Das Geheimnis der Green-Waters-Inseln: "Insellauf"!
Patrick Jörger
Insellauf
978-3-947762-01-9
PJ Verlag
Alter: 12+/All Age
„Green Waters“ ist eine Inselgruppe zwischen Australien und Neuseeland, die unter Naturschutz steht. Der Arzt Robert verschwindet dort spurlos, als er Wasserproben sammelt. Seine Söhne Flynn und Jack wollen ihren Vater suchen. Für die Dauer des Insellaufs, einer Sportveranstaltung, ist das Verbot die Inseln zu betreten für die Teilnehmer aufgehoben. Jack tritt als Läufer an. Flynn kommt als Mentor mit. Er ist nicht so sportlich, eher der Denker-Typ. Sie erreichen die 3. Insel, bisher noch keine Spur von ihrem Vater. Ein Läufer stellt Jack ein Bein, der stürzt und verletzt sich den Knöchel. Flynn macht sich vom Schiff auf den Weg, ihm zu helfen. Jack hilft inzwischen Lee, die von einem Bären bedroht wird. Es gibt auch Wölfe und andere Raubtiere auf der Insel. Als Flynn die beiden findet, müssen sie feststellen, dass der Funkkontakt zum Schiff abgebrochen ist. Läuferin Lee hat keinen Mentor. Ihre Teilnahme ist ein Akt der Rebellion gegen ihre Eltern. Die drei treffen auf die weinende Sara. Ihr Läufer (und außerdem Halbbruder) Jordan ist tot. Er hat sich bei einem Sturz das Genick gebrochen. Sie suchen für die Nacht Schutz in einer Höhle. Am nächsten Morgen ist Jordans Leiche weg, wahrscheinlich war es der Bär. Der Bär benimmt sich sehr merkwürdig, überhaupt gibt es auf der Insel Tiere, die es hier (oder sonst wo) nicht geben dürfte. Launen der Evolution? Die vier Gestrandeten versuchen sich, zunächst erfolglos, im Jagen und Fischen. Dann, während Flynn und Sara einen Bogen bauen und eine Antilope erlegen, finden Jack und Lee beim Tauchen im See ein Schiffswrack und bergen einen Metallkoffer. Weil sie das Schloss nicht knacken können, werfen sie den Koffer von einem Berg und die Scharniere geben nach. Durch das gewaltsame Öffnen entströmt ein Gas, das einen Großteil der Dokumente in dem Koffer unleserlich macht. Es sind Skizzen und Beschreibungen von Tieren und ihren Veränderungen, versehen mit dem Logo des Chemiekonzerns Centox. Geheime Experimente? Eine Landkarte führt sie zu einem Bunker. Sie finden zerstörte Käfige und Knochen, aber es sind keine Menschen zu sehen. Plötzlich tauchen Säbelzahntiger auf, die eigentlich ausgestorben sind, doch sie verhalten sich untypisch. Sie greifen nicht an. Weil das Schiff nicht wieder kommt, schwimmen die vier zur nächsten Insel. Hier scheint es keine Tiere zu geben (außer ein paar Springhasen), auch keine essbaren Pflanzen, und auch das Trinkwasser wird knapp. Also weiter zur nächsten Insel. Das sind 6km! Die vier sind noch erschöpft vom Schwimmen am Vormittag. Ein Sturm kommt auf. In den hohen Wellen treibt das Läuferschiff. Es ist verlassen und verwüstet, die Technik größtenteils zerstört. Und es befindet sich Blut auf dem Boden. Sie finden ein Überwachungsvideo auf einem Laptop. Die Trainer auf dem Schiff wurden überfallen, und die anderen Läufer und Mentoren sind in großer Gefahr. Das motorisierte Rettungsboot bringt die vier nach Sing Island (ihrem Zuhause). Jack und Flynn stellen fest, dass ihre Mutter verschwunden ist und das Arbeitszimmer ihres Vaters durchwühlt wurde. Es gibt eine Versammlung im Rathaus. Bürgermeister Collins beruhigt besorgte Angehörige. Er will ein Rettungsteam losschicken, doch die vier Freunde ziehen auf eigene Faust los. Sie wollen die anderen Teilnehmer des Rennens retten und Jack und Flynns verschollene Eltern finden. Auf der 5. Insel entdecken sie Unglaubliches!
Wow! Dieses Buch ist einfach genial! Es bietet Hochspannung bis zum Schluss! (Und es hat so ziemlich das coolste Cover, das mir seit langem untergekommen ist!)
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Jedoch könnt Ihr es gerne dort (oder natürlich auch bei anderen Buchhandlungen, sofern sie mit dem Großhändler LIBRI zusammenarbeiten) persönlich, telefonisch oder per Mail bestellen.
Mittwoch, 17. Oktober 2018
"Das Erbe des Wolfes"
100% historisches Abenteuer, ohne Drachen und Zauberschwerter: "Das Erbe des Wolfes"!
Petra Horst
Das Erbe des Wolfes
978-3-947470-10-5
Stephan Moll Verlag
Alter: 12+
230 nach Christus: Der fünfzehnjährige Römer Julius reist ins ferne Germanien. Dort soll er bei seinem Großvater, dem Kommandanten eines Limes-Kastells, eine militärische Ausbildung erhalten. Doch es ist der Wunsch seines Vaters, nicht der von Julius. Als Julius aufmuckt und seinem Vater (einem mächtigen Feldherren des Kaisers) vor dessen Soldaten widerspricht, wird er mit 20 Stockschlägen bestraft. Sein Vater meint, dass seine Mutter den Jungen viel zu sehr verwöhnt hat und es Zeit für ihn ist, ein Mann zu werden. Sokrates, ein griechischer Sklave, der Julius auf seiner Reise begleitet und nicht viel älter ist als er, meint, nach den 4 Jahren Grundausbildung könne Julius ja immer noch etwas anderes tun. Beim Begrüßungsessen im Kastell kann Julius die Augen nicht von dem hübschen germanischen Mädchen Lioba abwenden. Er versucht zum ersten Mal Met und wird von der Wirkung überrascht. Er stürzt und muss sich übergeben. Als er sich auf einer Bank ausruht, hört er versehentlich ein Gespräch zwischen Vater und Großvater mit. Kann es sein, dass sein Vater gar nicht wirklich sein leiblicher Vater ist? Der Vater reist ab, und Julius hat bis zu seinem Geburtstag Zeit, sich ein bisschen einzugewöhnen. Er trifft Lioba wieder. Sie und ihr Bruder Ansgar treiben Handel mit den Römern und kommen regelmäßig zum Kastell. Julius Ausbildung beginnt, dabei wird dabei keine Rücksicht auf seine Herkunft genommen. Er und die anderen Neuen denken sich Streiche aus, die bei dem Centurio gar nicht gut ankommen und werden mit Schlägen bestraft. Lioba trifft sich mit ihm zum Essen, versorgt seine Wunden und küsst ihn zum Abschied. Julius fühlt ein Kribbeln im Bauch, ist zum 1. Mal verliebt. Lioba, Ansgar und ihr kleiner Cousin Arvid werden des Diebstahls beschuldigt. Sie sollen Legionäre bestohlen haben. Sie sind unschuldig, aber wer glaubt schon „Barbaren“? Ansgar soll gehängt und die anderen zu lebenslanger Sklaverei verdammt werden. Barbaren haben keine Rechte. Als Römer würden sie eine ordentliche Verhandlung bekommen. Julius erfährt, dass die angeblich bestohlenen Legionäre Lioba belästigt haben und Ansgar sie angriff, um seine Schwester und ihre Ehre zu verteidigen. Julius versucht, seinen Großvater um Gnade zu bitten, doch der empfängt ihn nicht. Da hat er eine Idee. Er erzählt den Wachen, wo die „Barbaren“ ihr Met lagern und befreit seine Freunde, als die Wachen schlafen. Die Wachen sollen dafür hingerichtet werden. Julius plagen Schuldgefühle und er beichtet seinem Großvater alles. Eigentlich müsste nun auch Julius für seinen Verrat sterben, aber sein Großvater wird die Sache für sich behalten und ihn stattdessen zu seinem Vater zurück schicken. Julius will wissen, wer sein wahrer Vater ist, doch sein Großvater redet sich heraus. Julius desertiert daraufhin aus dem Lager und sucht Antworten jenseits des Limes. Er sucht nach Armin, dem Jugendfreund seiner Mutter. Julius wird als Spion gefangen genommen und in das Lager eines germanischen Fürsten gebracht. Dieser Fürst ist Armin! Er ist Julius wahrer Vater und erkennt seinen Sohn offiziell an. Außerdem zeigt sich, dass Arvid Julius Halbbruder und Lioba damit Julius Cousine ist. Ein verbündeter Fürst ist in Bedrängnis. Die Römer plündern seine Dörfer. Julius wollte dem Krieg entkommen und nun zieht er mit den Germanen in die Schlacht gegen die Römer. Julius und Lioba werden von den Römern gefangengenommen. Plötzlich steht Julius seinem anderen Vater gegenüber …
Endlich mal wieder ein toller historischer Roman, ganz ohne Fantasy. Ist zwar der 3. Band der Reihe, aber unabhängig zu lesen. (In Teil 1 und 2 sind Julius Eltern die Helden.)
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Petra Horst
Das Erbe des Wolfes
978-3-947470-10-5
Stephan Moll Verlag
Alter: 12+
230 nach Christus: Der fünfzehnjährige Römer Julius reist ins ferne Germanien. Dort soll er bei seinem Großvater, dem Kommandanten eines Limes-Kastells, eine militärische Ausbildung erhalten. Doch es ist der Wunsch seines Vaters, nicht der von Julius. Als Julius aufmuckt und seinem Vater (einem mächtigen Feldherren des Kaisers) vor dessen Soldaten widerspricht, wird er mit 20 Stockschlägen bestraft. Sein Vater meint, dass seine Mutter den Jungen viel zu sehr verwöhnt hat und es Zeit für ihn ist, ein Mann zu werden. Sokrates, ein griechischer Sklave, der Julius auf seiner Reise begleitet und nicht viel älter ist als er, meint, nach den 4 Jahren Grundausbildung könne Julius ja immer noch etwas anderes tun. Beim Begrüßungsessen im Kastell kann Julius die Augen nicht von dem hübschen germanischen Mädchen Lioba abwenden. Er versucht zum ersten Mal Met und wird von der Wirkung überrascht. Er stürzt und muss sich übergeben. Als er sich auf einer Bank ausruht, hört er versehentlich ein Gespräch zwischen Vater und Großvater mit. Kann es sein, dass sein Vater gar nicht wirklich sein leiblicher Vater ist? Der Vater reist ab, und Julius hat bis zu seinem Geburtstag Zeit, sich ein bisschen einzugewöhnen. Er trifft Lioba wieder. Sie und ihr Bruder Ansgar treiben Handel mit den Römern und kommen regelmäßig zum Kastell. Julius Ausbildung beginnt, dabei wird dabei keine Rücksicht auf seine Herkunft genommen. Er und die anderen Neuen denken sich Streiche aus, die bei dem Centurio gar nicht gut ankommen und werden mit Schlägen bestraft. Lioba trifft sich mit ihm zum Essen, versorgt seine Wunden und küsst ihn zum Abschied. Julius fühlt ein Kribbeln im Bauch, ist zum 1. Mal verliebt. Lioba, Ansgar und ihr kleiner Cousin Arvid werden des Diebstahls beschuldigt. Sie sollen Legionäre bestohlen haben. Sie sind unschuldig, aber wer glaubt schon „Barbaren“? Ansgar soll gehängt und die anderen zu lebenslanger Sklaverei verdammt werden. Barbaren haben keine Rechte. Als Römer würden sie eine ordentliche Verhandlung bekommen. Julius erfährt, dass die angeblich bestohlenen Legionäre Lioba belästigt haben und Ansgar sie angriff, um seine Schwester und ihre Ehre zu verteidigen. Julius versucht, seinen Großvater um Gnade zu bitten, doch der empfängt ihn nicht. Da hat er eine Idee. Er erzählt den Wachen, wo die „Barbaren“ ihr Met lagern und befreit seine Freunde, als die Wachen schlafen. Die Wachen sollen dafür hingerichtet werden. Julius plagen Schuldgefühle und er beichtet seinem Großvater alles. Eigentlich müsste nun auch Julius für seinen Verrat sterben, aber sein Großvater wird die Sache für sich behalten und ihn stattdessen zu seinem Vater zurück schicken. Julius will wissen, wer sein wahrer Vater ist, doch sein Großvater redet sich heraus. Julius desertiert daraufhin aus dem Lager und sucht Antworten jenseits des Limes. Er sucht nach Armin, dem Jugendfreund seiner Mutter. Julius wird als Spion gefangen genommen und in das Lager eines germanischen Fürsten gebracht. Dieser Fürst ist Armin! Er ist Julius wahrer Vater und erkennt seinen Sohn offiziell an. Außerdem zeigt sich, dass Arvid Julius Halbbruder und Lioba damit Julius Cousine ist. Ein verbündeter Fürst ist in Bedrängnis. Die Römer plündern seine Dörfer. Julius wollte dem Krieg entkommen und nun zieht er mit den Germanen in die Schlacht gegen die Römer. Julius und Lioba werden von den Römern gefangengenommen. Plötzlich steht Julius seinem anderen Vater gegenüber …
Endlich mal wieder ein toller historischer Roman, ganz ohne Fantasy. Ist zwar der 3. Band der Reihe, aber unabhängig zu lesen. (In Teil 1 und 2 sind Julius Eltern die Helden.)
Viel Spaß beim Lesen!!!
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"Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin"
Ein spannendes Praktikum beim Film: "Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin"!
Wacker und Freunde
Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin
978-3-00-057198-5
Wacker und Freunde Verlag
Alter: 10+
Amras Onkel Feridun ist Kameramann. Er bietet Amra an, in den Sommerferien ein Schnupperpraktikum bei seiner Kollegin, der Kostümbildnerin Anna zu machen, wenn sie den Film „Shivas Bruder“ drehen. Regisseur Werner und Produzentin Frau Meierhenrich geben ihr ok dazu, aber Amra muss sich an bestimmte Regeln halten: Nicht stören oder im Weg stehen, immer freundlich sein und keine Geheimnisse ausplaudern. Trotz des letzten Punktes muss sie unbedingt ihrer besten Freundin Heidi erzählen, dass der süße Jungschauspieler Julian Koch, für den die halbe Klasse schwärmt, mit von der Partie ist. Amra muss erst einmal den Unterschied zwischen Drehbuch und Drehplan lernen: Das Drehbuch entstand aus der Buchvorlage und enthält die Storyline, die Liste der Personen und die Szenen, im Drehplan geht es um Drehorte, Drehtage etc. Sie staunt, wie viele Leute an so einem Film beteiligt sind. Onkel Feridun ist schon vor Drehbeginn fix und alle, weil so viel vorzubereiten ist. Dann kommt der 1. Drehtag. Aufnahmeleiter Jan hat das Haus seiner Großtante für den Dreh gemietet. Dieser Jan lässt ganz schön den Chef raus hängen. Amra geht Anna zur Hand. Am 2. Tag passt Amra auf das Baby einer Schauspielerin auf, der der Babysitter abgesprungen ist, und Maskenbildner Helga, der eigentlich Holger heißt, macht ihr in der Pause eine coole Beehive-Frisur. Leider rutscht Amra ein „Blödmann“ gegenüber Jan raus. Am nächsten Tag lernt Amra Natalia kennen, die die Shiva spielt, und als Kinderdarstellerin eine eigene Betreuerin am Set hat. Für Kinder gelten nämlich besondere Regeln, auch darüber, wie lange und wie oft sie drehen dürfen. Feridun erklärt Amra die Kameraeinstellungen und sie erfährt, was eine Schärfezieherin so macht. Es gibt so viel zu lernen: Was sind Takes und wofür ist eigentlich die Klappe da? Am 4. Tag muss Amra nicht nur bügeln (Oje, ein Brandfleck!) und Socken föhnen, sondern lernt auch endlich Julian kennen. Leider erweist er sich als kleiner Giftzwerg mit Brille, ist total unhöflich und lacht Amra wegen ihrer abstehenden Haare aus. Am nächsten Tag wird an einem anderen Set die Wohnung aus dem Film nachgestellt. Die wird nämlich überschwemmt. Die Zuschauer dürfen später nicht merken, dass an zwei Orten gedreht wurde, daher muss alles genau stimmen. Die Feuerwehr sorgt für die Überschwemmung des Sets, und die Schauspieler tragen Neoprenanzüge unter der Kleidung und Folie um die Füße, damit sie nicht nass werden. Der Praktikant vom Sounddesign erzählt Amra außerdem eine Menge über Ton. Am Tag darauf ist Außendreh, und Julian meckert ohne Ende. Er macht Stress, weil sein T-Shirt weg ist, dabei war es sein eigener Hund, der es verschleppt hat. Amra kann sich nicht länger beherrschen, und sagt ihm gehörig die Meinung. In der Nacht hat sie Alpträume. Wird sie jetzt gefeuert? Sie muss sich bei Julian entschuldigen, aber darf bleiben. Als sie im Bowling-Center drehen, lernt Amra, wozu man Komparsen braucht. Als eine der Komparsinnen, die Rentnertin Frau Hummel, eine Bowling-Kugel auf den Fuß bekommt und ins Krankenhaus muss, hat Amra die Idee, dass doch ihre Omi einspringen könnte. Die ist im Kostüm kaum wieder zu erkennen. Viel zu schnell gehen die zehn Praktikumstage vorbei. Amra staunt, dass der Film erst in einem Jahr in die Kinos kommen wird, obwohl die Dreharbeiten in vier Wochen vorbei ist, denn dann folgt noch die Postproduktion … .
Eine tolle Geschichte, vollgepackt mit allem, was Du schon immer über das Filmemachen wissen wolltest! So viel cooler als jedes Sachbuch!
Viel Spaß beim Lesen!!!
Buch bestellen?
https://ravensbuch.de/shop/item/9783000571985
Wacker und Freunde
Klappe, Cut, Hurra – Aufregende Dreharbeiten in Berlin
978-3-00-057198-5
Wacker und Freunde Verlag
Alter: 10+
Amras Onkel Feridun ist Kameramann. Er bietet Amra an, in den Sommerferien ein Schnupperpraktikum bei seiner Kollegin, der Kostümbildnerin Anna zu machen, wenn sie den Film „Shivas Bruder“ drehen. Regisseur Werner und Produzentin Frau Meierhenrich geben ihr ok dazu, aber Amra muss sich an bestimmte Regeln halten: Nicht stören oder im Weg stehen, immer freundlich sein und keine Geheimnisse ausplaudern. Trotz des letzten Punktes muss sie unbedingt ihrer besten Freundin Heidi erzählen, dass der süße Jungschauspieler Julian Koch, für den die halbe Klasse schwärmt, mit von der Partie ist. Amra muss erst einmal den Unterschied zwischen Drehbuch und Drehplan lernen: Das Drehbuch entstand aus der Buchvorlage und enthält die Storyline, die Liste der Personen und die Szenen, im Drehplan geht es um Drehorte, Drehtage etc. Sie staunt, wie viele Leute an so einem Film beteiligt sind. Onkel Feridun ist schon vor Drehbeginn fix und alle, weil so viel vorzubereiten ist. Dann kommt der 1. Drehtag. Aufnahmeleiter Jan hat das Haus seiner Großtante für den Dreh gemietet. Dieser Jan lässt ganz schön den Chef raus hängen. Amra geht Anna zur Hand. Am 2. Tag passt Amra auf das Baby einer Schauspielerin auf, der der Babysitter abgesprungen ist, und Maskenbildner Helga, der eigentlich Holger heißt, macht ihr in der Pause eine coole Beehive-Frisur. Leider rutscht Amra ein „Blödmann“ gegenüber Jan raus. Am nächsten Tag lernt Amra Natalia kennen, die die Shiva spielt, und als Kinderdarstellerin eine eigene Betreuerin am Set hat. Für Kinder gelten nämlich besondere Regeln, auch darüber, wie lange und wie oft sie drehen dürfen. Feridun erklärt Amra die Kameraeinstellungen und sie erfährt, was eine Schärfezieherin so macht. Es gibt so viel zu lernen: Was sind Takes und wofür ist eigentlich die Klappe da? Am 4. Tag muss Amra nicht nur bügeln (Oje, ein Brandfleck!) und Socken föhnen, sondern lernt auch endlich Julian kennen. Leider erweist er sich als kleiner Giftzwerg mit Brille, ist total unhöflich und lacht Amra wegen ihrer abstehenden Haare aus. Am nächsten Tag wird an einem anderen Set die Wohnung aus dem Film nachgestellt. Die wird nämlich überschwemmt. Die Zuschauer dürfen später nicht merken, dass an zwei Orten gedreht wurde, daher muss alles genau stimmen. Die Feuerwehr sorgt für die Überschwemmung des Sets, und die Schauspieler tragen Neoprenanzüge unter der Kleidung und Folie um die Füße, damit sie nicht nass werden. Der Praktikant vom Sounddesign erzählt Amra außerdem eine Menge über Ton. Am Tag darauf ist Außendreh, und Julian meckert ohne Ende. Er macht Stress, weil sein T-Shirt weg ist, dabei war es sein eigener Hund, der es verschleppt hat. Amra kann sich nicht länger beherrschen, und sagt ihm gehörig die Meinung. In der Nacht hat sie Alpträume. Wird sie jetzt gefeuert? Sie muss sich bei Julian entschuldigen, aber darf bleiben. Als sie im Bowling-Center drehen, lernt Amra, wozu man Komparsen braucht. Als eine der Komparsinnen, die Rentnertin Frau Hummel, eine Bowling-Kugel auf den Fuß bekommt und ins Krankenhaus muss, hat Amra die Idee, dass doch ihre Omi einspringen könnte. Die ist im Kostüm kaum wieder zu erkennen. Viel zu schnell gehen die zehn Praktikumstage vorbei. Amra staunt, dass der Film erst in einem Jahr in die Kinos kommen wird, obwohl die Dreharbeiten in vier Wochen vorbei ist, denn dann folgt noch die Postproduktion … .
Eine tolle Geschichte, vollgepackt mit allem, was Du schon immer über das Filmemachen wissen wolltest! So viel cooler als jedes Sachbuch!
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"Amor und Psyche – Ein verliebter Liebesgott"
Einfach göttlich: "Amor
und Psyche – Ein verliebter Liebesgott"!
Runa
Phaino
Amor
und Psyche – Ein verliebter Liebesgott
978-3-7460-9843-2
BOD
Verlag
Alter:
12+/All Age
Der
Liebesgott Amor ist schwer krank. Die anderen Götter wissen keinen
Rat. Wenn der Gott der Liebe stirbt, was wird dann aus der Liebe?
Seine Mutter Venus schickt ihn in die Vergangenheit, wo er die
Ursache seiner Krankheit finden soll. Er erlebt den Anfang, die
Entstehung der Erde, der Götter sowie der Menschen und seine eigene.
Er sieht, wie Venus ihren Gatten Vulkanos mit dem Kriegsgott Mars
betrügt. So wurde Amor nämlich gezeugt. Er taucht ein in seine
frühe Kindheit. Damals verbrachte er Jahrhunderte Wein trinkend auf
Wolken mit seinem Freund Apollo. Als er erstmals die Erde besucht,
erlöst er die weinende, schwangere Myrrha von ihrem Kummer, und sie
wird zu einem Baum. Seine Mutter schimpft, denn sie hatte Myrrha
bestraft, weil sie sich als neue Venus ausgab. Sie musste sich daher
in ihren eigenen Vater verlieben. Amor findet das gemein. An seinem
300 Geburtstag erhält er offiziell die Aufgabe, sich um die Liebe
der Menschen zu kümmern. Auch Apollo bekommt seine Aufgabe
zugeteilt. Venus findet es nicht so toll, dass Apollo einen
prächtigen Streitwagen bekommt und ihr Sohn nur Zephyr, den
Westwind, und ein paar Pfeilspitzen von seinem Großvater Jupiter. Es
läuft nicht gut für Amor. Er säuft, raucht, isst Fleisch, und
seine Wolke ist ein Saustall. Alles, weil sein erstes eigenes
Liebespaar, Pyramus und Thisbe, tragisch endete. Seine Mutter meint,
er soll endlich seinen Hintern hoch kriegen und seinen Job machen. Er
begibt sich in die Unterwelt. Sein Großonkel Pluto, der Gott des
Todes, will wissen, was die Liebe eigentlich ist. Amor soll ihm eine
Frau besorgen, denn er ist einsam. Amor überlegt, warum Lieben oft
so dramatisch enden. Vielleicht passen Frauen und Männer einfach
nicht zusammen? Er experimentiert, und das Ergebnis sind schwule
Krieger und lesbische Amazonen. Die Götter sind nicht erfreut über
das Experiment, bis Jupiter meint, er hätte auch schon was mit einem
Mann gehabt, und das sei schon in Ordnung. Venus ist besorgt, weil
die Menschen sie nicht mehr anbeten und ihr Opfer bringen. Sie
verehren stattdessen die menschliche Prinzessin Psyche wie eine
Göttin. Die soll Prinz Aktaion von Theben heiraten, doch der will
sie nicht. Das Orakel prophezeit, sie werde ein Untier heiraten.
Tatsächlich will Amor Pluto mit ihr verkuppeln, doch dann verknallt
er sich selber in sie (vielleicht, weil er sich stockbesoffen auf
einen seiner eigenen Pfeile gesetzt hat). Wie soll er sie für sich
gewinnen, wo er doch nur ein kleiner, fetter Gott ist? Er fragt
Apollo und Diana um Rat. Dann erschafft er ein Schloss für Psyche
und hält sie dort gefangen. Er geht nur im Dunkeln zu ihr. Erst nach
und nach wird ihr klar, dass er kein Untier, sondern ein Gott ist. Er
geht tagsüber arbeiten, sie schmökert in der Bibliothek. Nachts
sind sie zusammen, wie ein normales Paar, nur immer im Dunkeln. Amor
und Apollo veranstalten einen Wettkampf im Bogenschießen. Apollo
verwettet seinen Sonnenwagen, Amor seine Liebespfeile. Apollo schießt
den Mondhirsch, und Amor schießt auf Apollo. Der verknallt sich so
unsterblich in die Nymphe Daphne. Psyche wird schwanger. Amor will
seine Mutter dazu bringen, seine Beziehung mit einem Menschenmädchen
zuzulassen, also macht er, dass sie sich ebenfalls in einen Menschen,
den attraktiven Adonis, verliebt. Unterdessen gestattet er Psyche,
ihre Schwestern zu besuchen, die sie so sehr vermisst. Psyche darf
nicht über ihn reden, aber tut es trotzdem. Nach dieser Unterhaltung
schleicht sie sich nachts mit einer Lampe an Amor heran – und löst
damit eine Katastrophe aus … .
Hier
lernt man Amor, den Gott aus der antiken Sagenwelt, mal auf ganz neue
Art kennen!
Viel
Spaß beim Lesen!!!
Buch
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Mittwoch, 10. Oktober 2018
Der Countdown läuft - Nächste Woche endet die Sommerpause!
Der Countdown läuft - Nächste Woche endet die Sommerpause!
Nächsten Mittwoch ist es endlich wieder so weit. Die Sommerpause endet, und es gibt wieder neue Buchtipps. Los geht es ausnahmsweise gleich mit 5 tollen Buchtipps statt nur mit 3.
Es handelt sich dabei ausschließlich um Bücher, deren Autoren bzw. Verlage an mich heran getreten sind und sie mir ans Herz gelegt haben. Auf Bestsellerlisten und Mainstream-Stapel-Tischen, wird man diese Bücher vergeblich suchen, dabei ist jedes von ihnen etwas ganz Besonderes und verdient es, Euch Lesern vorgestellt zu werden.
Ich werde häufig gefragt, ob (und unter welchen Bedingungen) ich Bücher von Selfpublishern bespreche. Ja, das mache ich gern. Da gibt es eigentlich nur eine Bedingung: Das Buch muss im Buchhandel erhältlich sein. Als freie Buchhändlerin in einer unabhängigen Buchhandlung und Anhängerin von BuyLocal, haben reine "Amazonier" bei mir keine Chance. Alle anderen dürfen sich gern bei mir melden. Allerdings kann es etwas dauern, bis ich Eure Bücher gelesen und etwas darüber geschrieben habe, denn meistens ist mein "SuB" (Stapel ungelesener Bücher) kilometer-hoch.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf nächste Woche:
Diese Bücher werde ich Euch am Mittwoch, den 17.10. vorstellen.
Bis dahin :-)
Freundlich grüßt
Very
Nächsten Mittwoch ist es endlich wieder so weit. Die Sommerpause endet, und es gibt wieder neue Buchtipps. Los geht es ausnahmsweise gleich mit 5 tollen Buchtipps statt nur mit 3.
Es handelt sich dabei ausschließlich um Bücher, deren Autoren bzw. Verlage an mich heran getreten sind und sie mir ans Herz gelegt haben. Auf Bestsellerlisten und Mainstream-Stapel-Tischen, wird man diese Bücher vergeblich suchen, dabei ist jedes von ihnen etwas ganz Besonderes und verdient es, Euch Lesern vorgestellt zu werden.
Ich werde häufig gefragt, ob (und unter welchen Bedingungen) ich Bücher von Selfpublishern bespreche. Ja, das mache ich gern. Da gibt es eigentlich nur eine Bedingung: Das Buch muss im Buchhandel erhältlich sein. Als freie Buchhändlerin in einer unabhängigen Buchhandlung und Anhängerin von BuyLocal, haben reine "Amazonier" bei mir keine Chance. Alle anderen dürfen sich gern bei mir melden. Allerdings kann es etwas dauern, bis ich Eure Bücher gelesen und etwas darüber geschrieben habe, denn meistens ist mein "SuB" (Stapel ungelesener Bücher) kilometer-hoch.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf nächste Woche:
Diese Bücher werde ich Euch am Mittwoch, den 17.10. vorstellen.
Bis dahin :-)
Freundlich grüßt
Very
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