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Mittwoch, 25. Januar 2017

"Ich gebe dir die Sonne"

Ein Buch, das leuchtet: "Ich gebe dir die Sonne"!

Jandy Nelson, übersetzt von Catrin Fritscher
Ich gebe dir die Sonne
978-3-570-16459-4
cbt Verlag
Alter: 14+

Noah und Jude (beide 13) sind Zwillinge, unzertrennlich. Ihr Vater ist Wissenschaftler, ihre Mutter eine abgedrehte Träumerin, die ständig mit der toten Oma redet. Noah ist ein stiller Eigenbrötler und begnadeter Künstler. Er wird von den Älteren gemobbt und gequält. Jude hingegen ist mutig. Sie springt von den Klippen, ist beliebt, hat viele Freunde. Die Jungs stehen auf sie, vor allem seit ihr über Nacht ein Busen wuchs. Die Mutter der Zwillinge will die beiden auf den Rat der toten Oma hin an einer angesehenen Kunstschule anmelden. Sie selbst hatte als Pflegekind nie diese Chance und überträgt ihren Traum auf ihre Kinder. Noah ist begeistert, Jude eher weniger. Noah schleicht sich voller Vorfreude aufs Schulgelände und nimmt sozusagen heimlich durch Fenster am Sommerkurs für Aktzeichnen teil. So lernt er Oscar kennen, ein Aktmodell mit Alkoholproblem. Dann verliebt sich Noah zum ersten Mal. Der neue Nachbarjunge Brian bringt sein Herz zum Hüpfen. Brian strahlt eine ungeheure Ruhe aus, sammelt mit Begeisterung Meteoriten und weiß alles über die Sterne und das Weltall. Außerdem ist er an seinem Internat einer der besten Baseballspieler. Es kommt zwischen den beiden zu mehr oder weniger zufälligen Berührungen, sie „halten Händchen“, doch der von Noah ersehnte Kuss bleibt aus. Dafür muss er beim Partyspiel „7 Minuten im Himmel“ ein Mädchen küssen, und Brian verschwindet im Laufe dieses Spiels ausgerechnet mit Jude im Schrank. Als Brian in den Winterferien aus dem Internat zurückkehrt, bekommt Noah endlich seinen Kuss. Dummerweise erwischt Noahs Mutter die beiden beim Fummeln. Brian, der seine Sportkarriere nicht gefährden will, macht Schluss und knutscht lieber mit einem Mädchen. Noah tobt vor Wut und outet ihn. Nachher tut es ihm leid, doch es ist zu spät. Die Beziehung der Eltern geht in die Brüche. Die Mutter hat eine Affäre. Jude verkracht sich total mit ihrer Mutter, und tut etwas, dass Noahs Leben zerstören wird. Als dann auch noch die Mutter bei einem Unfall stirbt, springt der verzweifelte Noah von der Klippe, doch Jude kann ihn aus dem Meer ziehen und wiederbeleben … .
3 Jahre später: Nicht Noah wurde an der Kunstschule aufgenommen, sondern Jude. Sie hat ihre sexy Kleider gegen Kapuzenpullis getauscht, meidet Jungs, redet dafür mit Geistern. Nicht nur, dass ihre tote Oma immer bei ihr ist, sie glaubt, der wütende Geist ihrer Mutter zerstöre ihre Kunstwerke. Daher will sie mit Stein arbeiten, eine Skulptur der Mutter herstellen, die unzerstörbar ist. Sie wird von ihrem Lehrer an den exzentrischen, kolumbianischen Bildhauer Garcia verwiesen. Der nimmt eigentlich keine Schüler, macht aber bei Jude eine Ausnahme. Sie schüttet ihm ihr Herz aus, und er kritisiert schonungslos ihre bisherigen Werke. Durch Garcia lernt sie Oscar kennen und verliebt sich in ihn. Leider ist er ein ziemlicher Casanova, der viele Eisen im Feuer hat. Doch er hat diese besondere Fotoserie von Jude gemacht, und beteuert, dass es ihm ernst mit ihr ist. Jude macht sich Sorgen um Noah. Er hat sich verändert, macht nichts mehr mit Kunst. Er ist nun Sportler und so beliebt wie sie früher war, doch sie will den alten Noah zurück. Sie erkennt, dass die Skulptur, die sie machen muss, nicht ihre Mutter darstellen wird, sondern Noah und sie. Doch um alles wieder hinzubiegen, muss sie Noah gestehen, was sie damals getan hat. Doch ehe sie dazu kommt, erfährt sie, dass Noah auf der höchsten Klippe steht und springen will. Kann sie ihn retten wie damals?
Noah und Jude erzählen abwechselnd. Absolut genial! Hat das Zeug zum Lieblingsbuch!
Viel Spaß beim Lesen!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783570164594

Mittwoch, 18. Januar 2017

"Die Weltenfabrik – Jan Lux und der Schatten der Herrin"

Nur mal kurz die Welt retten?: "Die Weltenfabrik – Jan Lux und der Schatten der Herrin"

Christoph Dolge
Die Weltenfabrik – Jan Lux und der Schatten der Herrin
978-3-7412-9785-4
BOD Verlag
Alter: 12+

Bis auf die Tatsache, dass er mit vollem Namen eigentlich Johannes Luchs von Bravenstein heißt und auf einer echten Burg wohnt, ist Jan Lux ein ganz normaler Junge. Mit seinen besten Freunden Nadir und Clara zockt er Videospiele, skatet im Park und schlägt sich mit Schulhoftyrann Lukas und seinen Kumpels herum, die ihn permanent piesacken. Jan ahnt nichts von den Schatten, die ihn belauern oder der schweren Aufgabe, die ihm bevorsteht. Doch dann verwandelt sich Claras Vater vom engagierten Wissenschaftler plötzlich in einen antriebslosen Zombie, Nadir bekommt Besuch von einer Echse, die seine Hausaufgaben frisst, und Jan kann auf einmal in die Zukunft sehen. Die Echse, eigentlich ein Drache namens Fang, sucht die Freunde auf. Nur Nadir, den Fang den „Seneschall“ nennt, kann ihn verstehen. Fang meint, der „Seneschall“ und der „Rakelor“, damit meint er Jan, müssen diese Welt verlassen. Die Realität zerfließt, und die drei Freunde landen in einer seltsamen Fabrik. Clara, die eigentlich gar nicht mitkommen sollte, aber nicht davon abzubringen war ihre Freunde zu begleiten, übersteht den Übergang nicht besonders gut. Sie ist blind. In der Fabrik, es handelt sich hier um die Weltenfabrik, den Ursprung aller Welten, treffen die Freunde auf Kinder aus allen möglichen Ländern der Erde, die alle besondere Gaben haben. Moéma und Apuá kommen aus Südamerika. Moéma kann Pflanzen beeinflussen und Apuá mit Tieren sprechen. Außerdem ist er immun gegen Gedankenkontrolle. Paddy aus Australien ist Telekinet und die chinesischen Zwillinge Yue und Shu können Gegenstände aus anderen Welten „greifen“. Fang und Oteiron, einer der „Erbauer“, erklären das Prinzip der Fabrik. Jan macht sich große Sorgen um die Erde. Er hat in einer Zukunftsvision gesehen, wie die Menschen immer teilnahmsloser werden und die Erde zugrunde geht. Im Garten der Fabrik lernen die Kinder sich, ihre Gaben und die Pflanzenfrau Âvia kennen, bevor sie zu einer Trainingsmission in die Welt Zhanhar aufbrechen. Währenddessen ist die immer noch blinde Clara in der Mnemothek, einer Bibliothek ohne Bücher, die aus Gedanken und Erinnerungen besteht. Dort zeigt ihr Sarrigan alles, und Clara lernt die Lesegeister kennen, Symbionten, die Informationen direkt an ihre Wirte übermitteln können. Auf Zhanhar treffen die anderen derweil die mechanische Rasse der Tak-Tak. Dann wird Paddy von einem Schatten entführt, und Jan macht sich große Vorwürfe, weil er nicht besser auf ihn aufgepasst hat. Zurück in der Fabrik besuchen die Freunde den Basar, freunden sich mit dem Zwergenvolk der Krasspari an und werden von Craawn im Umgang mit den Schwebeschuhen „Plane Skaters“ geschult. Plötzlich taucht ein Schatten-Paddy in der Farbrik auf, der sich zunächst in Lukas und dann in Jans gruselige Sportlehrerin verwandelt und Jan angreift. Der Schatten nennt sich „Herrin“. Vor Millionen von Jahren erschuf die Herrin die Fabrik und die Erbauer, doch die rebellierten und vertrieben sie. Seitdem sinnt sie auf Rache. Jan gelingt es, die Herrin mit Licht zu vertreiben. Nach einer weiteren Trainingsmission auf dem Planetoid Ix, der keine Atmosphäre besitzt, finden die Kinder Craawn ermordet auf, und Fang fällt in die Hände der Herrin. Sie folgen ihr zu einer Welt, die aus dem Körper eines Riesen besteht. In dessen Inneren hat sich die Herrin eingenistet. Jan beschließt, sich zu opfern, um seine Freunde und die Erde zu retten, doch dann kommt alles anders … .
Genial! Eine super spannende, originelle Fantasy-Geschichte, die Lust auf mehr macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Unsichtbare"

Flaschenpost aus Syrien: "Die Unsichtbare"!

Cora Gofferjé & Christina Groth
Die Unsichtbare
978-3-86357-166-5
fe-Medienverlag
Alter: 12+

2014: Eine Woche Ferien in der Türkei, zusammen mit Mama, Mamas bester Freundin Marlene und deren nerviger Tochter Johanna, das kann ja heiter werden, findet die dreizehnjährige Carlotta. Johanna ist eine eingebildete Mode-Zicke mit eigenem You-Tube-Kanal, während sich Carlotta mehr für Fußball interessiert und später einmal Pilotin werden will. Carlotta ist besorgt über die Wahl ihres Urlaubsortes, denn im Nachbarland Syrien herrscht Krieg. Ihre Mutter hat mehr Angst vor dem Flug. Als Carlotta am Urlaubsstrand schwimmen geht, entdeckt sie eine Flaschenpost. Sie stammt von Benazir aus Damaskus und enthält einen Wunschzettel an den Nikolaus. Carlotta entdeckt Benazir auf Facebook, und die beiden Mädchen beginnen sich regelmäßig zu schreiben. Benazir, ihr Name bedeutet „Die Unsichtbare“, ist mittlerweile vierzehn Jahre alt. Den Brief an den Nikolaus hat sie vor über vier Jahren geschrieben. Ihre Mutter lebte als Kind in Berlin, daher kann sie fast fließend Deutsch. Sie erzählt Carlotta von ihrer Familie, die Christen sind, ihrem Leben und auch vom Krieg. 2016: Seit etwa einem Jahr hat Carlotta nichts mehr von ihrer „Brieffreundin“ gehört. Plötzlich steht Benazirs älterer Bruder Jamal vor der Tür und gibt ihr ein Paket voller Briefe. Die Enttäuschung ist zunächst groß. Die Briefe sind in Arabisch geschrieben. Doch dann entdeckt sie eine geheime Nachricht. Voller Sorge um Benazir sucht Carlotta das Flüchtlingszentrum auf. Der nette Herr Bausch hilft ihr, Kontakt mit Benazirs Bruder Jamal aufzunehmen, der als Übersetzer arbeitet. Jamal weiß jedoch auch nicht, wo seine Schwester ist. Im Zentrum trifft Carlotta Leo, den sie vom Segelflugplatz kennt, wo sie heimlich Stunden nimmt, während ihre Eltern glauben, sie sei beim Schwimmkurs. Leo ist hier ehrenamtlich tätig, was sie ihm gar nicht zugetraut hätte, denn er ist von Typ her eher wie Johanna. Vom Segelfliegen kennt sie auch Bela. Der ist ziemlich verknallt in sie, und sie mag ihn auch. Sie erzählt ihm von Benazir und Jamal, und er will ihr bei ihrer Suche helfen. Auch Carlottas Mutter engagiert sich, nachdem sie Jamal kennengelernt hat. Im Zentrum will sie bei der Essensausgabe und in der Kleiderkammer mitarbeiten. Jamal zieht in die Einliegerwohnung in Carlottas Elternhaus und bekommt einen Job in der Gärtnerei ihres Vaters. So oft es geht, liest Jamal Carlotta aus Benazirs Briefen vor, und Carlotta erfährt, was ihre Freundin erlebt hat: Benazirs Eltern haben ihr Internet und Handy verboten, lassen sie aus Angst kaum noch aus dem Haus. Sie kann nur noch heimlich Briefe schreiben. Benazir sorgt sich um Jamal, der verschwunden ist und hat sich in Jamals besten Freund Amir verknallt, der ihr einen USB-Stick anvertraut. Jamal berichtet Carlotta beim Vorlesen, in welchen Schwierigkeiten er und Amir waren und welch brisante Fotos der Stick enthält. Carlotta denkt ununterbrochen an Benazir. Wo sie jetzt wohl ist? Sie schreibt von Amir, vom Tod ihrer Mutter, von der Flucht in den Libanon. Ihre eigenen Sorgen, Jungs-Probleme mit Bela und Leo, und die pubertätsbedingten Streitereien mit den überängstlichen Eltern kommen Carlotta da ganz unbedeutend vor. Jamal wird mehr und mehr wie ein großer Bruder für Carlotta. Sie findet es ätzend, wie intolerant viele darauf reagieren, dass er bei ihnen wohnt. Vor allem die fiese Nele verletzt sie mit ihren Kommentaren. Carlotta klebt ihr eine, doch Nele rächt sich. Mit Johanna versteht sich Carlotta hingegen plötzlich besser. Irgendwann sind Carlotta und Jamal bei Benazirs letztem Brief angekommen … .
Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte der ganz besonderen Art!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Luisas Chance"

Hin und her gerissen zwischen Theaterbühne und Pferdestall: "Luisas Chance"!

Carola Wegerle
Luisas Chance
978-3-7375-7541-6
epubli Verlag
Alter: 12+

Die dreizehnjährige Luisa ist sehr enttäuscht, als der Theaterkurs an ihrer Schule mangels Interessenten nicht zustande kommt, weil sie für ihr Leben gern Theater spielt. Ihre beste Freundin Verena, sie sich nur für schnelle Autos begeistert, kann ihre Enttäuschung nicht wirklich nachvollziehen.Trost sucht und findet Luisa nur bei ihrem Pferd Racker. Eigentlich ist Racker nicht wirklich ihr Pferd, aber sie hat einen Deal mit seinem Besitzer. Sie darf Racker reiten, wenn sie dafür den Stall ausmistet. Daniel, Sohn des Reitstallbesitzers, lässt ihr Herz höher schlagen. Er ist schon sechzehn, doch er liebt Pferde und die Natur genauso wie Luisa. Als im Stadttheater ein offenes Vorsprechen für das Stück „Heimat ist kein Ort“ stattfindet, macht Luisa mit. Die anderen Bewerberinnen sind alle schon älter und sexy gekleidet. Luisa macht sich nicht allzu große Hoffnungen auf die Rolle. In dem Stück geht es um einen jungen Juden namens Sebastian, der 1913 nach Amerika auswandert, und der seine Schwester Antonia über alles liebt. Luisa soll beim Vorsprechen diese Schwester spielen und muss dafür mit dem überheblichen Schauspieler Konstantin „kuscheln“, der sie abwertend als kleines Kind bezeichnet. Sie fällt aus allen Wolken, als sie die Rolle der jungen Antonia (in späteren Szenen wird die Rolle dann von einer erwachsenen Schauspielerin verkörpert) tatsächlich bekommt. Ihre Eltern machen sich Sorgen, dass die Proben zu viel für Luisa sind und die Schule zu kurz kommt, doch nachdem Luisa ihnen versichert hat, sie würde das schaffen, unterschreiben sie den Vertrag. Die Proben sind an drei Nachmittagen in der Woche. Luisa macht die Hausaufgaben einfach in der Schule, doch für Racker bleibt leider kaum noch Zeit. Die Proben machen Spaß, obwohl der Schnösel Konstantin, der den Sebastian spielt, Luisa wie ein Stück Holz behandelt. Als Sebastian wegen einer Verletzung im Krankenhaus landet, springt Leonard für ihn ein. Der ist ganz anders. Zwischen ihm und Luisa stimmt die Chemie, wenn sie gemeinsam proben. Für Luisa ist es sogar noch mehr. Sie hat sich bis über beide Ohren verliebt. Da Leonard noch Schwierigkeiten mit dem Text hat, trifft sie sich heimlich abends mit ihm zum Lernen. Als ihre Eltern mitbekommen, dass sie sich weggeschlichen hat, gibt es ein riesiges Donnerwetter. Doch Luisa hat noch ganz andere Sorgen. Sie hat gesehen, wie „ihr“ Leonard hinter der Bühne leidenschaftlich die erwachsene „Antonia-Version“ geküsst hat und fühlt sich ganz furchtbar. Ihr Herz ist gebrochen. Als sie bei Racker Trost suchen will, schmeißt sie der Reitstallbesitzer kurzerhand raus, denn wer sein Pferd dermaßen vernachlässigt, hat hier nichts zu suchen. Luisa fühlt sich einsam. Sie hat Leonard, Racker und auch Daniel verloren. Erst überlegt sie, das Theater einfach hinzuschmeißen, doch dann entscheidet sie sich, weiterzumachen. Bei den Proben sperrt sie ihre Gefühle aus und spielt ganz professionell. Die Aufführung rückt immer näher. Luisa hat einige Probleme in der Schule und überredet Verena, mit ihr Physik und Mathe zu lernen. Doch dann findet eine Spezial-Probe statt, und sie lässt Verena, die extra für sie ein Spiel ihrer Lieblingseishockeymannschaft hat sausen lassen, hängen. Verena redet in der Schule kein Wort mehr mit ihr. Um es wieder gut zu machen, lädt Luisa Verena zur Generalprobe ein. Wird sie kommen? Werden die beiden wieder Freundinnen? Wird die Aufführung gelingen? Und was wird jetzt aus Racker und vor allem aus Daniel, der bei Luisa noch immer Schmetterlinge im Bauch verursacht?
In diesem dünnen Buch steckt eine Menge drin! Eine spannende und lebensnahe Story!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 11. Januar 2017

"Tigerherz – Der Prinz des Dschungels"

Dschungelabenteuer mit Action und Herz: "Tigerherz – Der Prinz des Dschungels"!

Robin Dix
Tigerherz – Der Prinz des Dschungels
978-3-8339-0391-5
Baumhaus Verlag
Alter: 10+

Der Monsun kommt wie ein Drache über den Dschungel, und in den Ruinen der einstigen Menschenstadt wird ein Königssohn geboren: Raja. Sein Vater Eisfell ist der König des Dschungels, ein weißer Tiger, seine Mutter ist Tigerin Cinta. Eisenkralle, der böse Bruder von Eisfell, lässt diesen von einer Königskobra ermorden, um selbst den Thron besteigen zu können. Er verletzt den kleinen Raja mit seiner Kralle am Ohr, doch Cinta kann mit dem neugeborenen Prinzen fliehen. Sie verstecken sich die nächsten Jahre im Dschungel, zusammen mit Biru, einem Gecko, der früher ein Ratgeber des Königs war und nun den Prinzen unterrichtet und zum Jäger ausbildet. Raja wartet, bis seine Zeit gekommen ist und er den Thron von seinem verräterischen Onkel zurück erobern kann, doch Eisenkralle will nicht warten, bis Raja ihm gefährlich werden kann. Seine Spione spüren ihn und seine Mutter auf. Cinta opfert sich, damit Raja und Biru entkommen können. Die beiden schlagen sich zum Meer durch. Auf einer Insel vor der Küste soll Raja seine Ausbildung beenden. Er vermisst seine Mutter und macht erste Beute. Leider ist er verwöhnt und hochnäsig, hält sich für etwas Besseres, weil er ein Prinz ist und erwartet Respekt, ohne eine Gegenleistung bringen zu müssen. Diese Haltung bringt ihn in Schwierigkeiten. Er wird von einer Python beinahe erwürgt und ertrinkt fast in Sumpfloch. Biru, der Maki Luku und der Malaienbär Makan retten ihn. Raja verabschiedet sich von Biru und schwimmt zur Insel, verfolgt von einem Hai, und tritt völlig erschöpft vor den Panther Senjata. Doch da er dessen Frage nicht richtig beantworten kann, muss er wieder gehen. Er verbringt die nächste Zeit bei Luku und Makan, die im Revier des alten, einäugigen Tigers Ayah leben. Ayah ist für Raja nur ein bemitleidenswerter Tattergreis, den die anderen mit Beute versorgen, doch dieses friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Tiere, die sich die Verlorenen nennen, weil sie sonst keiner will, funktioniert. Raja lernt, dass Jagen auch Spaß machen kann und albert mit den anderen herum. Seine neuen Freunde erwarten nichts von ihm wie Biru oder wollen Versprechungen wie seine Mutter. Für sie ist er einfach ein Kumpel, mit dem man durch den Dschungel tollen kann. Im Reich von Eisenkralle regiert indes der Terror. Mit seiner Affenarmee hält er seine Untertanen unter Kontrolle. Jeder muss ihm Tribut zollen. Wer kein Opfer bringt, dessen Art wird gnadenlos gejagt. Alle fügen sich. Obwohl Raja die Zeit bei seinen neuen Freunden genießt, findet er dieses lockere Leben und die mickrige (aber schmackhafte) Beute insgeheim unwürdig für sich. Er will das Krokodil Menganga aufsuchen, das angeblich in die Zukunft sehen kann, um die Lösung für Senjatas Rätsel zu erfahren, um so doch noch als Schattenkrieger ausgebildet werden zu können. Doch Menganga lockt ihn in eine Falle und will ihn fressen. Der vorlaute Vogel Mata verrät Eisenkralle, wo Raja ist. Raja wurde zum Glück von seinen Freunden inzwischen aus der Höhle des Krokodils befreit. Eisenkralle kämpft mit Ayah, der ihn tatsächlich vertreiben kann. Raja empfindet plötzlich Respekt für den alten Tiger. Doch Eisenkralle gibt nicht so schnell auf und rückt bald mit seiner Armee an. Er kämpft nicht fair und nimmt Ayah gefangen. Wenn sich Raja ihm nicht freiwillig stellt, wird er Ayah töten. Raja muss gegen ihn kämpfen, doch er sieht ein, dass er allein keine Chance hat. Zum Glück hat er Freunde, und er hat eingesehen, wie wichtig das ist. Viele Pfoten bilden eine Klaue! Gemeinsam können sie es schaffen!
Genial!!! „Dschungelbuch“ meets „Warrior Cats“! Mit coolem Sammelkartenspiel im Buch!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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