Powered By Blogger

Mittwoch, 27. Juni 2018

"Mollis Sommer voller Geheimnisse"

Mysteriöse Post und andere Rätsel: "Mollis Sommer voller Geheimnisse"!

Ingunn Thon, übersetzt von Maike Dörries
Mollis Sommer voller Geheimnisse
978-3-96177-006-9
Woow Books Verlag
Alter: 9+

Die zehnjährige Molli heißt eigentlich Mette Oda Lise Louise Inger. Ihren Vater Borge hat Molli nie kennengelernt. Ihre Mutter spricht nie über ihn. Wahrscheinlich ist er tot. Mutters neuen Freund Einar, der immer so albern lacht und nach altem Kaffee riecht, kann Molli nicht sonderlich leiden, ihren Baby-Halbbruder Ian hat sie dafür umso lieber. Mollis beste Freundin ist die furchtlose Gro, die sich sogar traut, im Schwung von der Schaukel zu springen. Mollis Spezialität hingegen sind Erfindungen. Sie hat unter anderem die Küchenquirl-Zahnbürste und den beleuchtbaren Regenschirm erfunden. Ihr neuestes Projekt ist ein Traum-Recorder, aber der funktioniert noch nicht richtig. Molli erzählt Gro immer Geschichten von den Abenteuern, die sie angeblich an den Wochenende mit ihrem Borge-Papa erlebt, weil sie ein wenig neidisch auf Gros Familie ist. Im Sommer fahren die beiden Freundinnen oft mit dem Rad in den Birkenwald zum Waldsee. Leider führt der schnellste Weg dorthin über das Grundstück von Ziegen-Theo, der Unbefugte gern mal mit der Mistgabel vertreibt. Eines Tages entdecken die Mädchen mitten im Wald einen Briefkasten mit einer Karte darin. Eigentlich ist es ja verboten, anderer Leute Post zu lesen, doch die Karte scheint für Molli bestimmt zu sein. Es ist eine Geburtstagskarte. Molli versteckt sie in ihrem Tresor, zusammen mit dem Foto von Borge-Papa. Molli und Gro kommen jeden Tag wieder in den Wald, doch nie ist Post im Briefkasten. Gro wird die Sache langsam langweilig, doch dann sehen sie, wie eine seltsame Frau den Briefkasten leert. Sie folgen ihr zu einem versteckten Häuschen. Die Frau heißt Borgny und nennt sich selbst eine Sängerin, Dichterin und Malerin. Sie lebt schon ewig allein und ist deshalb ein wenig merkwürdig. Sie behauptet, dass der Briefkasten ihr gehört. In dem Briefkasten taucht, auf welchem Weg auch immer, Post für alle möglichen Leute auf, die wegen Fehlern bei Name oder Adresse nicht zustellbar ist. Borgny sammelt die Briefe und Postkarten, sortiert und archiviert sie in unzähligen Ordnern. Molli und Gro besuchen Borgny am nächsten Tag wieder, doch Gro nervt derartig, dass Borgny sie raus schmeißt. Ab jetzt geht Molli täglich allein zu Borgny. Gro erzählt sie, sie wäre ein paar Tage bei ihrem Papa. Tatsächlich taucht in Borgnys Fundus ein Ordner mit Postkarten auf, die alle nie bei Molli ankamen, weil einer ihrer Vornamen, Inger, fehlte. Es sind Karten aus der ganzen Welt, zu Geburtstag, Weihnachten und Co. Sie sind von Mollis Papa! Molli ist zuhause gerade ziemlich unglücklich. Für ihre Mutter scheint sie in letzter Zeit Luft zu sein. Die klebt nur noch an ihrem geliebten Einar, und Molli denkt, sie hätte ihn lieber als sie. Mit Einar kriegt sich Molli ständig in die Wolle. Jetzt wollen Mama und Einar auch noch heiraten! Als Molli bemerkt, dass auf den Einladungskarten nur Mama, Einar und Ian unterschrieben haben (o.k., Einar hat für Ian unterschrieben) und ihr Name fehlt, platzt Molli der Kragen. Sie schreibt lauter falsche Adressen auf die Einladungen, damit ja keiner kommt. Außerdem wird sich Borgny sicher über die viele Post freuen. Nach einem heftigen Streit mit Mama, inklusive „ich hasse dich“ und einem nicht weniger heftigen Streit mit Gro, die ihre Papa-Lüge durchschaut hat, haut Molli ab. Borgny hat entdeckt, dass alle Karten von Mollis Papa am selben Ort abgestempelt sind, und der ist nicht weit entfernt. Molli macht sich auf den Weg zu dem Mann, der ihr 101x geschrieben hat, dass er sie lieb hat, doch dann kommt alles anders als sie dachte … .
Ein tolles Sommer-Ferien-Abenteuer aus Norwegen! Voller Spannung + Überraschungen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 20. Juni 2018

"Weil du mich liebst"

Die Liebe kann Dich retten: "Weil du mich liebst"!

Shannon Greenland, übersetzt von Maren Illinger
Weil du mich liebst
978-3-473-58519-9
Ravensburger Verlag
Alter: 14+

Die sechzehnjährige Nesiah ist auf der Flucht vor ihrem Vater Gideon. Gideon ist ein Prediger, der religiöse Berater des Präsidenten, ein mächtiger und wohl respektierter Mann. Niemand ahnt, was Gideon Nesiah antut. Niemand weiß von den Narben auf ihrem Rücken, die von den regelmäßigen „Züchtigungen“ herrühren, die ihr das Böse austreiben sollen. Niemand ahnt, dass er sie fasten/hungern lässt, ihr den schmutzigen Mund mit Seife auswäscht, bis sie blutet, sie Tag und Nacht überwacht, damit sie rein bleibt und sie sogar gynäkologisch untersuchen lässt, als ihm einmal Zweifel an ihrer Jungfräulichkeit kommen. Obwohl Gideon gedroht hat, er werde sie umbringen, sollte sie jemals fliehen, haut Nesiah eines Tages ab, mit Hilfe ihrer besten Freundin Bluma, die ihr Geld und einen falschen Ausweis besorgt. Nesiah schneidet sich die langen Haare ab und färbt sie rot. Für die Welt heißt sie jetzt Eve und ist 18 Jahre alt. Mit dem Bus fährt sie von Stadt zu Stadt und nimmt schließlich einen Job als Roadie bei einer Heavy-Metal-Band an. Dort lernt sie Anne kennen, 19 Jahre alt, lesbisch und einfach cool. Mit Anne wechselt Eve zu einer Indie-Band, weil beiden diese Musik mehr liegt. Die Crew ist super nett, und Eve verliebt sich bald, ohne es zu wollen, in den attraktiven Musiker West. Er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen, doch er sieht, dass Eve etwas besonderes ist und lässt es langsam angehen. Er akzeptiert, dass sie nur Freundschaft will. Anne sieht jedoch sofort, dass er total in Eve verknallt ist und es ihm schwer fällt, nicht zu flirten. Eines Tages bekommt Eve eine Mail von Blumas geheimen Account. Gideons Männer haben die Haare und das Färbemittel in der Toilette des Busbahnhofs entdeckt. Also färbt Eve die Haare jetzt blau und lässt sie raspel-kurz schneiden, und sie bleibt immer wachsam. Sie entdeckt ihr Interesse für Tontechnik und würde das gern studieren, aber sie hat ja nicht einmal einen Highschool-Abschluss. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Eve glücklich. West ist so aufmerksam. Er hört ihr zu, wenn sie Gitarre spielt, schenkt ihr Sticker für ihren Gitarrenkoffer, gibt ihr seine Jacke, wenn sie friert. Niemand hat je zuvor solch ein Interesse an ihr und ihrem Wohlergehen gezeigt. Leider ist West immer von Reportern umlagert, und Eve hat Angst, auf irgendwelchen Fotos zu landen. Aus dem Internet erfährt sie, das Gideon auf Tournee ist, und das ganz in der Nähe. Sie bekommt Panik. Auf einer Party trinkt sie zum ersten Mal Alkohol und wird von Schlagzeuger Toby angebaggert. Er hält ihre Hände fest, und sie läuft panisch davon. Der besorgte West findet sie. Es kommt zu einem ersten Kuss. Eve ist erregt. In ihrem Zimmer denkt sie an West und erkundet ihren Körper, befriedigt sich erstmals selbst. Gideon sagte immer, davon kommt man in die Hölle. West lädt Eve zum Geburtstag seiner Schwester Vianca in Florida ein, und sie lernt seine herzliche Familie kennen. West und Eve kommen sich näher, doch dann sieht er ihre Narben, und sie rastet aus. Fortan geht sie ihm aus dem Weg. Erst nachdem er sie recht betrunken bei einer Weihnachtsfeier aufliest und mit auf sein Zimmer nimmt, reden sie endlich miteinander. Er erzählt von dem Unfall, der seine Mutter das Leben kostete und seine Schwester in den Rollstuhl brachte. Auch Eve erzählt, aber nicht alles. Sie sagt, ihr gewalttätiger Vater sei tot und verschweigt weiterhin ihren wahren Namen und ihr Alter. Sie will West nicht belügen, aber sie kann ihm nicht die ganze Wahrheit sagen. Schließlich wird Eve von Ihrer Vergangenheit eingeholt, denn Gideon hat sie gefunden … !
Liebe macht stark! Eine tolle Story, die mehr bietet, als das rosa Cover verspricht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Heartbreak Letters. 16 Gründe, dich zu hassen"

Oh, du grausamer Liebeskummer: "Heartbreak Letters. 16 Gründe, dich zu hassen"!

Lauren Strasnick, übersetzt von Yvonne Hergane
Heartbreak Letters. 16 Gründe, dich zu hassen
978-3-473-40162-8
Ravensburger Verlag
Alter: 14+

Dan und Nat (Natalie) waren einmal das absolute Traumpaar. Obwohl Nat ein reiches Mädchen ist und Dan eine öffentliche Schule besucht und für sein Geld arbeiten muss, haben die beiden viele Gemeinsamkeiten. Nat engagiert sich in der Kunsttherapie und arbeitet mit Kindern, die Schwierigkeiten im sozialen Bereich haben. Sie steht total auf Kunst, macht Collagen, und ihre Mutter ist eine bekannte Malerin. Dan kümmert sich ehrenamtlich um behinderte Kinder, macht mit ihnen Sport und kümmert sich besonderes um den Jungen Ryan, über den er einen Film dreht. Dokumentarfilme drehen will er später auch einmal beruflich. Dans Mutter war Krankenschwester und ist vor zwei Jahren an Krebs gestorben. Jetzt hat er nur noch seinen Vater, seine Schwester Jessa und seine beste Freundin Ruby. Dan und Nat lernen sich eines Tages in einem Café kennen, als er sie versehentlich anrempelt. Es funkt. Es folgen das erste Date im Park, der erste Kuss, das erste „Ich liebe Dich!“ beim Strand-Picknick, der erste gemeinsame Valentinstag, der erste Sex … . Doch jetzt ist alles aus! Die beiden haben sich getrennt und Nat schreibt Dan verstörende Briefe, um ihn systematisch fertig zu machen. Sie schildert die vergangenen Ereignisse aus ihrer Sicht, schonungslos und ziemlich fies. So erfährt Dan, dass Nat bei ihrem „ersten“ Mal gar keine Jungfrau mehr war, sondern schon mit 13 ihre Unschuld verloren hat, und seitdem mit nicht wenigen Typen im Bett war. Das tut weh. Ruby hat Dan schon recht früh vor Nat gewarnt. Sie sagte ihm, Nat sei total psycho, und er solle möglichst bald mit ihr Schluss machen. Nat konnte Ruby nie leiden. Sie war immer eifersüchtig auf sie, genau wie auf die attraktive Arielle aus Dans Keramikkurs. Sie machte ihm Riesen-Szenen, weil sie glaubte, er hätte Ruby und/oder Arielle lieber als sie. Dan hingegen wurde mit Nats bester Freundin Alexa nie warm. Alexa gehört zu den Reichen und Schönen, wie eigentlich alle von Nats Freundinnen, und ist der Star einer TV-Soap. Es kommen immer mehr Briefe, und darin hagelt es Vorwürfe ohne Ende über alles, was er in der Beziehung verbockt hat. Er erinnert sich, was für einen Aufstand Nat gemacht hat, als er sie stehen ließ, um zu Ruby zu fahren, weil deren Mutter im Krankenhaus lag. Sie wurde an der Schilddrüse operiert und es gab Komplikationen. Ruby war völlig fertig und brauchte ihn. Ein anderes Mal war er mit Ruby im Kino, und Nat hat ihm währenddessen 11 Nachrichten geschickt. Nat wollte seine Freundschaft mit Ruby zerstören, und ihm wurde klar: Wenn er Nat glücklich macht, macht er Ruby unglücklich. Wenn er Ruby glücklich macht (die in ihm übrigens mehr als nur einen Freund sieht), macht er Nat unglücklich. Nat hat gedroht, sollte er sie betrügen, bringt sie sich um. Nicht nur wegen Ruby rastet Nat aus, sondern es passt ihr auch nicht, dass er so viel Zeit mit Ryan verbringt und ihn filmt. Warum filmt er nicht sie? Sie will nicht verstehen, wie wichtig ihm das Projekt ist, nicht nur weil er sich damit an der Filmschule bewerben will. Einmal bekommen sie sich deshalb richtig in die Wolle und haben hasserfüllten Sex. Mit Sex versuchen sie eine Zeit lang, alle Probleme zu lösen. Nat rastet aus wegen einer SMS von Arielle und wirft Dan wieder einmal vor, sie zu betrügen. Daraufhin knutscht Dan mit der betrunkenen Ruby, sagt aber Nein, als die mit ihm schlafen will. Mit ihrem letzten Brief, der Dan am Tag des Schulabschlusses erreicht, holt Nat zum entscheidenden Schlag aus. Sie will Dans Leben endgültig ruinieren. Denn da war noch die Sache mit dem Sex-Video … .
Liebeskummer-Rache pur! Der Weg von Liebe zu Hass ist kürzer als man denkt!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?
https://ravensbuch.de/shop/item/9783473401628

"Nicu & Jess"

Romeo & Julia 2.0: "Nicu & Jess"!

Sarah Crossan & Brian Conaghan, übersetzt von Cordula Setsmann
Nicu & Jess
978-3-95854-106-1
Mixtvision Verlag
Alter: 14+

Jess klaut schon ihr halbes Leben, nichts Wertvolles, das man verticken kann, sondern irgendwelches Zeug aus der Schule, Kippen von ihrer Mutter, billigen Nagellack … . Anfangs hat es sich gut angefühlt, vor allem, da sie nie erwischt wurde. Doch jetzt wird sie schon zum 3. Mal von der Polizei wegen Ladendiebstahls festgenommen. Dass ihre Freundin Meg ihr ihre Diebesbeute auch noch untergeschoben hat, um zuhause keinen Ärger zu bekommen, macht die Sache nicht besser. Jess wird zu Sozialstunden verdonnert. Sie muss im Park Müll einsammeln und außerdem am Sozialtraining teilnehmen, wo man Flöße baut und lernt, wie toll es doch ist, als Gruppe zu arbeiten. Zuhause hat Jess es auch nicht leicht. Ihre Mutter wird von Jess gewalttätigen Stiefvater geschlagen und gequält, und Jess Aufgabe ist es, jede Demütigung mit der Handykamera aufzunehmen, z.B. wenn Terry ihre Mutter zwingt, mit der Zahnbürste das Klo zu putzen und sagt sie soll froh sein, dass er sie nicht ihre Zunge dazu nehmen lässt. Nicu wird ebenfalls beim Ladendiebstahl erwischt. Er hat einen Schokoriegel gestohlen und fürchtet, dafür von seinem Vater verprügelt zu werden. Nicus Familie ist noch nicht lange in England. Sie sind Roma aus Rumänien. Nicus Vater hat vor, hier viel Geld zu verdienen, damit er Nicu mit einer guten, anständigen Frau verheiraten kann, wenn sie wieder zurück in Rumänien sind. Nicu will nicht zurück, und schon gar nicht verheiratet werden. Er ist doch keine Kuh auf dem Markt. Er will bleiben, den Schulabschluss und dann eine Ausbildung machen, einen guten Job finden, um sich Haus, Auto und neue Schuhe leisten zu können, und irgendwann eine Frau heiraten, die er liebt. In der Schule wird Nicu fies gemobbt und als Zigeuner beschimpft. Die Lehrer halten ihn für dumm. Klar, er hat Schwierigkeiten mit der fremden Sprache. Er versteht zwar viel (dem Fernsehen sei Dank), aber mit dem Sprechen hapert es. Beim Sozialdienst lernen sich Nicu und Jess kennen. Nicu sieht Jess auch in der Schule, traut sich jedoch nicht, sie anzusprechen. Im Park jedoch reden sie viel, auch über ihre Familien und entdecken Gemeinsamkeiten. Nicu will ihre Hand halten. Jess meint jedoch zu ihm, sie seien „Kumpel“. Das ändert aber nichts daran, dass er sie wunderschön findet und ständig daran denkt, sie zu küssen. In der Schule ignoriert sie ihn. Sie sieht, wie die anderen ihn mobben, aber tut nichts. Sie will sich nicht gegen ihre Freundin Meg und den beliebten Dan stellen. Und was würden die anderen wohl sagen, wenn sie wüssten, dass sie Nicu mag? Und was würde Terry sagen, der Ausländer abgrundtief hasst? Nicus Eltern wählen eine Braut für ihn aus, Florica. Sie zeigen ihm ein Foto, doch er denkt nur an Jess. Schließlich erzählt er Jess alles. Obwohl Sozialdienst und Teambildungs-Kurs vorbei sind, treffen die beiden sich regelmäßig, haben sogar ein „Date“ im Park, wo sie Schlittschuh laufen. In der Schule wird es immer schlimmer. Dan beschuldigt Nicu des Diebstahls, und Meg meint, er hätte sie begrabscht. Doch diesmal steht Jess für Nicu ein. Nicus Hochzeitstermin rückt näher. Terry bemerkt, wie erwachsen Jess geworden ist und wird zudringlich. Nicu und Jess beschließen, gemeinsam abzuhauen. Leider laufen sie auf der Flucht Dan und seiner Gang in die Arme, die Stress machen. Nicu sticht mit dem Messer zu. Es war Notwehr, aber das würde ihm die Polizei nie glauben. Wohin sollen die beiden jetzt gehen?
Tolle (Liebes-)Geschichte, nur die Art, wie sie geschrieben ist, ist gewöhnungsbedürftig.
Es ist kein normaler Roman, sondern eine Sammlung von Gedichten und Gedanken!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 13. Juni 2018

"Das kleine Waldhotel – Ein Zuhause für Mona Maus"

Ein Hotel mit Herz: "Das kleine Waldhotel – Ein Zuhause für Mona Maus"!

Kallie George, übersetzt von Karolin Viseneber
Das kleine Waldhotel – Ein Zuhause für Mona Maus
978-3-505-14149-2
Schneiderbuch/Egmont Verlag
Alter: 8+

Die kleine Maus Mona hat kein Zuhause und ist ganz allein. Sie hat ihre Familie verloren und wird nun auch noch von einem heftigen Unwetter aus ihrem derzeitigen Unterschlupf, einem Baumstumpf, vertrieben. Draußen lauern Wölfe. Mit ihrem kleinen Köfferchen, das alles ist, was ihr von ihrer Familie geblieben ist, irrt Mona durch den riesigen Wald. Ein reißender Fluss treibt die kleine Maus schließlich in einen weit entfernten Teil des Waldes. Auf der Suche nach einem sicheren Plätzchen für die Nacht entdeckt Mona durch Zufall das Waldhotel. Es befindet sich in einem riesigen Baum. Über dem Kamin in der Empfangshalle hängt ein Schild. Darauf steht, dass alle Tiere, die in Frieden kommen, willkommen sind. Im Ballsaal des Hotels wird gerade das Eichelfest gefeiert, denn der Herbst hat begonnen. Alle Gäste haben sich schick gemacht, es wird getanzt, und das Buffet ist randvoll mit Köstlichkeiten. Eidechse Gilles entdeckt die tropfnasse und schmutzige Mona. Er teilt ihr mit, dass das Hotel leider zur Zeit völlig ausgebucht sei, wegen des großen Festes. Mona hätte besser bei Zeiten reservieren sollen. Mona versteht erst jetzt, dass sie in einem Hotel gelandet ist. Der Hoteldirektor Herr von Walde, ein Dachs, hat jedoch ein Herz für Tiere in Not. So darf Mona bleiben. Zwar nicht als Gast, aber sie darf in der Kammer von Zimmermädchen Tilda schlafen, wenn sie dieser beim Aufräumen und Putzen nach dem Fest zur Hand geht. Tilda entpuppt sich als mürrisches Eichhörnchen, das aus irgendeinem Grund etwas gegen Mona zu haben scheint. Glücklicherweise ist Fräulein Prickel, die Köchin (eine Stachelschwein-Dame), viel netter. Es gibt eine Menge zu tun, und Mona fällt nach getaner Arbeit todmüde ins Bett. Tilda schnarcht. Am nächsten Morgen bereitet sich Mona darauf vor, das Waldhotel wieder zu verlassen, doch sie darf bleiben. Frau Busch, die Haushälterin (eine Igel-Dame), ist schon länger krank, und es ist Hochsaison. Jede helfende Pfote wird gebraucht. Die Konferenz der Eichhörnchen steht kurz bevor, und demnächst treffen zwei wichtige Stammgäste ein, Freiherr von Grünental und seine Frau (Stinktiere). Mona lernt von Tilda, wo welche Zimmer sind und welche Gäste welches Bettzeug, extra Seife etc. benötigen. Tilda untersagt Mona mit den Gästen zu reden, es sei denn, sie wird etwas gefragt. Die von Grünentals treffen früher ein als erwartet. Jetzt muss schnell die Hochzeitssuite hergerichtet und alle Sonderwünsche erfüllt werden. Mona wird beauftragt, die Badewanne zu scheuern. Als die von Grünentals ins Zimmer kommen, hockt Mona noch immer in der Wanne. So lässt es sich nicht vermeiden, dass sie hört, wie sich die beiden über den Grund ihres verfrühten Eintreffens unterhalten. Sie haben Angst vor den Wölfen, die seit kurzem auch in diesem Teil des Waldes gesichtet wurden. Als Freiherr von Grünental die Maus in der Badewanne entdeckt, entfährt ihm vor lauter Schreck ein Stinkepups, was ihm sehr peinlich ist. Zum Glück weiß Mona Rat. Frische Pfefferminze wirkt wahre Wunder gegen unangenehme Gerüche. Obwohl sie ja eigentlich nicht mit Gästen reden soll, schließt Mona Freundschaft mit Kybele, einer Schwalbe, die sich den Flügel verstaucht hat und deshalb nicht mit den anderen in den Süden fliegen konnte, hilft dem verirrten Bär Brombel, sein Winterquartier zu finden und gibt einer Käferdame ein Zimmer, trotz der Sechs-Füßler-Regel. Als sie dann durch Zufall erfährt, dass die Wölfe das Hotel angreifen wollen, entwickelt Mona einen genialen Plan … .
Zuhause ist, wo das Herz ist! Eine wunderbare Geschichte, auch schön zum Vorlesen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?
https://ravensbuch.de/shop/item/9783505141492