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Mittwoch, 22. November 2017

"Icons – Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis (Band 1)"

Invasion aus dem All: "Icons – Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis (Band 1)"!

Margaret Stohl, übersetzt von Mo Zuber
Icons – Dein Herz schlägt nur mit ihrer Erlaubnis (Band 1)
978-3-8414-2162-3
Fischer FJB Verlag
Alter: 14+

Zukunft: Ohne Vorwarnung kamen sie auf die Erde, die Herrscher aus dem All, und veränderten das Leben der Menschen für immer. Plötzlich erschienen die ICONS über 13 der größten Städte. 6 davon wurden aktiviert und löschten alles Leben in den betroffenen Städten aus. Ihre Impulse legen sowohl technische Geräte als auch menschliche Herzen lahm. Seitdem heißen diese Städte, in denen es weder Strom noch Leben gibt „Stille Städte“. Nur 4 Kinder überlebten, weil sie etwas Besonderes sind. 16 Jahre später leben zwei von ihnen, Dol und Ro, in der Wildnis fernab der Städte bei dem gütigen Padre in der Mission der Gras-Leute. Die Gras-Leute werden von den Sympa, die mit den Herrschern sympathisieren und ihnen dienen, als Rebellen betrachtet. Sie lassen Dol und Ro entführen und den Padre töten. Zwar können die beiden aus dem Zug entkommen, indem Dol einen Merk (eine Mischung aus Händler, Kopfgeldjäger und Söldner) besticht und ihm das Buch des Padres gibt, doch dann treffen sie Lucas, der genau wie sie ist. Er ist außerdem der Sohn der Gesandten, die die Stimme der Herrscher auf der Erde ist. Dol und Ro wissen nicht, ob sie ihm vertrauen können. Das vierte ICON-Kind, Tima, lernen die drei erst später kennen. Alle ICON-Kinder haben besondere Gaben, die jeweils mit einem Gefühl verbunden sind. Dol ist Schmerz, Ro ist Wut, Lucas ist Liebe, und Tima ist Angst. Gerüchten zufolge können diese Gaben die ICONS zerstören, die wie eine dunkle Bedrohung über den Menschen schweben. Doch wenn die ICONS zerstört sind, verlieren die Gesandten ihre Macht und ihre Kontrolle über die Bevölkerung. Die Regierung der Gesandten sperrt die vier Jugendlichen zusammen ein, um sie zu erforschen und Tests mit ihnen zu machen. Im Gegensatz zu Lucas und Tima denken Dol und Ro nur an Flucht. Colonel Catallus, ein Idiot, der sich für ein Genie hält, führt einen Großteil der Tests durch. Immer anwesend ist der Computer Doc, eine künstliche Intelligenz, mit der Lucas seit seiner Kindheit „befreundet“ ist. Eines Tages schickt Fortis, der Merk, eine Nachricht an Dol. Er weiß mehr über die ICON-Kinder als sie, denn er hat das Buch, in dem alles über sie steht. Er meint, die Rebellen würden sie, die „Geheimwaffen“ gegen die ICONS, suchen. Die vier ICON-Kinder finden heraus, dass sie alle am gleichen Tag Geburtstag haben. In der Bibliothek wollen sie mehr über sich erfahren, doch alle Daten über sie wurden entfernt. Dol reist mit Lucas heimlich in die Stadt Hole, wo sie auf Fortis treffen, der sich als Anführer der Rebellen entpuppt. Dol und Lucas begeben sich zum nächsten ICON. Außer ihnen hat es noch niemand lebendig in die Nähe geschafft. Es geht ihnen zwar nicht gut, aber ihre Herzen schlagen weiter. Sie können einen Splitter des ICONS bergen. Ro und Tima sind nicht begeistert über ihren Alleingang. Beide sind eifersüchtig, denn Ro liebt Dol, und Tima liebt Lucas. Tima findet heraus, dass sie alle vier im Labor gezeugt wurden, aber hieße das nicht, dass schon vorher jemand wusste, was geschehen würde? Wer hat sie erschaffen? Lucas verplappert sich bei seiner Mutter, und er und seine drei Freunde werden ins Gefängnis gesperrt. Fortis befreit sie, doch Lucas will nicht mitkommen. Mithilfe von Doc, der übrigens von Fortis entwickelt wurde, täuschen sie Dols Tod vor, um die Gesandten in Sicherheit zu wiegen. Dol will das ICON mit Sprengstoff zerstören. Doch der Plan schlägt fehl. Die Bombe kann nur noch manuell gezündet werden. Da taucht Lucas auf. Wird er Dol stoppen oder ihr helfen?
Geniale Sci-Fi-Story, aber leider braucht sie eine Weile, um in Fahrt zu kommen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 15. November 2017

"Bad Boys & Little Bitches"

Tödliche Freundschaft: "Bad Boys & Little Bitches"!

Andreas Götz
Bad Boys & Little Bitches
978-3-7891-0764-1
Oetinger Verlag
Alter: 14+

Finn, Leon, Elif und Lissy sind schon ewig befreundet. Sie dachten immer, dass nichts sie trennen könnte, bis eines Tages Vanessa auftaucht. Vanessa ist neu an der Schule. Sie schließt sich der Gruppe an und will eigentlich nett und den anderen eine gute Freundin sein, doch wenn man sie auch nur etwas reizt, kommt das manipulative Miststück in ihrem Inneren zum Vorschein. Sie ist wie Radioaktivität. Sie durchdringt und verändert alles. Der verträumte Musiker Finn verknallt sich sofort in sie, doch sie erwidert seine Gefühle nicht. Stattdessen wendet sich Vanessa dem gemütlichen Kiffer Leon zu, und macht ihre ersten Drogenerfahrungen. Leon kümmert sich ganz lieb um sie, als sie zugedröhnt ist. Vanessa übernimmt in allem das Kommando, so verlegt sie z.B. den Treffpunkt der Clique in ein anderes Café. Sie weiß auch als Erste von Elifs neuem Freund Benedict. Der arbeitet auf der Sparkasse und ist ein Spießer ohne Freunde, der auf den ersten Blick gar nicht zu Elif passt. Vanessa bemerkt auch, dass Lissy in ihren Lehrer Herr Wegmann, der die Theatergruppe leitet, verknallt ist. Während Lissy denkt, hinter ihrem neuen Chat-Freund „BadTeacher“ stecke Wegmann, so weiß Vanessa längst, dass es in Wahrheit Konni ist, der freakige Sohn des Hausmeisters, der wie eine Spinne im Netz sitzt und seine eigenen Fäden zieht. Als Vanessa bemerkt, dass die Gruppe sie abservieren will, bietet Konni Hilfe an. Er sammelt ebenso wie sie Informationen und Geheimnisse. Die anderen reden darüber, dass sich Vanessa zu sehr in den Mittelpunkt gedrängt hat, und Konni nimmt ihr Gespräch auf und mailt es an Vanessa. Auf der Party zu Vanessas 18. Geburtstag findet Finn eine zerrissene Trauerkarte mit einer Hassbotschaft in ihrem Müll. Ist sie von ihrem Ex-Freund? Vanessa freut sich über Finns sehr persönliches Geschenk und macht ihm Hoffnung. Er merkt nicht, dass sie nur mit ihm spielt. Auch die Mädchen werden von ihr manipuliert. Sie redet Lissy ein, sich an Wegmann heranzumachen. Lissy stylt sich daraufhin unmöglich und benimmt sich total peinlich. Sie glaubt immer noch, sie würde täglich mit Wegmann zu chatten. Vanessa lacht sich ins Fäustchen. Sie will mit allen zum Spring Break an die Ostsee, dort will sie zuschlagen. Sie beginnt eine Affäre mit Wegmann, um ihn dazu zu benutzen, Lissy zu manipulieren. Lissy, glaubt tatsächlich, Wegmann wolle sich mit ihr am Spring Break treffen und besorgt vorsichtshalber Kondome. Elif lügt ihre Eltern und Benedict an, um überhaupt mit zu können. Finn zappelt indes hilflos in Vanessas Netz. Sie hat ihm die Story von einem grausamen Ex erzählt, und er glaubt ihr alles. Sie arrangiert, als Teil ihres Plans, dass er sie „zufällig“ nackt filmt. Leon stellt inzwischen Nachforschungen an und nimmt Kontakt zu Sylvie von Vanessas alter Schule auf, die ihm einiges erzählt. Sylvie meint, sie sollen Vanessa weiter die Königin sein lassen, denn sonst würde sie sehr ungemütlich. An der Ostsee fließt der Alkohol in Mengen. Lissy lässt sich gehen und macht den 2. Platz beim Wet-T-Shirt-Contest, Leon trifft sich mit Sylvie, und Vanessa knutscht mit der betrunkenen Elif im Pool. Sie sorgt dafür, dass es gefilmt wird. Dieser Film und auch der, den Finn von ihr gemacht hat, machen plötzlich überall die Runde. Lissys „Rendezvous“ mit Wegmann wird zur Katastrophe. Doch Vanessa kann die Früchte ihrer Racheaktionen nicht lange genießen, denn am nächsten Morgen liegt sie tot im Zimmer! War es einer der vier Freunde? Oder wer hätte sonst noch ein Motiv? Sylvie? Konni? Wegmann?
Eine spannende Geschichte rund um Freundschaft und Verrat! Ich freue mich auf Band 2!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Die Königinnen der Würstchen"

Paris, wir kommen!: "Die Königinnen der Würstchen"!

Clémentine Beauvais, übersetzt von Annette von der Weppen
Die Königinnen der Würstchen
978-3-551-55677-6
Carlsen Verlag
Alter: 12+

Die fünfzehnjährige Mireille ist „fett und hässlich“, daher wird sie zur „Wurst des Jahres“ in Bronze gewählt. Dieser Preis wird jedes Jahr auf Facebook von den Schülern an die hässlichsten Mädchen der Schule vergeben. In den letzten Jahren hat Mireille immer Gold „gewonnen“, doch diese zweifelhafte Ehre wird jetzt Astrid zuteil, und Hakima bekommt Silber. Mireille, die keine Freunde hat, freundet sich mit Astrid an. Die picklige, schielende Halbschwedin ist neu an der Schule. Gemeinsam suchen die beiden „Würste“ auch Hakima auf, eine Siebtklässlerin mit Dreifachkinn und „Schnurrbart“. Jetzt sind die „Würste des Jahres“ komplett. Hakimas Bruder Kader hat im Krieg beide Beine verloren. Schuld ist ein General, der jetzt am Nationalfeiertag im Élysée-Palast einen Orden bekommt. Die Mädchen nehmen sich vor, mit dem Fahrrad nach Paris zu fahren und die Party zu sprengen, Hakima natürlich wegen ihres Bruders, Astrid, weil ihre Lieblingsband „Indochine“ da spielt und Mireille, weil ihr Vater da sein wird. Er war ein Professor, der ihrer Mutter bei ihrer Doktorarbeit half und sie nebenbei schwängerte. Mittlerweile ist er mit der Präsidentin von Frankreich verheiratet, hat mit ihr 3 Söhne und will nichts von seiner Tochter wissen. Jedenfalls hat er nie auf ihre Briefe geantwortet. Den Mädchen tut schon nach einer zwanzigminütigen Proberadtour alles weh, und laut Internet dauert es bis Paris mit dem Rad 6 Tage! Ein Artikel über die „Würstchen-Wahl“ erscheint in der Zeitung und Mireille sucht die Reporterin auf, um ihre Seite der „Würstchen-Geschichte“ zu erzählen. Die Freundinnen haben die Idee, ihre Reise mit dem Unterwegs-Verkauf von 3 Sorten Würstchen (Normal, Geflügel und Veggie, mit verschiedenen Soßen) zu finanzieren. Astrids Mutter stellt ihnen ihren Moped-Anhänger für die Räder zur Verfügung. Hakimas Eltern sind nicht begeistert von der Aktion und wollen ihr nicht erlauben mitzufahren, doch dann schwingt sich Kader in seinen neuen superleichten Sportrollstuhl und beschließt, die Mädchen zu begleiten. Mireille findet Kader süß. Die „Würste“ trainieren jeden Tag und werden immer fitter. Fiesling Malo, Begründer der „Würstchen-Sache“ staunt nicht schlecht. Zu Beginn der Sommerferien geht es los. Sie liegen gut in der Zeit. Am Tag ihres Starts erscheint ein weiterer Artikel über sie in der Zeitung, und der erste Würstchen-Vorkauf wird eifrig im Netz kommentiert. Der Weg durch die Weinberge ist beschwerlich, und gerade jetzt bekommt Hakima ihre erste Periode. Es regnet in Strömen, und die drei legen einen Zwischenstopp in einem Schloss ein, dessen alte Verwalterin ihnen ihre Lebensgeschichte erzählt. Wo sie auch hinkommen, werden sie von der Presse erwartet und um Interviews und Autogramme gebeten. Der Hype um sie in den sozialen Netzwerken ist riesig. Als sie auf einem Zeltplatz übernachten, zerschneidet jemand alle Reifen und die Bremskabel. Schnell wird klar, dass Malo dahinter steckt. Doch die Freundinnen bekommen Hilfe von einer Fahrradwerkstatt. Die Räder sind bald wie neu und schneller als zuvor. Da taucht Malo auf und bedroht Mireille mit einem Messer, dabei waren sie doch mal im Kindergarten und in der Grundschule einmal beste Freunde. Zum Glück gibt er auf und stellt sich freiwillig der Polizei. Irgendwann erreichen die „Würste“ schließlich Paris und bekommen sogar eine offizielle Einladung zu der großen Party, die sie doch eigentlich crashen wollten. Ab da läuft nichts mehr wie geplant … .
Die sympathischen Heldinnen haben mich an mich selbst erinnert! Hätte es zu meiner Zeit schon Facebook gegeben, wäre ich sicher auch „Wurst der Jahres“ geworden ;-).
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Roofer"

Gefährlicher Höhenrausch: "Roofer"!
 

Jutta Wilke
Roofer
978-3-649-61509-5
Coppenrath Verlag
Alter: 14+

Die fünfzehnjährige Alice beneidet ihre beste Freundin Nastasia. Nasti hat rote Rasta-Locken, Piercings und eine coole Mutter, während Alice zuhause nur Probleme hat. In der Schule läuft es auch nicht viel besser. Alice hat Ärger wegen unentschuldigter Fehlstunden. Nasti hat seit kurzem neue Freunde, und Alice ist ein wenig eifersüchtig. Eines Tages zeigt ihr Nast ein YouTube-Video von Trasher, der mit seinen roten Turnschuhen in 30 Metern Höhe auf einem Stahlträger herumturnt. Ist der Typ lebensmüde? Trasher ist ein sogenannter Roofer. Alice lernt die Clique kennen und klettert mit Bee auf das Dach der Bauruine, wo sie sich treffen. Sie fühlt sich mutig und frei, obwohl das Haus nur ein Stockwerk hat. Zwischen Trasher und Adrian herrscht ständiger Wettstreit. Adrian will ihn immer übertrumpfen: Höher, Schneller, Erster … . Die beiden markieren ihr Revier mit Graffiti. Adrians Zeichen ist ein Gecko, Trashers ein T mit einem Vogel als Querbalken. Adrian will über einen Kran in eine Hochhausbaustelle klettern, in 41 Metern Höhe, und das bei Eisregen. Das ist Wahnsinn! Er klettert bis ganz oben, filmt sich selbst dabei und stürzt dann beinahe ab. Alice kann kaum hinsehen. Irgendwie auch zu der Gruppe gehört Nik, früher Heimkind, lebt jetzt auf der Straße. Manchmal besucht er „Granny“, seine ehemalige Nachbarin. Die brachte ihm als Kind bei, Frakturschrift zu lesen, so dass er jetzt voller Begeisterung ein Buch mit deutschen Gedichten liest, das er aus dem Altpapier hat. Nik und der alte „Penner“ Janosch werden oft aufgemischt, weil sie das Stadtbild „verschandeln“. Obwohl Alice keinen der beiden kennt, lässt sie sich von Nasti überreden, ihnen ihren Schlafsack zu spenden. Sie bringt ihn in die Bauruine, wo die beiden zur Zeit leben. Alice dachte, Nik sei einfach ein Kumpel von Trasher, der den Schlafsack fürs Zelten oder eine Klassenfahrt braucht. Nun steht sie einem dunkelhäutigen Obdachlosen in ihrem Alter gegenüber. Sich muss sich eingestehen, dass sie etwas Angst hat, denn ihre Eltern haben viele Vorurteile und keine hohe Meinung von „Pennern“, besonders Stiefvater Ralph meint, die gehören allesamt ausgerottet. Anderseits ist Alice von Nik fasziniert. Er ist anders, aber gut anders. Als sich die Clique einmal im alten Haus zum Frühstück verabredet, aber dann keiner außer Nik und Alice kommt, machen die beiden ein Picknick auf einem Hochhausdach. Nik liest ihr Gedichte vor, und Alice vergisst ihre Höhenangst. Sie hat sich verliebt. Auch Nasti ist bis über beide Ohren verliebt und benimmt sich wegen Trasher völlig bescheuert. Sie lässt sich sein Zeichen als Tattoo stechen und ist ihm völlig hörig. Um ihm ihre unsterbliche Liebe zu beweisen, würde sie alles tun. Trasher will, dass sie ganz ihm gehört und seine „Königin der Dächer“ wird. Als Liebesbeweis verlangt er eine Mutprobe von ihr. Nasti hat Angst, aber sie macht mit. Beinahe fällt sie in die Tiefe, als sie mit Trasher im 10. Stock einer Hotelbaustelle herum klettert. Anschließend muss sie kotzen. Alice findet die Aktion scheiße. Das ist für sie keine Liebe! Bei der anschließenden Party am Fluss betrinkt sich Trasher total und klettert, angestachelt von Adrian, auf eine Brücke und stürzt ab. Nasti verschwindet spurlos und Alice sucht sie verzweifelt. Sie befürchtet ihre Freundin könnte etwas Dummes tun. Sie will Trashers größten Traum erfüllen, sein Zeichen auf dem höchsten Turm, und sie trägt ja dieses Zeichen. Kann Alice sie noch aufhalten bevor ein weiterer tragischer Unfall passiert?

Totale Freiheit oder totaler Wahnsinn? Kein Buch für Leser mit Höhenangst ;-)!
Viel Spaß beim Lesen!!!
 

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783649615095

Mittwoch, 8. November 2017

"Luzifer Junior 2 – Ein teuflisch gutes Team"

Höllisch komisch: "Luzifer Junior 2 – Ein teuflisch gutes Team"!

Jochen Till
Luzifer Junior 2 – Ein teuflisch gutes Team
978-3-7855-8637-2
Loewe Verlag
Alter: 10+

Endlich wieder Schule! Nach den Ferien in der Hölle freut sich Luzie, auf die Erde nach St. Fidibus zurückkehren zu dürfen. Gleich nachdem sein Onkel Gabriel ihn abgeliefert hat, trifft Luzie Lilly wieder und fragt sich, warum sein Herz plötzlich schneller schlägt. Dann bekommt er auch noch einen elektrischen Schlag, als er sie berührt. Autsch! Luzie meldet sich im Sekretariat zurück, und die neugierige Frau Schneider-Schnutzel muss unbedingt aus Luzies Tupperdose naschen, in der Annahme, es handelte sich beim Inhalt um eine Leckerei aus seiner angeblichen Heimat Ungarn. Sein Papa hat ihm jedoch in Schwefelfett gebratene Kakerlakenflügel eingepackt, und die sind auch noch höllisch gut gewürzt. Einem Dämon mag die Schärfe ja nichts ausmachen, aber Frau Schneider-Schnutzel speit buchstäblich Feuer, genau wie der Schuldirektor, der beweisen will, dass einem echten Kerl scharfes Essen nichts ausmacht. Jetzt weiß Luzie, wie er den Spion entlarven kann, den sein Vater auf ihn angesetzt hat. Mit dem Schärfe-Reaktionstest sollte er den Dämon eigentlich finden. Zunächst einmal geht er aber mit Lilly ins Dorf, wo sie ihren gemeinsamen Freund Aaron vom Zug abholen wollen. Der hat in den Ferien noch mehr Ticks entwickelt, und das Zugpersonal ist froh, den „Spinner“ endlich los zu sein. Auf dem Rückweg gehen sie durch die Fußgängerzone, und Luzie staunt über die vielen Geschäfte. Für sich und seinen Hausdämon Cornibus kauft er Unmengen Schokolade. Dann sucht er einen Handy-Laden auf, denn er hat Steven, dem Haus- und Hoftechnikexperten seines Vaters, versprochen, ihm ein Smartphone und ein Tablet mitzubringen. Auf beiden muss aber unbedingt ein Apfel drauf sein. Da der Verkäufer auf der Unterschrift seines Vaters besteht, muss Luzie einen dämonischen Trick anwenden, um die Sachen zu bekommen. Als sie weitergehen, hat Lilly plötzlich ein ungutes Gefühl. Wenig später treffen sie auf die Rugby-Mannschaft der Schule im Dorf. Die hassen die „Fidibusse“, weil sie sie für reiche Schnösel halten und sind gerade dabei, Torben zu vermöbeln. Obwohl Luzie Torben nicht leiden kann, greift er ein und holt sich dabei eine blutige Nase. Als er jedoch Lillys Hand anfasst, entstehen plötzlich Blitze, die die gesamte Mannschaft lahmlegen. Luzie hat einen Verdacht. Cornibus hat ihm erzählt, so etwas geschieht nur, wenn zwei Dämonen sich berühren. Ist etwa Lilly der Spion? Die Rugby-Fieslinge lassen nicht locker. Sie hinterlassen ein fieses Graffiti an der Schulmauer. Luzie hilft, es zu entfernen. Dabei zeigt sich, dass würzige Kakerlakenflügel, in Wasser gelöst, ein unschlagbares Putzmittel ergeben. Als Lilly Luzie plötzlich auf Ungarisch anspricht (sie hat extra ein paar Sätze gelernt), versteht der natürlich kein Wort. Da er Lilly nicht verraten kann, wer er wirklich ist, wird sie sauer und kündigt ihm die Freundschaft. Die Fieslinge aus dem Dorf geben nicht auf. Mit einem Bagger machen sich sich über den Sportplatz her. Aarons selbst-gebauter Elektroschocker kann sie in die Flucht schlagen, aber nur Lilly kann den Bagger stoppen, und zwar mit Gedankenkraft. Das ist für Luzie der Beweis, dass sie wirklich ein Dämon ist, und er konfrontiert sie damit. Doch Lilly versteht nur Bahnhof und glaubt ihm kein Wort, als er sich als Sohn des Teufels outet. Aaron hingegen findet es cool. Sie fesseln und verhören den Anführer der Fieslinge, der den Bagger gefahren hat. Doch wie werden Luzie und seine Freunde die Fieslinge für immer los? Was geht mit Lilly ab? Und wer spioniert hier wirklich im Auftrag der Hölle?
Hurra, der Höllenspaß geht weiter! Ich habe mich beim Lesen wieder schlapp gelacht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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