 Menschen, die in Garta leben. Barn will keinen Krieg. Er bevorzugt eine diplomatische Lösung und versucht, die Presse auf seine Seite zu ziehen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Es folgt die Ruhe vor dem Sturm, dann wird die Internetverbindung gekappt, ebenso die Telefonleitung, und Garta ist medial von der Außenwelt abgeschnitten. Herr Schmidt von der Bundesregierung, will Barn offiziell seines Amtes entheben, und die Lage scheint hoffnungslos … .
Eine spannende Geschichte, die voller genialer Ideen steckt! Bd.2+3 sind bereits in Arbeit!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Dominik Ruder
Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)
978-3-94585862-2
Der Fuchs Verlag
Alter: All Age
Als der frustrierte Kleinstadtpolitiker Gero Barn sich mal wieder über die Schnarchnasen im Landtag ärgert, bringt ihn eine aufmunternd gemeinte Bemerkung seiner jungen Assistentin Marta auf eine ungewöhnliche Idee. Warum nicht eine eigene Stadt gründen? Barn ist überzeugt, er könne vieles besser machen, etwas schaffen, das wirklich funktioniert. Als er erstmals darüber spricht, wird er ausgelacht, doch das spornt ihn erst recht an, das Projekt tatsächlich anzugehen. Unterstützt von Marta baut er den Plan, eine unabhängige Mikronation zu gründen, weiter aus. Als er eine große Menge Land an der Küste kauft, wird das Bauministerium aufmerksam. Während die vom Bauministerium dem Projekt gleich einen Riegel vorschieben wollen, kann Barn das Forschungsministerium für sich gewinnen, die das Projekt sogar finanziell unterstützen wollen. Doch wo soll er nun eigentlich anfangen? Man braucht ein Straßennetz, Behörden, ein Finanzamt, ein Gesundheitsamt, einen Verwaltungsapparat … . Zunächst muss die Grundversorgung gewährleistet werden und Bewohner angelockt werden, mithilfe niedriger Grundstückspreise. Die Stadt erhält den Namen „Garta“ (aus den Vornamen Gero und Marta). Die vom Forschungsministerium engagierte Firma „Baustock“ zieht in Rekordzeit die ersten, öffentlichen Gebäude mithilfe von Baudrohnen hoch. Barn und seine Assistentin sind die ersten offiziellen Einwohner. Vorstellungsgespräche für die ersten Ämter finden statt. Barn engagiert Start-Up-Firmen aus Berlin für eine innovativere Strom- und Wasserversorgung. Auch ein Supermarkt wird gebaut, die ersten Leute ziehen nach Garta, und jetzt werden auch die Medien auf das Projekt aufmerksam. Viele sind skeptisch. Ist diese Stadt nicht einfach ein riesiges Testlabor? Müllabfuhr, Kindergärten, Schulen und Spielplätze entstehen. Die Zufriedenheit der Bürger hat für Barn höchste Priorität. Doch das alles kostet eine Menge. Wenn das so weiter geht, ist die Stadt bald pleite, und sie brauchen immer noch Polizei, Feuerwehr und ein Krankenhaus. Barn ist besorgt, aber gibt so leicht nicht auf. Mitten im ersten, kalten Winter springt der Erdgaslieferant ab, eine Katastrophe! Auf der Suche nach einer Lösung stößt Barn auf eine noch experimentelle, neue Energiequelle: Energie aus Kälte! Tatsächlich kann dadurch die Gaskrise abgewendet werden. Während Barn sich in der Bürgersprechstunde mit Themen wie dem öffentlichen Nahverkehr, einer zweiten Schule und der Idee eines multireligiösen Tempels herumschlägt, kommen erste Gerüchte über eine baldige Schließung von Garta auf. Barn ist wütend über diese „Verschwörungstheorien“, doch leider erweisen sie sich als wahr. Die Bundesregierung hat bei der Haushaltsüberprüfung festgestellt, dass das Projekt einfach zu viele Ressourcen verschlingt. Die Bewohner sollen umgesiedelt und Land wieder Acker werden, ein Schock für Barn und Marta. Dennoch wollen sie nicht kampflos aufgeben. Es geht immerhin um die Existenzen von inzwischen 30000 Menschen, die in Garta leben. Barn will keinen Krieg. Er bevorzugt eine diplomatische Lösung und versucht, die Presse auf seine Seite zu ziehen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Es folgt die Ruhe vor dem Sturm, dann wird die Internetverbindung gekappt, ebenso die Telefonleitung, und Garta ist medial von der Außenwelt abgeschnitten. Herr Schmidt von der Bundesregierung, will Barn offiziell seines Amtes entheben, und die Lage scheint hoffnungslos … .
Eine spannende Geschichte, die voller genialer Ideen steckt! Bd.2+3 sind bereits in Arbeit!
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"Insellauf"
Das Geheimnis der Green-Waters-Inseln: "Insellauf"!
Patrick Jörger
Insellauf
978-3-947762-01-9
PJ Verlag
Alter: 12+/All Age
„Green Waters“ ist eine Inselgruppe zwischen Australien und Neuseeland, die unter Naturschutz steht. Der Arzt Robert verschwindet dort spurlos, als er Wasserproben sammelt. Seine Söhne Flynn und Jack wollen ihren Vater suchen. Für die Dauer des Insellaufs, einer Sportveranstaltung, ist das Verbot die Inseln zu betreten für die Teilnehmer aufgehoben. Jack tritt als Läufer an. Flynn kommt als Mentor mit. Er ist nicht so sportlich, eher der Denker-Typ. Sie erreichen die 3. Insel, bisher noch keine Spur von ihrem Vater. Ein Läufer stellt Jack ein Bein, der stürzt und verletzt sich den Knöchel. Flynn macht sich vom Schiff auf den Weg, ihm zu helfen. Jack hilft inzwischen Lee, die von einem Bären bedroht wird. Es gibt auch Wölfe und andere Raubtiere auf der Insel. Als Flynn die beiden findet, müssen sie feststellen, dass der Funkkontakt zum Schiff abgebrochen ist. Läuferin Lee hat keinen Mentor. Ihre Teilnahme ist ein Akt der Rebellion gegen ihre Eltern. Die drei treffen auf die weinende Sara. Ihr Läufer (und außerdem Halbbruder) Jordan ist tot. Er hat sich bei einem Sturz das Genick gebrochen. Sie suchen für die Nacht Schutz in einer Höhle. Am nächsten Morgen ist Jordans Leiche weg, wahrscheinlich war es der Bär. Der Bär benimmt sich sehr merkwürdig, überhaupt gibt es auf der Insel Tiere, die es hier (oder sonst wo) nicht geben dürfte. Launen der Evolution? Die vier Gestrandeten versuchen sich, zunächst erfolglos, im Jagen und Fischen. Dann, während Flynn und Sara einen Bogen bauen und eine Antilope erlegen, finden Jack und Lee beim Tauchen im See ein Schiffswrack und bergen einen Metallkoffer. Weil sie das Schloss nicht knacken können, werfen sie den Koffer von einem Berg und die Scharniere geben nach. Durch das gewaltsame Öffnen entströmt ein Gas, das einen Großteil der Dokumente in dem Koffer unleserlich macht. Es sind Skizzen und Beschreibungen von Tieren und ihren Veränderungen, versehen mit dem Logo des Chemiekonzerns Centox. Geheime Experimente? Eine Landkarte führt sie zu einem Bunker. Sie finden zerstörte Käfige und Knochen, aber es sind keine Menschen zu sehen. Plötzlich tauchen Säbelzahntiger auf, die eigentlich ausgestorben sind, doch sie verhalten sich untypisch. Sie greifen nicht an. Weil das Schiff nicht wieder kommt, schwimmen die vier zur nächsten Insel. Hier scheint es keine Tiere zu geben (außer ein paar Springhasen), auch keine essbaren Pflanzen, und auch das Trinkwasser wird knapp. Also weiter zur nächsten Insel. Das sind 6km! Die vier sind noch erschöpft vom Schwimmen am Vormittag. Ein Sturm kommt auf. In den hohen Wellen treibt das Läuferschiff. Es ist verlassen und verwüstet, die Technik größtenteils zerstört. Und es befindet sich Blut auf dem Boden. Sie finden ein Überwachungsvideo auf einem Laptop. Die Trainer auf dem Schiff wurden überfallen, und die anderen Läufer und Mentoren sind in großer Gefahr. Das motorisierte Rettungsboot bringt die vier nach Sing Island (ihrem Zuhause). Jack und Flynn stellen fest, dass ihre Mutter verschwunden ist und das Arbeitszimmer ihres Vaters durchwühlt wurde. Es gibt eine Versammlung im Rathaus. Bürgermeister Collins beruhigt besorgte Angehörige. Er will ein Rettungsteam losschicken, doch die vier Freunde ziehen auf eigene Faust los. Sie wollen die anderen Teilnehmer des Rennens retten und Jack und Flynns verschollene Eltern finden. Auf der 5. Insel entdecken sie Unglaubliches!
Wow! Dieses Buch ist einfach genial! Es bietet Hochspannung bis zum Schluss! (Und es hat so ziemlich das coolste Cover, das mir seit langem untergekommen ist!)
Viel Spaß beim Lesen!!!
Buch bestellen?
Dieses Buch ist leider nicht direkt über die Homepage von RavensBuch bestellbar.
Jedoch könnt Ihr es gerne dort (oder natürlich auch bei anderen Buchhandlungen, sofern sie mit dem Großhändler LIBRI zusammenarbeiten) persönlich, telefonisch oder per Mail bestellen.
Patrick Jörger
Insellauf
978-3-947762-01-9
PJ Verlag
Alter: 12+/All Age
„Green Waters“ ist eine Inselgruppe zwischen Australien und Neuseeland, die unter Naturschutz steht. Der Arzt Robert verschwindet dort spurlos, als er Wasserproben sammelt. Seine Söhne Flynn und Jack wollen ihren Vater suchen. Für die Dauer des Insellaufs, einer Sportveranstaltung, ist das Verbot die Inseln zu betreten für die Teilnehmer aufgehoben. Jack tritt als Läufer an. Flynn kommt als Mentor mit. Er ist nicht so sportlich, eher der Denker-Typ. Sie erreichen die 3. Insel, bisher noch keine Spur von ihrem Vater. Ein Läufer stellt Jack ein Bein, der stürzt und verletzt sich den Knöchel. Flynn macht sich vom Schiff auf den Weg, ihm zu helfen. Jack hilft inzwischen Lee, die von einem Bären bedroht wird. Es gibt auch Wölfe und andere Raubtiere auf der Insel. Als Flynn die beiden findet, müssen sie feststellen, dass der Funkkontakt zum Schiff abgebrochen ist. Läuferin Lee hat keinen Mentor. Ihre Teilnahme ist ein Akt der Rebellion gegen ihre Eltern. Die drei treffen auf die weinende Sara. Ihr Läufer (und außerdem Halbbruder) Jordan ist tot. Er hat sich bei einem Sturz das Genick gebrochen. Sie suchen für die Nacht Schutz in einer Höhle. Am nächsten Morgen ist Jordans Leiche weg, wahrscheinlich war es der Bär. Der Bär benimmt sich sehr merkwürdig, überhaupt gibt es auf der Insel Tiere, die es hier (oder sonst wo) nicht geben dürfte. Launen der Evolution? Die vier Gestrandeten versuchen sich, zunächst erfolglos, im Jagen und Fischen. Dann, während Flynn und Sara einen Bogen bauen und eine Antilope erlegen, finden Jack und Lee beim Tauchen im See ein Schiffswrack und bergen einen Metallkoffer. Weil sie das Schloss nicht knacken können, werfen sie den Koffer von einem Berg und die Scharniere geben nach. Durch das gewaltsame Öffnen entströmt ein Gas, das einen Großteil der Dokumente in dem Koffer unleserlich macht. Es sind Skizzen und Beschreibungen von Tieren und ihren Veränderungen, versehen mit dem Logo des Chemiekonzerns Centox. Geheime Experimente? Eine Landkarte führt sie zu einem Bunker. Sie finden zerstörte Käfige und Knochen, aber es sind keine Menschen zu sehen. Plötzlich tauchen Säbelzahntiger auf, die eigentlich ausgestorben sind, doch sie verhalten sich untypisch. Sie greifen nicht an. Weil das Schiff nicht wieder kommt, schwimmen die vier zur nächsten Insel. Hier scheint es keine Tiere zu geben (außer ein paar Springhasen), auch keine essbaren Pflanzen, und auch das Trinkwasser wird knapp. Also weiter zur nächsten Insel. Das sind 6km! Die vier sind noch erschöpft vom Schwimmen am Vormittag. Ein Sturm kommt auf. In den hohen Wellen treibt das Läuferschiff. Es ist verlassen und verwüstet, die Technik größtenteils zerstört. Und es befindet sich Blut auf dem Boden. Sie finden ein Überwachungsvideo auf einem Laptop. Die Trainer auf dem Schiff wurden überfallen, und die anderen Läufer und Mentoren sind in großer Gefahr. Das motorisierte Rettungsboot bringt die vier nach Sing Island (ihrem Zuhause). Jack und Flynn stellen fest, dass ihre Mutter verschwunden ist und das Arbeitszimmer ihres Vaters durchwühlt wurde. Es gibt eine Versammlung im Rathaus. Bürgermeister Collins beruhigt besorgte Angehörige. Er will ein Rettungsteam losschicken, doch die vier Freunde ziehen auf eigene Faust los. Sie wollen die anderen Teilnehmer des Rennens retten und Jack und Flynns verschollene Eltern finden. Auf der 5. Insel entdecken sie Unglaubliches!
Wow! Dieses Buch ist einfach genial! Es bietet Hochspannung bis zum Schluss! (Und es hat so ziemlich das coolste Cover, das mir seit langem untergekommen ist!)
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"Das Erbe des Wolfes"
100% historisches Abenteuer, ohne Drachen und Zauberschwerter: "Das Erbe des Wolfes"!
Petra Horst
Das Erbe des Wolfes
978-3-947470-10-5
Stephan Moll Verlag
Alter: 12+
230 nach Christus: Der fünfzehnjährige Römer Julius reist ins ferne Germanien. Dort soll er bei seinem Großvater, dem Kommandanten eines Limes-Kastells, eine militärische Ausbildung erhalten. Doch es ist der Wunsch seines Vaters, nicht der von Julius. Als Julius aufmuckt und seinem Vater (einem mächtigen Feldherren des Kaisers) vor dessen Soldaten widerspricht, wird er mit 20 Stockschlägen bestraft. Sein Vater meint, dass seine Mutter den Jungen viel zu sehr verwöhnt hat und es Zeit für ihn ist, ein Mann zu werden. Sokrates, ein griechischer Sklave, der Julius auf seiner Reise begleitet und nicht viel älter ist als er, meint, nach den 4 Jahren Grundausbildung könne Julius ja immer noch etwas anderes tun. Beim Begrüßungsessen im Kastell kann Julius die Augen nicht von dem hübschen germanischen Mädchen Lioba abwenden. Er versucht zum ersten Mal Met und wird von der Wirkung überrascht. Er stürzt und muss sich übergeben. Als er sich auf einer Bank ausruht, hört er versehentlich ein Gespräch zwischen Vater und Großvater mit. Kann es sein, dass sein Vater gar nicht wirklich sein leiblicher Vater ist? Der Vater reist ab, und Julius hat bis zu seinem Geburtstag Zeit, sich ein bisschen einzugewöhnen. Er trifft Lioba wieder. Sie und ihr Bruder Ansgar treiben Handel mit den Römern und kommen regelmäßig zum Kastell. Julius Ausbildung beginnt, dabei wird dabei keine Rücksicht auf seine Herkunft genommen. Er und die anderen Neuen denken sich Streiche aus, die bei dem Centurio gar nicht gut ankommen und werden mit Schlägen bestraft. Lioba trifft sich mit ihm zum Essen, versorgt seine Wunden und küsst ihn zum Abschied. Julius fühlt ein Kribbeln im Bauch, ist zum 1. Mal verliebt. Lioba, Ansgar und ihr kleiner Cousin Arvid werden des Diebstahls beschuldigt. Sie sollen Legionäre bestohlen haben. Sie sind unschuldig, aber wer glaubt schon „Barbaren“? Ansgar soll gehängt und die anderen zu lebenslanger Sklaverei verdammt werden. Barbaren haben keine Rechte. Als Römer würden sie eine ordentliche Verhandlung bekommen. Julius erfährt, dass die angeblich bestohlenen Legionäre Lioba belästigt haben und Ansgar sie angriff, um seine Schwester und ihre Ehre zu verteidigen. Julius versucht, seinen Großvater um Gnade zu bitten, doch der empfängt ihn nicht. Da hat er eine Idee. Er erzählt den Wachen, wo die „Barbaren“ ihr Met lagern und befreit seine Freunde, als die Wachen schlafen. Die Wachen sollen dafür hingerichtet werden. Julius plagen Schuldgefühle und er beichtet seinem Großvater alles. Eigentlich müsste nun auch Julius für seinen Verrat sterben, aber sein Großvater wird die Sache für sich behalten und ihn stattdessen zu seinem Vater zurück schicken. Julius will wissen, wer sein wahrer Vater ist, doch sein Großvater redet sich heraus. Julius desertiert daraufhin aus dem Lager und sucht Antworten jenseits des Limes. Er sucht nach Armin, dem Jugendfreund seiner Mutter. Julius wird als Spion gefangen genommen und in das Lager eines germanischen Fürsten gebracht. Dieser Fürst ist Armin! Er ist Julius wahrer Vater und erkennt seinen Sohn offiziell an. Außerdem zeigt sich, dass Arvid Julius Halbbruder und Lioba damit Julius Cousine ist. Ein verbündeter Fürst ist in Bedrängnis. Die Römer plündern seine Dörfer. Julius wollte dem Krieg entkommen und nun zieht er mit den Germanen in die Schlacht gegen die Römer. Julius und Lioba werden von den Römern gefangengenommen. Plötzlich steht Julius seinem anderen Vater gegenüber …
Endlich mal wieder ein toller historischer Roman, ganz ohne Fantasy. Ist zwar der 3. Band der Reihe, aber unabhängig zu lesen. (In Teil 1 und 2 sind Julius Eltern die Helden.)
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Petra Horst
Das Erbe des Wolfes
978-3-947470-10-5
Stephan Moll Verlag
Alter: 12+
230 nach Christus: Der fünfzehnjährige Römer Julius reist ins ferne Germanien. Dort soll er bei seinem Großvater, dem Kommandanten eines Limes-Kastells, eine militärische Ausbildung erhalten. Doch es ist der Wunsch seines Vaters, nicht der von Julius. Als Julius aufmuckt und seinem Vater (einem mächtigen Feldherren des Kaisers) vor dessen Soldaten widerspricht, wird er mit 20 Stockschlägen bestraft. Sein Vater meint, dass seine Mutter den Jungen viel zu sehr verwöhnt hat und es Zeit für ihn ist, ein Mann zu werden. Sokrates, ein griechischer Sklave, der Julius auf seiner Reise begleitet und nicht viel älter ist als er, meint, nach den 4 Jahren Grundausbildung könne Julius ja immer noch etwas anderes tun. Beim Begrüßungsessen im Kastell kann Julius die Augen nicht von dem hübschen germanischen Mädchen Lioba abwenden. Er versucht zum ersten Mal Met und wird von der Wirkung überrascht. Er stürzt und muss sich übergeben. Als er sich auf einer Bank ausruht, hört er versehentlich ein Gespräch zwischen Vater und Großvater mit. Kann es sein, dass sein Vater gar nicht wirklich sein leiblicher Vater ist? Der Vater reist ab, und Julius hat bis zu seinem Geburtstag Zeit, sich ein bisschen einzugewöhnen. Er trifft Lioba wieder. Sie und ihr Bruder Ansgar treiben Handel mit den Römern und kommen regelmäßig zum Kastell. Julius Ausbildung beginnt, dabei wird dabei keine Rücksicht auf seine Herkunft genommen. Er und die anderen Neuen denken sich Streiche aus, die bei dem Centurio gar nicht gut ankommen und werden mit Schlägen bestraft. Lioba trifft sich mit ihm zum Essen, versorgt seine Wunden und küsst ihn zum Abschied. Julius fühlt ein Kribbeln im Bauch, ist zum 1. Mal verliebt. Lioba, Ansgar und ihr kleiner Cousin Arvid werden des Diebstahls beschuldigt. Sie sollen Legionäre bestohlen haben. Sie sind unschuldig, aber wer glaubt schon „Barbaren“? Ansgar soll gehängt und die anderen zu lebenslanger Sklaverei verdammt werden. Barbaren haben keine Rechte. Als Römer würden sie eine ordentliche Verhandlung bekommen. Julius erfährt, dass die angeblich bestohlenen Legionäre Lioba belästigt haben und Ansgar sie angriff, um seine Schwester und ihre Ehre zu verteidigen. Julius versucht, seinen Großvater um Gnade zu bitten, doch der empfängt ihn nicht. Da hat er eine Idee. Er erzählt den Wachen, wo die „Barbaren“ ihr Met lagern und befreit seine Freunde, als die Wachen schlafen. Die Wachen sollen dafür hingerichtet werden. Julius plagen Schuldgefühle und er beichtet seinem Großvater alles. Eigentlich müsste nun auch Julius für seinen Verrat sterben, aber sein Großvater wird die Sache für sich behalten und ihn stattdessen zu seinem Vater zurück schicken. Julius will wissen, wer sein wahrer Vater ist, doch sein Großvater redet sich heraus. Julius desertiert daraufhin aus dem Lager und sucht Antworten jenseits des Limes. Er sucht nach Armin, dem Jugendfreund seiner Mutter. Julius wird als Spion gefangen genommen und in das Lager eines germanischen Fürsten gebracht. Dieser Fürst ist Armin! Er ist Julius wahrer Vater und erkennt seinen Sohn offiziell an. Außerdem zeigt sich, dass Arvid Julius Halbbruder und Lioba damit Julius Cousine ist. Ein verbündeter Fürst ist in Bedrängnis. Die Römer plündern seine Dörfer. Julius wollte dem Krieg entkommen und nun zieht er mit den Germanen in die Schlacht gegen die Römer. Julius und Lioba werden von den Römern gefangengenommen. Plötzlich steht Julius seinem anderen Vater gegenüber …
Endlich mal wieder ein toller historischer Roman, ganz ohne Fantasy. Ist zwar der 3. Band der Reihe, aber unabhängig zu lesen. (In Teil 1 und 2 sind Julius Eltern die Helden.)
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"Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin"
Ein spannendes Praktikum beim Film: "Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin"!
Wacker und Freunde
Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin
978-3-00-057198-5
Wacker und Freunde Verlag
Alter: 10+
Amras Onkel Feridun ist Kameramann. Er bietet Amra an, in den Sommerferien ein Schnupperpraktikum bei seiner Kollegin, der Kostümbildnerin Anna zu machen, wenn sie den Film „Shivas Bruder“ drehen. Regisseur Werner und Produzentin Frau Meierhenrich geben ihr ok dazu, aber Amra muss sich an bestimmte Regeln halten: Nicht stören oder im Weg stehen, immer freundlich sein und keine Geheimnisse ausplaudern. Trotz des letzten Punktes muss sie unbedingt ihrer besten Freundin Heidi erzählen, dass der süße Jungschauspieler Julian Koch, für den die halbe Klasse schwärmt, mit von der Partie ist. Amra muss erst einmal den Unterschied zwischen Drehbuch und Drehplan lernen: Das Drehbuch entstand aus der Buchvorlage und enthält die Storyline, die Liste der Personen und die Szenen, im Drehplan geht es um Drehorte, Drehtage etc. Sie staunt, wie viele Leute an so einem Film beteiligt sind. Onkel Feridun ist schon vor Drehbeginn fix und alle, weil so viel vorzubereiten ist. Dann kommt der 1. Drehtag. Aufnahmeleiter Jan hat das Haus seiner Großtante für den Dreh gemietet. Dieser Jan lässt ganz schön den Chef raus hängen. Amra geht Anna zur Hand. Am 2. Tag passt Amra auf das Baby einer Schauspielerin auf, der der Babysitter abgesprungen ist, und Maskenbildner Helga, der eigentlich Holger heißt, macht ihr in der Pause eine coole Beehive-Frisur. Leider rutscht Amra ein „Blödmann“ gegenüber Jan raus. Am nächsten Tag lernt Amra Natalia kennen, die die Shiva spielt, und als Kinderdarstellerin eine eigene Betreuerin am Set hat. Für Kinder gelten nämlich besondere Regeln, auch darüber, wie lange und wie oft sie drehen dürfen. Feridun erklärt Amra die Kameraeinstellungen und sie erfährt, was eine Schärfezieherin so macht. Es gibt so viel zu lernen: Was sind Takes und wofür ist eigentlich die Klappe da? Am 4. Tag muss Amra nicht nur bügeln (Oje, ein Brandfleck!) und Socken föhnen, sondern lernt auch endlich Julian kennen. Leider erweist er sich als kleiner Giftzwerg mit Brille, ist total unhöflich und lacht Amra wegen ihrer abstehenden Haare aus. Am nächsten Tag wird an einem anderen Set die Wohnung aus dem Film nachgestellt. Die wird nämlich überschwemmt. Die Zuschauer dürfen später nicht merken, dass an zwei Orten gedreht wurde, daher muss alles genau stimmen. Die Feuerwehr sorgt für die Überschwemmung des Sets, und die Schauspieler tragen Neoprenanzüge unter der Kleidung und Folie um die Füße, damit sie nicht nass werden. Der Praktikant vom Sounddesign erzählt Amra außerdem eine Menge über Ton. Am Tag darauf ist Außendreh, und Julian meckert ohne Ende. Er macht Stress, weil sein T-Shirt weg ist, dabei war es sein eigener Hund, der es verschleppt hat. Amra kann sich nicht länger beherrschen, und sagt ihm gehörig die Meinung. In der Nacht hat sie Alpträume. Wird sie jetzt gefeuert? Sie muss sich bei Julian entschuldigen, aber darf bleiben. Als sie im Bowling-Center drehen, lernt Amra, wozu man Komparsen braucht. Als eine der Komparsinnen, die Rentnertin Frau Hummel, eine Bowling-Kugel auf den Fuß bekommt und ins Krankenhaus muss, hat Amra die Idee, dass doch ihre Omi einspringen könnte. Die ist im Kostüm kaum wieder zu erkennen. Viel zu schnell gehen die zehn Praktikumstage vorbei. Amra staunt, dass der Film erst in einem Jahr in die Kinos kommen wird, obwohl die Dreharbeiten in vier Wochen vorbei ist, denn dann folgt noch die Postproduktion … .
Eine tolle Geschichte, vollgepackt mit allem, was Du schon immer über das Filmemachen wissen wolltest! So viel cooler als jedes Sachbuch!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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https://ravensbuch.de/shop/item/9783000571985
Wacker und Freunde
Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin
978-3-00-057198-5
Wacker und Freunde Verlag
Alter: 10+
Amras Onkel Feridun ist Kameramann. Er bietet Amra an, in den Sommerferien ein Schnupperpraktikum bei seiner Kollegin, der Kostümbildnerin Anna zu machen, wenn sie den Film „Shivas Bruder“ drehen. Regisseur Werner und Produzentin Frau Meierhenrich geben ihr ok dazu, aber Amra muss sich an bestimmte Regeln halten: Nicht stören oder im Weg stehen, immer freundlich sein und keine Geheimnisse ausplaudern. Trotz des letzten Punktes muss sie unbedingt ihrer besten Freundin Heidi erzählen, dass der süße Jungschauspieler Julian Koch, für den die halbe Klasse schwärmt, mit von der Partie ist. Amra muss erst einmal den Unterschied zwischen Drehbuch und Drehplan lernen: Das Drehbuch entstand aus der Buchvorlage und enthält die Storyline, die Liste der Personen und die Szenen, im Drehplan geht es um Drehorte, Drehtage etc. Sie staunt, wie viele Leute an so einem Film beteiligt sind. Onkel Feridun ist schon vor Drehbeginn fix und alle, weil so viel vorzubereiten ist. Dann kommt der 1. Drehtag. Aufnahmeleiter Jan hat das Haus seiner Großtante für den Dreh gemietet. Dieser Jan lässt ganz schön den Chef raus hängen. Amra geht Anna zur Hand. Am 2. Tag passt Amra auf das Baby einer Schauspielerin auf, der der Babysitter abgesprungen ist, und Maskenbildner Helga, der eigentlich Holger heißt, macht ihr in der Pause eine coole Beehive-Frisur. Leider rutscht Amra ein „Blödmann“ gegenüber Jan raus. Am nächsten Tag lernt Amra Natalia kennen, die die Shiva spielt, und als Kinderdarstellerin eine eigene Betreuerin am Set hat. Für Kinder gelten nämlich besondere Regeln, auch darüber, wie lange und wie oft sie drehen dürfen. Feridun erklärt Amra die Kameraeinstellungen und sie erfährt, was eine Schärfezieherin so macht. Es gibt so viel zu lernen: Was sind Takes und wofür ist eigentlich die Klappe da? Am 4. Tag muss Amra nicht nur bügeln (Oje, ein Brandfleck!) und Socken föhnen, sondern lernt auch endlich Julian kennen. Leider erweist er sich als kleiner Giftzwerg mit Brille, ist total unhöflich und lacht Amra wegen ihrer abstehenden Haare aus. Am nächsten Tag wird an einem anderen Set die Wohnung aus dem Film nachgestellt. Die wird nämlich überschwemmt. Die Zuschauer dürfen später nicht merken, dass an zwei Orten gedreht wurde, daher muss alles genau stimmen. Die Feuerwehr sorgt für die Überschwemmung des Sets, und die Schauspieler tragen Neoprenanzüge unter der Kleidung und Folie um die Füße, damit sie nicht nass werden. Der Praktikant vom Sounddesign erzählt Amra außerdem eine Menge über Ton. Am Tag darauf ist Außendreh, und Julian meckert ohne Ende. Er macht Stress, weil sein T-Shirt weg ist, dabei war es sein eigener Hund, der es verschleppt hat. Amra kann sich nicht länger beherrschen, und sagt ihm gehörig die Meinung. In der Nacht hat sie Alpträume. Wird sie jetzt gefeuert? Sie muss sich bei Julian entschuldigen, aber darf bleiben. Als sie im Bowling-Center drehen, lernt Amra, wozu man Komparsen braucht. Als eine der Komparsinnen, die Rentnertin Frau Hummel, eine Bowling-Kugel auf den Fuß bekommt und ins Krankenhaus muss, hat Amra die Idee, dass doch ihre Omi einspringen könnte. Die ist im Kostüm kaum wieder zu erkennen. Viel zu schnell gehen die zehn Praktikumstage vorbei. Amra staunt, dass der Film erst in einem Jahr in die Kinos kommen wird, obwohl die Dreharbeiten in vier Wochen vorbei ist, denn dann folgt noch die Postproduktion … .
Eine tolle Geschichte, vollgepackt mit allem, was Du schon immer über das Filmemachen wissen wolltest! So viel cooler als jedes Sachbuch!
Viel Spaß beim Lesen!!!
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