Frohe Weihnachten!
Ich wünsche allen meinen Lesern ein Frohes Fest und erholsame Feiertage!
Auch ich lege eine kleine Pause ein und bin im neuen Jahr wieder mit neuen Buchtipps für Euch da.
Eure Very/Verena
Dienstag, 24. Dezember 2013
Mittwoch, 18. Dezember 2013
"Gesetz der Rache"
Die Geschichte von Chase und Ember geht weiter: "Gesetz der Rache"!
Kristen Simmons,
übersetzt von Frauke Meier
Das Gesetz der Rache
(Band 2)
978-3-492-70305-5
IVI (Piper Verlag)
Alter: 14+
Ember und Chase leben nun
beim Widerstand in Knoxville, in einem alten Hotel. Offiziell gelten
die beiden als tot. Sie planen gemeinsam mit ihrem Freund Sean,
dessen Freundin Rebecca zu suchen und zu befreien. Später wollen sie
sich einen sicheren Platz an der Küste suchen, um dort in Frieden zu
leben. Doch es sieht nicht so aus, als könnten sie diese Pläne in
nächster Zeit in die Tat umsetzten. Ein geheimnisvoller
Heckenschütze sorgt für Aufregung bei der MM (Moral-Miliz). Als sie
deren Nachrichten abhören, erfahren sie, dass die MM den Verdacht
hegt, dass ausgerechnet Ember dieser Heckenschütze sei. Nun wird
wieder nach Ember gesucht, doch nicht nur die MM verdächtigt sie.
Auch einige vom Widerstand teilen diesen Verdacht, da Ember scheinbar
nie das Gebäude verlässt und dennoch manchmal unauffindbar ist. In
Wirklichkeit geht sie nur aufs Dach, um etwas zu entspannen. Dann
taucht plötzlich Tucker Morris beim Widerstand auf, der Mörder von
Embers Mutter. Angeblich hat er die Seiten gewechselt, doch allein
seine Anwesenheit macht Ember krank. Sie und Chase hassen Tucker und
beschließen, lieber den Widerstand zu verlassen, als mit ihm dort zu
bleiben. Doch dann greift die MM an. Nachdem nach Hotel abgebrannt
und der Anführer der Bewegung, Wallace, ums Leben gekommen ist,
fliehen Ember und Chase mit den anderen, die entkommen konnten, in
einem Laster. Mit dabei sind auch das Mädchen Cara, der
vierzehnjährige Billy und leider auch Tucker, dem weder Chase noch
Ember über den Weg trauen. Auf der Flucht werden sie getrennt und
Cara wird von der MM erschossen, da man sie aufgrund der Ähnlichkeit
und der gleichen Frisur für Ember hält. Die MM erhielt einen Code 1
bezüglich Ember, das heißt: Erst schießen, dann fragen. Die
anderen werden auf der Flucht immer wieder getrennt und gelangen
schließlich in ein unterirdisches Rebellencamp, wo Ember es erstmals
zu ihrem Vorteil ausnutzt, dass sie alle für den Heckenschützen
halten. So gewinnt sie das Vertrauen der Rebellen und verhindert,
dass ihre Begleiter, die ja allesamt früher einmal MM-Soldaten waren
und zur Tarnung auch gerade Uniformen tragen, getötet werden. Doch
auch in dem neuen Versteck sind sie alles andere als in Sicherheit.
Die Regierung setzt Wärmeraketen ein und zerstört das Camp. Ember
ist verletzt und unter den Trümmern eingeklemmt, doch sie, Chase,
Sean und Tucker haben überlebt. Erneut müssen sie fliehen. Ember
jagt einem Gerücht nach, das sie im Camp gehört hat. Ist ihre
Mutter vielleicht doch noch am Leben? Sie muss Gewissheit haben. Zum
ersten Mal nach langer Zeit kehrt Ember in ihre Heimatstadt zurück
und findet in ihrem Haus überraschenderweise ihre alte Freundin Beth
vor, die dort einen Checkpoint für Flüchtlinge leitet, unter dem
Namen von Embers Mutter. Ember rät zur Vorsicht. Beth soll sich
nicht in Gefahr bringen. Da sie inzwischen herausgefunden haben, in
welcher Resozialisierungseinrichtung sich Rebecca befindet, machen
sie sich auf den Weg nach Chicago. Sie können sie zwar finden und
befreien, doch Rebecca ist gelähmt (durch den heftigen Schlag, den
sie im 1. Band bekam). Sean ist entsetzt. In der sogenannten
Reha-Klinik werden verletzte Menschen gehalten, um sie als
abschreckendes Beispiel zur Schau zu stellen, wie den verbrannten
Jungen, den Ember im Lager sah. Gemeinsam fliehen sie in Richtung
Küste zu dem sicheren Haus, doch werden sie es noch rechtzeitig
erreichen?
Was in „Artikel 5“
spannend begann, geht nun genauso spannend weiter. Und da das Ende
alles andere als befriedigend ist, werden wir wohl auch noch einen
dritten Band zu lesen bekommen. Obwohl noch nicht klar ist, wann der
erscheint, freue ich mich schon wahnsinnig darauf, denn ich muss
wissen, wie es weitergeht und das Ende vom 2. geht so gar nicht. Es
ist einfach eine geniale Reihe für alle, die gute Dystopie lieben.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und ich wünsche Ember und Chase
wirklich ein Happy End.
Viel Spaß beim Lesen!!!
Buch bestellen?
http://www.ravensbuch.de/index.php?name=bestellen&op=detail&EAN=9783492703055"Liebe macht Anders"
Was ist so anders an Anders? "Liebe macht Anders"!
Karen-Susan
Fessel
Liebe
macht Anders
978-3-440-13346-0
Kosmos
Verlag
Alter:
14+
Anders
ist neu in der Klasse und im wahrsten Sinne des Wortes anders. Er ist
auf ungewöhnliche Art attraktiv und hat eine besondere Ausstrahlung.
Sanne ist fasziniert von dem geheimnisvollen Neuen und verliebt sich
in ihn. Das passt Robert, der mal kurz mit ihr zusammen war und immer
noch auf sie steht, überhaupt nicht. Anders ist ihm ein Dorn im
Auge. Außerdem ist der Vater von Anders der neue Chef seines Vaters.
Robert hält sich für den coolsten überhaupt und sieht auf andere
Mitschüler wie Pascal, den er Pickel-Pascal nennt, herab. Anders
jedoch freundet sich ausgerechnet mit Pascal an, der sich freut,
endlich mal einen Freund zu haben und der außerdem für Anders
ältere Schwester Signe schwärmt. Zwischen Anders und Sanne
entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, doch anfangs ist sich
Sanne noch gar nicht so sicher, ob Anders sie überhaupt auch mag, da
er manchmal eher reserviert reagiert. Robert recherchiert inzwischen
im Internet, um Informationen über Anders zu finden, die er gegen
ihn verwenden kann und findet – nichts. Anders ist weder bei
Facebook, noch bei anderen sozialen Netzwerken, nicht einmal Google
kennt ihn. Robert gräbt tiefer, findet Infos über Anders Vater, der
angeblich drei Töchter hat, aber keinen Sohn. Auch Sanne wundert
sich, dass Anders nicht im Netz ist. Als sie ihn besucht, sieht sie
ein Familienfoto mit drei Mädchen. Das seien seine Schwestern Siv,
Signe und Svea, meint Anders, aber Svea sei tot. Als die beiden sich
jedoch näher kommen, gesteht Anders Sanne die ganze Wahrheit. Svea,
das war er selbst, früher mal. Er ist intersexuell, ein Zwitter,
nicht Junge oder Mädchen, sondern zugleich Junge und Mädchen. Er
wuchs als Mädchen auf, fühlt sich aber mehr als Junge. Seine
Familie und er sind von Kiel hergezogen, um ihm ein neues Leben als
Anders zu ermöglichen. Sanne ist verwirrt, ein bisschen schockiert
und zugleich fasziniert. Sie erkennt jedoch, dass sie Anders liebt,
genau so, wie er ist. Robert recherchiert unterdessen weiter und
zieht seine eigenen Schlüsse. In der Schule beschimpft er Anders als
„Schwuchtel“ und „Mädchen“. Nah dran, aber doch daneben. Bei
einer Party im Jugendzentrum eskaliert die Situation. Robert bestellt
Anders mit einer fingierten Nachricht von Sanne zur alten
Eisenbahnbrücke. Er und seine Kumpels wollen Anders dort auflauern
und ihn dazu zwingen, seine Hosen herunterzulassen, damit alle sehen
können, dass er ein „Mädchen“ ist, dass er nicht „normal“
ist. Doch es kommt anders und plötzlich stürzt Anders von der
Brücke. War es ein Unfall? Oder hat ihn jemand geschubst, etwas nach
ihm geworfen oder sonst irgendwie nachgeholfen? Blutend liegt Anders
da. Ist er noch am Leben?
Ein
spannendes und sehr interessantes Buch zu einem Thema, über das
wenig bekannt ist und noch weniger geredet wird: Intersexualität!
Ist Anders nun ein Junge? Ein Mädchen? Beides? Oder keins davon?
Anders ist einfach anders. Seine Mitmenschen, die über ihn Bescheid
wissen, gehen unterschiedlich damit um. Seine Familie und auch Sanne
lieben ihn so, wie er ist, aber andere, denen es sowohl an Wissen
über Intersexualität als auch an Toleranz fehlt, lehnen ihn ab,
weil sie fürchten, was sie nicht verstehen. Das Buch läuft unter
der Reihe „Herzblut“ (Krimi + Liebesgeschichte). Die
Liebesgeschichte ist eindeutig vorhanden, aber es fällt mir schwer,
das Ganze als „Krimi“ zu sehen. Spannend ist es aber auf jeden
Fall. Es beginnt mit Statements der Beteiligten, noch bevor man als
Leser erfährt, was passiert ist oder worum es geht. Ein tolles Buch,
das zum Nachdenken animiert.
Viel
Spaß beim Lesen!!!
Buch
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http://www.ravensbuch.de/index.php?name=bestellen&op=detail&EAN=9783440133460"Mein Herz schlägt für uns beide"
Schwestern für immer? "Mein Herz schlägt für uns beide"!
Suzi Moore, übersetzt
von Gabriele Haefs
Mein Herz schlägt für
uns beide
978-3-570-15645-2
cbj Verlag
Alter: 10+
Emma ist sehr traurig,
denn sie vermisst Laura. Emma trauert, denn Laura ist tot. Emma fühlt
sich unvollständig, denn Laura war ihre eineiige Zwillingsschwester.
Ausgerechnet an ihrem gemeinsamen Geburtstag, dem 1. März, ist es
passiert. Laura brach beim Geburtstagskuchenessen zusammen. Jetzt mag
Emma ihren Geburtstag nicht mehr und beschließt, dass sie ab sofort
am 5. Juli Geburtstag hat. Das hätte sicher auch Laura gefallen,
denn 5 war ihre Lieblingszahl. Auch Emmas Eltern trauern, aber für
sich allein. Manchmal können sie Emmas Anblick kaum ertragen, so
sehr erinnert sie sie an Laura. Dabei war Laura ganz anders als Emma.
Sie war die wilde und freche von den beiden, während Emma die ruhige
und zurückhaltende war. Weil Emma auch nicht mehr aussehen will wie
Laura, schneidet sie sich selbst die Haare ab. Ihr kleiner, nerviger
Bruder Rory findet das lustig, ihre Eltern leider nicht. Emma kann
mit ihren Eltern nicht über ihre Gefühle reden. Nachts redet sie
mit Laura, als wäre sie noch da. Sie verbringt gern Zeit mit ihren
verständnisvollen Großeltern. Opa erklärt ihr, was eine e-Mail ist
und richtet ihr eine Adresse ein, damit sie sich immer schreiben
können. Aus Emma wird Eddie, Eddie@hotmail.com.
Gar nicht so schlecht, Eddie zu sein, findet Emma. In der Schule
kommt eine Neue in ihre Klasse. Sie heißt Lexi und erinnert Emma ein
bisschen an Laura. Sie ist genauso selbstbewusst, aber irgendwie auch
ganz anders. Lexi wohnt in einer Villa und trägt eine Augenklappe,
wie ein Pirat. Emma traut sich nicht zu fragen, warum. Auch nicht,
warum Lexi mit dem Mathebuch für die Kleinen aus der 3. Klasse
lernt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten werden Emma und Lexi jedoch
Freundinnen. Lexi hat auch eine e-Mail Adresse: LexiLand@hotmail.com.
Lexi darf sogar bei Emma übernachten, in Lauras Bett. Wie die das
wohl finden würde? Lexi hat auch am 5. Juli Geburtstag, wie Emma
neuerdings. Emma redet mit Lexi über Laura und Lexi erzählt ihr von
dem schlimmen Unfall, als sie mit dem Gesicht auf ein Glas gefallen
ist und nimmt sogar die Augenklappe ab. Noch immer haben Emmas Eltern
Schwierigkeiten, den Tod von Laura zu verarbeiten. Emma belauscht ein
Gespräch, aus dem hervorgeht, dass Laura hinten im Kleiderschrank
gefangen sei. Sie bittet Lexi um Hilfe bei der Rettung ihrer
Schwester und sie finden im Schrank die Urne mit Lauras Asche.
Gegenüber Emma verhalten sich die Eltern seit Lauras Tod
über-fürsorglich. Emma soll nicht so viel rennen, sich möglichst
nicht anstrengen und immer ihre Vitamintabletten nehmen. Emma ist
davon genervt und etwas irritiert. Da ihre Eltern nicht mit ihr
darüber reden, mischen sich ihre Großeltern ein und erklären es
ihr. Laura ist an einem Herzfehler gestorben und nicht, wie Emma
bisher annahm, am Geburtstagskuchen erstickt. Nun sind ihre Eltern
natürlich besorgt, sie könnten auch Emma auf diese Art verlieren
und packen sie total in Watte. Als die Geheimnisse um Lauras Tod
endlich gelüftet sind, kann Emma mit ihren Eltern darüber reden.
Endlich können sie gemeinsam trauern und gemeinsam von Laura
Abschied nehmen.
Abschied, Tod und Trauer
sind immer schwierige Themen in Kinderbüchern. In diesem Buch wird
sehr einfühlsam an die Sache herangegangen. Man erlebt alles aus
Sicht von Emma und kann sich daher gut in sie hineinversetzen. Es
geht aber nicht nur um den Tod, sondern auch darüber, wie wichtig es
ist, in einer Familie über alles zu reden. In sich hineinfressen
oder totschweigen hilft keinem. Auch Freundschaften sind wichtig und
helfen in schweren Zeiten. Zum Glück hat Emma Lexi gefunden.
Viel Spaß beim Lesen!!!
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Mittwoch, 11. Dezember 2013
"43 Gründe, warum es AUS ist"
Ende einer Liebe: "43 Gründe, warum es AUS ist"!
Daniel
Handler und Maira Kalman, übersetzt von Birgitt Kollmann
43 Gründe, warum es AUS
ist
978-3-446-24313-2
Hanser Verlag
Alter: 14+
Es ist aus! Mit einem
Karton voller Erinnerungen fährt Min in dem Laster ihres besten
Kumpels Al zum Haus ihres Ex-Freundes Ed. Zusammen mit dem Brief, den
sie gerade schreibt, will sie Ed den Karton vor die Tür knallen und
ihm mit den 43 Dingen darin die 43 Gründe dafür klarmachen, warum
es aus ist. Diese Dinge erzählen auch die Geschichte wie Ed und Min,
die eigentlich Minerva heißt, überhaupt zusammenkamen. Was fand der
Co-Kapitän des Highschool-Basketballteams nur an Min, die Filme
liebt, Regisseurin werden will und es hasst, als „Künstlertyp“
bezeichnet zu werden? Auf der „Bitter-16-Party“ von Al, der
übrigens nicht schwul ist, wie Ed und seine Kumpels denken, kommen
Min und Ed erstmals ins Gespräch und im Karton erinnern die beiden
Kronkorken an das Bier, das sie dabei tranken und das Min ganz
scheußlich fand. Von ihrem ersten Date erzählen die beiden
Kinokarten für „Greta in der Wildnis“, ein Film mit dem Ed
nicht wirklich viel anfangen konnte und das kleine Plakat der
Schauspielerin Lottie Carson, das er extra für Min hatte mitgehen
lassen. Die hatte sich nämlich in den Kopf gesetzt, unter den
anderen Zuschauern eben diese Lottie Carson erkannt zu haben und die
beiden verfolgten die alte Dame quer durch die Stadt. Daher stammt
auch der ganz besondere Fotoapparat, der auch im Karton liegt. Doch
was bedeuten die leere Streichholzschachtel und der
Origami-Liebesbrief? Und wird Ed wissen, wie die kleine, stachelige
Kastanie in die Geschichte passt, die nach dem Knutschen im Park in
Mins Kleidung hing? An ihr Erstes Mal im Motel wird er sich ja wohl
noch erinnern. Falls nicht hat Min ja auch noch die Kondomverpackung
und den Kamm aus dem Motel-Bad beigelegt. Dann ist da noch die Münze,
die nicht in Jukebox passen wollte, an dem Abend, als Ed sich vor
Mins Freunden mit seinem Musikgeschmack lächerlich machte. Wie Min
den Film „Vollidioten 3“, in den Ed unbedingt wollte, (Kinokarte
liegt bei) fand, kann man sich wohl denken. Trotzdem ist sie
mitgegangen, genau wie zu seinen Spielen, die sie total langweilig
fand, aber trotzdem treu den Wimpel, der ebenfalls beiliegt, schwang.
Sie verzeiht ihm, dass er ihr das Gummiband aus den Haaren gerissen
hat, weil sie ja offen schöner seien, dabei hatte sie es sich
hochgebunden, um mit Eds Schwester Joan zu kochen. Kochen bzw. das
sich nun ebenfalls im Karton befindende Kochbuch aus Hollywood
spielte eine besondere Rolle bei der Planung einer besonderen Party.
Zum Geburtstag von Lottie Carson wollen Min und Ed eine Party für
sie geben. Deshalb landen auch eine Flasche widerlicher Likör, ein
gekauter Zuckerstreuer, der Mantel, in dem der Streuer beim Klau
transportiert wurde sowie einige Eierformer (ja, so etwas gibt es und
man braucht es, um ein Iglu aus Eiern zu bauen) im Karton. Doch was
hat es mit dem kleinen Spielzeugauto vom Strand auf sich? Und was
erinnert wohl an die Halloween-Party, bei der Ed und seine Kumpels
als Sträflinge gingen und sich Min als Gefängniswärter verkleidet,
aber eher aussah wie Hitler, und das als Jüdin. Und was ist mit den
hässlichen Ohrringen? Zum Schluss wandern noch die Rosenblätter in
den Karton, von dem Tag, als Min im Blumenladen erfuhr, dass Ed sie
betrog. Min fühlt sich schrecklich, fett und hässlich. Ihre Welt
bricht zusammen. Und Lottie Carson ist auch schon seit Jahren tot,
verdammt noch mal! Mins Freunde wollen, dass sie alle Sachen, die sie
an Ed erinnern verbrennt, doch wir wissen ja, was sie dann damit
macht … .
Das ist alles andere als
die übliche Liebesgeschichte und es ist einfach genial. Diese
Kombination aus Text und wunderbaren Bildern hat mich begeistert. Die
Hörbuchfassung ist auch toll, aber da fehlen halt die Bilder. Die im
Buch erwähnten Schauspieler und Filme gibt es übrigens nicht
wirklich, dafür wird das Buch selbst demnächst verfilmt. Was auch
noch interessant ist: Auch wenn Euch der Name Daniel Handler nichts
sagt, kennt Ihr den Autor vielleicht schon, und zwar unter seinem
Pseudonym „Lemony Snicket“.
Viel Spaß beim Lesen!!!
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