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Mittwoch, 5. Juni 2019

"Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus"

Ein turbulentes Bauernhof-Abenteuer: "Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus"!

Anja Fröhlich
Wir Kinder vom Kornblumenhof – Ein Schwein im Baumhaus
978-3-473-40315-8
Ravensburger Verlag
Alter: 8+

Auf dem Bauernhof der Familie Schluckewitz ist die Welt noch in Ordnung. Mama ist Tierärztin und Papa macht Stinkekäse, den er im Hofladen verkauft. In der Hütte neben dem Hof leben Oma Helga und Opa Johannes. Die Kinder Henry, Mai (die Erzählerin der Geschichte) und Lolli genießen ihre glückliche Kindheit inmitten der Natur und den vielen Tieren, den Kühen Miss Elsa und Madame Butterfly, den Wollschweinen Cleopatra, Madonna und Fräulein Stinkewitz und dem Zwergesel Pavarotti. In der Villa Vanilla, nicht weit vom Kornblumenhof entfernt, lebt Mamas Zwillingsschwester Tante Karoline. Die ist geschieden, Lehrerin und hat zwei Kinder, Jannik und Sofia, die ständig auf dem Kornblumenhof anzutreffen sind. Dann gibt es da noch Tante Bianca und Onkel Bernhard mit den Zwillingen Katharina und Karl-Phillip. Kein Wunder, dass auf dem Hof immer was los ist. Gerade hat Fräulein Stinkewitz sieben süße Ferkel bekommen, und das, wo es doch gar keinen Schweinemann auf dem Hof gibt. War da vielleicht ein Wildschwein im Spiel? Weil die Muttersau unter Milchstau leidet, wird den Ferkeln die Flasche gegeben. Die Kinder dürfen sogar ausnahmsweise die Schule schwänzen, um zu helfen. In der Schule hat Henry immer Ärger mit einem gewissen Abraxas und seiner Bande. Jedes der sieben Kinder kümmert sich um eins der sieben Ferkel. Um sie zu unterscheiden werden die Ringelschwänzchen mit (ungiftiger) Farbe bunt angemalt. Mai nennt ihr Ferkel Frau Merkel und Lolli wählt für ihres den Namen Frau Müller, nach ihrer Kindergärtnerin. Lolli bekommt jedoch Ärger mit ihren Eltern, weil sie Frau Müller Puppenkleider anzieht, sie in den Puppenwagen legt und nachts heimlich mit ins Haus nimmt. Ein Tier darf man nicht wie ein Spielzeug behandeln. Lolli ist sauer über die saftige Standpauke und darüber, dass sie sich um Frau Müller nicht mehr kümmern darf. Daher läuft sie weg, und alle suchen sie verzweifelt. Mai lässt Frau Müller an einem von Lollis Socken schnuppern, und tatsächlich nimmt das Ferkel die Fährte auf. Henry denkt indes, Abraxas hatte Lolli entführt, denn er hatte so etwas in der Art angedeutet, doch Lolli hat sich nur versteckt, und zwar in der alten Eiche, die innen hohl ist. Die Mädchen beschließen, dort ein geheimes Baumhaus zu bauen, die Villa Himmelreich. Opa darf mithelfen, obwohl er doch gar kein Mädchen ist. Das Baumhaus wird schnell fertig. Die Kinder versuchen, die Ferkel mit Klicker-Training zum Fußballspielen zu bringen. So ganz klappt das nicht. Eines Tages taucht der Junge Benno auf, der behauptet, sein Eber Pinky sei der Vater der Ferkel. Ist das die Wahrheit? Auf dem Kornblumenhof wird ein großes Frühlingsfest gefeiert. Es gibt eine große Überraschung für Pavarotti, ein zweiter Esel zieht auf dem Hof ein. Jetzt ist Pavarotti nicht mehr so einsam. Es gibt ein Fußballspiel der Ferkel, Mädchen gegen Jungs, Trikots gegen Tutus. Die Ferkel werden immer größer. Eines Tages taucht Benno wieder auf. Es stellt sich heraus, dass er der ominöse Abraxas ist. Benno fordert ein Ferkel von Henry und droht ihm. Die Mädchen können vom Baumhaus aus alles hören. Mai gelingt es, Benno mit einer gruseligen Stimme aus dem Nichts zu vertreiben, aber wird er so schnell aufgeben? Können sich die Jungen irgendwie einigen? Und was hat es mit der Geburtstagsüberraschung für Mai auf sich?
Ein tierisches Abenteuer mit modernem Bullerbü-Flair! Weiter geht es mit Band 2 „Zwei Esel im Schwimmbad“ und im Herbst folgt dann „Kühe im Galopp“.
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 29. Mai 2019

"Drei Helden für Mathilda"

Neues vom König der Vorlese-Bücher, Oliver Scherz 
("Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika", "Ben", "Ein Freund wie kein anderer", "Schabalu" ...): 
"Drei Helden für Mathilda"!

Oliver Scherz
Drei Helden für Mathilda
978-3-522-18458-8
Thienemann Verlag
Alter: zum Vorlesen ab 5

Der Affe Fitze Fusselkopp, der gemütliche Bär Bummel-Bom und der Löwe Wim, der gern etwas mehr Löwenmut hätte, sind die liebsten Kuscheltiere der kleinen Mathilda. Eines Tages ist Mathilda spurlos verschwunden. Sie ist nicht im Kinderzimmer, nicht im Bad, weder im Elternschlafzimmer noch in der Küche. Fitze ist mehr als besorgt. Bestimmt ist Mathilda von Räubern entführt worden. Wim meint, sie könne auch verreist sein, aber Mathilda würde noch nie ohne sie verreisen, oder? Die Freunde finden ein gemaltes Bild von Mathilda, das sie als Nachricht bzw. als Hilferuf interpretieren. Sie müssen Mathilda retten! Da die Tür verschlossen ist, seilen sie sich durchs Fenster ab, mitten in den Großstadtdschungel. Einen wirklichen Plan haben sie nicht. Schon an der ersten Straßenecke bekommt Wim Heimweh und Bom Hunger. Zum Glück ist hier das Eltern-Kind-Café mit dem tollen Bällebad und dem leckeren „Himbärkuchen“. Die Kuscheltiere treffen einen Schlappohrhund, den sie Mathildas Spur aufnehmen lassen. Eine wilde Jagd beginnt, die die Freunde in die nächste U-Bahn-Station führt. Dabei fällt Fitze vom Hunderücken. Wim wirft die Hundeleine wie ein Lasso, sie verhakt sich, wirkt wie ein Anker, und der Hund kommt endlich zum Stillstand. Fitze hat einen großen Riss im Bein. Zum Glück enthält Mathildas Spielzeug-Arztkoffer, den die Freunde glücklicherweise mitgenommen haben, alles für eine Not-OP. Bom spendet Füllung aus seinem Bauch. Kaum ist Fitze wieder hergestellt, werden die drei von einer alten Dame eingesammelt, die sie ins Fundbüro bringt. Sie landen in einem Regal inmitten von anderen Kuscheltieren, die darauf warten, dass sie abgeholt werden. Ein paar wissen gar nicht mehr, wem sie überhaupt gehören. Eigentlich müsste ja die verlorengegangene Mathilda in dem Regal sitzen und nicht die drei Freunde. Sie können entkommen und suchen weiter nach dem Räuberlager. Die Mülltonne, die sie sich als Aussichtspunkt gewählt haben, wird zur Falle. Schon sind sie unterwegs zur Mülldeponie. Gerade noch rechtzeitig können sie von dem Fließband springen, das in den tödlichen Häcksler führt. Mit der Straßenbahn wollen sie nachhause fahren. Aber wo ist zuhause? Sie vermissen Mathilda so sehr. Jemanden wie Mathilda gibt es auf der ganzen Welt nicht noch mal, oder doch? Plötzlich ist da ein Junge, der das gleich T-Shirt wie Mathilda trägt. Sie lassen sich von diesem Björn mit nachhause nehmen. Doch dort ist es gar nicht schön. Wim wird als Kranführer in die Kabine des Spielzugkrans gequetscht, Bom hängt als Schwer-Last am Haken und Fitze wird als Lokführer an eine rasende Lokomotive gebunden. Björns Mutter schimpft, weil er diese dreckigen und stinkenden Stofftiere von der Straße geholt hat. Sie betatscht mit ihren Creme-Händen Wims Mähne, die bis dahin wenigstens noch ein bisschen nach Mathilda gerochen hatte. Wim wird wütend und benutzt seine Krallen. Die drei entwischen durchs Dachfenster. Von dort sehen und erkennen sie die Turmuhr von Mathildas Bild. Ist dort das Räubernest? Sie fahren auf einem Fahrradanhänger mit und erreichen schließlich das Gebäude. Als sie durch ein Fenster schauen, sehen sie viele Kinder, die an Tischen sitzen und nach vorn zu einem Mann schauen. Als ein schriller Alarm ertönt, rennen die Kinder nach draußen. Unter ihnen ist auch Mathilda … .
Ein neues Abenteuer von Oliver Scherz, der einfach die besten Vorlesebücher schreibt!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Trudel Gedudel purzelt vom Zaun"

Mit Erfolg an 60 Erstklässlern getestet ;-), eine tolle Vorlese-Geschichte: "Trudel Gedudel purzelt vom Zaun"!

Eva Muszynski & Kartsen Teich
Trudel Gedudel purzelt vom Zaun
978-3-570-17592-7
cbj Verlag
Alter: zum Vorlesen ab 5

Trudel Gedudel ist ein Huhn. Sie lebt auf einem Hühnerhof und hat noch nicht allzu viel von der Welt gesehen. Während die anderen Hennen den Hahn Karuso umschwärmen, zieht es Trudel zum Zaun, wo es reichlich Würmer gibt. Hinter dem Zaun lebt der Fuchs, so heißt es. Doch die Möwe Gräten-Käthe, die öfter auf dem Zaun sitzt, meint, dass es hinter dem Zaun noch viel mehr gibt, zum Beispiel Abenteuer, Pommes und Currywurst, die Freiheit und das Meer. Trudel ist neugierig auf das Meer und hüpft auf den Zaun, um es zu sehen. Ausgerechnet da müssen die Puten Ete und Petete auftauchen und einen Streit anfangen. So kommt es, dass Trudel vom Zaun purzelt, auf die andere Seite. Blöde Puten! Trudel beschließt, durch den Lieferanteneingang zurück auf den Hof zu kommen, doch dann verläuft sie sich. Plötzlich ist der Zaun nicht mehr zu sehen. Dann beginnt es auch noch zu regnen. Durchnässt, müde und hungrig irrt Trudel durch die Dünen, bis sie einen verfallenen Strandkorb entdeckt. Dort trifft sie auf Gräten-Käthe, die sie warnt, dass der Strandkorb dem Klabautermann gehört, einem Gespenst! Trudel bekommt Angst, doch die düstere Gestalt, die den Strandkorb bewohnt, entpuppt sich als zerzauste Ratte mit Krückstock. Klabautermann gestattet Trudel, im Korb zu übernachten, wenn sie dafür ein paar Renovierungsarbeiten übernimmt. Ein faires Geschäft, findet Trudel. Am nächsten Morgen macht sie sich am Strand auf die Suche nach geeignetem Material. Als sie gerade die Löcher im Dach flickt, kommt Gräten-Käthe daher und amüsiert sich über den „Dachschaden“. Gräten-Käthe und Klabautermann sind nicht gerade nett zu Trudel. Sie finden das Huhn nervig und wollen es loswerden. Später erkundet Trudel den Strand mit einem Buddeleimer. Außer einem Zaun aus Pfählen ist nicht viel zu sehen. Trudel trifft die Krabben Siegfried und Roy, die in einer Blechkiste leben. Plötzlich stepptanzen die beiden ganz aufgeregt um Trudel herum. Sie wollen Trudel warnen, denn die Flut kommt! Schon ist Trudel auf den Holzpfählen vom Wasser eingeschlossen. Inzwischen suchen Gräten-Käthe und Klabautermann verzweifelt nach Trudel, denn sie wissen, wie gefährlich die Gezeiten sein können. Es tut ihnen leid, dass sie gemein zu Trudel waren. Das arme Huhn steht inzwischen auf dem höchsten Pfosten, trotzdem reicht das Wasser schon bis zu Trudels Bauch. Eine Welle spült sie ins Meer. Zum Glück wirkt der Buddeleimer, den sie auf dem Kopf trägt, wie eine Taucherglocke. Trudel sinkt und sinkt, bis sie den Meeresboden erreicht. Siegfried und Roy erweisen sich als Retter in der Not. Die beiden Krabben tragen Trudel in Richtung Strand. Gräten-Käthe und Klabautermann sind immer noch auf der Suche nach Trudel, doch sie können das Huhn nirgends entdecken und befürchten das Schlimmste. Ob Trudels Strandabenteuer wohl ein gutes Ende nehmen wird?
Eine witzige und spannende Geschichte rund um ein cooles Huhn, (nicht nur) zum Vorlesen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Dienstag, 23. April 2019

Welttag des Buches

Ich wünsche Euch allen einen Fröhlichen Welttag des Buches 📚📚📚 !
Am besten, Ihr geht gleich in die nächsten Buchhandlung (z.B. RavensBuch) und holt Euch kostenlos das Buch „Ich schenk Dir eine Geschichte – Der geheime Kontinent“!
Dieses Buch wird heute zur Feier des Tages an alle jungen Leser verschenkt (so lange der Vorrat reicht). 

Ich habe es für Euch schon vorab gelesen. Und darum geht es in der Geschichte:

Ritterfan Tim und seine Freundin Meike freuen sich schon sehr auf die Grundschulabschluss-Klassenfahrt zur alten Burg Siegfriedszorn. Kaum ist die Klasse mit Lehrerin Frau Kruse in der Jugendherberge eingetroffen, werden die Betten verteilt. Tim setzt sich für Jakob ein, der von dem fiesen Daniel gemobbt und als Bettnässer beschimpft wird und wird dafür von Daniel bedroht. Der alte Bartolomäus führt die Kinder durch die Burg. In der Bibliothek stellen Tim und Meike fest, dass sich die Bücher nicht aus den Regalen nehmen lassen. Sie sind wie festgeklebt. Seltsam. Außerdem entdeckt Jakob eine verschlossene Tür. Nach dem Abendessen dürfen die Kinder die Burg auf eigene Faust erkunden. Meike und Tim folgen Jakob, der die Außenmauer abtastet. Keine Spur von einer Tür auf der anderen Seite. Nachts schleichen Meike und Tim aus ihren Schlafsälen und finden einen Brief, adressiert an „Heike“ und „Jim“. Es ist ein Hilferuf vom 8. Kontinent! Drache Siegfried ist erwacht und frisst alle Geschichten. Bald wird man auch auf den anderen 7 Kontinenten kein Buch mehr aus dem Regal nehmen, geschweige denn öffnen und lesen können. Als Jakob in der Bibliothek verschwindet, folgen ihm Tim und Meike in einen geheimen Gang. Sie erreichen eine Treppe, die nur nach unten, aber nicht wieder nach oben führt. Irgendwann führt eine Tür ins Freie. Keine Spur von Jakob, dafür stehen die überraschten Kinder plötzlich einem sprechenden Baum namens Astrid und einem geflügelten Pferd namens Peggy Sue gegenüber. Außerdem entdecken sie Ritter, Zwerge, Elfen, Einhörner und andere Märchenfiguren und finden auch Jakob wieder, der mit einem Zwerg streitet und von diesem in einen winzigen Troll verwandelt wird. Die Wesen hier sprechen eine seltsame Sprache. Peggy Sue will den Kindern helfen und nimmt die drei auf ihrem Rücken mit. Sie erzählt von Tod des Königs, vom Streit seiner Söhne, die einen Graben durchs Land ziehen lassen und wie dadurch der Drache Siegfried geweckt wurde. Auf der einen Seite des Grabens hat er schon alles zerstört, dort gibt es nur noch öde Orte. Die Kinder treffen den Riesen Flohrian, der ebenfalls unter der Situation leidet. Sie versprechen, zu helfen. „Ohne Buch verhungert Kopf!“, meint der Troll Jakob. Sie kommen zu einer Burg, die genau wie Siegfriedszorn aussieht. Dort entdecken sie Daniel, der ihnen auf den 8. Kontinent gefolgt sein muss. Daniel wird von einem Säbelzahntiger gejagt. Beherzt greift der Troll Jakob ein und rettet Daniel das Leben. Auf diese Weise lernt der Klassengorilla seine Lektion und ist fortan nett zu Jakob. Alle zusammen fliegen zu den träumenden Bäumen. Die Zwerge schreiben auf, was die diese Bäume träumen, und so kommen die Geschichten in die Welt (bzw. in die Welten). Doch jetzt sind keine Zwerge mehr da. Sie haben die Flucht vor dem Drachen ergriffen. Die Träume verwehen im Wind, und Siegfried hat begonnen, die Bäume zu fressen. Tim hat eine Idee, aber dazu brauchen sie die Hilfe der streitenden Königssöhne, die sich der „Fierste Fürst“ und der „Vünfte Vürst“ nennen. Die Kinder müssen die Brüder dazu bringen, miteinander zu reden und ihren Streit beizulegen, sonst gibt es bald nichts mehr, worüber sie herrschen können. Nur gemeinsam sind sie stark. Die Königssöhne lassen sich überzeugen und reichen sich die Hände. Doch was ist nun mit Siegfried? Der Drache ist unverwundbar. Tim meint, es sei auch nicht nötig, ihn zu töten. Sie müssen ihn überlisten. Er hat schon einen Plan. Geht dieser Plan auf? Und werden die Kinder heil nachhause zurückkehren?
Viel Spaß beim Lesen!!!

INFO: Dieser Blog legt eine kleine Pause ein. Ich brauche etwas Zeit, um neue Bücher zu lesen und darüber zu schreiben. Bald geht es an dieser Stelle spannend weiter!

Mittwoch, 17. April 2019

"Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"

Magie und Blumenduft liegen in der Luft: "Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau"!

Nelly Möhle
Der Zaubergarten – Geheimnisse sind blau
978-3-7373-4142-4
Fischer KJB Verlag
Alter: 8+

Die neunjährige Tilda freundet sich mit der gleichaltrigen Anni an, die die Tochter der besten Freundin ihrer Mutter und neu in der Stadt ist. Tilda hat drei ältere Geschwister, die Zwillinge Finn und Jonas und die vierzehnjährige Leni, die gerade heftig pubertiert. Tilda nimmt Anni mit in ihr Geheimversteck, den Schuppen in Oma und Opas Garten. Der Fußball der Zwillinge fliegt über die Mauer in den Nachbargarten. Der gehört Herr Bovist, einem unheimlichen, achtzigjährigen Einsiedler. Finn klettert über die Mauer, während Tilda und Anni die Oma ablenken, damit die nichts von der Aktion mitkriegt. Als Finn nicht zurück kommt, klettern Tilda, Anni und Jonas ihm hinterher. Der Garten ist der reinste Dschungel. Sie entdecken ein Gewächshaus und finden auch Finn. Am nächsten Tag kommen Tilda und Anni wieder und erkunden das Gewächshaus. Dort sind komische Erdhügel mit seltsamen Schildern. Als Bovist und sein riesiger Hund plötzlich auftauchen, fliehen die Mädchen Hals über Kopf. Tilda nimmt dabei versehentlich eine kleine Pflanze in einem Blumentopf mit. Die Pflanze wächst über Nacht und bekommt blaue Blüten. Tilda nennt sie Ludmilla. Sie hat ein schlechtes Gewissen wegen des Diebstahls und kümmert sich liebevoll um sie. Als Leni an der Pflanze schnuppert, wird sie unsichtbar. Ludmilla ist eine Zauberblume! Nach einer Stunde wird Leni wieder sichtbar und hat nichts davon gemerkt, weil sie die ganze Zeit mit ihrem Freund telefoniert hat. Tilda und Anni experimentieren mit Ludmilla, stibitzen unsichtbar Torte und machen Klingelstreiche. Herr Bovist sucht inzwischen verzweifelt nach seiner Pflanze. Die Mädchen beschließen schweren Herzens, sie zurück zu bringen. Doch da alle Pflanzen aus dem Gewächshaus weg sind und sie Gift in einem Regal finden, nehmen sie sie wieder mit, damit Bovist ihr nichts antun kann. Bovist hat für sie eine Nachricht hinterlassen, dass er die Pflanze dringend zurück braucht. Finn entdeckt den Zettel und stellt neugierige Fragen, doch die Mädchen verraten ihm Ludmillas Geheimnis nicht. Unsichtbar schleichen sie zunächst in Bovists Haus, wo Anni einen Keks isst, der sie grün werden lässt und dann wieder ins Gewächshaus, wo sie neue Pflanzen finden. Sie schnuppern an der mit dem Flugzeug-Schild und können plötzlich fliegen, doch Anni stürzt ab und bricht sich das Handgelenk. Dazu ist sie immer noch leicht grün. Ludmilla macht schlapp, ihre Blätter sind trocken und die Blüten fallen ab. Die Unsichtbarkeit hält nicht mehr so lange an. Der fiese Emil aus ihrer Klasse, der Tilda und Anni immer ärgert, sagt Tilda, ihr Opa würde vor der Schule warten, doch es ist Bovist. Es gelingt den Freundinnen, an ihm vorbei zu schleichen. Nachts gehen sie wieder in seinen Garten, finden ein geheimnisvolles, altes Buch, außerdem Samen und vertrocknete Pflanzen in einem Schrank. Anni schnuppert an einer der Pflanzen und schrumpft. Tilda quartiert sie in ihrem Puppenhaus ein. Zum Glück hat Anni am nächsten Tag wieder Normalgröße. Die Mädchen wollen im Schuppen übernachten, um nachts besser in Bovists Garten spionieren zu können. Die neugierigen Zwillinge sind zum Glück im Fußballcamp. Ludmilla ist inzwischen welk, die Unsichtbarkeit hält nur noch 10 Minuten an. Bovists Hund Rupert können sie mit Salami ablenken. Sie beobachten eine Menge seltsamer Leute, die bei Bovist zu Gast sind und belauschen ihre Gespräche. Als die Gäste weg sind, ertappt Bovist die Mädchen in seiner Hecke. Doch es zeigt sich, dass er nicht böse ist, im Gegenteil … .
Zauberhaft mit Pflanzenkraft! Ein tolles, magisches Abenteuer, das Lust auf mehr macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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