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Mittwoch, 11. Juni 2014

"Eve & Caleb - Kein Garten Eden"


Das grandiose Finale der Trilogie: "Eve & Caleb - Kein Garten Eden"!

Anna Carey, übersetzt von Ulrike Köbele
Eve & Caleb – Kein Garten Eden (Band 3)
978-3-7855-7105-7
Loewe Verlag
Alter: 14+

Eve spielt im Palast ihres Vaters die brave Tochter und Prinzessin, außerdem die glückliche Ehefrau von Charles, doch seit dem Tod ihrer großen Liebe Caleb ist sie nicht mehr glücklich. Ihr einziges Ziel ist es, den Rebellen, denen es vielleicht sogar gelingen könnte, die Kolonien auf ihre Seite zu ziehen, zu helfen, die Stadt einzunehmen. Sie schmiedet Pläne mit dem Rebellen Moss, auch bekannt als Reginald, dem Pressesprecher des Königs. Moss gibt ihr Bücher, in denen ein Messer, ein Funkgerät und Oleanderextrakt versteckt sind. Eve soll den König mit dem Oleanderextrakt vergiften und dann fliehen. Als ihr selbst dann dauernd übel ist, glaubt sie zunächst, jemand wolle auch sie vergiften, doch dann erfährt sie, dass sie schwanger ist. Alle glauben, es sei von Charles. Niemand weiß, dass sie nur eine Scheinehe führen und er seit ihrer Hochzeit auf der Couch schläft. Das Baby ist von Caleb, ein Kind der Liebe, gezeugt beim ersten und einzigen Mal. Nur ihrer Cousine Clara, die in Charles verliebt ist, sagt Eve die Wahrheit. Eves Mordanschlag auf ihren Vater schlägt fehl. Sie hatte das Pulver in seinen Blutdrucktabletten ausgetauscht, doch er erholt sich wieder von seiner rätselhaften „Krankheit“. Es kommt zu Unruhen. Rebellen, die Eve kannte, werden öffentlich gehängt. Die Mädchen aus den Schulen werden zu ihrem eigenen Schutz in die Stadt gebracht und Eve sucht unter ihnen nach Pip, Ruby und Arden, doch die sind längst aus ihren Schulen geflohen. Dafür findet ihre frühere Dienerin dort endlich ihre Tochter Sarah. Als Eve schließlich durch einen der Tunnel aus der Stadt fliehen muss, nimmt sie Beatrice, Sarah, Clara und einige der Mädchen mit. Sie wollen nach Califia. Doch unterwegs gibt es einige Komplikationen. Helene bricht sich das Bein und Bette nutzt heimlich das Funkgerät, um „Hilfe“ zu holen. Viele der Mädchen, so auch Bette, glauben Eve nicht, was sie ihnen über die Schulen erzählt. Sie erreichen das Höhlenversteck der Jungs, doch nur die beiden Jüngsten, Silas und Benny, sind noch dort. Dafür treffen sie hier auf Pip und Ruby, die beide schwanger sind. Wo Arden ist, ist unklar. Eve verschweigt ihre eignene Schwangerschaft vor den jüngeren Mädchen, da sie sie nicht beunruhigen will. Sie bleiben einige Zeit im Versteck und sammeln neue Vorräte, da sie nach der langen Reise halb verhungert sind. Clara und Beatrice haben Eve immer ihre Rationen gegeben, damit sie und ihr ungeborenes Kind bei Kräften bleiben. Am See bringt Eve den Mädchen das Schwimmen bei. Auch Ruby und Pip sind dabei. Während die schwangere Ruby gesund und rosig aussieht, wirkt Pip ausgezehrt, als ob die Schwangerschaft ihren Körper sehr schwächt und Eve fragt sich, ob sie vielleicht mehr als ein Kind trägt. Kurz darauf stirbt Pip. Sie hat frühe Wehen und verblutet, da es Komplikationen gibt und auch das Kind in ihr stirbt. Sie begraben sie am See und ziehen weiter nach Califia, wo sie mitsamt der beiden achtjährigen Jungs aufgenommen werden. Anführerin Maeve ist zwar nicht begeistert über diesen Regelverstoß, lässt es aber zu. Es fällt aber auch schwer, Silas und Benny als „Männer“ zu sehen. Eve will lieber bei Quinn, die immer auf ihrer Seite war, auf dem Hausboot leben, denn sie hat Maeves Verrat noch nicht vergessen und schon gar nicht verziehen. Damals hatte Eve mitangehört, dass Maeve sie notfalls ausliefern würde, um die Stadt zu schützen. Maeve ist immer knallhart, nur wenn sie mit ihrer Tochter Lilac zusammen ist, ist sie ganz anders. Auch Eve entwickelt zärtliche Gefühle für ihr Baby. Sie ist jetzt im 4. Monat und die Überkeit ist weg. Eve begreift, dass sie hier nicht sicher ist, solange der König lebt und beschließt in die Stadt aus Sand zurückzukehren, um ihre Aufgabe zu vollenden. Sie bekommt Vorräte und ein Motorrad von Maeve, doch die anderen drängen sie, zu bleiben. Doch ihr Vater würde die Suche nach ihr nie aufgeben, ihr wahrscheinlich das Kind wegnehmen oder sie sogar töten lassen. Sie muss ihm zuvorkommen. Durch einen Tunnel erreicht sie die Stadt und schleicht sich in der Uniform einer toten Soldatin in den Palast. Sie beschließt, den König zu verschonen, wenn er freiwillig abdankt, doch er zieht seine Waffe … .
Der spannende Abschluss der genialen, dystopischen Trilogie! Ganz zum Schluss werden auch alle Fragen geklärt. Was ist eigentlich aus Arden geworden? Ist Caleb tatsächlich tot? Was wird aus dem König, aus den Rebellen, aus Eve … ? Ich war bis zum Ende gefesselt und bin fast traurig, dass die Geschichte jetzt beendet ist.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 4. Juni 2014

"Teri-Terry-Special"

Heute gibt es ein "Teri-Terry-Special", denn ihre "Slated-Trilogie" ist nun endlich komplett!

"Gelöscht"


Hier kommt zunächst einmal der spannende Auftakt: "Gelöscht"!

Teri Terry, übersetzt von Marion Hertle
Gelöscht
978-3-649-61183-7
Coppenrath Verlag
Alter: 14+

Das Jahr 2054 in England: Kriminelle Jugendliche werden „geslatet“, ihr Gedächtnis gelöscht. Auch Kyla wurde „geslatet“ und muss in der Klinik bei der Ärztin Dr. Lysander alles wieder neu lernen, bevor sie in ihr neues Leben bei ihrer neuen Familie entlassen wird. Die Familie Davis hat bereits eine „geslatete“ Adoptivtochter, Amy. Amy ist eine OS („Opfer-Slating“). Sie wurde mit dreizehn vergewaltigt, bekam ein Baby und wollte daher „geslatet“ werden. Kyla muss ein Levo am Handgelenk tragen, der ihre Werte anzeigt. Wenn sie nicht ausgeglichen oder gar unglücklich, aggressiv oder wütend ist, und dadurch ihre Werte (wie auch immer man das misst) unter ein bestimmtes Level fallen, stirbt sie. Entfernt man das Levo, stirbt sie auch. Bei zu tiefen Werten hilft es ihr, Schokolade zu essen oder den Kater Sebastian zu streicheln. Immer wieder hat Kyla Flashbacks, Erinnerungsfetzen aus ihrem früheren Leben, die keinen Sinn ergeben. Sie kann unheimlich gut zeichnen. Mit der linken Hand geht es sogar noch besser. War sie vorher Linkshänderin? Vorsichtshalber versteckt sie ihre Bilder. Immer wieder träumt sie davon, dass ihr jemand die Hand zertrümmert hat. Ist das eine Erinnerung? Sie möchte gern zur Schule gehen und mehr lernen. Vorher muss sie regelmäßig zur Gruppensitzung mit anderen „Slatern“, die die meiste Zeit nur dümmlich lächeln. Nur Ben ist anders. Er nimmt sie mit zum Lauftraining und zeigt ihr, dass man durch die Glückshormone beim Laufen den Levo austricksen kann. Auch mit dem Mädchen Tori, das ebenfalls mit Ben befreundet ist, versteht sich Kyla gut. Sie gehen zusammen auf eine Landwirtschaftsausstellung etc., doch eines Tages ist Tori verschwunden, wurde angeblich zurückgegeben. Als sie endlich zur Schule darf, wird sie im Bus gemobbt und darf sich natürlich nicht wehren. In der Schule erfährt sich von einem Terroranschlag auf einen Schulbus bei dem auch Robert, der leibliche Sohn der Davis, starb. Hatte sie damit zu tun? Ist sie eine Terroristin? Ihre neuen Eltern sind einflussreiche Leute. Bei ihren Terminen im Krankenhaus werden sie kaum von den Sicherheitsleuten, den Lordern, kontrolliert. Kyla kommt ins Leichtathletik-Team, aber „Slater“ wie sie dürfen nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Häufig begleitet Kyla ihre Schwester Amy als Anstandswauwau wenn die sich mit ihrem Freund Jazz trifft und merkt dabei, dass sie Autofahren kann. Die Turteltäubchen parken sie dann bei Jazz Cousin Mac, wo sie im illegalen Internet nach Infos über Robert und den Anschlag sucht und dabei ein Bild von sich entdeckt, ein Bild von einem vermissten Mädchen namens Lucy. Warum ist ein Bild von ihr auf einer geheimen Website mit vermissten Kindern? Beim nächsten Kliniktermin nutzt Kyla das Chaos nach einem Anschlag, um die Computerdaten zu durchsuchen, doch sie findet keine Antworten. Dafür sieht sie in der Klinik Phoebe, die sie immer im Bus gemobbt hat und die nun aus unerfindlichen Gründen ebenfalls „geslatet“ wurde. Später sucht sie deren Eltern auf, wird aber von Vater vom Grundstück gejagt. Gemeinsam mit Ben forscht sie weiter nach und trifft auf Aiden, der sie mit Glückspillen für Notfälle versorgt und vielleicht sogar eine Möglichkeit kennt, den Levo loszuwerden, bevor man 21 ist. In der Schule verschwinden unterdessen Kylas Kunstlehrer und eine weitere Lehrerin, dafür taucht der seltsame neue Lehrer Hatten auf. Dann sucht Ben Kyla auf und teilt ihr mit, dass er versuchen will, sein Levo abzunehmen und sie soll ihm dabei helfen. Kyla hat Angst dass er das nicht überlebt, hilft ihm aber trotzdem, da sie ihn liebt. Doch dann geht alles schief … .
Geniale Dystopie! Ich habe diese Buch förmlich verschlungen und habe mich dann mehr oder weniger sofort auf den 2. Band, „Zersplittert“, gestürzt. Ich musste unbedingt wissen, wie es weitergeht, denn es waren noch so viele Fragen offen. Ist Kyla tatsächlich anders als die anderen „Slater“, weil sie Linkshänderin ist? Funktioniert ihr Gehirn wirklich anders? Und ist Ben nun tot oder nicht? Was steckt hinter der Geschichte mit Phoebe … ? Es bleibt spannend!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Zersplittert"

... dann die packende Fortsetzung: "Zersplittert"!

Teri Terry, übersetzt von Petra Knese und Marion Hertle
Zersplittert (Band 2)
978-3-649-61184-4
Coppenrath Verlag
Alter: 14+

Kyla, die Heldin aus „Gelöscht“, erinnert sich an immer mehr aus ihrer Vergangenheit. Sie sucht nach ihrem Freund Ben und fragt sich, ob er die Entfernung seines Levos überhaupt überlebt hat. Kylas eigenes Levo funktioniert nicht mehr, hält sie immer für glücklich. Ihr Lehrer Hatten entpuppt sich als Nico, ihr ehemaliger Ausbilder bei der Rebellenorganisation Free UK. Er kennt sie von früher, aber kann sie ihm trauen? Am Anfang war Kyla „Lucy Connor“, doch bei den Rebellen wurde sie zu „Rain“. Sie entwickelte eine zweite Persönlichkeit, die das Slating überlebte. Linkshänderin Rain versteckte sich im Inneren der dominanten Rechtshänderin Lucy. Sie wurde als Rechtshänderin geslated. Der Plan ging auf. Von Lucy dürfte jetzt eigentlich nichts mehr übrig sein. Trotzdem hat Kyla noch Erinnerungen von ihr. Sie weiß z.B., dass sie am 3. November Geburtstag hatte. Wayne Best liegt im Koma nach dem Kampf mit Kyla. Niemand darf erfahren, dass sie das getan hat, dass sie Gewalt anwenden kann. Ein neuer Schüler, Cameron „Cam“, kommt in Kylas Klasse und er ist sehr nett. Kyla mag ihm, vertraut ihm jedoch nichts Wichtiges über sich und ihr Leben an. Bens Mutter sucht noch immer nach ihrem Sohn und stellt Fragen. Daraufhin brennt das Haus der Familie mitsamt seinen Bewohnern ab. Niemand löscht. Nur der Hund Skye überlebt und wird von Mac aufgenommen. Die vermisste Tori taucht wieder auf, verletzt und ohne Levo. Kyla bringt sie zu Nico, trotz des Risikos für die Free UK-Gruppe, doch die die Lorder dürfen sie nicht finden. Nico befestigt einen Kommunikator unter Kylas nutzlosem Levo, damit sie jederzeit in Kontakt treten können. Für Nico soll Kyla Pläne des Krankenhauses besorgen. Er braucht Namen und Gesichter der Ärzte, Schwestern und Lorder. Kyla hat ein gutes Gedächtnis und kann gut zeichnen. Bei ihren Terminen bei Dr. Lysander prägt sie sich die Sicherheitsvorkehrungen ein und versucht ansonsten, über nichts Wichtiges zu reden, erzählt nur, dass sie Alpträume hat. Amy findet Kylas Skizzen. Wird sie jemandem davon erzählen? Kyla sucht in der MIA-Datenbank nach Ben, zunächst ohne Erfolg. Bei einer Radtour mit Cam am Gedenktag werden sie von Lordern verhaftet und verhört. Kyla soll für sie arbeiten und gerät dadurch in einen Konflikt. Der Lorder Coulson bietet ihr Informationen über Ben für Informationen über die Free UK-Terroristen. Kyla erzählt Nico nichts davon, als sie wieder im Versteck ist. Sie trifft Katran, den die von früher kennt und Tori, die nun auch dort lebt. Die erzählt, wie gelatete Jugendliche, die zurückgegeben wurden, mit einer Spritze umgebracht wurden. Tori wurde von einem Lorder mitgenommen, der ihr Levo entfernte, ihr schöne Kleider schenkte und sie dann missbrauchte und quälte. Sie konnte fliehen und ihn töten und will nun mehr Lorder-Blut sehen. Tori weiß nichts von der Sache mit Ben. Die beiden waren früher ein Paar. Kyla sucht noch immer nach Ben, aber sie fühlt sich auch zu Cam hingezogen, der ihretwegen von den Lordern verhört wurde. Mac zeigt ihr ein Foto von Ben und Aiden hilft ihr, ihn zu finden. Ben erinnert sich nicht an sie. Wurde er erneut geslatet? Er geht nun auf eine Akademie der Lorder und scheint für Kyla verloren. Kyla soll für Nico ihre Mutter dazu bringen, bei den Feierlichkeiten des Armstrong Gedenktages bei einer Live-Übertragung die Wahrheit über die Lorder zu sagen, die ihre eigenen Gesetze brechen. Nico bietet ihr dafür Infos über ihren Sohn Robert. Außerdem soll Kyla Dr. Lysander in eine Falle locken und sie Nico ausliefern, doch sie ist sich nicht mehr sicher, was sie tun soll und viele Fragen nagen an ihr. Warum wurde sie damals geslatet? Wie fiel sie den Lordern in die Hände? Wurde sie absichtlich geopfert, um die Unfehlbarkeit der Lorder in Frage zu stellen. Wem kann sie noch vertrauen? Nico? Cam?
Eine geniale Fortsetzung! Dachte man am Ende von „Gelöscht“, man wüsste nun über die Zusammenhänge Bescheid, so werden hier die Karten wieder neu gemischt und es tauchen jede Menge neue Fakten und interessante Figuren auf, die für Hochspannung sorgen. Es passiert so viel, dass ich kaum alles zusammenfassen kann und das Ende ist der Hammer. Soeben ist auch endlich der 3. Teil, „Vernichtet“, erschienen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Vernichtet"

... und zum Schluss das geniale Finale: "Vernichtet"!

Teri Terry, übersetzt von Petra Knese
Vernichtet (Band 3)
978-3-649-61185-1
Coppenrath Verlag
Alter: 14+

Alle glauben, dass Kyla bei dem Bombenattentat umkam, doch sie lebt. Mit der Hilfe von Aiden und der Organisation MIA nimmt sie eine neue Identität an. Sie ist nicht mehr Kyla, Lucy oder Rain, sondern nennt sich jetzt Riley Kain (und ich ab jetzt auch, sonst wird es zu wirr). Laut ihrem gefälschten Ausweis ist sie 18 Jahre alt. Sie lässt ihre Gene durch IMET verändern, so dass ihre Haare braun werden und trägt eine Brille, die ihre grünen Augen blaugrau erscheinen lässt. Riley will endlich ihre Mutter, Stella Connor, treffen, die ihre Tochter schon so lange sucht. Bevor sie jedoch die Stadt verlässt, geht sie das Risiko ein, ihre Adoptivmutter auf dem Friedhof zu treffen und ihr mitzuteilen, dass sie noch lebt. Mrs. Davis muss sich aber zum Schweigen verpflichten. Nicht einmal ihre andere Adoptivtochter Amy darf davon erfahren. Aiden, der Riley sehr gern hat, hätte am liebsten, dass sie das Land verlässt und sich in Sicherheit nach United Ireland begibt, doch sie fährt stattdessen nach Keswick, wo sie an dem Ausbildungsprogramm CAP teilnehmen wird. Das gibt ihr die Möglichkeit, in Waterfall House zu wohnen, einem Heim für Unter-21-Jährige, das von Stella Connor geleitet wird. Stella ist eine strenge Herbergsmutter und überwacht die Mädchen ständig. Sie ist immer besorgt, wegen dem, was damals mit ihrer „Lucy“ geschah. Riley bekommt das Turmzimmer und Stella besucht sie heimlich, um ihre Tarnung nicht zu gefährden. Sie zeigt ihr alte Fotos und Riley wundert sich, dass nirgends welche von ihrem Vater sind. Später erinnert sie sich, dass sie als Kind ihre Mutter und ihre Oma belauschte, als die darüber redeten, dass er gar nicht ihr Vater sei. Doch dann fallen ihr noch weitere Ungereimtheiten auf, angefangen bei fehlenden Babyfotos. Es gibt nur eine Erklärung: Stella ist nicht ihre Mutter! Stella gibt es zu. Ihr Baby Lucy starb und ihre Mutter Astrid brachte ihr ein anderes Baby und erpresste sie. Astrid ist die JKO (Jugendkontrolloffizierin) für ganz England und kommt auch bald mal wieder zur Inspektion ins Heim. Sie erkennt Riley zum Glück nicht, doch Rileys Freundin Madison, die sich recht aufsässig benommen hat, weil sie ihren Freund Finley treffen wollte, wird kurz darauf von den Lordern abgeholt. Riley ahnt, dass „Oma“ Astrid dahinter steckt. Sie macht Tests für das Ausbildungsprogramm und würde gern bei den Rangern arbeiten oder vielleicht auch als Lehrerin. Ihre Praktikumstage in der Grundschule nutzt sie, um mehr über ihre Zeit als Lucy zu erfahren. Doch wo kam sie als Baby her? Gemeinsam mit Madisons Freund Finley, dem sie hilft, Madison bei MIA als vermisst zu melden, wandert sie zum nächsten Waisenhaus, nicht ahnend, was sie dort erwartet. Sie sieht kleine Kinder, die geslated wurden und macht Beweisfotos von den Levos an ihren Handgelenken. Sie müssen fliehen und treffen Aidens Kontaktmann. Auch bei Stella ist Riley nicht mehr sicher. Sie zeigt ihr die Bilder und sie reden lange. Stella kennt Rileys Adoptivmutter Sandra Davis, deren Eltern damals von Terroristen ermordet wurden. Stella gesteht auch, dass JKO Astrid hatte ihnen damals deren Aufenthaltsort verraten hat. Irgendwie hängt alles zusammen, aber wie passt sie selbst als Baby da rein? Dann taucht Astrid au, mit Nico! Riley flieht zu Finley und dann weiter zu Aidens Kontaktmann Len, der sie in einem LKW zur MIA-Zentrale auf dem Gelände einer Uni schmuggelt. Die dortigen Studenten und Doktoranden wissen, dass MIA hier ist und verraten sie nicht, doch die Lorder haben es irgendwie geschafft, die MIA-Website zu hacken. Trotzdem sammelt MIA weiterhin fleißig Beweise und Zeugenaussagen und auch Riley hilft mit. Dabei trifft sie Ben wieder, der ebenfalls für MIA arbeitet, obwohl sie im nicht hundertprozentig trauen. Er weiß nichts mehr von ihrer Liebe, doch sie liebt ihn noch. Aber da ist auch noch Aiden, der Riley seine Liebe gesteht. Riley beschließt, Dr. Lysander zu treffen, um mehr über ihre DNA zu erfahren. In ihrer Akte stand: DNA unbekannt. Hat Lysander sie manipuliert? Hatte sie nicht immer gesagt, sie wurde sie an eine Jugendfreundin erinnern? Es gelingt ihr tatsächlich, in ihrem Hotelzimmer mit ihr zu sprechen, doch sie haben nur wenig Zeit. Dann lockt Ben Riley auf den Turm und sie muss zusammen mit Aiden zusehen, die Lorder, unter ihnen Ben und Tori! das College stürmen und MIA auslöschen. Sie filmt es. Sie sind die letzten Zeugen. Alle Beweise sind fort, außer dem Material auf Rileys Kamera. Aiden schneidet das Material zu einem kurzen Film zusammen, den sie landesweit während eines Orkans senden wollen, um die Wahrheit über die Lorder zu verkünden. Es enthält auch die Bilder aus dem Waisenhaus und eine Aussage von Stella, die diese heimlich auf Rileys Kamera gespeichert hat. Astrid, die Sache mit den Terroristen – das reicht aus, um die Menschen zu überzeugen, wenn sie den Film denn senden können. Sie brauchen nur noch die Aussage von Rileys Adoptivmutter. Mac arrangiert ein Treffen und Sandra spricht vor der Kamera über ihre ermordeten Eltern, die vorhatten, die Gräueltaten der Lorder bloßzustellen und über ihren Sohn Robert. Sandras Mutter hatte sich ihrer Freundin Astrid anvertraut und die hat sie dann verraten. Die Übertragung wird 15 Minuten dauern, doch dann tauchen plötzlich Ben und die Lorder auf. Riley versucht, Zeit zu schinden. Können sie es noch schaffen? Die Lage eskaliert völlig, als auch noch Nico, Astrid, Coulson und Dr. Lysander dazukommen … .
Der geniale Abschluss der Trilogie hat mich echt umgehauen! Alles, was man in den ersten Bänden für wahr gehalten hat, wird wieder in Frage gestellt! Ich habe bis zum Schluss mit Riley mitgefiebert und bin nun fast traurig, dass die Geschichte vorbei ist.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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