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Mittwoch, 4. Dezember 2013

"POW! - Pauls oberkrasser Wachdienst"

Ein echter Knaller: "POW! - Pauls oberkrasser Wachdienst"!

Michael Fry
POW! - Pauls oberkrasser Wachdienst
978-3-7915-0707-1
Dressler Verlag
Alter: 10+

Dafür, dass Paul schon elf Jahre alt ist, ist er ein ziemlicher Zwerg, was ihn in der Schule zum idealen Mobbing-Opfer macht. Vor allem der fiese Roy, ein trollähnlicher Schlägertyp, hat es auf Paul abgesehen und piesackt ihn, wo er nur kann. Mehr als einmal sperrt er Paul zusammengequetscht in seinem Spind ein, wo er so lange bleiben muss, bis ihm der Hintern einschläft. Wenn er Glück hat, wird er dort von dem freakigen Hausmeister Mr. Dupree gefunden. Zu allem Überfluss ist der arme Paul auch noch schwer verknallt in Becky, das schönste Mädchen der Schule. In irgendeinem unwahrscheinlichen Paralleluniversum wäre Becky sicher seine Freundin. Um den sozialen Status von Paul und zwei anderen Außenseitern zu verbessern, entwickelt Schulpsychologin Dr. Daniels einen genialen/bescheuerten Plan. Es täte ihnen sicher gut, einer Gruppe beizutreten. Willkommen beim Wachdienst! Paul ist alles andere als begeistert. Ausgerechnet mit der Bohnenstange Molly und dem dicken Technikfreak Karl soll er durch die Schulflure patrouillieren, das ist ja wohl oberpeinlich. Als Paul dann auch noch seine angebetete Becky mit Roy sieht, bricht seine Welt endgültig zusammen. Zu Hause erwarten ihn seine nörgelnde Mutter, seine fernsehseriensüchtige Omami, der pupsende Bullterrier Janice und eine Portion Makkaroni mit Käse. Was für ein erbärmliches Leben er doch hat! Um den fiesen Roy zu ärgern, schickt Paul ihm ein paar gemeine SMS, natürlich von Omamis Handy. Auch mit Becky kommuniziert er oft auf diese Weise, nur sind da die SMS natürlich netter. Beide, Roy und Becky, wissen allerdings nicht, mit wem sie da simsen. Paul gibt sich am Handy für einen coolen Typen namens Max aus. In der Schule ist er leider weiterhin Paul, Paul, der von Molly aus dem Spind gerettet und durch die gaffende Menge getragen wird, Paul der sich absichtlich wie ein totaler Spinner aufführt, um den Attacken von Roy und seiner Gang zu entgehen und sich dadurch 12 Sekunden großartig fühlt. Allerdings hört Paul plötzlich Stimmen. Ist die Geschichte von Emily, dem Schulgeist, vielleicht doch wahr? Ist ja auch egal. Paul und sein Wachdienst haben jetzt eine Mission: Niemand soll mehr an der Schule gemobbt werden, alle sollen dazugehören. Das gilt sogar für Roy. Aber wie verwandelt man einen fiesen Troll in einen Menschen? Mission Impossible? Dann will sich Becky auch noch mit „Max“ treffen. Wie soll Paul das denn hinkriegen? Was das Problem mit Roy angeht, hat Paul jedoch schon einen tollen Plan: Ins Büro von Dr. Daniels einbrechen, Roys Schulakte kopieren, seine intimsten Geheimnisse herausfinden und sie dann gegen ihn verwenden! Leider verläuft diese Mission nicht ganz nach Plan. Auch Pauls Idee, sich für Becky als Max zu verkleiden endet in einer Katastrophe, vor allem, als auch noch Roy, ein ganz besonderes Plüsch-Schwein und eine hungrige Python ins Spiel kommen. Wie soll Paul aus diesem Schlamassel nur wieder raus kommen?
Wer Bücher wie „Gregs Tagebuch“ und sympathische Loser als Helden mag, wird dieses Buch lieben! Ich fand es echt super lustig, was dem armen Paul so alles passiert und habe mich beim Lesen schief gelacht. Die Zeichnungen sind auch total genial und passen super zu den schrägen Figuren, die in dem Buch auftauchen. Schaut Euch mal die Omami im Yoga-Dress an und Ihr versteht, was ich meine ;-). Würde mich freuen, wenn es von Paul und seinem Wachdienst noch mehr Abenteuer geben würde.
P.S. Die Kaugummis, die der Verlag als Give-Aways für das Buch mitgeschickt hat, sind super lecker ;-).
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Der gefährliche Traum"

Abenteuer im Spessart: "Der gefährliche Traum"!


Claudia Frieser
Der gefährliche Traum
978-3-7915-2917-2
Dressler Verlag
Alter: 10+

Max ist alles andere als glücklich, als er mit seinen Eltern nach Hohenstein im Spessart umziehen muss. Sein Vater hat einen neuen Job als Archivar in einem Schloss bekommen und die Familie kann in dem früheren Gärtnerhaus wohnen. Max findet alles einfach nur öde. Als sich dann auch noch der angekündigte Spielkamerad Fritzi als Mädchen entpuppt, ist er total enttäuscht. Fritzi heißt eigentlich Friederike und ist die Tochter des Schlossherrn. Die beiden gehen in die gleiche Schule, wo sich Max auch gleich Ärger einhandelt. Er wird von Julian, dem fiesen Sohn des Bürgermeisters, schikaniert und erpresst und dann auch noch dafür bestraft. Über die Geschichte Hohensteins soll er ein Referat halten. Gähn! Doch dann steckt doch noch eine spannende Geschichte dahinter. In einem alten Buch erfährt Max, dass sich im Jahr 1649 in Hohenstein eine Tragödie ereignet hat. Die Tochter des damaligen Schlossherrn, die wie die des heutigen Friederike hieß, wurde von einer Räuberbande entführt. Irgendwas ging während der Übergabe des Lösegeldes schief und Friederike wurde nie wieder gesehen. Man vermutet, dass sie ermordet wurde. Max kommt mit Friederike (mit der von heute natürlich) ins Gespräch über diese Legende. Dabei stellt sich heraus, dass sie gar nicht so doof ist, wie Max dachte. Gemeinsam forschen sie in der Vergangenheit, so dass Max sich zunächst nicht wundert, warum er von einer Räuberfamilie träumt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Traum. Max taucht Nacht für Nacht in das Jahr 1649 ein und erlebt die tragische Geschichte live und in Farbe mit. Als wäre das nicht schon merkwürdig genug, taucht immer wieder ein großer, schwarzer Hund auf, den scheinbar nur Max sehen kann. Max ist völlig verwirrt. Was ist dran an der Legende, dass ein Nachfahre des Räubers die Nachfahrin von Friederike vor einer tödlichen Gefahr retten wird? Ist er etwa dieser Nachfahre? Werden ihm deshalb diese Träume geschickt? Und was ist eigentlich mit den 500 Silbergulden Lösegeld passiert? Immer mehr Fragen und Rätsel tauchen auf und Max und Fritzi sind schwer entschlossen, sie zu lösen. Das ist leider nicht so einfach. Als sie im Wald nach den Überresten der Räuberhütte und dem verschollenen Lösegeld suchen, stellt sich ihnen Julian in den Weg. Der kleine Schnösel behauptet tatsächlich, dass der Wald ihm bzw. seinem Vater gehört und alle anderen hier nichts verloren hätten. Doch Max und Fritzi geben nicht auf. Stück für Stück setzten sie die Puzzleteile aus Max Träumen und den Infos in den Geschichtsbüchern zusammen. Sie sind fest entschlossen, die Wahrheit und das Geld zu finden. Allerdings scheinen sie nicht die Einzigen zu sein, die auf Schatzsuche sind. Wer gräbt heimlich im Wald? Als Max im Traum erfährt, was Andreas Schwarz, der Sohn des Räubers, getan hat und was danach geschah, wird ihm so einiges klar. Er muss mit Fritzi reden, doch die ist spurlos verschwunden. Wurde sie entführt? Wiederholt sich die Geschichte? Kann, soll und muss er sie jetzt retten? Schwebt sie tatsächlich in Lebensgefahr? Max muss sich beeilen, denn die Zeit drängt … !
Ein neues, spannendes Buch von der Autorin der „Oskar-Bücher“. Zwar ist hier keine Zeitreise im Spiel, trotzdem wird die Vergangenheit lebendig. Was man da so alles erfährt, über die Räuber und ihre Familien und was sonst noch so alles im Spessart los war, ist richtig spannend. Die Idee mit den Träumen fand ich echt genial. Dadurch, dass sie die Geschichte langsam, Stück für Stück, enthüllen, steigt die Spannung erst recht. Man will unbedingt herausfinden, wie das alles zusammenhängt und hofft auf ein Happy End, vor allem für Fritzi, die in einer scheinbar ausweglosen Situation ist.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 27. November 2013

"One - Die einzige Chance"

Revolution der Weltwirtschaft: "One - Die einzige Chance"!


Tobias Elsäßer
One – Die einzige Chance
978-3-7373-6712-7
FischerSauerländer Verlag
Alter: 12+

Samuel hat gerade sein Abi gemacht und ist auf dem Weg nach Europa, um BWL zu studieren. Bisher lebte er bei seinem Vater, einem wohlhabenden und viel beschäftigten Geschäftsmann, in Hongkong. Dieses Leben will er nun hinter sich lassen, packt seine Sachen und seinen betagten Kater Badawi (der ist schon 18) ein und steigt ins Flugzeug. Er möchte zu seiner Mutter nach London, vorher ein kurzer Zwischenstopp in Deutschland. Doch sobald er in Frankfurt gelandet ist, läuft alles schief. Die europäische Wirtschaft steckt tief in der Krise, Busse und Bahnen fahren nicht, Benzin ist vielerorts ausverkauft, das Handynetz streikt. Es herrscht ein ziemliches Chaos, es gibt Studentenunruhen, Stromausfälle und eine Protestbewegung manipuliert das Finanzsystem. Internetbekanntschaft Nina, bei der Samuel übernachten wollte, ist unerreichbar, also versucht er sein Glück bei einem alten Freund seines Vaters. In dessen Wohnung trifft er jedoch nur eine Leiche an. Samuel flieht. Im Hilton sind Katzen nicht erlaubt, eine andere Unterkunft findet er nicht. Er gerät in eine Demo und wird von Polizisten verprügelt. Dann taucht auf einmal Fabienne auf, die sich vorher am Flughafen mit ihm ein Taxi geteilt hat. Fabienne ist irgendwie seltsam. Samuel erfährt, dass sie zu einer Gruppe gehört, die die europäische Wirtschaft und ganze Weltwirtschaft radikal umgestalten will. Auf der Basis des Computerspiels „One“ wollen sie ein faires, neues System erschaffen, in dem es Gerechtigkeit für alle gibt. Ob arm oder reich, gebildet oder nicht, jeder verdient eine realistische Chance voranzukommen. Sie wollen Integration statt Ausgrenzung und fordern eine Sozialreform. Ein System, das Gewinn macht, indem es mit Arbeitsplätzen und Menschenleben spekuliert, muss ihrer Meinung nach gestürzt und die Karten völlig neu gemischt werden, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik und beim Bildungssystem. Reichtum soll aus Mitgefühl umverteilt werden, ohne dass sich die Reichen deshalb gleich groß einschränken müssen und die Gemeinschaft entscheidet, wer in der Politik vorne steht. Samuel sieht die Sache eher skeptisch und bezeichnet Fabienne und ihre Freunde als Sozialisten. Die sehen sich jedoch eher als eine neue, bessere Occupy-Bewegung. Im geheimen Hauptquartier in Berlin lernt Samuel den Anführer Kyoti kennen, der versucht, Samuel von der Sache zu überzeugen. Der will jedoch nur noch zu seinem Onkel Justus, der in Berlin lebt, doch als er dort ankommt, ist der Onkel tot. Der nun als Mörder gesuchte Samuel muss fliehen, mit Fabienne und Badawi im Schlepptau. Bei einem Zwischenfall an einer Tankstelle wird Samuel verletzt und sie verstecken sich in einer Hütte im Wald, wo Samuel endlich das Geburtstagsgeschenk von seinem Vaters öffnet. Darin befindet sich ein Buch und der Schlüssel zu einem Schließfach in Zürich. Mit einem Motorrad machen sie sich auf den Weg dorthin, überqueren illegal die Grenze und erreichen schließlich die Bank mit dem Schließfach. Samuel fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass das Spiel „One“ auf der Diplomarbeit seines Vaters basiert. Der hat alles vorausgesehen, das geteilte Europa, die Bankenkrise … . Fabienne wusste schon vorher über seinen Vater Bescheid, schließlich ist „One“, wo gerechte Wirtschaft nur ein Spiel ist, die Basis für die Revolution, bei der sie und ihre Freunde das Spiel Wirklichkeit werden lassen wollen. Samuel wird klar, dass auch die beiden Ermordeten mit „One“ zu tun hatten und das Leben seines Vaters in großer Gefahr ist. Tatsächlich ist der Auftragskiller Kayan schon unterwegs und er hat nicht nur Samuels Vater im Visier. Doch wer ist sein Auftraggeber?
Ein wahnsinnig spannender Thriller, der uns eine erschreckend realistische und sehr nahe Zukunft zeigt. Wer die Nachrichten in Sachen Finanzen, Wirtschaft und Politik verfolgt, kann deutlich sehen, wie nah wir einem solchen Szenario schon gekommen sind. Einer meiner Lieblingscharaktere in dem Buch ist der Killer Kayan, der in einem argentinischen Armutsviertel aufwuchs und von einem eigenen Restaurant träumt und natürlich mag ich als Katzenfreundin Badawi, den alten Kater, der sich sogar Schäferhunden in den Weg stellt. Von dem Buch war ich wirklich sehr positiv überrascht, da ich eher mit einer typischen Computerspiel-Geschichte gerechnet hätte.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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http://www.ravensbuch.de/index.php?name=bestellen&op=detail&EAN=9783737367127

"Das Monophon"

Es verändert eine ganze Stadt: "Das Monophon"!

Elisabeth Zöller
Das Monophon
978-3-446-24310-1
Hanser Verlag
Alter: 10+

Eine kleine Stadt in Deutschland, irgendwo, irgendwann: Plötzlich ist es da, das Monophon! Es steht auf dem Marktplatz und macht tolle Musik. Die Leute tanzen und sind fröhlich. Auch Mathilda ist ganz begeistert. Nicht nur Musik, auch Worte strömen aus dem Monophon. Während die meisten anderen Leute diesen Befehlen blind folgen, sieht Mathilda die Sache eher kritisch. Sie war eben schon immer ein Mädchen, das selber denkt, statt einfach mit dem Strom zu schwimmen. Als das Monophon verkündet, alle Menschen mit Sommersprossen sollen sich auf dem Marktplatz versammeln, will jeder dabei sein. Bestimmt ist für die Sommersprossigen etwas ganz Tolles vorgesehen. Ein paar Mädchen aus Mathildas Klasse denken sogar daran, sich Sommersprossen aufzumalen. Die Auserwählten werden aus der Stadt geführt und von den anderen beneidet. Es ist der Rede von einer goldenen Stadt, in die sie nun gehen dürfen. Wenig später werden die Rothaarigen auf den Marktplatz bestellt, dann die Stotterer und danach die Brillenträger. Doch es kommen erste Zweifel bei den Menschen auf. Ist es nicht vielleicht sicherer, seine Brille wegzuwerfen und einfach zu behaupten, man hätte nie eine gehabt? Was geschieht wirklich mit den Auserwählten? Mathilda ist weder sommersprossig noch rothaarig, stottert nicht und hat auch keine Brille, doch viele Menschen, die sie kennt, waren unter den Auserwählten und sind nun fort. Werden sie jemals zurückkommen? Wo sind sie wirklich hingebracht worden? Aus Angst um ihren Opa bittet Mathilda ihn, lieber seine Brille zu verstecken. Die meisten Menschen sind aber weiterhin begeistert vom Monophon, vor allem wenn es Musik spielt. Auch die neue Jugendgruppe, deren Gründung das Monophon befielt, weckt Begeisterung. Gemeinsam mit ihren Klassenkameraden geht auch Mathilda hin und findet es zunächst ganz o.k.. Als sie jedoch mit Gewehren schießen sollen, weigert sie sich. Sie findet das nicht gut. Sie geht einfach. Deswegen gibt es gewaltigen Ärger. Ihre Mutter bekommt einen Brief. Entweder sie zahlt eine Strafe oder Mathilda wird zum Verhör abgeholt. Mathildas Mutter ist stolz auf ihre unbeugsame Tochter, macht sich jedoch auch große Sorgen und Mathilda muss ihr versprechen, nie mit einem der „Schwarzhemden“ mitzugehen. Dabei sind die Männer mit den Uniformen doch alles Bekannte aus der Stadt, meist Väter von Freunden. Anfangs mochte Mathilda die schicken Uniformen, so festlich mit den goldenen Knöpfen, aber jetzt? Das Monophon gibt weiter Befehle. Mathilda sehnt sich nach der Stille. „Gemeinschaft macht stark!“, lärmt das Monophon. Ein Mädchen wird verprügelt. Die Männer aus der Stadt werden gezwungen, Boxkämpfe auszutragen. Es ist höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Zusammen mit einigen Freunden, die wie sie denken und noch nicht zu Mitläufern geworden sind, schmiedet Mathilda einen Plan. Das Monophon muss verschwinden … !
Wie ein Diktator kontrolliert das Monophon die Stadt und die Menschen. Gut, dass es einige Selbstdenker wie Mathilda gibt, die es wagen, Widerstand zu leisten. Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Parabel und bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken. Anders als typische Geschichten über das Dritte Reich, könnte diese Geschichte überall und jederzeit spielen, auch heute, jetzt und hier.
Für interessierte Lehrer gibt es zu diesem Buch übrigens auch ein Unterrichtsmodell zum kostenlosen Download und zwar unter: www.elisabeth-zoeller.de
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Untot - Sie sind zurück und hungrig"

Zombie-Alarm Teil 2: "Untot - Sie sind zurück und hungrig"!

Kirsty McKay, übersetzt von Frank Böhmert
Untot – Sie sind zurück und hungrig (Band 2)
978-3-551-52053-1
Carlsen Verlag
Alter: 14+

Die Zombie-Seuche hat sich in ganz Schottland ausgebreitet. Das Land steht unter Quarantäne. Nach dem Busunfall (siehe: Ende von Band 1, „Untot – Lauf, solange du noch kannst“) wacht Bobby in einem unterirdischen Militärkrankenhaus auf. Was ist eigentlich passiert? Wo sind ihre Freunde Smitty, Pete und Alice? Wo ist ihre Mutter? Bobby hat 6 Wochen im Koma gelegen und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Plötzlich tauchen auch im Krankenhaus haufenweise Zombies auf und Bobby flieht durch den Luftschacht. Auf der Flucht trifft sie auf Pete und Alice und auf den Jungen Russ, der ebenfalls den Busunfall überlebt hat. Bobby erfährt, dass ihre Mutter noch lebt und entdeckt auf ihrem Handy zwei verschlüsselte, als Telefonbuch-Einträge getarnte, Nachrichten von ihr. Leider geht der Akku allmählich zu Neige, vor der Tür lauern die Zombies und Bobby hat nicht mal eine Hose an. Nicht gerade die besten Aussichten, aber sie müssen es unbedingt schaffen, aus diesem Krankenhaus zu entkommen. Doch dies ist kein normales Krankenhaus. Hier wimmelt es nicht nur vor Zombies, sondern auch von Sicherheitsleuten von Xanthro (der Firma für die Bobbys Mutter arbeitete, die das Osiris-Virus entwickelten und über Gratis-Proben „Gemüsesaft“ unter die Leute gebracht haben, das Ergebnis: Zombies! ...) und sie sind gezwungen, sich in der Pathologie zu verstecken, bevor sie dann endlich einen Weg nach draußen finden. Wie soll es nun weitergehen? Wo sind sie überhaupt? Es gelingt ihnen, die erste Nachricht zu entschlüsseln: Findet Smitty! Doch das ist leichter gesagt als getan. Die folgende Reise ist voller Gefahren. Die Zombies sind überall und sie haben dazu gelernt, sind deutlich schlauer geworden und damit viel gefährlicher. Sogar Nutztiere, wie Kühe und Ziegen, wurden zombiefiziert. Russ ist ihnen bei ihrer Suche eine große Hilfe. Sie erkennen, dass die anderen Zahlen in Bobbys Handy Koordinaten sind. Endlich gibt es ein Wiedersehen mit Smitty. Smitty wurde von Bobbys Mutter versteckt, da er sehr wertvoll ist (er bekam schließlich damals die Einzige Dosis von dem Heilmittel, das ihn vor einem Leben als Zombie bewahrt hat). Doch es gibt jemanden, der noch viel wertvoller ist. Jemand der immun gegen Osiris ist! Wieder vereint, versuchen die Freunde, sich zu Bobbys Mutter durchzuschlagen. Leider sind die Koordinaten unvollständig und die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort wage. Eine Postkarte mit einem Leuchtturm? Verfolgt von Xantro-Leuten in Hubschraubern und Zombies, Zombies, Zombies, schlagen sie sich quer durch Schottland in Richtung Küste durch. Da ist es auch schon einmal nötig, einen Regionalzug zu kapern und sich damit durch die Zombie-Massen zu kämpfen. Nur blöd, wenn im Zug auch noch welche sind. Als sie schließlich ihr Ziel erreichen, ist von Bobbys Mutter nichts zu sehen. Zu allem Überfluss kommt heraus, dass einer aus ihrer Gruppe ein Verräter ist. Doch wer? Und immer noch lauern die Zombies überall … .
Ich liebe Zombies, egal ob im Buch oder im Film! Je „trashiger“, desto besser ;-)! Endlich ist der 2. Band von „Untot“ erschienen und ich verzehre mich schon jetzt nach dem 3., denn das Ende ist wieder mal so richtig fies offen. Es gibt auch vorher schon jede Menge Überraschungen, auch jede Menge Action, ein kleines bisschen Romantik und natürlich jede Menge Zombies! Für Fans der Reihe gibt es übrigens für nur 1,99€ das exklusive E-Book „Untot – Pausensnack“, das auf 102 Seiten (Leider keine Seiten aus Papier ;-), gibt es wirklich nur für Reader, Tablet, PC und MAC) eine unabhängige Story, die zwischen Band 1 und 2 spielt, erzählt.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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http://www.ravensbuch.de/index.php?name=bestellen&op=detail&EAN=9783551520531