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Mittwoch, 7. November 2018

"Die Rabenringe – Odinskind"

Nordische Fantasy vom Feinsten: "Die Rabenringe – Odinskind"!

Siri Pettersen, übersetzt von Dagmar Mißfeldt und Dagmar Lendt
Die Rabenringe – Odinskind
978-3-03880-013-2
Arctis Verlag
Alter: 14+

Die fünfzehnjährige Hirka lebt in Ymsland. Sie macht sich Sorgen wegen des bevorstehenden Rituals, das alle jugendlichen Ymlinge durchlaufen müssen, denn sie kann nicht „umarmen“, besitzt die Gabe nicht, die alle anderen besitzen. Ihr Kindheitsfreund Rime hat das Ritual schon vor drei Jahren durchlaufen. Er wird besonders stark von der Gabe durchströmt. Kein Wunder, entstammt er doch einer der 12 Ratsfamilien. Statt jedoch Gelehrter zu werden und seinen Platz im Rat einzunehmen, hat er sich für ein Leben als Krieger entschieden. Seine Großmutter Ilume ist nicht erfreut. Als er ihr im Streit auch noch vorschlägt, das Volk solle seine Anführer selbst wählen dürfen, gibt sie ihm eine Ohrfeige. Hirkas Vater Thorrald, ein Kräuterhändler, gesteht ihr, dass er sie vor 15 Jahren als schwanzloses Baby im Schnee fand. Sie ist kein Ymling, sondern ein Odinskind, ein Mensch. Er fügte ihr damals eine Verletzung über dem Po zu, damit es aussieht, als hätten die Wölfe ihren Schwanz geholt. Daher kann sie nicht „umarmen“. Wenn beim Ritual die Wahrheit herauskommt, ist Hirka des Todes. Thorrald will mit ihr fliehen, doch das ist schwierig, weil er im Rollstuhl sitzt. Hirka legt sich auf dem Markt mit Kolgrim an, der sie und den geistig behinderten Vetle immer verspottet. Er nennt die beiden Schwanzlos und Hirnlos. Ein Rabe fliegt Hirka zu, den sie Kuro nennt. Sie fragt die Rabnerin Ramoja, wie sie ihn zähmen kann. Ramoja weiß, dass Hirka weg will und warnt sie. Hirka überlegt, ob sie das „Umarmen“ vielleicht auch lernen kann, doch sie kann keinen Kontakt zur Erde aufnehmen, außer wenn Rime „umarmt“ und sie dabei berührt. Sie sagt ihm aber nicht, warum sie selbst es nicht kann. Der machthungrige Urd, jüngstes Mitglied des Rates, weiß von dem Odinskind, das durch das Steintor kam, und dass es ihm gefährlich werden könnte, falls es noch lebt. Er manipuliert den Rat, hetzt zum Krieg gegen das nördliche Fürstentum Ravnhov und schürt die Angst vor den „Blinden“, einem alten Feind, schwanzlos, mit Klauen und leeren Augen, den seit Ewigkeiten niemand gesehen hat. Hirkas Vater begeht Selbstmord, um ihr die Flucht zu erleichtern. Rime glaubt, Hirka beim Ritual am Heumond zu sehen und ihr mit seiner Gabe helfen zu können, sie hat jedoch nicht vor, dort zu erscheinen. Sie steckt ihre Hütte in Brand und macht sich auf nach Norden, nach Ravnhov. Kuro begleitet sie. Sie wird von Fürst Eirik freundlich aufgenommen. Sein Sohn Tein entzog sich als erster dem Ritual. Er nennt den Rat Verräter und ist nicht gut auf Mannfalla zu sprechen. Hirka belauscht Eirik und Ramoja und eine Versammlung verbündeter Fürsten. Sie reden vom Krieg, und dass Hirka die Rettung sei. Sie glauben, sie wolle sich dem Ritual entziehen, weil die Gabe in ihr außergewöhnlich stark sei. Hirka vereitelt ein Attentat auf Eirik, dann täuscht sie Ramoja, damit die sie mit nach Mannfalla nimmt. Sie tut, als sei die Gabe tatsächlich stark in ihr. In einem Teehaus macht sie sich einen Namen als Heilerin. Urd wird auf sie aufmerksam und ahnt, wer sie ist. Beim Ritual wird sie als Erdblind erkannt. Sie wird gefangen genommen, und ausgerechnet Urd befreit sie. Er braucht sie lebend, und er ist mit den „Blinden“ im Bunde. Sie kann ihm jedoch entkommen. Rime findet sie. Getarnt mit dem Schwanz eines Toten und als Mann verkleidet, kehrt sie mit ihm zurück in die Stadt, wo die Angst vor dem Odinskind herrscht. Sie suchen Ramoja und die anderen auf, die den Rat stürzen wollen, brechen in die Halle des Rates ein – und decken eine tausend Jahre alte Lüge auf … .
Der grandiose Auftakt eine Fantasy-Trilogie, die das Zeug zum Klassiker hat!
Viel Spaß beim Lesen!!!                        

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"Khyona – Im Bann des Silberfalken"

Von Island ins magische Isslar: "Khyona – Im Bann des Silberfalken"!

Katja Brandis
Khyona – Im Bann des Silberfalken
978-3-401-60366-7
Arena Verlag
Alter: 12+

Kari macht Urlaub auf Island mit Ihrer Mutter und ihrer Schwester Alice. Leider sind auch ihr neuer Stiefvater Thorsten und sein Klugscheißer-Sohn John mit von der Partie. Karis Mutter hat ihr eine Überraschung zu ihrem Geburtstag versprochen. Als der Rest der Familie wandern geht und Kari allein beim Auto bleibt, wird sie von zwei jungen Fremden, Svala und Daro, angesprochen. Sie nimmt an, dass sie ein Teil ihrer Geburtstagsüberraschung sind und reitet mit ihnen los. Als sie jedoch ein Tor passieren und Khyona erreichen, eine Stadt wie aus einem Fantasyfilm, kommen ihr Zweifel. Spätestens als die Stadt von Trollen attackiert wird, wird ihr klar, dass hier eine Verwechslung vorliegt. Man hält sie für Cecily, eine Assassine, die lange in die „Draußenwelt“ verbannt war. Sie will das Missverständnis aufklären, doch als sie erfährt, dass Menschen, die sich durch das Tor verirren, für gewöhnlich hingerichtet werden, lässt sie es lieber und spielt die Rolle der Cecily so gut sie kann. Die Fürstin beauftragt sie, Maéva, eine junge Magierin, die die Beraterin ihrer Tochter ist, zu töten. Kari spielt auf Zeit, versucht sich in der Fremde zu orientieren und einen Fluchtweg zu finden. Ihr Diener Bjarni zeichnet ihr einen Plan der Stadt. In einer Wirtschaft trifft sie auf den mysteriösen Andrik, den Hüter der Vulkane und auf ihr „Ziel“ Maéva. Sie verfolgt Maéva, um mehr über sie zu erfahren. Kari lernt auch Gabrissa kennen, die Tochter der Fürstin, die ihr gleich unsympathisch ist, da sie ein Faible für grausame Hinrichtungen auf Vulkanen und Geysiren hat. Während Kari in der Parallelwelt Isslar weilt, ist ihre Familie krank vor Sorge. Sie treffen auf die echte Cecily, die zu spät am Tor war. Die bietet an, bei der Suche nach Kari zu helfen. John findet sie toll, Alice ist skeptisch. Cecily glaubt, John wüsste genau, wo Kari ist und droht ihm. Sie scheut auch nicht davor zurück, ihre tödlichen Gifte einzusetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Heimtückisch vergiftet sie erst die Mutter und dann John. Bjarni besucht mit Kari unterdessen die Elfen, die ohne Tore zwischen den Welten wechseln können und Kaffee und Schokolade lieben. Sie sollen ihrer Familie eine Warn-Nachricht überbringen, denn Kari hat so eine Ahnung, dass Cecily bei ihnen ist. Bjarni verrät Kari das Geheimnis der Silberfalken und wird dafür verhaftet, denn er hat mehr preisgegeben als erlaubt. Er soll zur Strafe zwei Stunden auf den Vulkan. Zum Glück geht die Sache glimpflich für Bjarni aus. Kari ist unter Zugzwang, denn man erwartet langsam Ergebnisse von ihr. Dass Kari dabei ist, sich in Andrik zu verlieben, ist auch nicht gerade hilfreich. Sie wird andererseits heftig von Daro angebaggert, der ihr betrunken den 2. Teil des Spruchs zum Öffnen des Weltentores verrät. Doch wie kommt sie an Svalas Hälfte? Soll sie sie erpressen? Ohne den kompletten Spruch kann sie nicht nachhause. Sie flieht mit Daro vor Eisdrachen, die die Stadt angreifen. Als die Drachen wenig später erneut angreifen, retten ihr Maéva außerhalb der Schutzzone das Leben. Kari gesteht ihr, wer sie wirklich ist und sie schließen einen Pakt. Maéva hilft ihr nachhause zu kommen, und Kari hilft dafür Maévas inhaftiertem Bruder Haakon, einem Rebellen. Als Bewährungsprobe für die Fürstin soll Kari einen Gefangenen töten. Sie meint, das sei unter ihrer Würde, also soll sie stattdessen einen gefährlichen Nulf erlegen. Sie besteht die Probe, wird dann aber von Gabrissa betrogen. Wird sie je wieder nachhause kommen? Sie kann nicht gehen, ohne vorher Maéva und deren Familie zu helfen. Und dann ist da ja auch noch Andrik … .
Von Island in die mythische Parallelwelt Isslar! Ein grandioses Fantasy-Abenteuer!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit"

Große Gefühle und jede Menge Geheimnisse in Cornwall: "Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit"!

Rose Snow
Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit
978-3-473-40169-7
Ravensburger Verlag
Alter: 14+

June fährt für ein Austauschjahr nach Cornwall, England, da sie vorhat, später in Oxford Jura zu studieren. Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater ist Engländer, er hatte jedoch seit dem Tod seiner Schwester Catherine kaum Kontakt mit seiner Familie in England. June soll bei ihrem Onkel Edgar, dem Ehemann der verstorbenen Tante Catherine, auf Green Manor wohnen. Sie hat keinen guten Start: Das Wetter ist mies, das Taxi bleibt mit Motorschaden liegen, und es gibt keinen Handyempfang. Doch ein attraktiver junger Mann (Typ „Bad Boy“) nimmt sie auf seinem Motorrad mit ins nächste Dorf. Erst später erfährt June, dass es sich bei ihm um ihren Cousin Blake handelt. June hat ihre Cousins Blake und Preston (zweieiige Zwillinge) schon seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Sie spürt deutlich die Spannungen zwischen den beiden. Ihr Onkel erzählt ihr, dass Blakes Freundin Riley vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam. Außerdem verrät er ihr, dass er die beiden Jungs adoptiert hat. Die ungewöhnlich blauen Augen der beiden ziehen June in ihren Bann. In der Nähe der Jungs geschehen seltsame Dinge. Ein Topf fällt zu Boden, eine Scheibe bekommt einen Sprung. Am ersten Tag in der neuen Schule nimmt Preston June mit seinem Mini-Cooper mit, und Blake ist sichtlich eifersüchtig. June findet rasch Freunde in der Klasse, Grayson und Lilly, und sie bemerkt, dass ihre Cousins in der Schule von sämtlichen Mädchen wie Rockstars angehimmelt werden. Alle finden die beiden mysteriös und sexy, nennen sie „Deep-Blue-Twins“, wegen ihrer Augen. Und es kursieren eine Menge Gerüchte, warum die beiden das letzte Schuljahr wiederholen. Die Köchin Betty erzählt ihr, dass die Jungs im Alter von einem Jahr vor dem Anwesen ausgesetzt worden waren. Manche glauben, sie kommen aus der Anderswelt. June jedoch ist Realistin und hält nichts von solchen Spukgeschichten. Der kleine Empfang, den ihr Onkel für sie geben wollte, entpuppt sich als große Party, inklusive Eisskulptur. Um dem Trubel rund um die Vorbereitungen zu entgehen, reitet June mit Blake aus, wenn auch widerwillig. Warum ist er nur immer so ruppig zu ihr? Er sagt, sie soll sich lieber von ihm und Preston fernhalten. Auf der Party, für die ihr Onkel ihr ein herrliches Kleid besorgt und sogar eine Stylistin engagiert hat, tanzt June mit Preston. Auch später flirtet er mit ihr. Beim Schulausflug ins Moor zu den Steinkreisen kippt June plötzlich ohne Grund um. Nach ihrer rätselhaften Ohnmacht kann June plötzlich erkennen, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Es passiert immer, wenn sie jemandem in die Augen blickt. Die scheinen dann zu zersplittern, und die Zeit scheint stehen zu bleiben. Nur bei ihren Cousins funktioniert es nicht. June hält es zunächst für Halluzinationen. Ist sie vielleicht schizophren, so wie es ihr Opa angeblich war? Onkel Edgar hat einen Herzinfarkt, doch es geht ihm bald besser. Er will, dass die Jungs Zeit mit June verbringen, also nimmt Blake June mit auf eine Bootsfahrt. Als das Boot im Sturm kentert, suchen die beiden Schutz in einer alten Schmugglerhöhle, wärmen sich gegenseitig und küssen sich. Als Preston sie findet, erfährt June, welche Gaben die beiden Jungs haben. Preston kann die Leute dazu bringen zu lügen, Blake kann sie zwingen, die Wahrheit zu sagen. Später belauscht June ein Gespräch der beiden und fragt sich, ob sie nur ein Spielball in ihrem Zwist ist. Doch dann meint Blake zu ihr, alle Frauen, die ihm etwas bedeuten, sterben. Also empfindet er doch etwas für sie? Warum sagt er dann, sie soll gehen, so lange sie noch kann?
Der Auftakt einer genialen Romantasy-Trilogie! Ich erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 31. Oktober 2018

"Siebengeschichten"


🎃 Die perfekte Lektüre für Halloween: "Siebengeschichten"! 🎃 🎃 🎃

Nina Blazon
Siebengeschichten
978-3-8489-2113-3
Aladin Verlag
Alter: 10+

1. Freunde fürs Leben: Megan, Dee und Faye sind die beste Freundinnen. Sie besuchen ein Internat in einem irischem Kloster. Als Bridget neu an die Schule kommt, mobben die drei das seltsame Mädchen, wo sie nur können, dabei möchte Bridget doch nur mit ihnen befreundet sein. Als Mutprobe soll Bridget um sieben Minuten nach Mitternacht sieben Mal die Marienglocke läuten, doch sie stürzt vom Glockenturm und stirbt. Wenig später ist auch Faye tot. Sie erfriert nachts auf einem vereisten See. Hatte Bridgets rachsüchtiger Geist da seine Finger im Spiel?
2. Katzenwinterland: Weihnachten im sonnigen Florida: Obwohl die Mutter von Rose und Lisa lieber einen praktischen Plastik-Weihnachtsbaum hätte, besteht der Vater, zu Ehren seiner norwegischen Vorfahren, auf einer echten Nordmann-Tanne. Bei einem unheimlichen Weihnachtsbaum-Verkäufer ersteht er ein überteuertes Exemplar. Ist es nur Einbildung, oder wächst der Baum? Und dann ist Lisas nervige Katze Twinkie verschwunden. Aus einem Loch im Stamm der Tanne quillt etwas Rotes, und Katzenhaare kleben daran. Hat der Baum etwa die Katze gefressen?
3. Tante Dori: Erst nach deren Tod erfahren Simon und Joey von ihrer entfernten Tante Dori, die die letzten Jahre in der geschlossenen Psychiatrie verbrachte. Dori hat ihnen 3 Gemälde vererbt. Die Mutter der Jungs beschließt, die Bilder zu verkaufen, bis auf das Portrait, das Doris Sohn todkranken Sohn Henry zeigt, der kurz nach der Fertigstellung des Bildes starb. Henry sieht genau so aus wie Simon. Joey findet das Bild unheimlich, und er ist besorgt, wie sich sein Bruder Simon verändert. Es ist, als hätte Henry von Simon Besitz ergriffen. Versucht Henry so, ins Leben zurückzukehren?
4. Elchtaufe: Stinas Vater liebt es, in dem See nahe ihres neuen Hauses in Schweden zu schwimmen. Stina findet den See kalt, düster und unheimlich. Die Nachbarn erzählen von einem Touristen, der im See verschwunden ist und der Junge Sven meint, dass im See ein menschenfressendes Monster lebt. Stina weiß nicht, ob sie das glauben soll.
5. Das Mädchen im Spiegel: Camille sieht ein kleines Mädchen in dem Spiegel in ihrem Zimmer. Die kleine Lucie fürchtet sich vor dem schwarzen Mann, der auf dem Dachboden wohnt. Camille beruhigt sie mit Gutenachtgeschichten. Sie glaubt, Lucie sei ein unglücklicher Geist und überlegt, wie sie sie erlösen kann, doch nach und nach wird ihr klar dass nicht Lucie hier der Geist in diesem Haus ist, sondern sie selbst!
6. Siebensachen: Island: Fina vermisst ihre jüngst verstorbene Oma, die alle Legenden um das Dunkle Volk kannte, z.B. das diese Wesen die Zahl Sieben fürchten. Fina ist überzeugt, dass ihre neugeborene Schwester Alfa ein Wechselbalg ist. Sie wird von Tag zu Tag hässlicher, hat böse Augen und ihre Schreie klingen wie eine Kreissäge. Leider glaubt ihr niemand. Also lockt Fina das „Baby“ in eine Falle, doch es dreht den Spieß um.
7. Die letzte Geschichte: Japan: Die Freunde Taro, Aki und Shiro stehen unter großem Druck. Sie lernen für die Aufnahmeprüfung an der Uni. Den ganzen Sommer ist Paukschule statt Ferien angesagt. Die drei besuchen einen Wald, wo früher alte Leute im Winter ausgesetzt wurden, damit sie erfrieren. Deren Geister treiben dort nun Leute in den Selbstmord. Die Freunde erzählen sich dort Geistergeschichten. Taro hat in der Nacht danach Alpträume. Doch auch am Tag fühlt er sich von Schatten verfolgt.
Nichts für Angsthasen! Sieben schaurig-schöne Gruselgeschichten für schlaflose Nächte!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Luzifer Junior – Der Teufel ist los"

Der höllische Lesespaß geht in die 4. Runde: "Luzifer Junior – Der Teufel ist los"!

Jochen Till
Luzifer Junior – Der Teufel ist los (Band 4)
978-3-7432-0077-7
Loewe Verlag
Alter: 10+

Da Onkel Gabriel als Höllenchef überfordert ist, muss Luzie seinen vermissten Vater, dessen Spur sich irgendwo in Frankreich verliert, dringend finden. Im Internat St. Fidibus beginnen die Weihnachtsferien. Ist schon eine komische Sache, dieses Weihnachten, findet Luzie. Zum Glück kann er erreichen, dass seine Freunde Lilly und Gustav ihn auf seiner Suche begleiten können. Offiziell verbringen sie die Feiertage bei seiner Familie in „Ungarn“. Nur Aarons Eltern sperren sich. Sie wollen ihren Sohn, wie in allen Ferien, wegen seiner Ticks in eine Spezialklinik stecken. Dämon Auribus, der ja Erfahrung mit dem Annehmen menschlicher Gestalt hat, nimmt daher Aarons Platz ein, damit der mit nach Frankreich kann. Während Auribus alles über Aaron und seine 39 Ticks lernt, erklärt Lilly Luzie ein paar wichtige Menschensachen, z.B. dass man seine Unterwäsche und Socken täglich und nicht wöchentlich wechselt und keine einzelne Unterhose in die Waschmaschine wirft. Leider wird Lillys Onkel Zeuge, wie „Aaron“ von seinen Eltern abgeholt wird, dabei soll er doch die vier Freunde am nächsten Tag zum Bahnhof fahren. Also nimmt Luzie sein Zauberbuch für Jungdämonen zur Hand und schrumpft Aaron. Der ist zwar nun so winzig, dass er sich in Luzies Rucksack verstecken kann, wiegt aber noch immer 41 kg. Lillys Onkel fragt sich, ob Luzie Backsteine da drin hat. In der Zugtoilette vergrößert Luzie Aaron wieder. Der humorlose Schaffner hält die beiden für blinde Passagiere. Als Dank kackt ihm Cornibus in Gestalt einer Taube auf den Hut. Luzie ist noch nie Zug gefahren. Er bewundert die Landschaft, während die anderen lesen. Lesen findet Luzie doof. Dass die anderen das in den Ferien freiwillig tun, erstaunt ihn. Auf dem riesigen Bahnhof in Frankfurt haben sie noch Zeit, bis sie in den Zug nach Paris umsteigen müssen, also kaufen sie sich erst einmal was zu essen. Aus Rücksicht auf Cornibus, der ausrastet, wenn jemand ein Tier verspeist, entscheiden sie sich für vegetarische Snacks. In der Bahnhofsbuchhandlung entdeckt Luzie die Comics und kauft sich einen Asterix. Als sie im Zug von der Schaffnerin auf Französisch nach ihren Tickets gefragt werden, wird ihnen klar, dass keiner von ihnen Französisch spricht. In Luzies schlauem Buch finden sie die Lösung für dieses Problem, den Spucketrick, bisschen eklig, aber effektiv. Sie nehmen sogar französisches Verhalten („Küsschen rechts, Küsschen links“ …) an. In Paris fühlen sie sich von einem Kapuzenmann, der ihnen schon in Frankfurt auffiel, verfolgt. Sie nehmen ein Taxi und steigen im Ritz, einem der besten Hotels der Stadt, ab. Gut, dass Luzie seine höllische Kreditkarte ohne Limit dabei hat, so beziehen sie eine Luxus-Suite und bestellen Unmengen beim Zimmerservice. Sie versuchen Luzie zu erklären, was Trinkgeld ist, mit mäßigem Erfolg, denn er gibt dem Pagen eine Limo und sagt, hoffentlich passt das so mit der Hauptleistung. Nach stundenlangem Sightseeing und dutzenden Selfies, gönnen sich die Freunde leckere Crêpes auf dem Weihnachtsmarkt. Wieder ist der Kapuzenmann in der Nähe. Steven meldet aus der Hölle: Teufel in Pornic gesichtet. Nach einem Zwischenstopp im Kaufhaus, wo Cornibus beim Anblick der Foschschenkel ausrastet und sich in einen feuerspeienden, roten Frosch verwandelt und sie nur knapp ein paar wütenden Köchen entkommen können, machen sich die Freunde auf den Weg nach Pornic. Luzie sieht zum ersten Mal das Meer. Wieder fällt ihnen der Kapuzenmann auf? Wer ist das? Und können die Freunde endlich Luzies Vater finden?
Ein teuflisch spannendes und höllisch witziges neues Abenteuer von Luzie und Co.!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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