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Mittwoch, 31. Oktober 2018

"Die magischen 6 – Mr Vernons Zauberladen"

Fauler Zauber oder echte Magie? Finde es heraus in: "Die magischen 6 – Mr Vernons Zauberladen"!

Neil Patrick Harris, übersetzt von Katrin Segerer
Die magischen 6 – Mr Vernons Zauberladen
978-3-505-14188-1
Schneiderbuch/ Egmont Verlag
Alter: 9+

Carters Eltern sind spurlos verschwunden, als er noch ganz klein war. Sly, ein entfernter Onkel, nahm den Jungen eher widerwillig bei sich auf, bis er sein besonderes Talent erkannte. Wie schon seine Eltern, die Zauberkünstler waren, hat Carter ein besonderes Händchen für kniffelige Zaubertricks. An echte Magie glaubt er jedoch nicht, denn wenn es Magie gäbe, würde sein Leben wohl kaum so beschissen laufen. Onkel Sly ist ein Gauner, ein Dieb und Trickbetrüger, der reihenweise Leute mit Hütchenspiel und Co. übers Ohr haut und Carter schamlos für seine Geschäfte ausnutzt. Nie bleiben die beiden lange an einem Ort. Carter wünscht sich ein richtiges Zuhause, Freunde und eine Familie. Er würde lieber den Menschen mit seinen Zauberkunststücken eine Freude machen, statt sie abzulenken und abzuzocken. Carter lenkt zwar die Leute ab, aber weigert sich, selbst zu stehlen. Eines Tages reicht es ihm, und er läuft von seinem Onkel weg. Er springt auf einen Güterzug, der ihn nach Mineral Wells bringt. Dort ist gerade ein Jahrmarkt zu Gast, auf dem es vor Betrügern nur so wimmelt. Carter erkennt die miesen Tricks und die schlechten Fälschungen in der Kuriositäten-Show sofort. Auf dem Jahrmarkt begegnet Carter dem netten und geheimnisvollen Mr Vernon, und sieht, wie der Münzen über seine Hand wandern lässt. Die beiden kommen ins Gespräch, und Vernon bewundert Carters Auffassungsgabe und seine Fingerfertigkeit, findet es aber schade, dass der Junge nicht an Magie glaubt. Der hungrige Carter wird beim Durchwühlen der Mülltonnen erwischt. Bosso, der Betreiber des Jahrmarkts, erkennt sein Talent und bietet ihm einen Job an. Doch Bosso ist ein noch viel üblerer Betrüger als Onkel Sly, daher sagt Carter Nein. Nach einer Nacht auf der Parkbank entdeckt er Mr Vernons Zauberladen und lernt Vernons Adoptivtochter Leila, eine wahre Entfesselungskünstlerin, kennen. Vernon verabredet sich mit ihm für den Nachmittag. Carter vertreibt sich die Zeit mit Lesen und beobachtet durch Zufall, wie ein paar diebische Musiker ihr Handwerk verrichten. Gemeinsam mit dem Jungen Theo legt er ihnen das Handwerk. Theo lenkt die Leute mit seiner Geige und einem Schwebezauber ab, und Carter gibt unauffällig das Gestohlene an das Publikum zurück. Theo und Carter treffen Leila und ihre Freundin Ridley, die im Rollstuhl sitzt. Gemeinsam gehen sie in den Zauberladen und zeigen Carter ihr Geheimversteck. Carter freut sich, dass er Freunde gefunden hat und genießt das Gefühl dazuzugehören. Jedes der Kinder hat sein Spezialgebiet, Theo versteht sich auf Levitation, Ridley übt sich in Verwandlung, und Leila will der nächste Houdini werden. Die Kinder beschließen, auf den Rummel zu gehen, sich zu amüsieren und die fiesen Tricks aufzudecken. Sie gewinnen einen Riesen-Plüsch-Flamingo, in dem sie eines der unschlagbaren Spiele schlagen, fahren Riesenrad, besuchen eine Wahrsagerin und landen zuletzt in Bossos großer Zaubershow. Nach der Show bemerken sie, dass ihnen wertvolle, persönliche Gegenstände fehlen. Dafür hat Carter einen Zettel von Bosso in der Tasche. Die Freunde wollen in dem Hotel, wo Bosso und seine Leute wohnen, ihre gestohlene Habe zurückholen. Unterstützung finden sie bei den steppenden Zwillingen Izzy und Olly, die Bosso gekonnt ablenken. Ihre Sachen finden sie nicht, dafür Hinweise darauf, dass Bosso den Stern von Afrika, einen riesigen Diamanten stehlen will. Diesen Raub müssen sie verhindern. Leider hat Bosso noch ein Ass im Ärmel … .
Eine wahrhaft magische Geschichte! Und das Buch enthält Rätsel, Tricks + Geheimnisse!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 24. Oktober 2018

"Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie"

Dieses Buch ist besser als Schokolade: "Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie"!

Laurel Remington, übersetzt von Britt Somann-Jung
Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie
978-3-551-52096-8
Chicken House Verlag (Carlsen)
Alter: 10+

Scarletts Mutter lässt sich in ihrem Blog über die Probleme alleinerziehende Mütter, ihren untreuen Ex-Mann, der mit seiner Fitnesstrainerin durchbrannte, und vor allem über ihre unmögliche Tochter aus. Scarlett findet das mega peinlich, dass die ganze Welt über ihre Disney-Unterwäsche, und jeden Pups, den sie lässt, Bescheid weiß. Sie versucht, so langweilig wie möglich zu sein, um ihrer Mutter wenig Stoff zu liefern. Ihre Freundinnen hat Scarlett längst alle verloren. Darum freut sie sich, als Violet neu in die Klasse kommt. Doch Violet hängt schon bald mit den Beliebten, Gretchen und Alison, herum. Scarletts Mutter verdient mittlerweile mit dem Blog ihren Lebensunterhalt und denkt nur noch daran, neue Werbekunden, wie eine große Drogeriekette, zu gewinnen. Sie bekommt gar nicht mit, dass die alte Nachbarin Rosemary Simpson nach einem Sturz ins Krankenhaus kommt. Scarlett hört nachts aus dem leeren Nachbarhaus Geräusche. Sie schleicht rüber, findet den Schlüssel unter der Fußmatte und entdeckt in der Küche den Krawallmacher, Ms Simpsons Kater, außerdem ein handgeschriebenes Kochbuch. Als sie am nächsten Tag heimlich in Ms Simpsons Küche Zimtteilchen backt, wird sie von Violet überrascht. Violets Tante Hilda ist Maklerin und soll im Auftrag von Mr Kruffs, Ms Simpsons Neffe, das Haus verkaufen. Scarlett und Violet gründen einen geheimen Kochklub. Sie treffen sich täglich in Ms Simpsons Küche, backen Haferkekse und Bananen-Toffee-Torte und verteilen in der Schule anonym Kostproben. Nick, Schwarm aller Mädchen, hat jedoch einen Verdacht, dass sie dahinter stecken. Jemand hat den Kater aus dem Haus geholt und dafür Listen von Entrümpelungsfirmen zurück gelassen. Scarlett und Violet besuchen die schlafende Ms Simpson im Krankenhaus, aber dann kommt es zu einem Streit zwischen den Mädchen. Doch alles wird wieder gut, und der Klub bekommt zwei neue Mitglieder, Gretchen und Alison. Gretchen dachte immer, Scarlett wolle nichts mit ihr zu tun haben, weil sie der Star eines Blogs ist, doch nachdem das Missverständnis geklärt ist, kochen alle zusammen. Rosemary Simpson kommt heim aus dem Krankenhaus und  überrascht die Kinder in der Küche. Sie wirft sie jedoch nicht raus, sondern bringt ihnen bei, wie man richtig kocht. Doch eine von ihnen lässt den Herd an, und es brennt. Die Feuerwehr kommt und Mr Kruffs. Der meint, Rosemary muss ins Heim, dabei war sie gar nicht Schuld, sondern die Kinder. Scarlett überredet ihre Mutter, dass Rosemary bei ihnen übernachten darf, und die  revanchiert sich mit einem leckerem Frühstück. Scarlett und ihre Mutter wollen sich um sie kümmern. Sie darf einfach nicht ins Heim, auch wenn ihr Neffe anderer Meinung ist. Die Kinder adoptieren sie praktisch als Oma. Nick tritt dem Klub bei, und Scarlett bekommt ganz weiche Knie. Er hilft ihr, eine Website zu erstellen. Sie wollen Rezepte online stellen und Geld sammeln, um eine Pflegerin für Rosemary einzustellen. Außerdem kidnappen sie Rosemarys Kater aus dem Tierheim. Sie versuchen Mr Kruffs zu überzeugen, dass Haus nicht zu verkaufen. Er kandidiert als Abgeordneter. Was werden wohl seine älteren Wähler sagen, wenn er seine arme alte Tante ins Heim abschiebt? Er wundert sich, dass seine Tante wieder kocht. Seit dem Tod ihrer Tochter Marianne hat sie nicht mehr gekocht und kaum noch gegessen. Nicht nur Rosemary hat sich durch den geheimen Kochklub verändert, auch Scarletts Mutter. Sie und Scarlett verstehen sich nun viel besser. Doch dann erleidet Rosemary einen Schlaganfall … .
Codewort: Buttercreme. Eine zauberhafte Geschichte, aber ganz ohne Fantasy-Elemente!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783551520968


"Blogstar Opa – Mit Herz und Schere"

Du findest Nähen cool? Dann ist das das richtige Buch für Dich: "Blogstar Opa – Mit Herz und Schere"!

Aygen-Sibel Ҫelik
Blogstar Opa – Mit Herz und Schere
978-3-440-15930-9
Kosmos Verlag
Alter: 10+

Greta (12 ¾) näht total gern und träumt von einer Karriere als Designerin. Ihr Opa war früher Kostümbildner beim Theater. Er wohnt seit Omas Tod allein auf dem Land, und Greta würde ihn gerne öfter sehen. Er schickt ihr Stoffe, als er sein Atelier entrümpelt. Da sind tolle Sachen dabei, und Greta hat schon viele Ideen, was sie damit machen kann. Sie hätte gern einen eigenen You-Tube-Channel, doch Ihre Mutter erlaubt es ihr nicht. Trotzdem hat sie schon ein Heft voller Notizen für coole Näh-Videoclips und ein paar erste Videos vorbereitet. Seit ihr Vater abgehauen ist, lebt Greta mit ihrer Mutter und den  Geschwistern Luka (15) und Mila (3) allein. In der Schule hat sie ihre beste Freundin Mimi. Leider ist dort auch Oberzicke Chiara. Die hat einen eigenen Channel, „Cat-Talk“, redet dort über ihre ach so aufregenden Shopping-Erlebnisse und kombiniert ihre rosa Billig-Klamotten von der Stange immer wieder neu. Sie hat über 2000 Follower, gibt in der Schule Autogramme und ist immer umringt von einer Horde Chiara-Klone, die sich alle wie sie anziehen. Chiara und ihre Klone machen sich über Greta und ihren unangepassten Style lustig. Als Greta ihren Opa besucht, lernt sie dessen neue Nachbarin Risa Grohs kennen. Die ist Opa so dankbar, dass er ihre Katze gerettet hat, dass sie sich selbst zum Kaffee einlädt und Greta und Mama gar keine Zeit mit Opa lässt. Greta versucht alles, damit die aufdringliche Dame wieder geht. Sie wünscht sich, Opa würde aufhören sich zu weigern zu ihnen zu ziehen, dann hätten sie viel mehr gemeinsame Zeit. Schließlich darf Greta bei Opa übernachten. Super! Er schenkt ihr seine gesamten Bestände, Ballen und Kisten voll mit Stoffen und Nähmaterial, eine Schneiderpuppe, alte Modezeitschriften und Schnittmuster, eine Overlock-Nähmaschine und Tessa, eine ganz alte Nähmaschine aus dem Jahr 1832. Opa erzählt von früher. Er kannte damals als Kostümbildner viele Stars, wie z.B. Tina Turner, dafür hat er keine Ahnung, wer Katy Perry ist, Gretas Lieblingssängerin. Greta nimmt auf Video auf, wie er von Tessas „Abenteuern“ erzählt. Als ihre Mutter sie abholt, fragt die sich wohin mit dem ganzen Schneider-Kram. Warum behält Opa die Sachen eigentlich nicht? Er meint, er denkt daran, das Haus zu verkaufen und eine kleine Wohnung zu nehmen. Gretas Mutter hängt an dem Haus, denn Erinnerungen an Oma sind überall. Wieder will sie, dass Opa zu ihnen zieht, in das frühere Arbeitszimmer von Gretas Vaters. Opa meint, da könnte sich doch stattdessen Greta „entfalten“. Gretas Bruder Luka hat jetzt eine Freundin, Julie aus Gretas Klasse, einen der Chiara-Klone, doch Julie ist allein ganz anders, richtig nett. Sie  findet Gretas Entwürfe und Klamotten toll. Eines Tages kommt ein Anruf von Frau Grohs: Opa ist Krankenhaus! Es ist zum Glück kein Herzinfarkt wie zunächst befürchtet. Er hat sich einen Nerv eingeklemmt beim Kisten schleppen. Risa Grohs ist doch ganz nett, und ihr liegt viel an Opa. Opa soll jetzt doch erst mal eine Weile im alten Arbeitszimmer wohnen bis es ihm besser geht. Chiara postet ein fieses „So-nicht-Foto“ von Greta, und Julie läuft von Chiara und den Klonen zu Greta und Mimi über. Es tut ihr leid, dass sie vorher nichts gegen das Mobbing unternommen hat. Zuhause hat Opa aus dem Arbeitszimmer ein Atelier für Greta gemacht. Er will mit Greta einen You-Tube-Channel eröffnen. Ihrem Vater kann Gretas Mutter das ja schlecht verbieten, außerdem gefallen ihr die Videos, die Opa und Greta bis jetzt gemacht haben. Jetzt kann „GSMC“ (Gretas Self Made Clothes) online gehen … .
Eine super Geschichte mit tollen Näh-Ideen für alle kreativen Leserinnen im Anhang!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan"

Kann Karla wirklich zaubern?: "Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan"!

Alexandra Maxeiner
Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan
978-3-407-74900-0
Gulliver/ Beltz Verlag
Alter: 8+

Die neunjährige Karla ist fest davon überzeugt, dass ihr verstorbener Vater über sie wacht. Er hatte einen Herzfehler, von dem niemand wusste, und Karla kann sich nicht an ihn erinnern, weil sie bei seinem Tod noch ganz klein war. Als sie geboren wurde sagte er, mit ihr sei ein Zauber in die Welt gekommen, daher glaubt Karla, dass sie im Notfall wirklich zaubern kann, nur probiert hat sie es bis jetzt noch nie, dabei könnte sie im Moment ein bisschen Magie gut gebrauchen. Hausmeister Heck droht, bei dem Vermieter dafür zu sorgen, dass ihre Familie raus fliegt, nur weil Karla mit ihrem Skateboard seine hässliche Katzenstatue um-genietet hat. Außerdem hat sie angeblich mutwillig sein Beet ruiniert und seinen Hühnerstall beschädigt. Karlas Mutter leidet unterdessen unter ihrem Chef, der sie ausbeutet. Er droht, sie zu feuern, weil sie 17 Minuten früher gegangen ist, als Karla nach einem Unfall im Krankenhaus gelandet war. Auch Karlas Bruder Jonas hat Probleme. Seine Klasse wurde aufgeteilt, und nun ist er in der 8e gelandet, wo ihm der fiese Finn das Leben zur Hölle macht. Auch bei den Proben für das Schulmusical macht Finn ihn ständig fertig. Früher spielte Jonas Gitarre, aber seit Papas Tod nicht mehr. Karla will Jonas helfen und erzählt ihrer besten Freundin Nino von ihren Zauberkräften. Nino heißt eigentlich Ninotschka und wurde nach einer Frau aus einem Film benannt, der so alt ist, dass er sogar noch in schwarzweiß ist. Nino will, dass Karla ihr ein Vanilleeis zaubert, aber so funktioniert der Zauber nicht. Karla probiert den Zauber in der Schule aus. Da sie und Nino ihr Referat nicht fertig haben, zaubert sie, dass die Lehrerin nicht kommen soll. Tatsächlich muss die plötzlich weg, weil ihr Auto abgeschleppt wird, eine Referendarin übernimmt, und die geht mit allen mit dem Geld aus der Klassenkasse Eis essen. In diesem magischen Moment steht ein Regenbogen am Himmel. Doch als Karla für Jonas zaubern will ist kein Regenbogen in Sicht, also wollen Karla und Nino mit Mamas Blumensprühflasche einen erzeugen. Sie stellen die Flasche unter den Wasserhahn. Aber dann meckert Heck, weil Ninos Rad an seinem Zaun steht. Das zu entfernen dauert, weil Hecks Dobermann Sven am Zaun lauert. Als die Mädchen zurück in Wohnung kommen, ist die überschwemmt und die darunter auch. Es folgt die Kündigung, und Karla, Mama und Jonas ziehen zu Opa. Mama meint zu Karla, es ist besser bei Problemen die Dinge in die Hand zu nehmen, als auf Zauberei zu vertrauen. Da Finn und seine Kumpels Jonas immer runter machen, weil er keine Freundin hat, müssen sie ihm also eine Freundin verschaffen. Ninos große Schwester Sally ist genauso alt wie Jonas und sie haben die selbe Lieblingsband. Sie müssen sich nur noch treffen und verlieben. Also besorgen Karla und Nino Konzertkarten, doch der Plan geht nicht auf. Jonas versteht sich nämlich viel besser mit Ninos Bruder Marlon als mit Sally. Marlon würde gern Gitarre spielen lernen, und Jonas fasst zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Gitarre an. Karla und Nino gehen inzwischen zu Mamas Chef, um ihm die Meinung zu geigen und zwar wörtlich. Karla sagt, er soll ihre Mama nicht so lange arbeiten lassen und schon gar nicht am Wochenende, wo sie doch nur Halbtagskraft ist und ihr auch nicht ständig drohen sie zu feuern, während Nino auf ihrer Geige „Leise rieselt der Schnee“ geigt. Der Plan läuft nicht so gut. Der Chef ist jetzt richtig sauer. Finn und die anderen wollen derweil Jonas bei der Schulaufführung richtig fertig machen, aber Opa hat einen genialen Plan, wie man den Spieß umdrehen könnte … .
Eine geniale, witzige Geschichte mit einer liebenswert-chaotischen Heldin und Happy End!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 17. Oktober 2018

"Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)"

Diese Stadt ist anders - Diese Stadt ist die Zukunft: "Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)"!

Dominik Ruder
Projekt Garta – Die Gründung (Band 1)
978-3-94585862-2
Der Fuchs Verlag
Alter: All Age

Als der frustrierte Kleinstadtpolitiker Gero Barn sich mal wieder über die Schnarchnasen im Landtag ärgert, bringt ihn eine aufmunternd gemeinte Bemerkung seiner jungen Assistentin Marta auf eine ungewöhnliche Idee. Warum nicht eine eigene Stadt gründen? Barn ist überzeugt, er könne vieles besser machen, etwas schaffen, das wirklich funktioniert. Als er erstmals darüber spricht, wird er ausgelacht, doch das spornt ihn erst recht an, das Projekt tatsächlich anzugehen. Unterstützt von Marta baut er den Plan, eine unabhängige Mikronation zu gründen, weiter aus. Als er eine große Menge Land an der Küste kauft, wird das Bauministerium aufmerksam. Während die vom Bauministerium dem Projekt gleich einen Riegel vorschieben wollen, kann Barn das Forschungsministerium für sich gewinnen, die das Projekt sogar finanziell unterstützen wollen. Doch wo soll er nun eigentlich anfangen? Man braucht ein Straßennetz, Behörden, ein Finanzamt, ein Gesundheitsamt, einen Verwaltungsapparat … . Zunächst muss die Grundversorgung gewährleistet werden und Bewohner angelockt werden, mithilfe niedriger Grundstückspreise. Die Stadt erhält den Namen „Garta“ (aus den Vornamen Gero und Marta). Die vom Forschungsministerium engagierte Firma „Baustock“ zieht in Rekordzeit die ersten, öffentlichen Gebäude mithilfe von Baudrohnen hoch. Barn und seine Assistentin sind die ersten offiziellen Einwohner. Vorstellungsgespräche für die ersten Ämter finden statt. Barn engagiert Start-Up-Firmen aus Berlin für eine innovativere Strom- und Wasserversorgung. Auch ein Supermarkt wird gebaut, die ersten Leute ziehen nach Garta, und jetzt werden auch die Medien auf das Projekt aufmerksam. Viele sind skeptisch. Ist diese Stadt nicht einfach ein riesiges Testlabor? Müllabfuhr, Kindergärten, Schulen und Spielplätze entstehen. Die Zufriedenheit der Bürger hat für Barn höchste Priorität. Doch das alles kostet eine Menge. Wenn das so weiter geht, ist die Stadt bald pleite, und sie brauchen immer noch Polizei, Feuerwehr und ein Krankenhaus. Barn ist besorgt, aber gibt so leicht nicht auf. Mitten im ersten, kalten Winter springt der Erdgaslieferant ab, eine Katastrophe! Auf der Suche nach einer Lösung stößt Barn auf eine noch experimentelle, neue Energiequelle: Energie aus Kälte! Tatsächlich kann dadurch die Gaskrise abgewendet werden. Während Barn sich in der Bürgersprechstunde mit Themen wie dem öffentlichen Nahverkehr, einer zweiten Schule und der Idee eines multireligiösen Tempels herumschlägt, kommen erste Gerüchte über eine baldige Schließung von Garta auf. Barn ist wütend über diese „Verschwörungstheorien“, doch leider erweisen sie sich als wahr.  Die Bundesregierung hat bei der Haushaltsüberprüfung festgestellt, dass das Projekt einfach zu viele Ressourcen verschlingt. Die Bewohner sollen umgesiedelt und Land wieder Acker werden, ein Schock für Barn und Marta. Dennoch wollen sie nicht kampflos aufgeben. Es geht immerhin um die Existenzen von inzwischen 30000 Menschen, die in Garta leben. Barn will keinen Krieg. Er bevorzugt eine diplomatische Lösung und versucht, die Presse auf seine Seite zu ziehen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Es folgt die Ruhe vor dem Sturm, dann wird die Internetverbindung gekappt, ebenso die Telefonleitung, und Garta ist medial von der Außenwelt abgeschnitten. Herr Schmidt von der Bundesregierung, will Barn offiziell seines Amtes entheben, und die Lage scheint hoffnungslos … .
Eine spannende Geschichte, die voller genialer Ideen steckt! Bd.2+3 sind bereits in Arbeit!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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