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Mittwoch, 23. November 2016

"Changers - Kim"

Der 3. Change: "Changers - Kim"!

T. Cooper und Allison Glock, übersetzt von Ulrike Brauns
Changers – Kim (Band 3)
978-3-440-15114-3
Kosmos Verlag
Alter: 14+

Oryon hat die Entführung durch die Getreuen und die anschließende Rekonvaleszenz in der Changer-Reha überstanden. Doch sein bester Freund Chase ist tot und seine große Liebe Audrey unerreichbarer denn je. Nun steht sein dritter Change an. Eines ist ihm (bzw. ihr, denn jetzt ist mal wieder ein Mädchenkörper dran) schon am ersten Tag klar. Niemals wird sie den Körper dieser Kim als Mono wählen, denn Kim ist fett, nicht nur pummelig, sondern richtig fett! Immerhin gibt es diesmal reichlich Hintern zum Brandmarken ;-). Schnaufend walzt sie durch die Korridore der Highschool und kämpft mit der Schwerkraft. Audrey, die jetzt zu Chloes Zickenclique gehört, ignoriert sie völlig. Dafür freundet sich Kim mit Kris an, der auch neu in der Klasse ist und mit seinem freakig-schwulen Outfit aus der Masse heraussticht. Er will unbedingt bei dem Musical des Schultheaters mitmachen und drängt auch Kim dazu. Ihr Lehrer Mr. Crowell, Ehemann von Kims Betreuerin Tracy, der als Einziger hier alles über die Changer weiß, behandelt Kim bevorzugt, was weder bei Kim noch beim Rest der Klasse gut ankommt. Kims Mutter tut, als sei Kims Übergewicht halb so schlimm, sie habe ja ein hübsches Gesicht und schöne Haare. Der gemeinsame Einkaufbummel wegen der Klamotten fürs neue Schuljahr ist der Horror für Kim. Sie beneidet Elyse, mit der sie in der Changer-Reha ein Zimmer geteilt hat und die nun im Körper der bildschönen Destiny steckt. Kim hat eine Identitätskrise, weiß nicht mehr, wer oder was sie nun eigentlich ist. Trotzig rasiert sie sich die Haare ab, lässt nur einen Iro stehen. Chloe macht sich darüber lustig und muss bei der folgenden Prügelei einige ihrer eigenen Haare bzw. Extensions lassen. Die Schule verständigt Kims Eltern. Mit Destiny und Kris geht Kim heimlich auf eine Party in einen Schwulenclub, trinkt Alkohol und bekommt nun richtig Ärger mit den Eltern, die sie einfach nicht verstehen oder verstehen wollen. Dass sie beim nächsten Changer-Treffen als Warnung an die jüngeren Changer ihre Geschichte von der Begegnung mit den Getreuen erzählen soll, passt Kim gar nicht. Sie will nicht das negative Beispiel sein, als sei alles ihre Schuld. Bei dem Treffen wird eine Gedenkstatue von Chase enthüllt, Kim sieht Alex (bzw. jetzt Theo) wieder, der ebenfalls in der Gewalt der Getreuen war, und Kims Eltern streiten sich furchtbar. Zum Glück ist Destiny da. In der Schule wird Kris Kims bester Freund. Kris ist jetzt mit einem Jungen zusammen. Zum Glück sind die Leute in der Theater-AG nicht solche intoleranten Idioten wie die vom Footballteam. Auf der Party nach der Schulaufführung kommen sich Destiny und DJ (Kumpel von Oryon aus Band 2) näher, und Destiny hat beim Küssen eine Vision von seiner Zukunft. Kims Oma (auch ein Changer) zieht zur Familie. Sie stirbt kurz nach Thanksgiving und hinterlässt Kim einen Brief, der ein großes Geheimnis enthüllt. Genervt vom ewigen Ehestreit der Eltern, zieht Kim zu den RaChas (radikale Changer), wo auch Chase lebte. Dort erfährt sie, welch großes Opfer Chase wirklich brachte, denn der Rat wusste genau, wo die drei Gefangenen waren, unternahm aber nichts. Auf dem Schulball gibt es einen magischen Moment zwischen Kim und Audrey. Total bekifft schreibt Kim ihr später eine verwirrende Email. Dank Mr. Crowell landen die beiden in einer Lerngruppe. Audrey wundert sich, dass Kim genau weiß, dass Audrey ihren Kaffee mit Sojamilch trinkt, als sie sich bei Starbucks treffen. Die RaChas planen derweil eine große Demo und wollen sich in aller Öffentlichkeit bekennen. Auch Kim wird dabei sein … .
Ich liebe „Changers“! Kann es kaum noch erwarten, bis der 4. (und letzte) Band erscheint!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Demon Road - Hölle und Highway"

Ein wahrhaft höllischer Trip: "Demon Road - Hölle und Highway"!

Derek Landy, übersetzt von Ursula Höfker
Demon Road – Hölle und Highway
978-3-7855-8508-5
Loewe Verlag
Alter: 14+

Die sechzehnjährige Amber, ein unscheinbares Pummelchen, hat echt seltsame Eltern. Eines Tages wird sie Zeuge, wie ihre Eltern zu Dämonen werden und zwei Menschen killen. Sie wollen auch Amber töten, doch sie flieht. Imelda, eine Freundin der Eltern, versteckt sie. Sie ist eine Dämonin, wie Ambers Eltern und deren andere Freunde. Sie alle wurden vor über 100 Jahren zu Dämonen, dank des Leuchtenden Dämons. Für diese Gabe fordert der jedoch Tribut. Sie müssen all ihre Kinder töten und fressen, wenn sie Sechzehn sind. Amber ist auch eine Dämonin. Imelda will Amber helfen, doch sie weiß, es hat keinen Sinn zu fliehen. Amber muss mit dem Leuchtenden Dämon selbst ein Bündnis eingehen, das sie vor ihren Eltern schützt. Auch dieser Schutz hat seinen Preis. Sie muss jemanden finden, der vor Jahren den Pakt mit ihm brach und sich seitdem versteckt, und sie hat nur 504 Stunden Zeit dafür, sonst verliert sie ihre Seele. Helfen soll ihr der mysteriöse, schweigsame Milo, dem Imelda vertraut. Milo und Amber begeben sich in Milos Wagen auf die sogenannte Demon Road, die quer durch die USA führt. Sie suchen nach einem untoten Serienkiller, der vielleicht Informationen zum Aufenthaltsort des Paktbrechers hat. Auf einem Rastplatz verwandelt Amber sich probeweise vor dem Toilettenspiegel in ihre Dämonengestalt und bewundert ihren neuen, schlanken Körper, die rote Haut, die Hörner und die Krallen. Sie wird von einer Truckerin gestört, die natürlich bei dem Anblick ausrastet. Amber verletzt sie und flieht in den Wald. Sie schwimmt nackt im Fluss und findet es plötzlich super cool, Dämonin zu sein. Ihr Selbstbewusstsein wächst bis zur Arroganz, dazu kommen Mordgelüste und Blutdurst. Dann trifft sie Glen. Der ist mehr davon irritiert, dass sie nackt (und wunderschön) ist, als davon dass sie eine Dämonin ist. Er trägt das Todeszeichen und ist in eigener Mission auf der Demon Road unterwegs. Milo ist stocksauer. Das Letzte, was sie brauchen, ist Aufmerksamkeit. Sie nehmen Glen mit, damit der nicht quatscht, dafür textet er Milo und Amber auf der Fahrt jetzt ohne Punkt und Komma voll. Sie machen den Killer Shanks ausfindig, der geschrumpft in einem Puppenhaus gefangen ist. Er lockt Amber mit einem Trick hinein und es gelingt ihm selbst zu entkommen, doch sie schnappen ihn und nehmen ihn mit, damit er niemanden mehr töten kann. Töten kann man ihn nicht, weil er ja schon tot ist. Er landet im Kofferraum. Das Auto, das auf seltsame Weise lebendig ist, „verdaut“ ihn. Sie wissen jetzt den Namen des Paktbrechers, Gregory Buxton, und wo er wohnt. Damit Glen sein Todeszeichen loswerden kann, machen sie einen Zwischenstopp. Sie finden Buxtons Mutter, doch die ist keine Hilfe. Im Motel, in dem sie absteigen, geht etwas Seltsames vor. Die Stadt hat leider ein kleines Vampirproblem. Dann tauchen auch noch Ambers Eltern auf. Glen, der gerade dem Tode entkommen ist, wird von Vampiren gebissen und Amber muss die Nervensäge, die sie mittlerweile fast lieb gewonnen hat, retten. Ihre Eltern vernichten die Vampire auf der Suche nach Amber, doch als die sieht, dass ihre Mutter dem Obervampir unterliegt, greift sie ein, um ihr zu helfen. Die Mutter versucht, sie mit süßen Versprechungen nachhause zu locken, doch Amber ergreift lieber erneut die Flucht. Sie suchen Buxtons Sohn auf. Der wird dummerweise von einer Hexe gefangen gehalten. Die bekommt nun auch Amber in ihre Fänge, und langsam wird die Zeit knapp … .
Der Auftakt zu Landys neuer Trilogie liefert eine verrückte Story, die Horror und Humor genial kombiniert. Wer „Skulduggery Pleasant“ mochte, wird „Demon Road“ lieben!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783785585085

Mittwoch, 16. November 2016

"Elanus"

Er ist klein. Er ist leise. Er sieht alles.: "Elanus"!

Ursula Poznanski
Elanus
978-3-7855-8231-2
Loewe Verlag
Alter: 14+

Der siebzehnjährige Jona, einerseits ein hochbegabtes Genie, andererseits sozial unbeholfen und überheblich, bekommt ein Vollstipendium für eine private Elite-Uni. Da kleine Klugscheißer wie er in einem Studentenwohnheim für gewöhnlich nicht lange überleben, wird Jona bei einer Gastfamilie, den spießigen Helmreichs, untergebracht. Gleich am ersten Tag macht er sich in der Uni unbeliebt. Er platzt in einen Fortgeschrittenenkurs, reißt kurzerhand die Vorlesung an sich und prahlt mit seinem mathematischen Wissen. Dozent Lichtenberger wirft ihn raus. Jona verknallt sich in die schöne Linda. Später freundet er sich noch mit dem Nachbarjungen Pascal an. Pascal ist der Einzige, dem er von seinem geheimen Hobby erzählt. Mit seiner selbstgebauten Drohne Elanus (benannt nach einer seltenen Habicht-Art) spioniert er den Leuten hinterher, nachdem er ihnen vorher mithilfe einer Textnachricht Spyware aufs Handy geladen hat. So beobachtet er auch Linda. Leider ist seine Angebetete an ihm nicht im Geringsten interessiert. Sie hält ihn für ein verzogenes Kind und meint, er soll zurück in seine Krabbelgruppe gehen. Als kleine Racheaktion steckt er ihr und ein paar anderen Studenten, die er willkürlich auswählt, Zettel zu, auf denen steht, dass ihr „Geheimnis“ nicht mehr sicher wäre. Aus dem kindischen Scherz wird Ernst, denn Linda hat tatsächlich etwas zu verbergen. Sie ist völlig aufgelöst. Am nächsten Tag wird Dr. Lichtenberger erhängt aufgefunden. Jona ist sich ziemlich sicher, dass der eine Affäre mit Linda hatte. Sofort meldet sich sein schlechtes Gewissen. Hat Lichtenbergers Tod vielleicht mit seinem albernen Zettel zu tun? Jona spioniert bei Lichtenbergers Haus und zieht einen Umschlag aus dessen Briefkasten. Der Inhalt: 10000€! Als er ihn zurückstecken will, wird er von Marlene ertappt, einer Mitstudentin, die auch einen von seinen Zetteln erhalten hat. Jona findet sie sehr nett, und plötzlich ist Linda vergessen. Er hat ein schlechtes Gewissen, weil er auch Marlene mit Elanus bespitzelt hat. Dummerweise hat sie es bemerkt und Fotos von der Drohne gemacht. Doch auch Jona selbst wird beobachtet. Pascal erzählt ihm von einem verdächtigen Lieferwagen und von Leuten, die ums Haus geschlichen sind. Jona schreibt eine Mail an Rektor Dr. Schratter, in der er erwähnt, er habe Dr. Lichtenberger vor seinem Tod mit einer Studentin gesehen. Das interessiert den Rektor sehr, und er will wissen, wer die Studentin war, doch Jona behauptet, er wisse ihren Namen nicht. Seltsamerweise scheinen die meisten Menschen vor Schratter regelrecht Angst zu haben, sogar Jonas Gasteltern, die sich ohnehin sehr merkwürdig benehmen. Als Jona von Schratter ins Besprechungszimmer gerufen wird, ist niemand da, dafür wird Jona dort eingeschlossen und muss Marlene anrufen, damit sie ihn befreit. In seinem Zimmer wurde indes herumgeschnüffelt. Zum Glück hatte Jona Elanus bei sich. Er belauscht ein eigenartiges Gespräch aus Schratters Büro und ein sehr beunruhigendes der Helmreichs. Es scheint, sie wollten Jona aus dem Weg räumen lassen, doch warum? Als Jona früher von einer Party zurück kommt, erwischt er sie in seinem Zimmer beim Herumschnüffeln und genießt es, sie in Verlegenheit zu bringen. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass er in großer Gefahr schwebt. Wenn er doch nur wüsste, was er angeblich weiß. Er sagt Marlene endlich die ganze Wahrheit und zeigt ihr Elanus. Sie ist nicht wütend, eher neugierig. Zusammen versuchen sie, Licht ins Dunkle zu bringen … .
Hochspannung pur! Absolut genial!!! Ich konnte „Elanus“ nicht mehr aus der Hand legen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Ihr seid Schüler der 8.-10. Klasse in Ravensburg, Friedrichshafen oder der näheren Umgebung?
Dann habt Ihr die Chance, Ursula Poznanski live zu erleben!
Sprecht mit Euren Lehrer(innen) und kommt zur Schullesung bei RavensBuch!

Näheres erfahrt Ihr hier:


"Masterminds - Im Sog des Verbrechens"

Klone auf der Flucht: "Masterminds - Im Sog des Verbrechens"!

Gordon Korman, übersetzt von Sandra Knuffinke und Jessika Komina
Masterminds – Im Sog des Verbrechens (Band 2)
978-3-407-74732-7
Gulliver/ Beltz Verlag
Alter: 12+
 

Die Klone Eli, Malik, Tori und Amber sind aus der trügerischen Idylle der Mustergemeinde Serenity geflohen. Zunächst verstecken sie sich bei Elis Kumpel Randy im Internat, doch irgendwie spüren die „Lila Menschenfresser“, die Sicherheitskräfte von Serenity, sie dort auf, und sie müssen erneut fliehen. Sie gelangen nach Denver und werden erstmals mit Ampeln, Internet-Cafés und Kaufhäusern aber auch mit Armut, Obdachlosigkeit und Kriminalität konfrontiert. Bald wird ihnen klar, dass sie die einzigen Klone sind, da Klonen ein Verbrechen ist. Ihnen wird auch klar, dass sie nur eine Chance haben. Sie müssen an die Öffentlichkeit gehen. Die Menschen müssen von dem verwerflichen Klon-Projekt „Osiris“ erfahren. Dass Amber ihre Geschichte dem erstbesten Streifenpolizisten erzählt, ist jedoch keine gute Idee. Er nimmt sie mit, weil er glaubt, dass sie verrückt ist, und ihre Freunde müssen sie aus einem Krankenhaus befreien. Als blinde Passagiere auf einem LKW verlassen sie die Stadt und brechen in ein Haus in einem Vorort ein, dessen Besitzer im Urlaub sind. Trotz schlechten Gewissens bedienen sie sich an Kühl- und Kleiderschrank. Als die Familie zurückkommt, türmen sie mit deren Auto, das sie in einer üblen Gegend abstellen und nehmen dann den Bus nach Jackson Hole. Dort soll Tamara Dunleavy leben, eine Internetmillionärin, die einst mit Elis „Vater“ zusammenarbeitete. Doch sie bekam moralische Bedenken und verließ Projekt „Osiris“, bevor die Idee verwirklicht wurde. Nach einer Nacht in einem zweitklassigen Motel suchen die jungen Klone Dunleavy bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf. Sie glaubt ihnen zwar, ist aber keine große Hilfe, und sie wissen nicht recht, ob sie ihr trauen können. Die Skepsis wächst noch, als sie ihren Chauffeur beobachten, wie er ihre Rucksäcke durchstöbert. Sie schlagen ihn k.o. und verschwinden mit Dunleavys Bentley. Diverse Autodiebstähle, Einbruch, eine Prügelei vor McDonalds, von der Polizei gesucht … allmählich fragen sie sich, ob sie nicht ihren Vorbildern doch ähnlicher sind, als sie bislang dachten. Aber sie haben ja keine bösen Absichten, wollen nur ein Leben in Frieden und Freiheit, oder? Durch Zufall entdecken sie, dass sie alle eine Narbe unter dem Ohr haben. Amber verletzt sich daraufhin selbst mit einem Tacker und sucht eine Notaufnahme auf, wo der Arzt nicht nur die Tacker-Klammer sondern auch einen Chip aus ihrem Hals entfernt. Da vier gechipte Jugendliche in der Notaufnahme zu auffällig sind, operiert Amber ihre Freunde kurzerhand selbst. Sie vermuten, dass die Chips sie damals in Serenity am Durchqueren der Barriere gehindert haben. Schließlich fassen sie den Entschluss, nach Serenity, in die Höhle des Löwen zurückzukehren, um weitere Beweise für das Klonprojekt zu sammeln. Sie tauschen den auffälligen Bentley gegen den Lieferwagen eines Pool-Reinigungsdienstes. Doch Serenity gleicht einer Geisterstadt. Die Menschen sind fort, die Fabrik riecht nach kalter Asche, alle Beweise sind verbrannt, bis auf eine Liste mit Namen, teilweise unleserlich. 11 Namen. 11 Klone. Dank Jugendfotos der Verbrecher im Netz können sie sich und die meisten ihrer Freunde einem Spender zuordnen, nur Eli nicht. Sie beschließen, das nächstgelegene Gefängnis aufzusuchen, wo der Spender ihres verstorbenen Freundes Hector einsitzt, doch vorher erwartet sie noch eine Überraschung. Bei ihrem Besuch im Gefängnis sind sie dann zu fünft. Häftling Rackoff staunt nicht schlecht und macht ihnen ein Angebot … .
Hammer Ende!!! Absolut genial!!! Ich kann es kaum erwarten, bis der 3. Band erscheint!
Viel Spaß beim Lesen!!!
 

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"Viking Warriors - Der Speer der Götter"

Götter, Helden, Abenteuer: "Viking Warriors - Der Speer der Götter"!

Richard Dübell
Viking Warriors – Der Speer der Götter
978-3-473-40142-0
Ravensburger Verlag
Alter: 12+

Eigentlich dachte Viggo, der Tag könnte nicht schlimmer werden. In der Schule schlittert er von einer Katastrophe in die Nächste. Doch zuhause geht es erst richtig los. Der seltsame Herr Koil vom Jugendamt, der keinen Schatten wirft, entpuppt sich als der nordische Gott Loki. Er eröffnet Viggo die Möglichkeit, endlich seine leiblichen Eltern kennenzulernen und schickt ihn durch ein Tor tausend Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit der Wikinger! So will Loki den drohenden Weltuntergang verhindern, an dem er selbst nicht unschuldig ist. Noch ahnt Viggo nicht, dass sich seine wahren Eltern, die Valkyre Hildr und der Sterbliche Bjarne, tatsächlich in dieser Zeit befinden. Viggo landet auf dem Schiff des Wikingers Krol, geht aber schon bald in den Besitz von Kapitän Sturebjörn über. Dem ist Loki im Traum erschienen und hat ihm reiche Belohnung versprochen, wenn er den Jungen als Sklaven verkauft. Sturebjörn ist für einen Pirat und Hochstapler, denn er segelt unter falschem Namen, eigentlich sehr sympathisch, dennoch missfällt Viggo der Gedanke, als Sklave zu enden. Da Viggo Lesen und Schreiben kann, bringt er auf dem Sklavenmarkt viel Geld. Anhand einer Schriftrolle beweist er seine Kenntnisse, wenn er auch nicht versteht, was er da liest, denn es ist Latein. Erling, Haushofmeister des ersten christlichen Wikingerkönigs Olaf erwirbt Viggo als Geschenk für seinen Herrn. Olafs Stadt wurde gerade von einem Drachen angegriffen. Olaf befragt, Christentum hin oder her, eine Seherin bezüglich des Weltuntergangs. Viggo führt das Protokoll dieser Unterhaltung. Für ihn selbst hat die Seherin jedoch auch noch eine ganz besondere Prophezeiung auf Lager. Er muss eine Seele zwischen Leben und Tod retten, Odins Speer finden und einen Gefangenen befreien. Dann wird er seine Eltern sehen. Bald darauf lernt Viggo den wahren Amerika-Entdecker Leif Eriksson nebst dessen Sohn Thorkell kennen. König Olaf will, dass Eriksson das geheimnisvolle, ferne Land findet, das angeblich westlich von Grönland liegt, damit er sein Volk dort vor dem Weltende in Sicherheit bringen kann. Viggo wird ihn als Chronist begleiten. Eriksson sieht etwas Vertrautes in Viggo, doch er kommt noch nicht zu dem Schluss, dass er ihn an seinen alten Freund Bjarne erinnert. Sie stechen in See, und der gemeine Thorkell und der arrogante Mönch Bruder Unwan machen Viggo das Leben schwer. Auf ihrem Weg nehmen sie eine schwerverletzte Schiffbrüchige an Bord, das Mädchen Thyra, das mehr tot als lebendig ist. Viggos Berührung scheint ihr zu helfen, und sie überlebt. In ihrem Boot war ein Speer, der sich wie ein Kompass verhält. Odins Speer? Jedenfalls ist er plötzlich weg. Sie machen Halt bei Erik dem Roten, Leifs Vater, der nicht begeistert ist, dass sich Leif und die gesamte Mannschaft für die Reise haben taufen lassen. Leifs Mutter hingegen ist dem Christentum sehr zugetan. Sie wünscht, dass Viggo bleibt, um Umwan zu helfen, Grönland zu missionieren. Er tut jedoch alles, um seine ursprüngliche Mission erfüllen zu können. Trotz anfänglicher Differenzen freundet sich Viggo mit Thorkell an, der sich bis über beide Ohren in Thyra verknallt hat, der es schon viel besser geht. Erik will unbedingt mit Richtung Westen, doch ein verstauchter Knöchel macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Viggo hat ganz andere Sorgen. An seiner Stelle soll plötzlich Frode, der Skalde (Barde/Dichter) des Dorfes, mitfahren. Viggo muss um seine Freiheit und um seinen Platz an Bord kämpfen. Beim Zweikampf mit Frode ist es für ihn von Vorteil, dass die Wikinger noch nie von Taekwondo gehört haben … .
Ein spannendes Abenteuer aus der Zeit der Wikinger, das ich förmlich verschlungen habe!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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